CH116638A - Druckreduzierventil für komprimierte Gase. - Google Patents

Druckreduzierventil für komprimierte Gase.

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CH116638A
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L Fuge Kohlensaeure-Automate H
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H L Fuge Kohlensaeure Automate
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Description


      Druclueduzierventil    für komprimierte Gase.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Druck  reduzierventil für komprimierte Gase, wobei  eine Membrane vorgesehen ist, welche dazu  dient, den reduzierten Druck zu halten und  wobei das Abheben des Ventilkörpers von  der     Druckleitungsmündung    durch einen Hebel  erfolgt.

   Bekanntlich wird bei derartigen Ven  tilen der Ventilkörper durch eine Feder auf  die     Druckleitungsmündung    gepresst, während  anderseits auf den     Abhebehebel    die Mem  brane einwirkt, welche unter dem     Einfiuss     einer einstellbaren Druckfeder steht, welche  dem im     Membrangehäuse    herrschenden, redu  zierten Druck entgegenwirkt und zu dessen  Einstellung     bezw.    Bemessung dient.  



  Das Neue gemäss der Erfindung besteht  darin, dass mit der Membrane ein Sicherheits  ventil verbunden ist, das als ein Gehäuse  ausgebildet ist, welches lose zwischen die  Membrane und den     Abhebehebel    eingesetzt  werden kann.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dar.         Fig.    1 ist eine Ansicht des ganzen Ven  tils mit den beiden Manometern;       Fig.    2 und 3 sind Schnitte durch das  Ventil nach     A-B    der     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein Schnitt durch das den  Gegenstand der Erfindung bildende Sicher  heitsventil ;       Fig.5    stellt das äussere Gehäuse des  Sicherheitsventils im Schnitt, und       Fig.    6 und 7 stellen Einzelheiten dar.  



  1 ist das     Membrangehäuse,    dessen Boden 2  parallel zur Achse des Leitungsrohres 3 liegt,  das mit seinem Ende 4 zum Beispiel an eine  Sauerstoffflasche oder dergleichen     mittelst    der       Überwurfmutter    5 angeschlossen wird und  von dem die Leitungsstücke 6 abzweigen,  welche zu dem Inhaltsmanometer 7,     bezw.     dem Arbeitsmanometer 8 führen. An den  Teil     3a    des Rohres 3 schliesst sich seitlich  das Ausgangsrohr 29 an     (Fig.1),    welches  mit einem     Niederschraubhahn        2911    versehen  ist und das zum Beispiel zu einem Brenner  führt.

   Das Leitungsrohr 3, das auch aus  mehreren Teilen zusammengesetzt sein kann,      ist gerade durchgehend ausgebildet und be  steht zweckmässig in seinem mittleren Teil  mit dem     Membrangehäuse    1 aus einem Stück.  In das Rohr 3 ist das Mundstück 9 der  Druckleitung eingesetzt, über welche eine  Gabelplatte 10 geschoben ist, die durch eine       Mutter    11 gehalten wird und zwei Stifte 12  aufweist, die zur Lagerung     bezw.    als Dreh  punkt des rechtwinkligen oder ungefähr recht  winkligen Winkelhebels 14 dienen, dessen in  einer Gabel endigender einer Arm 15 zu  diesem Zwecke mit zwei Körnerlöchern 16  versehen ist, während der andere Arm 17,  dessen Endteil als Platte 18 ausgebildet ist,

    durch eine     Öffnung        18a    des Bodens 2 hin  durchfasst und mit der Platte 18 über dem  Boden 2 liegt. Die Gabel 15 lässt die Dich  tungsfläche 19 des Ventilkörpers 20 frei,  welcher mit Aussengewinde in das Gewinde  des Gehäuses 23     eingesehraubt    ist. Dieses  ist mit einem Schlitz 24 auf einem Stift 25  geführt, der in dem Rohrteil     3a    angebracht  ist. Gegen den Ventilkörper 20 liegt eine  Druckfeder 26 an, welche sich mit ihrem  andern Ende gegen die     Versehlussschraube    27  stützt.

   Auf die Platte 18 wirkt die Druck  vorrichtung ein, welche in     d(,m    Membran  gehäuse 1, beziehungsweise dem     Verschluss-          gehäuse    28 untergebracht ist     und    zur Ein  stellung des reduzierten Druckes dient.  



  Diese Druckvorrichtung ist folgendermassen  gestaltet  Eine Hülse 30 ist mit radialen Leitungs  nuten 31 versehen und enthält einen Druck  zylinder 32, gegen den die Feder 33 wirkt,  welche anderseits gegen den festen Deckel 34  anliegt. Die Hülse 30 ist in der mittleren  Öffnung einer Scheibe 35 geführt, welche auf  dem Rande des Gehäuses 1 aufliegt und mit       Durchlassöffnungen    37 versehen ist. Auf den  Rand der Scheibe 35 ist die Membrane 38  aufgelegt, welche mit einem mittleren Loch  die     Aufsetzplatte    39 aufnimmt, welche eine  mittlere     Öffnung        3911    aufweist.

   Auf die Platte  39 setzt sich das Ende der Druckfeder 40  auf, deren anderes Ende mit der Büchse 41  fest verbunden ist, in deren Innengewinde  der     Öffnungsstift    42 einstellbar ist. Diese    Teile sitzen in dem zylindrischen     Fortsatz    43  des Deckels 28, welcher auf das     Membran-          gehäuse    1 aufgeschraubt ist und die Mem  brane 38, sowie die Platte 35 am Rande  festhält. In den     Fortsatz    43 ist die Flügel  schraube 44     einschraubbar,    die     achsial    ver  stellbar ist und gegen die Büchse 41 anliegt,  so dass man durch Ein- und Ausschrauben  der Schraube 44 den Druck der Feder 40  verändern kann.  



  Der     Fortsatz    43 hat die ins Freie führen  den Öffnungen 43a.  



  Der Stift 42 ist mit seinem Gewindekopf       4.2a    in der Büchse 41 verstellbar mittelst  eines Schraubenziehers, der durch die mitt  lere Bohrung der Schraube 44 hindurch in  den Schlitz 42b von     4211        einfasst.     



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Der Flaschendruck, weicher durch das  Manometer 7 angezeigt wird und der zum  Beispiel bis zu 150 Atmosphären betragen  kann, wird durch das Ventil 9, 10, 11, 23,  26 auf den Verbrauchsdruck reduziert, wel  cher dann durch die sich an den im Rohr     3a     befindlichen Ventilraum anschliessende Lei  tung 29 zur Verbrauchsstelle geführt wird.  Dieser Verbrauchsdruck hängt von der Ein  stellung der Feder 40 ab, welche die     1lTem-          brane    38, beziehungsweise das auf dieser auf  ruhende Gehäuse 30 gegen den Hebel 18  drückt, so dass dieser das Ventil 9; 19 mehr  oder weniger öffnet und dadurch ein grösserer  oder geringerer Druck in dem Rohr 3a, be  ziehungsweise dem     11Iembrangehäuse    1 herrscht.

    Wird dieser Druck überschritten, so wird die  Membrane 38 nach aussen gedrückt, und es  stösst dann der Stift 42 auf den Ventilkopf  32, welcher nunmehr die Kanäle 31 öffnet,  so dass der Überdruck durch die Öffnungen  31 entweicht. Diese Stellung ist in     Fig.    3  dargestellt.  



  Die     Druckgrenze,    bei welcher der Öff  nungsvorgang durch das Sicherheitsventil 30,  32 stattfindet, wird durch Verstellung der  Schraube 44 und damit der Büchse 41, be  ziehungsweise der Feder 40 geregelt, wobei  die Feineinstellung durch Verstellung des  Stiftes 42 erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckreduzierventil für komprimierte Gase mit einem federbelasteten Ventilkörper, der durch einen Verstell- beziv. Abhebehebel ein stellbar ist, auf welchen die unter Wirkung einer einstellbaren Feder stehende Membrane einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass zwi- schen der Membrane (38) und dem Verstell hebel (14) ein als lose einsetzbares Gehäuse (30) ausgebildetes Sicberheitsventil mit federn dem Ventilkolben (32) angeordnet ist.
CH116638D 1925-02-25 1925-08-31 Druckreduzierventil für komprimierte Gase. CH116638A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE116638X 1925-02-25

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CH116638A true CH116638A (de) 1926-09-01

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ID=5654787

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CH116638D CH116638A (de) 1925-02-25 1925-08-31 Druckreduzierventil für komprimierte Gase.

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