CH116526A - Ausrückvorrichtung an Gurtförderern. - Google Patents
Ausrückvorrichtung an Gurtförderern.Info
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65G43/00—Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting
- B65G43/04—Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting detecting slip between driving element and load-carrier, e.g. for interrupting the drive
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Description
Ausr ückvorrichtung an Gurtförderern. Die zusätzliche Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Ausrückvorrichtung an Gurtförderern nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Gemäss der zusätzlichen Erfindung ist unterhalb der obern Gurt scheibe am Gehäuse des Gurtförderers eine Hilfsvorrichtung vorgesehen, durch die die plötzliche Ausrückung des Antriebes von Hand aus durch Anziehen eines Seils er folgen kann.
Solche plötzliche Ausrückungs- möglichkeit ist neben der selbsttätigen in hohem Grade wünschenswert, wenn aus an dern Gründen als dem des Rutschens oder des Stillstandes des Gurtes eine Unglücksge fahr im Anzuge ist, beispielsweise wenn in den Walzenstühlen, Mahlgängen, Aspirato- ren usw. einer Mühle Stockungen entstanden sind, denen zufolge Feuerfunken oder auch Fremdkörper in den Gurtförderer leicht über treten könnten.
In der ein Ausführungsbeispiel betreffen den Zeichnung sind Fig. 1 und 2, ähnlich den Fig. 1 und 2 des Hauptpatentes, Ansicht und Schnitt der Scheibeneinrichtung in Verbin dung mit der Vorrichtung zum Ausrücken von Hand aus. Im Vergleich zu Fig. 1 und 2 des Hauptpatentes ist hier die Gurtscheibe etwa um 180 Grad umgedreht.
Nahe der Gurtscheibe 5 und lotrecht un ter der Welle 1 ist eine Welle 27 in Platten 27a, 27b gelagert, die am Gehäuse I des , Gurtförderers befestigt sind; diese Welle 27 trägt zwei Daumenhebel <B>27e,</B> die bestimmt sind, mit den Hebeln 23 zusammen zu tref fen, und ferner in der Mitte, das heisst vor teilhaft in der Ebene der Mittelwand 6, einen Klinkenhebel 28.
An einem Ende der Welle 2 7 sitzt ein Hebel 29, an dessen freies Ende ein Seil 29a festgebunden ist. Dieses Seil geht zum Bei spiel bei einer Mühle durch alle Stockwerke hindurch bis in das Erdgeschoss herab, so dass auf dasselbe von beliebiger Stelle aus ein Zug ausgeübt werden kann. Am Hebel 29 ist nahe seiner Drehachse eine Stahlplatte 30 befestigt, die auf einer zweiten auf der Platte 27b festgeschraubten Stahlplatte 31 gleitet.
In beide Platten ist ein schräges Rundloch 32 gebohrt, durch welches ein Draht 33 gesteckt ist. Vermittelst einer Plombe 33a wird die Schlinge des Drahtes 33 geschlossen und hält den Hebel 29 im Ruhezustande fest (in Fig. 1 mit vollen Strichen gezeichnet).
Ist Gefahr aus den in der Einleitung an gegebenen Gründen im Anzuge, so wird in dem Raume, wo dieses bemerkt wird, an dem Seil 29a kräftig gezogen. Die Stahlplatten 30, 31 wirken wie eine Schere und zerschnei den den plombierten Draht 33, demzufolge der Hebel 29, zum Teil auch schon, durch sein Eigengewicht, in die punktiert gezeich nete Lage II der Fig. 1 niedergeht.
Die Folge dieser Bewegung ist, dass die Daumenhebel 27c die auf der Scheibe 5 befindlichen Aus rückhebel 23 treffen und die Ausrückung der Zahnkupplung in derselben Weise vollziehen, wie es nach der Erläuterung zu den Fig. 1 bis 4 des Hauptpatentes vermittelst der Widerlager 9 geschieht.
Der Klinkenhebel 28 dient zunächst da zu, den Ausschlag des Hebels 29 nach unten hin zu begrenzen. Sobald dieser Klinkenhe bel gegen den äussern Umfang der Gurt- scheibe (Stellung II in Fig. 1) stösst, wird der Hebel 29 bei seinem Niedergang ange halten. Nun ist auf der Scheibe 5 eine zweck mässig in der Ebene der Mittelwand G liegende Nut 34 vorgesehen, die folgendem Zwecke dient. Ist die Kupplung in der be schriebenen Weise ausgerückt, _so kann es vorkommen, dass der Gurtförderer mit voll gefüllten Bechern 8 nach rückwärts läuft.
Dieser Rücklauf kann aber nur eine oder ein paar Sekunden dauern, weil, sobald sich die Nut 34 der Klinke 28 genähert hat, die Nase der letzteren in die Nut 34 fasst (in strich punktierten Linien gezeichnete Stellung III in Fig. 1) und dadurch wie eine Sperrklinke die Scheibe 5 an einer weiteren rückwärti gen Drehung hindert. Durch die Teile 28 und 34 wird aber die Scheibe 5 unter keinen Umständen an der Vorwärtsdrehung ge hindert.
Diese Vorrichtung zum Ausrücken mit der Hand lässt sich ohne Umstände auch mit der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 des Hauptpatentes verbinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ausrückvorrichtung an Gurtförderern gemäss dem Patentanspruch des Hauptpaten tes, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Gurtscheibe am Gehäuse des Gurtförderers angebrachte Hilfsvorrichtung mit einer Welle, auf welcher Daumenhebel sich befinden, die nach Abwärtsziehen eines auf dieser Welle festsitzenden Ausrückliebels vermittelst eines von verschieden hoch gelegenen Punkten aus betätigbaren Seils mit Hebeln der in der Scheibe befindlichen Kupplung zusammen treffen,denen sich bei selbsttätiger Abstel lung des Antriebes die auf dem Gurt ange ordneten Widerlager entgegenstellen, so dass neben der selbsttätigen Ausrückung noch eine plötzliche Ausrückung des Gurtförderers von Hand aus möglich ist. .UNTERANSPRÜCHE: 1. Ausrückvorrichtung an Gurtförderern ge mäss dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Welle der Handausrückvorriehtung ein Klinkenhebel (28) festsitzt, der nicht allein bei seinem Auftreffen auf die Oberfläche der Gurt selieibe den Ausschlag des Hebels (29) nach unten hin begrenzt, sondern kurz nach der Ausrüaliung in eine Nut (34) der Gurtscheibe einklinkt und dadurch diese letztere an einer Pkiickdrehung verhindert.2. Ausrückvorrichtung an Gurtförderern ge mäss dein Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ausrüekhebel (29) in seiner Ruhelage durch einen Draht fest gehalten wird, der durch ein in Stahlplat ten (30, 31) gebohrtes Loch (32) hin durchgeführt ist, wobei die eine. Platte (30) an dem Hebel (29) und die zweite Platte (31) am Lager der Welle (27 festgemacht ist, so dass beim Anziehen des Seils und Niederbewegung des Hebels (?9) der Draht von den Platten (30, 31) zer schnitten und darauf der Hebel (29) für seinen weiteren Abwärtsgang frei gegeben wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH112511T | 1924-12-13 | ||
| CH116526T | 1925-10-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH116526A true CH116526A (de) | 1926-09-01 |
Family
ID=25708037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH116526D CH116526A (de) | 1924-12-13 | 1925-10-05 | Ausrückvorrichtung an Gurtförderern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH116526A (de) |
-
1925
- 1925-10-05 CH CH116526D patent/CH116526A/de unknown
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