CH114991A - Glühkathode für Entladungsröhren. - Google Patents

Glühkathode für Entladungsröhren.

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CH114991A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Glühkathode für Entladungsröhren.    Die Erfindung bezieht sich auf     -Glüh-          kathoden    für elektrische Entladungsröhren  und insbesondere auf Glühkathoden, die sich  zum Aussenden eines verhältnismässig grossen  Elektronenstromes     eignen.    Solche     Glühkatho-          den    werden zum Beispiel in mit drei oder  mehr Elektroden     versehenen    Sendelampen  für grosse Leistungen für drahtlose Tele  graphie und dergleichen oder in     @Gleichrich-          tern    für grosse Leistungen verwendet.  



  Die Erfindung bezweckt insbesondere  eine Verbesserung der Unterstützung von       Glühkathoden    in Entladungsröhren.  



  Wo im Nachfolgenden von dem ,,     Gliih-          faden"    die Rede ist, hat man     :darunter        d3n     ganzen, zur     Glühkathode    gehörigen<B>Glüh-</B>  faden zu verstehen. Dieser Glühfaden kann  aus zwei .oder mehr getrennt voneinander     an-          geordneten    Teilen bestehen. Unter     "Glüh-          kathode"    hat man den Glühfaden zusammen  mit den diesen Faden unterstützenden Teilen  zu verstehen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Glüh  hathode mit parallel geschalteten Glühfaden  teilen, die von zwei oder mehr     zugleich    für    die Stromzufuhr     dienenden    metallenen Dräh  ten gehalten werden und besteht darin, dass  für jeden Faden zwischen den gleichzeitig  für die Stromzufuhr dienenden Haltern noch       mindestens    eine metallene     Unterstützung    an  geordnet ist, wodurch zwischengelegene  Punkte von gleichem Potential der parallelen       Glühfadenteile    miteinander verbunden sind.  



  Der Glühfaden kann auf eine Anzahl  metallener Träger aufgewickelt werden, von  denen wenigstens zwei für die Stromzufuhr  dienen.  



  In der zugehörigen Zeichnung sind einige       Ausführungsformen    von     Glühkathoden    ge  mäss- der Erfindung,     sowie    eine mit einer ge  mäss der Erfindung hergestellten Glühka  thode versehene Entladungsröhre beispiels  weise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     eine        Glühkathode    mit drei  parallelen Trägern, von denen zwei für die  Stromzufuhr dienen, und mit V-förmigen       Glühfa.denteilen,    die spitzwinklig in bezug  auf die Träger gespannt     sind;     In     Fig.    2 ist eine     Glühkathode    darge  stellt, bei der     oder        Glühfaden        schraubenlinien.              förmig    auf eine Anzahl metallener Träger  aufgewickelt ist;

         Fig.    3 ist. ein     Querschnitt    nach der Linie       III-III    in     Fig.    2;       Fig.    4 zeigt eine Glühkathode,     bei    der  der Glühfaden aus zwei Schleifen besteht,  deren Scheitel, unmittelbar miteinander in  Verbindung stehen und mit Draht um  wickelt sind;       Fig.    5 zeigt eine Entladungsröhre mit  drei Elektroden, die mit einer     Glühkathode     der in     Fig.    4 gezeigten Bauart versehen ist.  



  Bei der     Glühkathode    nach     Fig.    1 dienen  die metallenen Träger 60 und 62 zugleich als       Stromzuführungsdrähte    für die     V-förmig    an  geordneten     Glühfadenteile    63. Die Spitzen  der Fäden 63 sind durch den Träger 61 mit  einander verbunden, der mittelst eines Drah  tes 65 an einer isolierenden Röhre 64 aus  Quarz oder ähnlichem Stoff befestigt ist,       welche    Röhre die Träger 60 und 62 auf dem  erwünschten Abstand voneinander hält.

   Die  Fäden 63 bilden mit den Trägern einen  spitzen Winkel, so dass die Drahtlänge zwi  schen zwei Trägern     bedeutend        grösser    ist als  der Abstand     zwischen    den Trägern. Dies  bringt den Vorteil mit sich, dass der Wider  stand der zwischen zwei Trägern liegenden       Glühfadenteile    grösser ist, als bei auf den  Trägern lotrechter Anordnung.  



  Die Glühkathode     nach    den     Fig.    2 und 3  der Zeichnung besteht aus einem Glühfaden  5, der schraubenlinienförmig auf vier metal  lene Träger 6, 7, 8 und 9 aufgewickelt ist.  Der Glühfaden kann zum Beispiel durch An  schweissen an die Träger befestigt sein; auch  können die Träger Rillen     aufweisen,    in wel  chem Falle der Glühfaden in dieselben ge  legt wird und die zwischen den Rillen lie  genden Zähne zweckmässig so umgebogen  werden, dass der Glühfaden in den Rillen     ein-          ,()leschlossen    liegt.  



  Die Träger 8 und 9 sind mittelst. Quer  stücken 10 und 11 miteinander leitend ver  bunden und sind auf einer     Metallkappe    1 2  aufgestellt, die luftdicht mit dem Ende einer       C'TIasröhre    13     verschmolzen    ist,    Die Träger 6 und 7 dienen für die     Zu-          und    Abfuhr des Stromes zu und von dem  Glühfaden; sie     sind    auf Metallkappen 15  und 16 aufgestellt, die mit den Enden der  Glasröhren 17 und 18 luftdicht verschmolzen       sind,    während an der andern Seite der Me  tallkappen     Stromzuführungsdrähte    19 und       ?(i    befestigt sind.

   Die Glasröhren 13, 17 und  18 sind mit der Glasröhre 21, verschmolzen.  Am andern Ende werden die Träger 6 und  7 mittelst 'eine: auf dem Querstück 10 ruhen  den     Stäbchen14    aus isolierendem Stoff,  zum Beispiel ans Quarz, im erwünschten Ab  stand voneinander     gehalten.     



  Bei dieser Bauart besteht der Glühfaden  also aus einer     Anzahl    parallel geschalteter       Glühfadenteile,    und sind die zur Unter  stützung dieser Teile dienenden Träger 8  und 9 mit Punkten von gleichem Potential       verbunden.     



  Die     Glühkathode    nach     Fig.    4 der Zeich  nung enthält zwei.     schleifenförmige        Glüh-          fadenteile    32 und 33, die von     U-förmi"r        1,M.          gebogenen,    metallenen, auf den Stützdräh  ten 36 und 38     befestigten    Stücken .'35 und 37  getragen sind. Die Scheitel der Schleifen 3?  und 33 sind durch einen Draht 34, zum Bei  spiel aus Wolfram, unmittelbar miteinander  verbunden und sind mit diesem Draht um  wickelt.

   Diese Bauart bietet den Vorteil,  dass die Scheitel der Glühfäden beim Betrieb  eine niedrigere Temperatur aufweisen, als die  übrigen     Glühfadenteile.     



  Bei der Bauart nach     Fig.    4 sind die zwei  Hälften jeder Schleife zueinander parallel  geschaltet.  



  Die in     Fig.    5 dargestellte Entladungs  röhre kann zum Beispiel als Sendelampe für  drahtlose     Telegraphie    benutzt werden. Die  Hülle der     Entladungsröhre    besteht aus ei  nem, zum Beispiel aus Glas, hergestellten  isolierenden Teil     1(i    und einem metallenen  Teil 41, der am Rande mit dem isolierenden  Teil luftdicht verschmolzen ist. Das Metall  gefäss 41 dient     zugleich    als Anode.  



  Die     einwä.rt.reiehende    Glasröhre 59 endet  in Glasröhren     1_2,    4 3 und 44, deren Enden       durch    Metallkappen 45, 46 und 47 luftdicht      abgeschlossen sind.     Auf    der mittleren Kappe  46 ist das Gitter befestigt, und zwar mittelst  einer Stütze 48, die eine metallene Tafel 49       trägt.    Auf dieser Tafel sind vier metallene  'träger 50     befestigt    und auf diese ist ein  Draht 51 schraubenlinienförmig gewickelt.  Dieser Draht kann zum Beispiel auf dieselbe  Weise an den Trägern 50     befestigt    sein, wie  in bezug auf die Glühkathode nach     Fig.    2  beschrieben wurde.  



  Innerhalb des in der Weise gebildeten  Gitters befindet sich die Glühkathode, die  durch zwei     Schleifen    57 und 58 gebildet  wird, deren Scheitel leitend miteinander ver  bunden sind und die an umgebogenen metal  lenen     Stützen        .55    und 56 befestigt sind. Die  Stützen 55 und 56 werden von     Stromzufüh-          runggdrähten    53 und 54 getragen, die an   den Metallkappen 45 und 47     befestigt    sind.  Die Entladungsröhre kann auf jede bekannte  Weise entlüftet werden oder mit einer ge  eigneten Gasfüllung niedrigen Druckes ver  sehen sein. Das Metallgefäss 41 und die  Kappen 45, 46 und 47 können zweckmässig  aus Chromeisen von geeigneter Zusammen  setzung bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glühkathode mit parallel geschalteten Glühfadenteilen, die durch mindestens zwei zugleich für die Stromzufuhr dienende, metallene Drähte gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Faden zwi schen den gleichzeitig für die Stromzufuhr dienenden Haltern noch mindestens eine metallene Unterstützung angeordnet ist, wo durch zwischengelegene Punkte von gleichem Potential der parallelen Glühfadenteile mit einander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Glühkathode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Glühfaden um eine Anzahl metallener Träger herum gewickelt ist, von denen wenigstens zwei für die Stromzufuhr dienen. 2.
    Glühkathode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Glühfaden aus einer Anzahl parallel geschalteter V-förmiger Teile besteht, deren Enden an zwei leitenden Trägern befestigt sind und deren Spitzen duck eine zwischengelegene leitende Stütze miteinander verbunden sind, die an .der Stromzufuhr nicht teil nimmt und die iGlühf adenteile gestreckt hält. 3.
    Glühkathode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Glühfaden aus mindestens zwei haarnadelförmigen Teilen besteht, die gleichachsig in ver schiedenen Ebenen angeordnet und deren Scheitel mittelst eines Leiters aneinander befestigt sind.
CH114991D 1924-04-08 1925-03-17 Glühkathode für Entladungsröhren. CH114991A (de)

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