CH117120A - Antriebseinrichtung für Freifallschützen. - Google Patents

Antriebseinrichtung für Freifallschützen.

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CH117120A
CH117120A CH117120DA CH117120A CH 117120 A CH117120 A CH 117120A CH 117120D A CH117120D A CH 117120DA CH 117120 A CH117120 A CH 117120A
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Paul Leybold
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Paul Leybold
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Description


      Antriebseinrichtung    für     Freifallschützen.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine mit einer Kupplungsbremse aus  gerüstete Antriebseinrichtung für     sogenannte          Freifallschützen.     



  Die     Freifallschützen    dienen zum Abstel  len der Wasserturbinen in Notfällen (zum  Beispiel beim Versagen des     Oldruckreglers).     Wie ihr Name andeutet, wirken sie durch  freies Fallen der Schützentafel, deren Eigen  gewicht nach Auslösen eines Mechanismus  die Triebkraft bildet.  



  Dieser Mechanismus besteht bei den bis  heute bekannten Konstruktionen aus einer       ausrückbaren    Kupplung, die zwischen den       Zahnstangentrieben    und dem Antriebsmotor  sitzt. , Die Lösung der Kupplung geschieht  durch Fallen eines Hilfsgewichtes, welches  von einem     Blinkwerk    mittelst Hubmagnetes  freigegeben wird. Darauf folgt ungehemm  tes Fallen der vom Getriebe gelösten       Schützentaf        e1.     



  Die Nachteile der     genannten    Ausführun  gen sind:  1. Die Gefahr der Beschädigung der be  weglichen Teile, wenn der Mechanismus bei    trockener Wasserkammer ausgelöst wird;  dieser Nachteil ist bei einigen bekannten  Ausführungen durch Anwendung einer hy  draulischen rotierenden Bremse zwar be  hoben, jedoch wird das ganze Getriebe sehr  verwickelt und entsprechend teuer;  2. Die Unsicherheit der Auslösung einer  belasteten     glauenkupplung;     3. Der Zwang, das     Klinkwerk    nach jedem  Auslösen neu anstellen zu müssen.  



  Der Erfinder hat sich die Aufgabe ge  stellt, ein     Schützenwindwerk    zu schaffen,  bei dem die erwähnten Nachteile der alten  Anordnungen vermieden werden. Erfindungs  gemäss wird ein     Planetengetriebe    mit der  Kupplungsbremse in das Windwerk einer       Schütze    eingeschaltet, wobei die Bremse  unterteilt ist und der eine, bei offener Kupp  lung die -Geschwindigkeit der fallenden  Schütze regulierende Teil dauernd unter der       Eilwirkung    einer regelbaren Gewichts  belastung, der andere, die Kupplung öff  nende und schliessende Teil-unter der regel  baren Einwirkung eines     Lüftungsmagnetes     steht.

        Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungs  beispiel, der Erfindung mit Anwendung  eines     Kegelradplanetengetriebes,    und zwar       stellt        Fig.    1 den     Querschnitt    durch das     Pl < :-          netengetriebe    und die Bremse,     Fig.    ? die  Ansicht der ganzen     Kupplungsbremse,    und       Fig.    3 die Ansicht der ganzen     Freifallschütze     in     schematischer    Ausführung dar.  



  Die     Wirkungsweise    des Getriebes ist  nach     Fig.    1 folgende:  Soll die geschlossene Schütze geöffnet  werden, so wird die     Schneckenradwelle    a,        -elche    zugleich die Welle des Planeten  getriebes ist, mittelst. Motors oder von Hand  über das     Schneckengetriebe    angetrieben.  Hierdurch dreht sich das mit der Welle     a          verkeilte    Kegelrad b.

   Dadurch, dass die  Bremstrommel     c.    die mit den Achsen der  Planetenräder d fest, verbunden ist, mittelst  der Bandbremsen c und     /'    festgehalten wird,  treibt Kegelrad b über die     Planetenräder        d     das Kegelrad     g.    welches sich     gleiclisclinell,     aber entgegengesetzt dreht, an.

   Die     Bewe-          bung    wird mittelst     Kebelräderpaar        h    auf die       Verbindungswelle        i    und weiter über ein     Vor-          g;elege    auf die Zahnstangen     übertragen.     



  Bei diesem Antrieb wirkt also das     Pla-          iLetengetriebe    mit den beiden     Bandbremsen     als Kupplung. Dieselbe     Wirkungsweisc1,     jedoch mit umgekehrtem Drehsinn, tritt beim  normalen Schliessen der Schütze mittelst     .@n-          triebes    von der Motorseite ein.

   (Die ge  ringere     Bremswirkung    der einfachen     Dand-          bremse    bei wechselnder Drehrichtung ist bei       dein    geringen     Widerstand    der     Rollschützen     gegen Schliessen nicht schädlich.) Soll     die     Schütze als     Freifallseli,iit,_e        wirken,    was bei  spielsweise beim Versuch der     Turbine,    durch  zugehen, eintritt, so wird die Hauptbremse e       mittelst        Lüftmagnetes        k:

          (Fig.    2), welcher  automatisch von einem Relais oder durch       Handschalter    vom Maschinenwärter     betä.ti-t     wird, gelüftet. Dadurch wird der Mittelteil c       finit    den Planetenrädern von dem Kegelrad g  durch das Eigengewicht der Schützentafel       #        ani,        -etrieben        Luld        rollt        auf        dem        fest-elialte-        Zn     neu Kegelrad b (infolge der selbsthemmen  den Schnecke)

   mit halber Winkelgeschwin-         digkeit    ab. Die Geschwindigkeit dieser Be  wegung wird jedoch durch eine Zusatzbremse  /'     begrenzt,    deren     Wirkung        zirl.:#a.    ? der       grossen    Bremse     betrübt    und     wuleiie    ständig  liegen bleibt.     Durch    die Einstellung des zu  gehörigen     Laufgewichtes    1 kann die     Fall-          geschwindigkeit    reguliert werden.

   Da sich  der ganze Vorgang in zirka 10 bis     20        S,--          n    abspielt, kann eine     Überhitzung    des  Bremskörpers nicht     eintreten.    Die Bewegurig  der     Schützentafel        wird    bei     gefüllter        Turbi-          nenka.mmer        ausserdem    durch den     Auftrieb     der Holzteile der     Schützentafel    stark ver  zögert,

       während    die Reibung der Rollschütze  nur wenig     bremst.    Die     Schütze    kann aber  auch in jeder Stellung zum Halten gebracht  werden, wenn der     Luftmagnet    entsprechend       Olesteuert    wird.

   Hierdurch ist die     Möglichkeit          @@@,geben,    den     2lleehanisnius    beim normalen       Abstellen    der Turbine spielen zu lassen, da  mit dieser im     Notfall        tun    so sicherer arbeitet  und nicht etwa     jiach        monatelangem    Still  stand     festbackt.     



  Als letzte Funktion der Kupplungs  bremse kommt seine     Wirli#ung    als     R.utsch-          kupplling    hinzu. Diese tritt. ein, sobald der       Widerstand    der     Schützentafel    die normale  Motorleistung,     auf    welche die     Hauptbremse          eiirestellt    ist,

       iibersteigt    und ein Gleiten  der'     J.'romniel        unter        dein    belasteten Brems  band     bewirkt.    Der     Vor-ang    ist dann dem  des Freifalles     entgegengesetzt.    Die     letzte     Eigenschaft des Getriebes wird beim Er  reichen der     Endstellungen    der Schützentafel  benutzt,     er:

  @etzt.        also    die     Wirkung    der     so-          Zfronannten        elehtrisehen        Endausschalter.        wel-          che    damit     überflüssi,--    werden.  



  Die oben genannten Nachteile ? und 3  sind bei, der beschriebenen Einrichtung da  durch vermieden, dass das Ein- und Aus  kuppeln durch Anheben     bezw.    Senken eines       mässigen    Gewichtes geschieht, ohne     da.ss    hier  bei     unbestimmbare    Reibungen überwunden  werden müssen. Auch die Grösse des Hub  magnetes wird dadurch verringert.  



  Ein Anstellen der     Einrichtung    ist nach       erfolgter    Auslösung nicht notwendig, da      mit stromlosem     Magneten        die    Schütze     wieder     betriebsfertig geworden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebseinrichtung für Freifallschützen mit Kupplungsbremse, dadurch gekennzeich net, dass mit letzterer ein Planetengetriebe in das Windwerk eingebaut ist und dass die mit dem Planetengetriebe verbundene Bremse unterteilt ist, wobei der eine; bei offener Kupplung die Geschwindigkeit der fallenden Schütze regulierende Teil der Bremse dauernd unter der Einwirkung einer regelbaren Ge wichtsbelastung, der andere, die Kupplung öffnende und schliessende Teil unter der regelbaren Einwirkung eines Lüftungs magnetes steht.
CH117120D 1924-10-29 1925-10-28 Antriebseinrichtung für Freifallschützen. CH117120A (de)

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DE117120X 1924-10-29

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ID=5655001

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CH117120D CH117120A (de) 1924-10-29 1925-10-28 Antriebseinrichtung für Freifallschützen.

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CH (1) CH117120A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025796B (de) * 1952-01-22 1958-03-06 Heinz Bechler Antriebsvorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schleusentoren, Wehrschuetzen und aehnlichen Stauverschluessen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025796B (de) * 1952-01-22 1958-03-06 Heinz Bechler Antriebsvorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schleusentoren, Wehrschuetzen und aehnlichen Stauverschluessen

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