CH116639A - Druckreduzierventil für komprimierte Gase. - Google Patents

Druckreduzierventil für komprimierte Gase.

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CH116639A
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L Fuge Kohlensaeure-Automate H
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H L Fuge Kohlensaeure Automate
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Description


      Druckrediiziersentil    für komprimierte Gase.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Druck  reduzierventil für komprimierte Gase, wobei  eine Membrane vorgesehen ist, welche dazu  dient, den reduzierten Druck zu erhalten und  wobei das Abheben des Ventilkörpers von  der     Druckleitungsmündung    durch einen an  ihm angreifenden Hebel erfolgt.

   Bekanntlich  wird bei derartigen Ventilen der Ventilkör  per durch eine Feder auf die     Druckleitungs-          mündung    gepresst, während anderseits auf  den     Abbebehebel    die Membrane einwirkt,  welche unter dem Einfluss einer einstellbaren  Druckfeder steht, welche dem. im     Membran-          gebäuse    herrschenden, reduzierten Druck  entgegenwirkt und zu dessen Einstellung       bezw.    Bemessung dient.  



  Das Neue gemäss der Erfindung besteht  darin, dass der Ventilraum von dem     Mem-          branraum    getrennt angeordnet ist und mit  diesem lediglich durch einen Schlitz ver  bunden ist, in welchen der als Winkelhebel  ausgebildete     Abhebehebel    lose     eingesetzt    ist,  so dass derselbe mit dem einen     Arnä    im    Ventilraum und mit dein andern Arm im       11Zembrangehäuse    liegt.  



  Der Vorteil liegt in der leichten Mon  tage, da der Winkelhebel dabei einfach lose  eingesetzt werden kann, also nicht auf eine  feste Achse zu montieren ist.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel der     Erfindung    dar.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht des ganzen Ven  tils, wobei der obere Teil des     Membrange-          häuses    fortgenommen ist, so dass man dessen  Boden sieht ;       Fig.    2 ist ein Schnitt durch das Ventil  nach der Linie     A-B    der     Fig.    1, mit auf  gesetztem     Membrangehäuse,    Deckel und den  dazugehörigen Teilen;  Die     Fig.    3-5 stellen im Schnitt     bezw.     Seitenansicht, Aufsicht und Rückansicht den  Winkelhebel dar;

    Die     Fig.    6 und 7 stellen im Schnitt und  Vorderansicht ein Gehäuse des Ventilkörpers  dar, der in     Fig.    8 für sich darge  stellt ist;           Fig.    9 zeigt eine Schraubenfeder, welche  den Ventilkörper gegen die     Druckleitungs-          mündung    drückt, während       Fig.    10 eine     Verschlussschraube    darstellt;       Fig.    11 und 12 sind eine Vorderansicht       bezw.    eine Seitenansicht einer Hebellager  platte     bezw.    der Leitungsmündung.  



  1 ist das     Membrangehäuse,    dessen Boden  2 parallel zur Achse des Leitungsrohres  liegt, das mit seinem Ende 4     zum    Beispiel  an eine Sauerstoffflasche oder dergleichen  mittelst der     Überwurfmutter    5 angeschlossen  wird und von dem die     Leitungsstücke    6 ab  zweigen, welche zu dem Inhaltsmanometer 7       bezw.    dem Arbeitsmanometer 8 führen. An  den Teil 3 a des Rohres 3 schliesst sich seit  lich das Ausgangsrohr 29 an     (Fig.    1), wel  ches mit einem     Niederschraubhahn    30 ver  sehen ist und das zum Beispiel zu einem Bren  ner führt.

   Das Leitungsrohr 3, das auch aus  mehreren Teilen zusammengesetzt sein kann,  ist gerade durchgehend ausgebildet und be  steht zweckmässig in seinem mittleren Teil  mit dem     Membrarrgehäuse    1 aus einem Stück.  In das Rohr 3 ist das Mundstück 9 der  Druckleitung eingesetzt, über welche eine  Gabelplatte 10     (Fig.    11 und 12) geschoben  ist, die durch eine     Mutter    11 gehalten wird  und zwei Stifte 12 aufweist, die zur Lage  rung     bezw.    als Drehpunkt des rechtwinkli  gen oder ungefähr rechtwinkligen Winkel  hebels 14 dienen, dessen in einer Gabel 15  endigender einer Arm 15 zu diesem Zwecke  mit zwei Körnerlöchern 16 versehen ist,  während der andere Arm 17,

   dessen     End-          teil    als Platte 18 ausgebildet ist, durch eine  Öffnung 18 a des Bodens 2     hindurchfasst    und  mit der Platte 18 über dem Boden 2 liegt.  Die Gabel 15     lässt    die Dichtungsfläche 19  des Ventilkörpers     .20    frei, welcher mit sei  nem Gewinde 21 in das Gewinde 22 eines       Gehäuses    23 eingeschraubt ist     (Fig.    6-8).  Dieses ist mit einem Schlitz 24 auf einem  Stift 25 geführt, der in dem als Ventilge  häuse dienenden Rohrteil 3 a angebracht ist.  Gegen den Ventilkörper 20 liegt mit ihrem  einen Ende eine Druckfeder 26 an, welche sich  mit ihrem andern Ende gegen die Verschluss-    schraube 27 des Ventilgehäuses stützt.

   Auf  den plattenförmigen Teil 18 des Winkelhebels  14 wirkt eine     Druckeirrstellvorrichtung    ein,  welche in dein     Membrangehäuse    1     bezw.     dem     Verschluhgehäuse    28 untergebracht ist  und zur Einstellung des reduzierten Druckes  dient.  



  Die     Druckeinstellvorrichtung    ist folgen  dermassen     ausgestaltet:     Eine Hülse 30 ist reit     durch    radiale  Nuten gebildeten Kanälen 31 versehen und  enthält einen Druckzylinder 32, gegen den  die Feder 33 wirkt, welche anderseits gegen  den festen Deckel 34 anliegt. Die Hülse 30  ist in der mittleren Öffnung einer Scheibe 35  geführt, welche auf dem Rande des Ge  häuses 1 aufliegt und mit     Durchlassöffnungen     37 versehen ist. Auf den Rand der Scheibe  35 ist die     Membrane    38 aufgelegt, welche  reit einem mittleren Loch die     Aufsetzplatte     39 aufnimmt, welche eine mittlere Öffnung  39a aufweist.

   Auf die Platte 39 setzt sich  das eine Ende der     Druckfeder    40 auf, deren  anderes Ende mit der Büchse 41 fest ver  bunden ist. in     deren        lnnerrgewinde    der Öff  nungsstift 42 einstellbar ist. Diese Teile  sitzen in dein zylindrischen     Fortsatz    43 des  Deckels 28, welcher auf das     Membrange-          häuse    1     aufgeschraubt    ist und die Mem  brane 38, sowie die Platte 35 auf dem  Rande des     Membrangehäuses    1 festhält.

   In  den     Fortsatz    43 ist die Flügelschraube 44       einschraubbar,    die dadurch     aclrsial    verstell  bar ist und gegen die     Blichse    41 anliegt,  so dass man durch Ein- und Ausschrauben  der Schraube 44 den Druck der Feder 40  verändern kann. Der     Fortsatz    43 hat die  ins Freie führenden Öffnungen 43a. Der Öff  nungsstift 42 ist mit seinem Gewindekopf  42a in der Büchse 41     achsial    verstellbar  mittelst eines Schraubenziehers, der durch  die     achsiale    Bohrung der Schraube 44 hin  durch in den Schlitz 42b von 42a einge  führt werden kann.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende:  Der in der Druckleitung 3 herrschende  Druck, welcher durch das     Manometer    7 an-      gezeigt wird und der zum Beispiel bis zu  150 Atmosphären betragen kann, wird durch  das Ventil 9, 19 auf den Verbrauchsdruck  reduziert, welcher dann durch die an den  im Rohr 3 a befindlichen Ventilraum an  schliessende Leitung 29 zur Verbrauchsstelle  geführt wird.

   Dieser Verbrauchsdruck hängt  von der Einstellung der Feder 40 der Druck  einstellvorrichtung ab, welche die Membrane  38     bezw.    den Deckel 33 der auf dieser auf  ruhenden Hülse 30 gegen den Arm 18 des  Hebels 14 drückt, so     däss    dieser das Ventil  9, 19 mehr oder weniger öffnet und dadurch  ein grösserer oder geringerer Druck in dem  Ventilgehäuse 3 a     bezw.    dem     11Tembrange-          häuse    1 herrscht. Wird dieser Druck über  schritten, so wird die Membrane 38 nach  aussen gedrückt und es stösst dann der Stift  42 auf den Ventilkopf 32, welcher nunmehr  die Kanäle 31 in der Hülse 30 freimacht,  so dass der Überdruck durch die Öffnungen  31 entweicht.

   Der Vorgang beim Nieder  drücken des Armes 18 des Hebels 14 beim  Einstellen der Feder 40 ist der, dass dabei  der Hebel 14 um die Stifte 12 schwenkt  und dadurch, entgegen dem Druck der Fe  der 26, den Ventilkörper 19, 20 von der       Druckleitungsmündung    9 mehr oder weniger    abhebt, wodurch der Austritt des Gases mit  entsprechender Reduzierung des Druckes  stattfindet.  



  Die Stifte 12 können zum Beispiel auch  durch Schneiden ersetzt werden, auf welche  sich der Hebelarm 15 des Winkelhebels 14  mit entsprechenden Aussparungen aufsetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckreduzierventil für komprimierte Gase, mit einem federbelasteten Ventilkör per, an dein ein zu dessen Abheben von der Druckleitungsmündung dienender Hebel an greift, auf welchen eine unter dem Einfluss einer einstellbaren Druckfeder stehende Mem brane einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilraum (3a) getrennt von dem Membranraum (1) angeordnet und mit dieseln lediglich durch einen Schlitz (18a) verbun den ist, in den der als Winkelhebel (14) ausgebildete Ventilhebel lose eingesetzt ist, so, dass er mit dem einen Arm (15) in dem Ventilraum (3 a) und mit dem andern Arm (18) im Nembrangebäuse (1) liegt.
CH116639D 1925-02-25 1925-08-31 Druckreduzierventil für komprimierte Gase. CH116639A (de)

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DE116639X 1925-02-25

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CH116639A true CH116639A (de) 1926-09-01

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