CH115826A - Parfüm-Automat. - Google Patents

Parfüm-Automat.

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CH115826A
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CH
Switzerland
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perfume
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dependent
perfume machine
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English (en)
Inventor
Tauma G M B H
Original Assignee
Tauma G M B H
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    • G—PHYSICS
    • G07—CHECKING-DEVICES
    • G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/08—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs in the form of a spray

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)

Description


      Parffini-Automat.       Gegenstand der Erfindung ist ein in öffent  lichen Lokalen, Bahnhöfen und     sonstigen     Orten aufzustellender Apparat, der nach Ein  wurf eines     Geldstückes    ein Parfüm in fein  zerstäubtem Zustande     ausspritzt,    welches     voll     der vor dein Apparat stehenden Person auf  genommen werden kann. Hierdurch ist jeder  mann in der Lage, sich ohne. Mitführen einer  Parfümflasche ausser dem Hause mit Parfüm  zu versehen.

   Die in einem Gehäuse des Ap  parates untergebrachten Parfümgefässe stehen  durch eilte     voll    aussen absperrbare Luftleitung  mit einem     Drucklufterzeuger    in Verbindung,  welcher mit einer     Sperrung        versehen    ist, die  bei Einwurf eitles     Geldstückes    ausgelöst wird  und darin eilte Betätigung des     Drucklufter-          zeugers    ermöglicht, durch welchen ein     R,uan--          tum    Parfüm     ausgestäubt    wird.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt, und zwar zeigt:       Abb.    1 eine Vorderansicht,       Abb.    2     eine    Innenansicht bei     geöffneter    Tür,       Abb.    3 einen Längsschnitt nach Linie     A-B,          Abb.    4 und<B>5</B> Einzelheiten.    In einem mit verschliessbarer     \für"    1 ver  sehenen Gehäuse 2 sind auf einem     Regal-3     eine Anzahl mit .

   Parfüm gefüllte     Flaschen     oder Gefässe 4 aufgestellt, die einen     ver-          sehraubbaren,    dichtschliessenden Deckel 5     b,e-.     sitzen. An: jedem Deckel 5 ist ein     Haltei-olir     6 befestigt, welches am freien Ende einen       aufgeschraubten    Düsenkopf 7 trägt     uni    in  welchem sich ein dünneres     Röhrchen    $ be  findet, durch welches die     Flüssigkeit    nach  aussen befördert wird, wenn man in das  Gefäss 4 Luft     hineindrückt.    Art jedem Deckel  5 ist ein Gewindenippel 9 angebracht,

       all     welchem mittelst     Überwurfinutter    10 ein       Luftleitungszweig    11     angeschlossen    ist. Die  Luftleitungszweige 11 führen nach einer  Hauptleitung 12, -die anderseits mit dem im  Gehäuse 2 untergebrachten Luftgebläse -13  in     Verbindung    steht, welches beliebiger Art  sein kann. Bei dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel wird als Gebläse ein     .Blasebalg     verwendet, an dessen     (äewindenippel    14 die  Hauptleitung 12 mittelst der     Überwurfmütter     15 angeschlossen ist.

   In die einzelnen     Luft-          leitungszweige.11    ist- ein     Abschlussorgan    ein  geschaltet, welches von aussen betätigt werden-      kann. Wird ein     Abschlussorgan        (Ifalin    oder  Ventil) geöffnet, so gelangt die Druckluft in  das     dazugehörige    Gefäss und spritzt das ge  wünschte Parfüm in zerstäubtem Zustande       aüs.     



  In der     Abb.    2 sind zwei mit verschiede  nem     Parfüm    gefüllte     Gefäfäe    4 dargestellt,  deren Leitungszweige 11 an einen gemein  samen     Dreiweghahn    16 angeschlossen sind,  der auch die Hauptleitung     aufnimmt.    Das       Hahngehäuse    wird von einem an der     Cle-          häusewand    befestigten     Arm    17 gehalten. Das       Hahnkfcken    besitzt einen Steg 18, der bei  geschlossener Tür 1 in den Querschlitz 19  eines in der Tür drehbar gelagerten Zapfens  20 eingreift.

   Das äussere Ende dieses Zapfens  20 ist mit einem Zeiger 21, sowie mit einem       Griff    oder Knopf 22 versehen, wodurch der  Zapfen 20 gedreht und das damit     gekuppelte          Hahnkücken    so verstellt werden kann, dass  die Druckluft in das eine oder andere Gefäss  geleitet wird. In der Tür 1 eingelassen be  finden sich ferner     Metallbüchsen    23, in welche  die Düsenköpfe 7 eingreifen. Unter den Metall  büchsen 23 sind Schildchen 24 angebracht,  auf denen die Namen der verschiedenen Par  füms verzeichnet sind. An der Tür 1 kann  auch ein Spiegel 25 und ein Schild 26     finit     der Aufschrift     "Parfüm"    befestigt sein.  



  Am Blasebalg 13 ist ein     Antriebsarm    27  angeordnet, der durch einen Vertikalschlitz  28 des Gehäuses 2 nach aussen ragt und von  einer Zugfeder 29 ständig nach oben gezogen  wird. Vor den Arm 27 legt sich ein Sperr  liebel 30, der um einen Zapfen 31 drehbar  und mit einem Balancier 32     verbunden    ist,  der einerseits eine flache     (-eldhiilse        33,    ander  seits ein verschiebbares Gegengewicht 34 trägt.  Über der Geldhülse 33 ist eine Führungshülse  <B>35</B> an der Gehäusewand befestigt, an die  sich oben eine schrägstehende, mit seitlichen  Ausschnitten 36 versehene     Einwurfrinne    37  anschliesst.

   In der Tür 1 befindet sich ein       Einwurfschlitz    38 für die     einzuwerfenden          Geldstücke.    Bei geschlossener Tür gelangen  die in den Schlitz 38 eingeschobenen Geld  stücke in die Rinne 37 und fallen durch die  Führungshülse 35 in die Geldhülse 33, in    welcher sie zunächst durch einen Drahthaken  39 festgehalten     werden,    der sich unten vor  die Geldhülse 33 legt. Der     Dralitliaken    39  ist     finit    seinem senkrechten Schenkel 40 in  Lappen 41 drehbar gelagert, das freie Schen  kelende liegt in schräger     Richtung    unter dem  Antriebsarm 27.  



  Durch das in die Geldhülse 33 einfallende       Geldstück    senkt sich der Balancier 32 und  dreht den Sperrhebel 30, wodurch dessen  Sperrnase 42 aus dem     Bewegungsbereich        des          Arms    27     herausscliwingt    und letzterer nach  unten bewegt werden kann.

   Bei dieser Be  wegung     trifft    er gegen den schrägen     Dralit-          schenkel        .10    und ei-teilt diesem eine     Drehung,     wodurch der Haken 39     beiseitegedreht    wird  und die     Ausfallöffnung    der     Geldhülse    33 frei  gibt,

   so dass das     Geldstück    in einen unter  gestellten     Sammelbehälter    43 fallen     kann.     Falsche oder geringwertigere     Geldstücke    fallen  durch die Ausschnitte 36 gleich wieder her  aus und können von     einem    zweiten     Sammel-          behälter    44 getrennt aufgefangen     werden.     



  Sobald das     Geldstück    die Geldhülse 33       verlässt,    bringt das Gegengewicht 34 den  Balancier 32 mit     dein        daranbefindlichen    Sperr  liebel 30 wieder in seine Sperrlage     zurück,     wobei der sich     zurückbewegende    Blasebalg  arin 27 die mittelst Stift 45 drehbar befe  stigte Sperrnase 42 anhebt, die     darin        zurück-          fällt,    worauf ein     Einschwenken    des     Sperrhebels     in seine Sperrlage ermöglicht ist,

   in welcher  sich die Sperrnase 42 unter dem     Arin        \?7     befindet und auf den festen     .Anschlägen    46  der an der     Geliä        usewand    befestigten Platte  47 aufsitzt., um die Sperrung sicher und  widerstandsfähig zu gestalten.  



  Die Entnahme von zerstäubten     Parfüm     der     gewünschten    Art ist also nur möglich,       wenn    man das verlangte     Geldstück    in den  Schlitz 38 eingeworfen hat, da nur in diesem  Falle der Blasebalg in     Funktion    gesetzt  werden     kann.     



  Zur     Zerstä        ubung    des     Parfüms        mittelst     Luftgebläse     kann    natürlich an Stelle eines       Blasebalges    auch eine Luftpumpe, ein     Guninii-          ball    oder eine sonstige,     bekannte    Vorrichtung  eingebaut werden, die mit der Hand, mit      dein I     uss    oder mit     Hiffe    eines kleinen     Elektro-          inotors    in Betrieb gesetzt wird.

   In letzterem  Falle beeinflusst der Balancier einen elektri  schen Schalter, mit dem der Elektromotor  in Gang gesetzt und angehalten wird. Der  Elektromotor betätigt die     Luftgebläse-Vor-          richtung.     



  Die Anzahl der im Gehäuse     untergebrach-          ten    Parfümflaschen kann verschieden gross  sein. Bei mehr als zwei Flaschen ist jedes  der an die Hauptleitung 12 angeschlossenen  Abzweigrohre 11 mit einem besonderen Ab  schlussorgan versehen, das von aussen geöffnet  und geschlossen weiden     kann.    Jedoch ist  dabei Vorsorge     getroffen,    dass stets     mir    ein       Abschlussorgan    auf einmal     geöffnet    ist.  



  Das Regal 3 mit den     daraufstehenden     Gefässen 4 lässt sich auch innen an der Tür  1 anbringen, was insofern eine     Vereinfachung     bedeutet; dass ein Kupplungszapfen 20 nicht  erforderlich ist, und die Düsenköpfe 7 in der  Tür 1 bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Parfüni-Automat, dadurch gekennzeichnet, dass in einem verschliessbaren Gehäuse mit verschiedenem Parfüm gefüllte Gefässe unter gebracht sind, die eine rach aussen führende Zerstäuberleitung besitzed und durch eine von aussen absperrbare und zu öffnende Luft leitung'mit einem Drucklufterzeuger in Ver bindung stehen, welcher mit einer Sperrung versehen ist, die bei Einwurf eines Geldstückes ausgelöst wird und dann eine Betätigung des Drucklufterzeugers ermöglicht,
    durch welchen hierbei ein Quantum Parfüm zerstäubt aus gespritzt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Parfüm-Automat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unter einer Einwurfrinne (37) ein Balancier (32) dreh bar angeordnet ist, welcher einerseits eine Geldhülse (33), anderseits ein verstellbares Gegengewicht (34) trägt und welches einen Sperrhebel (30) mit drehbarer Sperrnase (42) besitzt, die sich vor den aus dem Gehäuse herausragenden, unter Federwir kung stehenden Antriebsarm (27) des Luftgebläses (13) legt, die aber bei Be lastung des Balanciers durch ein einge worfenes Geldstück aus dein Bewegungs bereich des Antriebsarmes (27)
    herausbe- wegt wird. 2. Parfüm-Automat nach Patentanspruch und Unteranspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass unten an der Geldhülse (33) ein deren Ausfallöffnung sperrender Drahthaken (39) drehbar angebracht ist, dessen freier Schenkel (40) in schräger Richtung unter dem Antriebsrad' (27) liegt und bei der Bewegung des letzteren nach unten gedreht wird, wodurch der Drahthaken (39) die Ausfallöffnung der Geldhülse (33) freigibt.
    3. Parfüm-Automat mit zwei Gefässen,' nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft leitungszweige (11) und die Hauptleitung (12) all einen Dreiweghahn (16) ange schlossen sind, dessen Kücken mit einem in der Gehäusetür (1) drehbar gelagerten, mit Stellzeiger (21) und Griff oder Knopf (22) versehenen Zapfen (20) lösbar ver bunden ist.
    4. Parfüm-Automat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1--3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düsenköpfe (7) der Halterohre (6) in Metallbüchsen (23) ein greifen, die in der Tür (1) befestigt sind.
CH115826D 1925-06-08 1925-06-08 Parfüm-Automat. CH115826A (de)

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ID=4374866

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CH115826D CH115826A (de) 1925-06-08 1925-06-08 Parfüm-Automat.

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