CH116692A - Zeitmesser zur Überwachung der Gesprächsdauer für Fernsprechvermittlungsstellen. - Google Patents
Zeitmesser zur Überwachung der Gesprächsdauer für Fernsprechvermittlungsstellen.Info
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Description
Zeitmesser zur Überwachung der Gesprächsdauer für Fernsprechvermittlungsstellen. Die Erfindung betrifft einen Zeitmesser zur Überwachung der Gesprächsdauer für Fernsprechvermittlungsstellen, bei welchem die Dauer eines Gespräches in einen in den Zeitmesser eingeschobenen Gesprächszettel durch eine Anzahl von Spitzen markiert wird.
Nach der Erfindung sind die Spitzen auf zwei koachsialen Scheiben angeordnet, von denen die eine gegen Verdrehung um ihre Achse gesichert ist und eine Anzahl Spitzen in bestimmten Abständen nebeneinander auf dem Umfange konzentrischer greise trägt, während die andere; mittelst eines Elektro magnetes drehbare Scheibe nur eine Markier spitze trägt, die bei Drehung dieser Scheibe durch den Magneten an den andern Spitzen vorbeibewegt wird, und dass beide Scheiben beim Umlegen eines Hebelgriffes die Spitzen gegen den Zettel drücken und diesen lochen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes in doppel ter Grösse dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Zeitmesser in der Drauf sicht; Fig. 2 zeigt den Zeitmesser in der Vorder ansicht; Fig. 3 zeigt den Zeitmesser im Schnitt gemäss A -B der Fig. 1; Fig. 4 zeigt eine Einzelansicht des Zeit messers; Fig. 5 zeigt die mit Spitzen ausgerüste ten Scheiben; Fig. 6 zeigt den gelochten Teil des Ge- spräöhszettels.
Die Stirnplatte 1 dient zur Befestigung des Zeitmessers, zum Beispiel im Klinken feld eines Fernsprechschrankes, und ist von einer Abdeckplatte 2 verkleidet. In dieser befindet sich ein Schlitz 3 zur Einführung eines Zettels 34, auf dem die Zeitdauer eines Gespräches registriert werden soll, in dem Raum 4, sowie ein Schaufenster 5 zum Ab lesen der von einer Zeitmesserscheibe 6 an gezeigten Zeitspanne.
Bei der Bewegung des Hebelgriffes 7 nach oben (Fig. 3), der mit dem um die Achse 26 schwenkbaren Hebel 27 starr verbunden ist, schliesst der von letz terem getragene Hebelarm 8 mit seinem Iso- lierstück 9 das gontaktfedernpaar 10, wo- durch der Magnet 11 in den Impulsstromkreis einer Mutteruhr (in der Zeichnung nicht ge zeigt) eingeschaltet wird.
Gleichzeitig gleitet der am zweiarmigen Sperrhebel 12 des Schalt rades 18 befestigte Stift 13 durch die ain Hebelarm 8 starr befestigten, an ihren En den dachförmig gebogenen und sich gegen überliegenden Federn 14 hindurch (Fig. 4), wobei der Sperrhebel 12 und die in der Aus schaltstellung des Sperrhebels 12 von letz teren abgestützte Schaltklinke 15 infolge der Wirkung der Federn 16, 17 mit dem Schaltrad 18 in Eingriff kommen. Die Schalt klinke 15 und der um die Achse 19' (Fig. 4) drehbare Anker 19 des Magnetes 11 sind ge lenkig miteinander verbunden, so dass jetzt bei Erregung des Magnetes das Schaltrad 18 um einen Schritt weiter gestellt wird.
Mit dem Schaltrad 18 drehen sich auch die Zeit weiserscheibe 6 und die mit dem Markier- messer 20 versehene Scheibe 21 um die ge gen Verdrehung um ihre Achse 29 gesicherte Stempelscheibe 22, da Schaltrad und Zeit- tveiserscheibe von dem an der Scheibe 21 befestigten Mitnehmer 23 durchdrungen wer den. Dabei wird eine in der Ausdrehung 24 der Zeitweiserscheibe 6 untergebrachte Ehr feder 25 aufgezogen.
Mit der Zurückverle gung des IIebelgriffes 7 in seine Ausgangs- stellung (Mittelstellung) erfolgt die Abschal tung des Magnetes 11 bei Kontakt 10, und das Schaltwerk kommt somit zum Stillstand. In der Ruhelage verharrt letzteres so lange, bis der U-förmige, an der Achse 26 gelagerte Hebel 27 mittelst des Griffes 7 weiter nach unten gedrückt wird, wobei er den Stift 28 und somit auch die Achse 29 mit der Stempel scheibe 22 und die Hülse 30 mit der Scheibe 21 mitnimmt.
Jetzt dringen die Spitzen 31 der Stempelscheibe, die entsprechend Fig. 5 in bestimmten Abständen nebeneinander auf dem Umfange konzentrischer Kreise 41 auf der Scheibe befestigt sind, und die Spitze 20, die von der andern Scheibe 21 getragen wird und die bei Drehung der letzteren Scheibe durch den Magneten an den Spitzen 31 vorbeibewegt wird, in die Vertiefungen 32 der Grundplatte ein und schneiden in den in den Raum 1, eingeschobenen Zettel 34 Löcher oder dergleichen (Fig. 6) ein.
Bei genannter Bewegung des Hebels 27 wurde die die Achse 29 umgebende Feder 38, welche zwischen dem Lager 35 und der von dem Stift 36 gehaltenen Scheibe angeordnet ist, gespannt. Gleichzeitig hiermit glitten die Federn 11 über den Stift 13 von der Stel lung in Fig. 1 nach der Stellung in Fig. 3 und arretieren diesen.
Beim Loslassen des Griffes 7 stellt die Feder 38 den U-förmigen Hebel<B>27,</B> sowie die Scheiben 21, 22 in die in Fig. 3 ange(4@ebene Lage zurück. Dabei erfassen die Federn 14 am Stift 13 den Sperrhebel 12 und bringen somit. auch die Schaltklinke Ir) ausser Eingriff mit dem Schaltrad 18. Ilie aufgezogene Uhrfeder 25 dreht jetzt. die Zeitw eierscheibe 6, das Schalt rad 18 und die Scheibe 21 auf Null zurück.
Auf dem Umfange der Zeitweiserscheibe 6 sind in gewissen Abständen Nocken 39 an geordnet, die mit. einem Kontakt 40 zusam menarbeiten, zum Zwecke, etwa alle drei Mi nuten ein hör- oder sichtbares Zeichen her vorzurufen.
Die -#Virl@iui gs-#vF.ise des Zeitmessers ist folgende: Soll beispielsweise die (xesprächsdauer, w ährend der eine Fernleitung belegt wird, a Fernleitung bestimmt werden, so wird in eine hierfür vorgesehene ()ffnung 3 des Zeitmessers ein Clesprüc#liszc#t el 3.1 ,eingefiibrt, und bei Be ginn des Gespräches der Hebelgriff 7 nach oben gedrückt.
Der mit diesem starr ver- bundene U-förmige Hebel 27 drückt den He belarm 8 nach oben, welcher mit seinem Iso- lierstück 9 das Kontalztfedernpaar 1.0 schliesst. Über diesem Kontakt wird der Magnet 11 in den Impulsstromkreis der Mutteruhr ein geschaltet. Mit dein Einschalten des Mag netes erfolgt auch die Freigabe des Stiftes 13 durch die Federn 14, so dass der Sperrhebel 12 und die Schaltklinke 15 von den Federn 16, 17 in Eingriff mit dem Schaltrad 18 ge bracht werden.
Das Schrittwerk bleibt nun so lange in Tätigkeit, bis es, nach Beendigung des Gespräches, durch Zurückstellung des Hebelgriffes in die Ausgangsstellung (Mit- telstellungl wieder abgeschaltet wird. Der Zeitmesser bleibt zunächst in der eingestell ten Lage so lange stehen, bis die Beamtin den gleielien Hebelgriff 7 weiter nach unten drückt, wodurch der oben erwähnte U-för- mige Hebel 27 mittelst Stiftes 28 die auf den Stempelscheiben 21; 22 befindlichen Spitzen 20, 31 gemeinsam in den Zettel drückt und diesen locht.
Die Lochung ist nach dem Ausführungsbeispiel derart, dass sie die 'Gesprächsdauer ohne Nach rechnung erkennen lässt und gegen spä tere Eingriffe unbeeinflussbar ist. Die Lo chung des Zettelabschnittes 39 ist in Fig. 6 gezeigt. Gemäss der- Figur weist der Zettel 3-1 fünfzehn in einem Kreise angeordnete Lö cher auf, deren gegenseitige Abstände je einem Zeitabschnitt von einer Minute ent sprechen. Die Nullstellung ist oben bai 41 durch drei untereinander eingedrückte Löcher angezeigt. Jede dritte Minute ist durch ein Loch der innern Lochreibe 42 bezeichnet. Am Umfange gibt das Loch 43 die nach Ein schaltung des Zeitmessers jeweils verstrichene Zeitdauer an.
Im Beispiel nach Fig. 6 wur den fünf Minuten markiert. Beim Loslassen des Hebelgriffes schnellt dieser infolge der gespannten Feder 38 automatisch zurück und bringt dabei mit den Federn 14 am Stift 13 den Sperrhebel 12 und die Schaltklinke 15 ausser Eingriff mit dem Schaltrad 18. Das Schaltwerk wird jetzt durch die aufgezogene Uhrfeder 25 auf Null zurückgestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zeitmesser zur Überwachung der Ge sprächsdauer für Fernsprechvermittlungs stellen, bei welchem die Dauer des Fern gespräches; in einen in den Zeitmesser ein geschobenen Gesprächszettel durch eine An zahl von Spitzen markiert wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spitzen auf zwei ko- achsialen Scheiben angeordnet sind, von denen die eine gegen Verdrehung um ihre Achse gesichert ist und eine Anzahl Spitzen in be stimmten Abständen nebeneinander auf dem Umfange konzentrischer Kreise trägt, wäh rend die andere, mittelst eines Elektromagne- tes drehbare Scheibe nur eine Markierspitze trägt,die bei Drehung dieser Scheibe durch den Magneten an den andern Spitzen vor beibewegt wird, und da.ss beide Scheiben beim Umlegen eines Hebelgriffes die Spitzen gegen den Zettel drücken und diesen lochen. UNTERANSPRüCHE 1.Zeitmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Bewegung des Hebelgriffes nach aufwärts ein mit ihm starr verbundener U-förmiger Hebel, so wie ein weiterer, von letzterem getragener Hebelarm bewegt werden, wobei auf letz terem Hebelarm ein Isolierstück befestigt ist, das bei der Aufwärtsbewegung des Hebelgriffes an einem Kontaktfedernpaar einen Stromschluss für den Magneten er zeugt und wobei gleichzeitig mit diesem Vorgang dachförmig gebogene Federn am zuletzt genannten Hebelarm einen an einem die Zurückdrehung eines vom Magne ten bewegten Schaltrades für -eine mit der drehbaren Scheibe fest verbundene Zeitweiserscheibe verhindernden Sperr hebel befindlichen Stift freigeben,so dass der Sperrstift und eine von ihm ab gestützte Schaltklinke infolge Federwir kung mit dem Schaltrade für die Zeit weiserscheieb in Eingriff kommen. 2. Zeitmesser nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Zurückverlegung des Flebelgriffes in seine Ausgangsstellung nur der Magnet bei dem Kontaktfedern- paar abgeschaltet wird, während die mit der Markierspitze versehene Scheibe und die damit verbundene Zeitweiserscheibe durch den im 'Schaltrad eingreifenden Sperrhebel in ihrer eingenommenen Stel lung gehalten bleiben. 3.Zeitmesser nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Hebel beim Niederdrücken des Hebelgriffes aus seiner Ausgangsstellung in die untere Endstellung die im Patentanspruch ge nannten Scheiben achsial bewegt und da bei die an den Scheiben sitzenden Spitzen zum Durchbohren des Zettels bringen und gleichzeitig eine zur achsialen Zurückver schiebung der Scheiben und zur Zurück stellung des Hebels in die ursprüngliche Lage dienende Feder spannt.-l. Zeitmesser nach Unteranspruch 3, dadureh gekennzeichnet, dass beim Niederdrücken des Hebelgriffes in die unterste Stellung die dachförmig gebogenen Federn clen Stift am Sperrhebel erfassen, welcher Sperr hebel dann beim Loslassen des Hebel griffes durch die durch die Wirkung der beim Niederdrücken des Hebelgriffes<B>ge-</B> spannten Feder erfolgende Zurückverstel lung des Hebels ausser Eingriff mit dein Sehaltrade gebracht wird und dabei auch die Schaltklinke abhebt, worauf eine bei Betätigung des Schaltrades durch den Magneten aufgezogene Uhrfeder die Zeit- weis,erselieibe,das Sehaltrad und die Scheibe mit der Markierspitze auf Null zurückstellt. 5. Zeitmesser iiaeh Unteransprueh 4, gekenn- zeiehnet dureli am Umfange der Zeit weiserscheibe angebraehte Nocken, die bei Drehung der Zeitweiserscheibe durch das Schaltrad mit.Kontaktfedern zusammen arbeiten und beirr jedesmaligen Zusammen arbeiten eines '-\oelz-ens mit den Kontakt federn der Entstehung eines wahrnehm baren Zeiehens Anlass geben.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH116692D CH116692A (de) | 1925-07-06 | 1925-07-06 | Zeitmesser zur Überwachung der Gesprächsdauer für Fernsprechvermittlungsstellen. |
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1925
- 1925-07-06 CH CH116692D patent/CH116692A/de unknown
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