CH115411A - Verfahren zum Betriebe von elektrischen Entladungsapparaten mit Gitter. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von elektrischen Entladungsapparaten mit Gitter.

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CH115411A
CH115411A CH115411DA CH115411A CH 115411 A CH115411 A CH 115411A CH 115411D A CH115411D A CH 115411DA CH 115411 A CH115411 A CH 115411A
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grid
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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      Yerfahren    zum Betriebe von elektrischen Entladungsapparaten mit Gitter.    In     Gasentladungsapparaten,    insbesondere  Metalldampf- und Vakuumapparaten,     kann     die Steuerwirkung durch Überschlag des  Entladungsstromes auf das Steuergitter       schädlicli    beeinflusst werden. Verursacht     wird     dieser     Überschlag    durch den Niederschlag  von kondensiertem Metalldampf. Um dies zu  verhüten, hat man das Gitter geheizt. Wird  jedoch die Erhitzung zu stark, so ionisiert  und emittiert das Gitter selbst und wirkt da  bei wie eine Glühkathode.

   Ebenso kommt es  bei     Hochvakuumapparaten    vor, dass das Git  ter infolge Wärmestrahlung von der Kathode  oder infolge Elektronenaufprall glühend  wird.  



  Nach der Erfindung werden diese Nach  teile dadurch verhütet, dass das Gitter     tem-          periert        wird,    das heisst, dass dem Gitter je  nach Bedarf Wärme zugeführt oder von     ihm     abgeführt wird. Bei     Q,uecksilberdampfappa-          raten    wird die     Temperierung    vorteilhaft     zwi.     sehen 120' C und 1200' C     gehalten.     



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  veranschaulicht     die    Zeichnung. In dem Gefäss    1 befindet sich die Anode 2 und     die    Ka  thode 3. Zwischen beiden liegt das     Gitter    4,  das als Hohlschlange, vorteilhaft aus ge  zogenem     Schmiedeeisen,    ausgebildet ist, in  der eine Flüssigkeit oder ein Gas umläuft.  19 ist die     Anschlussleitung    für die dem Git  ter     zugeführte    Steuerspannung. Das Gitter  ist durch die Leitungen 5 und 6 mit einem  Rohr 7 verbunden, das sich in einem Gefäss  8 mit einer Flüssigkeit 9 befindet.

   In dem  Gefäss     ist    ausserdem ein Heizwiderstand 10  angeordnet, der in Reihe mit einem Regel  widerstand 11 an einer Batterie 12 liegt.  Ferner befindet sich in dem Gefäss ein Rohr  13, das durch Leitungen 14 und 15 mit einem  Kühlapparat 16 verbunden ist. Je nachdem  dem Gitter Wärme zugeführt oder entnom  men werden soll, wird die Flüssigkeit 9     in     dem Gefäss 8 durch den elektrischen Strom,  dessen Stärke durch den Widerstand 11 ge  regelt wird,     erwärmt    oder durch eine das  Rohr 13 durchströmende Kühlflüssigkeit,  deren     Zufluss    durch Regelkörper 17 und 18  geregelt werden kann, gekühlt. Beim Inbe-           trzebsetzen    muss das Gitter zunächst geheizt  werden.  



  Als Mittel für die     Temperierung    des Git  ters können Gase, zum Beispiel Luft, dienen.  Diese hat jedoch infolge ihrer geringen spezi  fischen Wärme den Nachteil, dass sie nur  wenig Wärme aufnehmen und abgeben  kann. Besser ist Wasser, das aber unter er  höhtem Druck gehalten werden muss, um es  bei Erhitzung über 100   C vor dem Ver  dampfen zu     bewahren.    Vorteilhaft wird ge  schmolzenes Metall als     Temperierungsflüs-          sigkeit    verwendet, zum Beispiel Blei oder       Woodsches    Metall, oder eine ähnliche Legie  rung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betrieb von elektrischen Entladungsapparaten mit Gitter, insbesondere Metalldampf- und Gasapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter temperiert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch zum Be trieb von Quecksilberdampfapparaten, da durch gekennzeichnet, dass das Gitter zwi schen 120 C und 1200 C temperiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das als Hohlkörper ausgebildete Git ter durch Luft temperiert wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das als Hohlkörper ausgebildete Git ter durch Wasser unter erhöhtem Druck temperiert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das als Hohlkörper ausgebildete Gitter durch geschmolzenes Metall temperiert wird.
CH115411D 1924-07-31 1925-07-27 Verfahren zum Betriebe von elektrischen Entladungsapparaten mit Gitter. CH115411A (de)

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