CH114937A - Als Drosselstelle für Flüssigkeits-, Gas- oder Dampfmessungen ausgenutzter Ringschieber. - Google Patents

Als Drosselstelle für Flüssigkeits-, Gas- oder Dampfmessungen ausgenutzter Ringschieber.

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CH114937A
CH114937A CH114937DA CH114937A CH 114937 A CH114937 A CH 114937A CH 114937D A CH114937D A CH 114937DA CH 114937 A CH114937 A CH 114937A
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Gebrueder Reuling Gese Haftung
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Reuling Ges Mit Beschraenkter
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Description


  Als Drosselstelle für     Flässigkeits-,    Gas- oder Dampfmessungen ausgenutzter  Ringschieber.    Die     Erfindung    betrifft einen Ringschie  ber, der für     Flüssigkeits-,    Gas- oder Dampf  messungen ausgenutzt wird. Unter Ring  schiebern werden Absperrvorrichtungen ver  standen, bei denen in einem in die     Leituni;     eingebauten Gehäuse zentral ein Führungs  körper für das fliessende Medium derart ein  gebaut ist, dass ein Ringraum für den Durch  fluss verbleibt.

   In diesem Führungskörper  ist ein Absperrorgan in     achsialer    Richtung  verschiebbar, das eine Veränderung des       Durchgangsquerschnittes    des fliessenden Me  diums ermöglicht und in der äussersten Stel  lung die Leitung ganz verschliesst.  



  Gemäss der Erfindung wird ein derartiger       Ringschieber    in der Weise für     Messungen     ausgenutzt,     da.ss    ein     manometrisches        Mess-          gerät,    wie es bei     Venturirohren    oder Stau  scheiben benutzt wird, an dem Ringraum des       Schiebers    (zur Aufnahme des Niederdruckes)  und an der     Einlaufstelle    des flüssigen Me  diums in den Schieber (zur Aufnahme des       1Tochclruckes)    angeschlossen wird.    In den Figuren     sind    zwei Ausführungs  beispiele des Gegenstandes der Erfindung im  Längsschnitt gezeigt.  



  Gemäss der Ausführung nach F     ig.    1 ist  der auf der     Einlaufseite    liegende Gehäuse  teil     T        --II    als Ringdüse ausgebildet, indem  zentrisch darin ein Führungskörper 2 für  das strömende Medium angeordnet ist. In  diesem ist in der Längsrichtung verschiebbar  ein Absperrorgan 5 gelagert, das sich in sei  ner äussern Endstellung mit einem Dich  tungsring 6 auf einen Ventilsitz 7 auflegt,  der in dem     hintern    Gehäuseteil     II--III    an  geordnet ist.  



  Die     Druckentnahmestellen        a    und b für  das     manometrische    Messgerät liegen in Ring  kanälen, die in der Aussenwandung der ent  sprechenden Gehäuseteile vorgesehen und  mittelst Sieben c angeschlossen sind, wodurch       Wirbelbildungen    vermieden und     Unreinig-          keiten    abgehalten werden.  



  Die Ausnutzung des Ringkanals der       Ringschieber    als     Dresselstelle    für     Messzwecke         machte insofern besondere Schwierigkeiten,  als bei den bekannten     Ausführungen    der  Schieber die Flüssigkeit oder das sonstige  strömende Medium sich in dem Ringraum       ungleichinä.ssig    bewegte und     infolgedessen     der an dieser Stelle abgenommene Druck  nicht der tatsächlich durch den Ringraum  bewegten Menge     entsprach.    Dieser Nachteil  kann dadurch beseitigt werden, dass der die  Abnahmestelle für den Minderdruck ent  haltende     Ereil    des Ringraumes derart gestal  tet wird,

   dass die Flüssigkeit in     achsialer     Richtung verläuft und der Druck den     wah-          ren        Geschwindigkeits-    und Mengenverhält  nissen entspricht. Das angeschlossene     Mess-          gerät    kann in bekannter Weise ein anzeigen  des oder     Registriergerät    sein.  



  Je nach der Grösse der Geschwindigkeit  des fliessenden Mediums oder sonstiger je  weilig durch die Anlage geforderter Bedin  gungen, wie Verjüngung oder Erweiterung  des     Durchflussduerschilittes    und dergleichen  kann die lichte Weite des Ringschiebers     ain     Eintritt grösser, gleich oder kleiner sein als  die lichte Weite am Austritt. Die     verscliic1-          denen,    auch punktiert angedeuteten Durch  messer sind in der Figur mit<I>D,</I>     Di,        D2    be=  zeichnet.

   Der hintere Gehäuseteil     II-111    ist  auf alle Fälle wieder     verjüngt    und das Ab  sperrorgan schliesst sich seiner Gestalt in eilt  sprechend konischer Form an. Der gesamte  Ringschieber entspricht demgemäss in seiner  Gestaltung einem     Venturirohr,    so dass der  in dem Ringraum erzeugte     Di,uckabfall    im  wesentlichen wiedergewonnen und damit     ein     merkbarer Druckverlust     vermieden    wird.  



  Gemäss dein     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    2 ist der Führungskörper 2 in     dem          Schiebergehäuse    1 mittelst radialer Streben 3       befestigt.    Er ist     finit    einer zylindrischen       Ausbohrung        -1    versehen, in der sich das     Ab-          sperrorga11    5 mittelst eines nicht     näher        dar-          A.   <B>en</B>  Triebes verschieben lässt.

   Das     Ab-          sperrorgan    ist mit einem     Dichtungrino#        (;     versehen, der sich in der     Verschlussstelluitr,     den     @Tentilsitz    7 in     dein        hinlerit        G(-          anlegt,            LTin    in dem     Iting-i-ztuni    8 eine genau den  wahren     Geseliwindigkeitsverhältnissen        ent-          sprechende    Druckabnahme zu erzielen.

   sind  sowohl in der     Aussen -andung,    als     auch        in          dein        'ührungshörper    ? je     ein        Riligkanal    9, 10  gebildet, die sich nach     dem        Raum    öffnen und  gegen diesen     initielst        zzt-eier        zylindrischer     Siebe 11 verschlossen sind.

   An diese Räume  sind die nur     schematisch        angedeuteten    Rohr  leitungen 12 und 1:3     angeseblossen,    deren eine,  13, durch eine der     Streben        :;    geführt ist.

   Die       Leitungen    12 und 13 vereinigen sich entweder  an der     Aussenseite    des     R.ingse        liiebergelläuses     zu einer einzigen     Leitung    oder sie sind dop  pelt zu der     Anschlussstelle    am     Messinstrumeni     geführt und beeinflussen dort gemeinsam       dessen        Minderdruclzseite.    Seine Hochdruck  seite ist in der üblichen \'eise     mittelst        einer     Rohrleitung 14     ati    einen an der     Einlaufseitv     des     Ringschiebergebäuses    

  gelegenen Ring  kanal 15     angesehlosen.     



  Durch die     i)rucl@entn < iliine#    an der Innm  und Aussenseite des     Ringzaumes    8 kommt ein  Minderdruck zur     Wirkung,    der unter allen  Umständen der sie     1i    tatsächlich durch den  Ringraum     bewegenden    Menge des strömen  den Mediums entspricht.

   Es ist dabei fol  gendes zu beachten: Wenn, wie es beispiels  weise bei sehr grossen     Durcliffussmengen    der  Fall sein kann, die Menge des in den     R.ing-          raum    eintretenden strömenden Mediums etwa  nach aussen gerichtet ist., so dass sich infolge       seiner    lebendigen     Kraft    in dem Ringkanal 10  ein etwas höherer     Druck    einstellt, so tritt  dann in dem     gegenüberliegenden    Kanal 9 ein       entsprechender     auf,

   so dass das  auf das     Messgerät    zur     Wirkung    kommende       arithmetisclie#        Mittel    der Drucke genau pro  portional der     Men,-u    des durchströmenden  Mediums ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Als Drosselstellt@ für Flüssigkeits-, Dampf- oder Gasmessungen ailsgrenutzter Ringschie ber, wie ini ersten Al,satz der Beschreibung gehennzeichnet i,#i, hei dem ein manometri- sclies Mess- oder @nzei;e;
    erät an der Ein- 7111- Abwiltme des Hochdruckes 11n(1 ;111i Bingraum zur Abnahme des Nieder druckes angeschlossen ist. UN TERAN SPRüCHE 1. Ringschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass' der Ringraum derart gestaltet ist, dass an der Abnahme stelle des Minderdruckes dieser der wah ren Geschwindigkeit des strömenden Me diums proportional ist. ?.
    Ringschieber nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine derartige mög lichst zylindrische Gestaltung des Ring raumes, dass sieh in diesem das strömende Medinin in achsparalleler Richtung be wegt. S. Ringschieber nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anschluss- stelle des beweglichen Absperrorganes und des ruhenden Führungskörpers des Ringschiebers derart weit hinter der Ab nahmestelle für den Minderdruck liegt, dass die Einstellung des Absperrorganes auf die Führung des strömenden Mediums im Ringspalt einflusslos ist. 4.
    Ringschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das bewegliche Absperrorgan derart konisch gestaltet ist, dass der Auslauf aus dem Ringraum der art allmählich erfolgt, dass wie bei den Venturirohren der Druckabfall annähernd zurückgewonnen- wird. 5. Ringschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Ab nahmestelle für den Minderdruck im Ringraum an der Aussen- und der Innen seite je ein Druckabnahmekanal vor gesehen sind, an die beide, gemeinsam die 1flinderdruckleitung des Messgerätes an geschlossen ist.
CH114937D 1924-04-19 1925-04-18 Als Drosselstelle für Flüssigkeits-, Gas- oder Dampfmessungen ausgenutzter Ringschieber. CH114937A (de)

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