CH115976A - Chrom-Manganstahl zur Herstellung von Gegenständen, die gegen chemische Einwirkung widerstandsfähig sind. - Google Patents

Chrom-Manganstahl zur Herstellung von Gegenständen, die gegen chemische Einwirkung widerstandsfähig sind.

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CH115976A
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/38Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with more than 1.5% by weight of manganese

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Description


      Chrom-Manganstahl    zur Herstellung von Gegenständen, die gegen chemische  Einwirkung widerstandsfähig sind.    Als gegen chemische Einwirkung, zum  Beispiel Korrosion, widerstandsfähigen Stahl  wird Chromstahl häufig verwendet. Es  wurde nun gefunden, dass man auch Chrom  manganstahl verwenden kann.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Chrommanganstahl,    der sehr wider  standsfähig gegen die Einwirkungen von  Säure, Wasser, Luft und Alkalien ist und  ausserdem hohe Zähigkeit besitzt, und 8 bis  25 % Chrom, 2-25 % Mangan und 0,4 bis  1,5 % Kohlenstoff enthält.  



  Es war nicht anzunehmen, dass durch Zu  satz von grösseren     Manganmengen    zu Chrom  stählen, korrosionssichere     Stähle    von beson  ders guten Eigenschaften erzielt werden.  Untersuchungen des Erfinders haben nun  festgestellt, dass Mangan     wider        Erwarten    die  Eigenschaften der Chromstähle wesentlich  verbessert, und zwar dadurch; dass es Aus  tenitbildung hervorruft.

   Dass Mangan diese       Austenitbildung    hervorruft, ist dem Metall  urgen zwar bekannt, neu ist aber, dass diese  Eigenschaft in Verbindung mit dem Chrom,  entgegen der bisherigen Annahme, die Wi-         derstandsfähigkeit    der Chromstähle gegen  chemische Wirkung (Säure, Wasser, Luft  und Alkalien) vergrössern und ausserdem den  Stählen nach dem Abschrecken solche Festig  keitseigenschaften geben kann, wie sie bei  reinen Chromstählen nicht zu erzielen sind.  Letztere sind nur im abgeschreckten Zustand,  in dem sie     martensitisch    und spröde sind,  vollkommen widerstandsfähig gegen Rost,  aber in diesem Zustande für viele Zwecke  nicht zu verwenden.

   Durch erhöhten Mangan  zusatz erreicht man, dass die Stähle im ab  geschreckten Zustande zähe werden und  trotzdem widerstandsfähig sind. Solche  Stähle eignen sich auch zur Herstellung von  Gegenständen, die     nicnt        magnetisierbar    sein  dürfen.  



  Besonders gute Erfolge erzielt man zum  Beispiel mit einem Stahl folgender Zusam  mensetzung: 0,6 % Kohlenstoff, 16 % Chrom  und ? % Mangan.  



  Der Vorteil des erhöhten     Manganzu-          satzes    liegt auch darin, dass dadurch der  Stahl besser schmiedbar gemacht werden  kann, als reiner Chromstahl ist.      Es ist zum Beispiel ein Stahl mit 24     Vt     Chrom, 8     %    Mangan und 0,8 % Kohlenstoff  besser schmiedbar, als ein Stahl mit 0,6      ,@o     Kohlenstoff und 12 % Chrom.  



  Dem     Chrommangansta.hl    kann man die  erwähnten Eigenschaften und das     austeniti-          üche        CT'efüge    dadurch verleihen, dass man ihn  von einer Temperatur von 850-1<B>2</B>00 " rasch  abkühlt.  



  Im folgenden werden einige Beispiele  für die Herstellung des     Chrommanganstahls     beschrieben  <I>Beispiel 1:</I>  Man schmilzt 3230 kg     Schmiedeeisen-          #chrott    mit 0,10 % C,<B>1330</B> kg     Ferrochrom     mit 0,6 % C, 200 kg     Ferromangan    mit 8 % C  und 240 kg     Ferromangan    mit 1 % C zusam  men und erhält dann eine Legierung mit  einem Gehalt an: Kohlenstoff von 0,6 %,  Chrom von 16,0 %, Mangan von 7,0     0/#.     



  <I>Beispiel 2:</I>       Man.    schmilzt 3170 kg     Schmiedeeisen-          schrott    mit 0,10 % C, 1200 kg     Ferrochroin       mit 1     %    C und 630     lig        Ferromarigan    mit  1     @ä    C zusammen und erhält dann eine Legie  rung mit einem Gehalt an: Kohlenstoff     yon     0,45     %,    Chrom von 14,0 %, Mangan von  10,0     111,0.     



  <I>Beispiel 3:</I>  Man schmilzt;<B>3150</B> kg     Schmiedeeisen-          Zn    mit     (_1,1.0        1_100    kg     Ferrochrom     mit 1,2     '/'o    C und 750 kg     Ferroma.ngan        niit     1     %    C     zusammen    und erhält dann eine Le  gierung mit einem Gehalt an:

       Kohlenstoff          von   <B>0,55</B>     %,    Chrom     von        1.3        '.'u,        Mii,11ga11        vön     0  <I>12</I>     /o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Chrommanganstalil zur Herstellung von Gegenständen von grosser 7ähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, Wasser, Luft und Alkalien, dadurch gelieniizeichnet, dass er<B>8-25</B> % Chrom, 2-25 % Mangan und 0,4-1,5 '/o Kohlenstoff enthält.
CH115976D 1925-02-17 1925-02-17 Chrom-Manganstahl zur Herstellung von Gegenständen, die gegen chemische Einwirkung widerstandsfähig sind. CH115976A (de)

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