CH117666A - Fördereinrichtung für Massengüter mittelst Förderrinnen. - Google Patents

Fördereinrichtung für Massengüter mittelst Förderrinnen.

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CH117666A
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Schenck Eisengiesserei Un Carl
Heymann Hans Ing Dr
Ernst Lehr
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Schenck Eisengiesserei Un Carl
Heymann Hans Ing Dr
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  Fördereinrichtung für Massengüter mittelst Förderrinnen.    Erfindungsgemäss erfolgt die Förderung  von Massengütern mittels Rinnen dadurch  unter besonders geringem Kraftaufwand sehr  einfach und bei grösster Schonung des Gutes,  dass die fördernde Rinne vibrierende Bewe  gungen ausführt. Unter einer vibrierenden  Bewegung sind hierbei solche Schwingbe  wegungen zu verstehen, deren Schwingungs  weite nicht grösser ist als 10 mm und deren  minutliche Schwingungszahl mindestens 500  beträgt. Im praktischen Betrieb werden diese  Grenzwerte jedoch meist nicht erreicht. Es  wird vielmehr in der Regel die Schwingungs  weite nur nach wenigen Millimetern be  messen, dafür aber die minutliche Anzahl  der Schwingungen möglichst hoch, also etwa  mit 1000 bis 1500 in der Minute gewählt.  



  Derartige rasche Vibrationen heben die  Reibung des Fördergutes in der Rinne so  vollständig auf, dass das Fördergut über der  Förderfläche zu schweben oder zu fliessen  scheint. Dies ist auch die Ursache für die  äusserst grosse Schonung der Massengüter  während der Vorwärtsbewegung. Die neue    Förderrinne eignet sich daher besonders für  solche Güter, welche an sich, zum Beispiel  durch ihre Feuchtigkeit, zusammenbacken,  wie Betonmasse, oder welche bei der Fortbe  wegung in üblichen Rinnen die Neigung  zeigen, sich zusammen zu ballen, wie dies  beispielsweise bei Mehl oder Formsand der  Fall ist. In der neuen Förderrinne erfahren  derartige zum Zusammenballen neigende  Massengüter im Gegenteil sogar eine Locke  rung, so dass die neue Rinne beispielsweise  unmittelbar zum Aufbreiten von Formsand  oder dergleichen benutzt werden kann.  



  Da durch die raschen Vibrationen das  Fördergut, wie erwähnt, in der Rinne  schwebt, so genügt, wenn die Vibrationen  etwa in wagrechter und vorzugsweise in der  Förderrichtung erfolgen, eine Abwärtsnei  gung der fördernden Fläche um nur wenige  Grade gegenüber der wagrechten, um bereits  eine gute Fördergeschwindigkeit zu erreichen.  



  Es ist jedoch auch möglich, mit der  Rinne, und     zwar    mit einer im Vergleich     zii         dem geringen Kraftaufwand grossen Ge  schwindigkeit wagrecht oder sogar aufwärts  zu fördern, wenn auf die Rinne     Vibrations-          schwingungen    mit elliptischen Bahnen Über  tragen werden.  



  Solche Vibrationsbewegung begünstigt  die Förderung besonders dann, wenn die  lange Achse der Ellipse etwa in der die     För-          derrichtung    enthaltenden lotrechten Ebene,  und zwar zweckmässig unter einem Winkel  von 10 bis 30 Grad gegenüber der Horizon  talen geneigt liegt, während die Grösse der  kurzen Ellipsenachse weniger wichtig ist und  gegebenenfalls auch bis auf Null verringert  werden kann. Zur Aufstellung derartig vi  brierender und wagrecht oder aufwärts för  dernder Rinnen können demnach auch die an  sich bekannten geneigten Pendelstützen ver  wendet werden, deren Neigungswinkel zweck  mässig je nach der Eigenart des Fördergutes  zwischen 60 und 80 Grad gegenüber der  Horizontalen liegt.

   Durch die eben beschrie  bene Form der Bewegung und die Art der  Lagerung wird bei der Vibrationsbewegung  der Rinne dem Fördergut ausser der Beschleu  nigung nach vorn, also in der Förderrichtung,  auch noch eine Aufwärtsbeschleunigung ge  geben, die das Loslösen des Gutes von den  Rinnenwänden bewirkt und hierdurch eine  dem Fliessen ähnliche Bewegung des     Förder-          gutes    hervorruft. Zweckmässig liegt das Ver  hältnis der vertikalen Beschleunigung zur  horizontalen Beschleunigung in den Grenzen  1 : 2 bis 1 : 6, je nach der Eigenart des     För-          dergutes.     



  Wenn auch zum Antrieb der Rinne, also  zur Erzeugung der Vibrationen, beliebige  mechanische oder dergleichen Einrichtungen  dienen können, so ist es doch bei den hohen  minutlichen Schwingungszahlen zweckmässig,  die Förderrinne, die an sich starr ist, als  Masse in ein schwingungsfähiges System  einzugliedern, wobei dann vorteilhaft der die  Vibrationen erzeugende Antrieb der Rinne  in Resonanz oder Resonanznähe mit der  Eigenschwingungszahl des die Rinne ent  haltenden schwingungsfähigen Systemen er  folgt. Durch diese Antriebsart wird der Ener-    gieverbrauch der Rinne besonders stark ver  mindert.  



  Die Federung der schwingungsfähigen  Gebildes, dem die Rinne als Masse angehört,  kann entweder durch die Stützung der Rinne  selbst, zum Beispiel mittelst federnder Pen  delstützen erfolgen. Diese Art der Federung  und Stützung empfiehlt sich insbesondere für  leichte Rinnen, kleine Fördermengen und bei  Anbringung des die Vibrationen erzeugenden  Antriebes unmittelbar an der Rinne selbst.  Oder es kann die Abfederung in eine beson  dere Antriebsmaschine verlegt werden, wäh  rend die Rinne selbst nur auf schwachen  Stützen ruht, welche im wesentlichen nur das  Rinnengewicht und das des Fördergutes zu tra  gen vermögen.

   Diese Anordnung hat den be  sonders für lange Rinnen wichtigen Vorteil,  dass das Fundament nicht mit den Federreak  tionen belastet wird, also leichter ausgeführt  werden kann, während die Federreaktionen  auf den einen Punkt, nämlich die An  triebsmaschine konzentriert sind, also nur  diese selbst ausreichend fundamentiert zu  werden braucht.  



  Es ist aber auch möglich, die Rinne auf  leichten, fundamentlosen Stützen zu lagern,  die keine nennenswerte Federung, also auch  keine Federreaktionen aufweisen, und trotz  dem von der Konzentrierung der Federung  an einer besonders fundamentierten Stelle  abzusehen. Dies wird dadurch möglich, dass  an der Rinne unter Federwirkung eine  Masse in der Förderrichtung schwingbar ge  lagert ist, die durch periodische Impulse in  Schwingungen versetzt wird, welche unter  Vermittlung des hierbei entstehenden Feden  rückdruckes die Rinne in Schwingungen  gleicher Taktzahl versetzen. Die Zahl der  periodischen Impulse stimmt zweckmässig mit  der Eigenschwingungszahl des aus der Rin  nenmasse, der Federzung und der schwingen  den Masse bestehenden Systemes überein,  oder liegt in der Nähe dieser Zahl.

   Durch  diese Anordnung der Antriebsmasse gegen  über der Masse der Rinne selbst wirken sich       clie    sämtlichen     auftretenden    Federkräfte un  mittelbar in der Rinne, und zwar an der An-      triebsstelle aus, ohne dass überhaupt Feder  kräfte, und dies sind die am schwierigsten  aufzufangenden Kräfte, in die Stützung der  Rinne und in das Fundament gelangen. Diese  Art des Antriebes und der Abfederung ist  um so wichtiger, mit je höheren Schwin  gungszahlen die Rinne arbeitet. Bei dieser  Art des Antriebes und der Federung kann  jedoch die Rinne selbst bei beliebig hohen  Schwingungszahlen ohne besonderes Fun  dament überall aufgestellt werden. Sie ist  auch jederzeit transportabel.

      Ein weiterer grosser Vorteil dieser An  triebsart besteht darin, dass der Betrieb der  Rinne hierdurch so gut wie vollständig un  empfindlich gegen Schwankungen in der  Beschickung der Rinne ist. Dies ist bei der  Anwendung der Resonanz zwischen Antriebs  impuls und der Eigenschwingungszahl des  schwingungfähigen Gebildes besonders wich  tig. Denn bei Anwendung des eben beschrie  benen Federreaktionsantriebes kann die  Rinne, trotz stark wechselnder Belastung  durch das Fördergut, also trotz starker Ände  rung der aus dem Rinnen- und dem     Förder-          gutgewicht    bestehenden Masse, nicht aus dem  Resonanzgebiet herauskommen.

   Wenn man  die Rinne selbst gegen das Fundament ab  federn würde, so würde eine Vergrösserung  der Belastung die Eigenschwingungszahl we  sentlich herabdrücken, während eine Ent  lastung der Rinne einer Erhöhung der Eigen  schwingungszahl gleichkommt. Läuft nun  der Antriebsmotor mit stets gleichbleibender  Drehzahl, wie dies im Betrieb meist der Fall  ist, so wird es, wenn nicht der Federreak  tionsantrieb verwendet wird, sehr schwer,  die Rinne in Resonanz zu halten. Bei dem  oben beschriebenen Federreaktionsantrieb  bildet dagegen die Rinne mit ihrem     Förder-          gut    nur gewissermassen die Grundmasse,  gegen welche sich die in Resonanz schwin  gende, beispielsweise 1/10 bis 1/20 der Rinnen  masse betragende Antriebsmasse stützt.

   Es  beeinflusst nun die Eigenschwingungszahl der  Antriebsmasse nur sehr unwesentlich und  praktisch in vernachlässigbarem Masse, ob die    Rinnenmasse 20 oder 40 mal so gross ist wie  die Antriebsmasse selbst.  



  Es kann nun auch erreicht werden, dass  sich die Leistungsfähigkeit der Rinne stei  gert, je grösser die Beschickungsmenge ist,  und zwar wenn das Antriebssystem so abge  stimmt wird, dass beim Leerlauf der Rinne  die Schwingungsamplituden des     Antriebs-          systemes    noch nicht den erst bei Resonanz  auftretenden Maximalwert erreicht haben.  Wird die Rinne belastet, so sinkt die Dreh  zahl, bei welcher die Resonanz auftritt.  Die Abstimmung kann nun so gewählt  werden, dass die Eigenschwingungszahl  des Antriebssystemes bei voll belasteter  Rinne mit der Betriebsdrehzahl der An  triebsschiene übereinstimmt.

   Auf diese  Weise wird erreicht, dass die Antriebsmasse  und damit auch die Rinne selbst um so grö  ssere Schwingungsausschläge ausführt, also  um so stärker fördert, je mehr die Rinne be  schickt wird, eine Erscheinung, die für den  praktischen Betrieb sehr erwünscht ist.  



  Zur Erzeugung der Vibrationen können  an sich Antriebsimpulse beliebiger Art die  nen. Sehr zweckmässig und einfach wird der  Antrieb und die Erzeugung beliebig hoher  Impulse dann, wenn die Impulse durch Flieh  kräfte von Wuchtmassen erzeugt werden, de  ren Achse im schwingungsfähigen Gebilde  gelagert ist und deren Impulszahl zweck  mässig mit der Eigenschwingungszahl des  schwingungsfähigen Gebildes übereinstimmt  oder in der Nähe dieser Zahl liegt. Der An  trieb dieser Wuchtmasse selbst kann ent  weder durch einen mitschwingenden Motor  (wie Elektro- oder Pressluftmotor, der fest  in die schwingende Rinne eingebaut ist),  oder zum Beispiel mittelst eines Riemens oder  mit einer Kardan- oder biegsamen Welle von  einer ortsfesten Antriebsmaschine aus erfol  gen.  



  An Stelle rotierender Wuchtmassen können  die Vibrationsimpulse auch durch hin- und  hergehende Massen erzeugt werden, wobei es  jedoch     'besonders    bei der Verwendung der  Resonanz zwischen der Impulszahl und der       Eigenschwingungszahl    des schwingungsfähi-      gen Gebildes wichtig ist, die hin- und her  gehende Masse mittelst einer Steuerung zu  beherrschen, welche auf Beibehaltung der  Resonzschwingungszahl hinwirkt.  



  Von den zahlreichen möglichen Ausfüh  rungsformen der Fördereinrichtung sind auf  der Zeichnung sechs schematisch als Beispiele  veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt als erste Ausführungsform  in Bruchstücken eine lange Rinne mit meh  reren Antriebsstellen und verschiedenen La  gerungsmöglichkeiten bei unmittelbarer fe  dernder Abstützung der Rinne;  Fig. 2 veranschaulicht die zweite Ausfüh  rungsform, bei welcher die Förderrinne mit  einer geschlossenen Maschine zur Erzeugung  von Vibrationen verbunden ist;  Fig. 3 und 4 stellen als dritte Ausfüh  rungsform eine regelbare, die Vibrationen er  regende Vorrichtung im Längs- und Quer  schnitt dar;  Fig. 5 zeigt als vierte Ausführungsform  schematisch eine Rinne mit Federreaktions  antrieb bei Wuchtmassenimpuls;  Fig. 6 erläutert in einem Diagramm die  zweckmässigste Abstimmung des     Antriebs-          systemes    dieser Rinne;

    Fig. 7 veranschaulicht als fünfte Ausfüh  rungsform eine Art der Steuerung einer zum  Antrieb dienenden schwingenden Masse bei  Pressluft, Dampf oder dergleichen als An  triebsmittel;  Fig. 8 und 9 zeigen als sechste Ausfüh  rungsform von der Seite gesehen und im  Grundeiss teilweise im Schnitt eine elektro  magnetische Antriebsart für die schwingende  Masse und die Steuerung derselben;  Fig. 10 ist ein Schaltungsschema zu der  Anordnung nach Fig. 8 und 9.  



  Auf der linken Seite der Fig. 1 ist die  fördernde Rinne 20, welche die vibrierende  Bewegung ausführt, mehrfach mittelst     Blatt-          21    an stehenden Blattfedern 22 aufge  hängt, die in geeigneter Weise bei 23 ver  ankert sind. Das Fördergut beliebiger Art  wird bei 24 der Rinne zugeführt. Soll die  meist zur Verfügung stehende Drehbewegung    zum Antrieb der Rinne, das heisst zum Her  vorrufen der Vibrationen verwendet werden,  so zeigt Fig. 1 eine besonders zweckmässige  Form. Hier trägt die Unterseite der Rinne  Lager 25, in welchen ein scheibenförmiger  Drehkörper 26 gelagert ist, der eine bei 27  angedeutete Wuchtmasse besitzt. Der Kör  per 26 wird von der Antriebsstelle 28 aus  mittelst Riemen 29 in rasche Drehungen ver  setzt.  



  Der rechte Teil der Fig. 1 zeigt eine La  gerung der Rinne, bei welcher die fördernde  Rinne nicht in der Förderrichtung geneigt  zu sein braucht, sondern wagrecht oder gar  schräg aufwärts führen kann. Dieser rechts  liegende Rinnenteil 20, an welchem, ähnlich  wie am linken Teil, ein Schwingungserreger  26 mit Wuchtmasse 27 unmittelbar hängt, ist  durch wenigstens angenähert lotrecht ste  hende Federn 30 einem Gestell 31 gegenüber  derart abgefedert, dass die Rinne Schwin  gungen in im wesentlichen wagrechter Rich  tung ausführt. Anderseits ist das Gestell 31  durch entsprechende, wenigstens angenähert  wagrecht liegende Federn 32 gegenüber dem  Fundament so abgefedert, dass dieses Ge  stell 31 lotrecht zu schwingen vermag.  



  Bei der in Fig. 1 dargestellten langen  Rinne ist es empfehlenswert, mehrere     Vi-          brationsantriebe    vorzusehen, wobei es notwen  dig ist, alle Antriebe 28 durch Wellenlei  tungen 35 zu kuppeln, auf welche der An  triebsmotor 36 arbeitet. Die Kupplung muss  so erfolgen, dass die Antriebe synchron laufen,  und dass die sämtlichen Schwingungserreger  26, 27 in Phase umlaufen. Ein Teil 37 des  Rinnenbodens ist, falls die Rinne zum Auf  bereiten oder Sortieren des Gutes Verwen  dung findet, als Sieb ausgebildet, derart,  dass die feineren Teile der Fördermasse sich  bei 38 absondern, während das grobe Gut  bei 39 die Rinne verlässt.

   In dem Beispiel der  Fig. 1 sind noch mehrere andere     Aufberei-          tungs-    und Entnahmestellen 40 nacheinander  in der Rinne angebracht, die einzeln durch  Schieber verschliessbar sind.  



       Wird,        wdilirencl    der linke nur schwach  von rechts nach     links    geneigte Teil der     Rinne         2o vibriert, Fördergut beliebiger Art bei 24  der Rinne zugeführt, so bewegt sich dieses  Gut unter grösster Schonung in Richtung des  Pteils 20. Da die Rinne einschliesslich des  Fördergutes die Hauptmasse eines schwin  gungsfähigen Systemes bildet, dessen Fede  rung im wesentlichen aus den Blattfedern 22  besteht, so wird der Kraftaufwand zur Er  zeugung der Vibrationen dann besonders ge  ring, wenn die Zahl der die Vibrationen er  regenden Impulse mit der Eigenschwingungs  zahl des schwingungsfähigen Gebildes über  einstimmt.

   Hierbei liegt diese Zahl über 500  in der Minute, erreicht aber oft auch 1000  und selbst auch 1500 in der Minute, da sich  die Leistungsfähigkeit der Rinne sehr we  sentlich mit der minutlichen Vibrationszahl  steigert. Zur Erzeugung derartiger rascher  Vibrationen eignet sich bei Verwendung von  Energie mit drehender Bewegung der in Fig.  1 dargestellte Wuchtmassenantrieb. Wird  der Körper 26 in rasche Drehungen versetzt,  so bringt die Fliehkraft der Wuchtmasse 27  das gesamte federnde und schwingungsfähige  System in schnelle Vibrationen, wobei der  Kraftaufwand bei oder in der Nähe der Re  sonanz zwischen der minutlichen Impulszahl  der Masse 27 und des aus der Rinne 20 und  den Federn 22 bestehenden schwingungs  fähigen Systemes am geringsten wird.  



  Um den Takt des Schwingungsimpulses  der Wuchtmasse 27 mit der Eigenschwin  gungszahl des Schwingungsgebildes 20-22  in Übereinstimmung zu bringen, ist die  Federkonstante der Federung des Gebildes  regelbar eingerichtet. Um die Eigenschwin  gungszahl des Schwingungsgebildes zu än  dern, ist die Grösse der schwingenden Masse  durch Zu- und Abschalten von Masse, zum  Beispiel auch durch Regelung der Zuführung  des Fördergutes, bei 24 veränderlich. Ebenso  ist das Trägheitsmoment des Massensystemes,  dem die Rinne 20 angehört, bezüglich der bei  23 liegenden Schwingungsachse durch Ände  rung der Länge der Feder regelbar.  



  Ebenso ist die Drehzahl des Wuchtmas  senkörpers 26, 27 und damit die Impulstakt  zahl dieses Antriebes in weiten Grenzen der-    art regelbar, dass die Impulstaktzahl je nach  Belieben mit dem Schwingungsgebilde 20 bis  22 in Resonanz kommen kann oder auch  nicht. Will man nämlich die Schwingungs  weite der Rinne 20 ändern, so ist es ein sehr  wirksames und einfaches Mittel, die Eigen  schwingungszahl des Gebildes, dem die Rinne  20 als Hauptschwingungsmasse angehört,  oder die Impulstaktzahl des Schwingungser  regers 26, 27 derart zu verändern, dass sie  nicht mehr übereinstimmen. Hierdurch ist  selbst bei gleichbleibender Wuchtmassenwir  kung eine Änderung der Schwingungsweite  innerhalb grosser Grenzen nach dem Grade  der Verstimmung zwischen dem Schwin  gungserreger 26, 27 und dem Schwingungs  gebilde 20-22 möglich.  



  Durch die Art der Abfederung des in  Fig. 1 rechts dargestellten Teils der Rinne 20  macht dieser Teil eine elliptische Wegkurve,  wie dies bei 34 angedeutet ist. Das Verhält  nis der langen zur kleinen Achse dieser ellip  tischen Vibrationen ist zweckmässig durch  Änderung der für die elliptische Wegkurve  massgebenden Faktoren regelbar. So kann  die Wahl dieser Faktoren so getroffen sein,  dass die grosse Achse der Ellipse unter einem  Winkel von 10 bis 30 Grad gegenüber der  Horizontalen geneigt ist, wobei gegebenen  falls die kleine Achse der Ellipse beliebig  klein gewählt werden kann.  



  Statt der in Fig. 1 dargestellten Blatt  federstützung kann die Rinne 20 auch auf  Stäben stehen und durch Gelenke mit ihnen  verbunden sein. Die Stäbe können lotrecht  oder auch zweckmässig geneigt stehen nach  Art der für Förderrinnen an sich bekannten  Pendelstützen. Ebenso kann statt des darge  stellten scheibenförmigen Körpers ein belie  biger anderer Antriebskörper verwendet wer  den. Bei kürzeren Rinnen, insbesondere sol  chen unter 40 Meter Länge, genügt es, nur  eine Antriebsstelle vorzusehen.  



  Anstatt den Schwingungserreger, wie dies       Fig.    1 , veranschaulicht, an die Förderrinne  20 anzusetzen, welche als Hauptmasse des       Schwingungsgebildes    20-22 dient, ist es  häufig zweckmässiger, das Sehwingungsge-      bilde selbst einschliesslich des Schwingungs  erregers als in sich geschlossene Maschine  auszubilden und an diese je nach dem Bedarf  eine oder mehrere Förderrinnen anzuschlie  ssen. Hierdurch kann auch bei diskontinuier  lichem Betrieb mehrerer Rinnen eine einzige,  zweckmässig transportable Antriebsmaschine  für Inbetriebnahme aller dieser Rinnen be  nutzt werden.  



  Fig. 2 zeigt schematisch ein derartiges  Ausführungsbeispiel. In einem Gehäuse 41  ist eine Masse 42 angeordnet, die mittelst  Lenker 43 geradegeführt wird, deren eines  Ende federnd gegenüber dem Gehäuse 41 ge  lagert ist. Mit der Masse 42 ist eine Feder  44 gelenkig verbunden. In dieser Masse 42  befindet sieh der Vibrationsantrieb, der als  Elektromotor 45 mit geeignet angeordneter  regelbarer Wuchtmasse ausgebildet ist.  



  Diese Maschine 41, 42, 43, 44, 45, die  ein in sich geschlossenes und daher transpor  tables Ganzes bildet, vereinigt das Schwin  gungsgebilde und den Schwingungser  reger derart in sich, dass bei Ingangsetzen  des Motors 45 der Körper 42 in rasche,  vibrierende Bewegungen gerät. Mit dieser  Antriebsvorrichtung ist eine Rinne 20     mit-          telst    eines Blechbandes 47 beweglich ver  bunden; die Rinne steht in an sich bekannter  Weise auf schrägen Pendelstützen 46. Diese  Pendelstützen 46 brauchen also in der Haupt  sache zum Tragen der Rinne 20 und des     För-          dergutes    zu dienen.

   Sie sind demnach mit  dem Fundament nur leicht verbunden, da sie  keine Federkräfte übertragen, während die  Aufnahme des Federrückdruckes in der An  triebsmaschine 41 bis 45 konzentriert ist, so  dass nur diese Maschine ein starkes Funda  ment nötig hat. Statt durch die Führung der  Masse 42 mittelst Ellipsenlenker können  auch beliebige andere Lenker oder überhaupt  eine beliebige andere Führung vorgesehen  sein.  



  Eine besonders zweckmässige und auch  während des Betriebes gut regelbare Ausbil  dung des Schwingungserregers 26, 27 ist in  Fig. 3 und 4 im Längs- und Querschnitt dar  gestellt. Das Gehäuse 48 dieses Schwingungs-    erregers ist als Riemenscheibe ausgestaltet.  Im Innern ist ein die Wachtmasse bildender  Gleitstein 49 derart angeordnet, dass sieh  dessen Lage in achsialer Richtung nicht än  dert, während er sieh radial zum     trommel-          förmigen    Grehäuse 48 verschieben kann.  



  Zu diesem Zweck sind im Gleitstein 49  in zwei zur Drehachse der Trommel symme  trischen und parallelen Ebenen je eine schräge  Nut 50 angebracht, in welche zwei Ansätze  oder Nasen 51' einer in der Trommel kon  zentrisch zu deren Achse gelagerten hohlen  Welle oder Hülse 51 eingreifen. Diese Welle  51 nimmt an der Drehung des Gehäuses 48  und des Gleitsteines 49 teil. Im Innern dieser  Welle 51 und konzentrisch zur Trommel  achse ist eine Spindel 54 gelagert, die     mit-          telst    eines auf dieser Spindel aufgekeilten  Schneckenrades 55 und einer auf einer Kar  danwelle 56 sitzenden (nicht dargestellten)  Schnecke von einer beliebigen Stelle aus ge  dreht werden kann.

   Durch die Drehung die  ser Spindel 54, welche zwischen dem     Schnek-          kenrad    55 und einem Bund 54' in ihrem La  ger 54" achsial unverschieblich gehalten ist,  verschiebt sieh eine auf das Gewinde dieser  Spindel geschraubte Mutter 52 in achsialer  Richtung, da diese Mutter 52 mittelst eines  langen im Gehäuse sitzenden Federkeils 52  an der Drehung gehindert wird. Zwischen  dieser Mutter 52 und der sieh mit dem Trom  melgehäuse 48 drehenden hohlen Spindel 51  befindet sich ein doppeltes Druckkugellager  53, welches die achsiale Bewegung der nicht  rotierenden Mutter 52 auf die mit der Trom  mel rotierende hohle Welle 51 überträgt.

   In  folge der achsialen Verschiebung dieser hoh  len Welle 51 bewegen sieh ihre in die Nuten  50 des Gleitsteines 49 greifenden Ansätze 51'  in diesen Schrägnuten 50 und drücken hier  durch den Gleitstein 49 radial nach aussen  oder innen, so dass sieh der Schwerpunkt des  die Wuchtmasse bildenden Gleitsteines nach  aussen oder innen verlagert und damit die  Wirkung der rotierenden Wuchtmasse erhöht  oder abschwächt. Auf diese Weise kann die       Impulsstä.rhe    des rotierenden Schwingungser  regers während des     Betriebes    der Rinne von      einem Arbeitsstand aus sehr fein geregelt  werden.  



  Eine Rinne, bei welcher keine Kräfte des  Antriebes, besonders auch kein Federrück  druck durch ihre Abstützung auf das Fun  dament zu übertragen werden braucht, zeigt  beispielsweise Fig. 5.  



  Die Rinne 20 ruht in an sich bekannter  Weise auf schrägstehenden Führungsstützen  46, die so schwach bemessen sind, dass sie  im wesentlichen zum Tragen und Führen der  Rinne ausreichen, ohne eine nennenswerte  Federung zu besitzen.  



  An einer beliebigen geeigneten Stelle  der Rinne 20 ist ein Gehäuse 57 für eine in  der Förderrichtung hin und her bewegliche  Masse 58 angebracht. Diese Masse ist gegen  über der Rinne 20 durch geeignet gewählte  einstellbare Federn 59 abgestützt und zu  gleich geführt, derart, dass die schwingbar  gelagerte Masse 58 und die Rinnenmasse ein  Schwingungssystem mit ausgesprochener  Eigenschwingungszahl bildet.  



  Als Schwingungsantrieb der Masse 58  dient in dem Beispiel der Fig. 5 eine Wucht  masse 60, welche mittelst eines in der Masse  58 selbst gelagerten Elektromotors 61 in  Drehung versetzt wird und hierbei nach Art  der Fig. 3 und 4 radial verstellbar ist.  



  Wird nun diese schwingende Masse 58 in  oder in der Nähe der Eigenschwingungszahl  in Schwingungen versetzt, so bringt der  Stützdruck der Feder 59 auch die Rinne 20  selbst in Schwingungen gleicher Taktzahl.  Hierbei heben sich die durch die Schwin  gungen hervorgerufenen Kräfte nach aussen  im wesentlichen auf, derart, dass nach aussen  nur sehr schwache Kräfte übertragen zu  werden brauchen. Aus diesem Grunde fallen  auch die sonst, namentlich bei schweren, in  Resonanz arbeitenden Rinnen notwendigen  starken Stützfedern und die auf das Fun  dament wirkenden Tragkräfte fort. Die Ab  stützung der Rinne hat also lediglich auf  das Eigengewicht der Rinne und ihre     För-          derlast    Rücksicht zu nehmen.  



  Ein Antrieb der Schüttelrinne 20 gemäss    Fig. 5 ist nicht nur besonders einfach und  gestattet, wie erwähnt, die Schüttelrinne  ohne jede Fundamentierung aufzustellen,  sondern ist auch bei gleichbleibender Motor  drehzahl deswegen ohne weiteres verwend  bar, weil die Eigenschwingungszahl des die  Masse 58 und die Federung 59 enthaltenden  Schwingungsgebildes von der Grösse der     För-          derlast    nahezu unabhängig ist. Hierbei wird  am zweckmässigsten das schwingende An  triebssystem 58, 59 folgendermassen abge  stimmt (vergleiche das Diagramm Fig. 6)  In diesem Diagramm sind als Ordinaten die  Amplituden des schwingungsfähigen Gebil  des 58, 59 in Abhängigkeit von der auf der  Abszisse aufgetragenen Drehzahl n in der  Wuchtmasse 60 eingezeichnet.

   Man erhält  die bekannte Resonanzkurve 62 mit einer  sehr steil ansteigenden und abfallenden  Spitze 68. Diese Resonanzspitze 63 der  Schwingungsausschläge tritt bei Leerlauf,  also unbelasteter Rinne, bei einer Drehzahl  n1 auf, während die Maximalschwingungs  amplitude 63' der belasteten Rinne bereits  bei der niedrigeren Drehzahl n2 liegt. Es  wird nun vorteilhaft die Abstimmung so  gewählt, dass die Eigenschwingungszahl des  Antriebssystemes bei voll belasteter Rinne  mit der Betriebsdrehzahl n2 der Antriebs  maschine übereinstimmt. Die Rinne arbeitet  also beim Leerlauf, bei welchem die Kurve  62 massgebend ist, auf dem aufsteigenden  Ast der Kurve, also vor dem Resonanzaus  schlag 63.

   In dem Masse, wie nun die Rinne  belastet wird, rückt die Maximalamplitude  von 63 nach 63', das heisst je mehr     Förder-          gut    der Rinne zugeführt wird, um so stär  ker vergrössert sie von selbst ihre Schwin  gungsamplitude und damit in erheblichem  Masse ihre Leistungfähigkeit, was für den  praktischen Betrieb äusserst erwünscht ist.  



  Zum Antrieb der Rinne können auch an  statt der Impulse rotierender Massen     hin-          und    hergehende Impulse     unmittelbar    ver  wendet werden, und zwar können diese     hin-          und    hergehenden Impulse von beliebigen  elektrischen, mechanischen oder andern  Energiequellen stammen.      Steht beispielsweise zum Antrieb der  Rinne Dampf, oder, wie in Bergwerken meist,  Druckluft oder dergleichen zur Verfügung,  so kann der Antrieb zum Beispiel nach Art  der Fig. 7 ausgebildet werden.

   Dieser An  trieb vermeidet zugleich die Schwierigkeit,  die sich bei Umsetzung von Druckluft mit  stark schwankender Betriebsspannung in  Energie mit drehender Bewegung geltend  machen, und die in der starken Schwankung  der Drehzahl und damit der Impulszahl zum  Ausdruck kommen würden. In solchen Fäl  len des schwankenden Betriebsdruckes wirkt  die Antriebskraft zweckmässig unmittelbar  auf die hin- und hergehende Antriebsmasse  mittelst einer Steuerung, welche auf die Bei  behaltung der Resonanzschwingungszahl hin  wirkt. Auch bei dem Beispiel der Fig. 7 wird  die Masse 58 derart gesteuert, dass sieh ihre  Kraft stets nur in der richtigen Taktzahl  geltend machen kann.  



  In diesem Beispiel ist in einem Gehäuse  7, das fest mit der Schüttelrinne verbunden  ist, die Masse 58 schwingungsfähig zwischen  dun Federn 59 gelagert, derart, dass ihre  Eigenschswingungszahl der Betriebsschwin  gungszahl der Rinne entspricht. In das In  nere des Gehäuses 57 ragt ein mit dem Ge  häuse fest verbundener Ansatz 62, der,  als Kolben wirkend, gut dichtend von einem  zylindrischen Stück 63 umfasst wird, welches  mit der Masse 58 verbunden ist. An dieser  Masse sitzt ferner ein Rohr 64, das gut dich  tend in einer Bohrung 65 des als Kolben wir  kenden Ansatzes gleitet und bei 66 Steuer  schlitze hat, durch welche die bei 67 zu  strömende Druckluft in den Zylinderraum 68  dringen kann, wenn diese Schlitze 66 mit  ähnlichen Schlitzen 69 des Kolbenkörpers 62  zusammentreffen, die sich in Kanälen 70 zum  Zylinderraum 68 fortsetzen.

   Der Auspuff  der Druckluft findet durch die Schlitze 71  der Zylinderwandung 63 statt, die vom Kol  benkörper 62 gesteuert werden und durch  welche die Luft nach Durchströmen der Off  nungen 72 des Gehäuses ins Freie entweichen  kann. Im Innern des Hauptsteuerschiebers  64 sitzt ein aus einem kurzen Rohrstück be-    siehender Vorsteuerschieber 73, der im Haupt  schieber 64 mit verhältnismässig grosser Rei  bung gleitet. Dieser Vorsteuerschieber 73  besitzt im Innern zwei Anschläge 74, 75,  welche gegen die Scheibe 76 einer im Luft  zuführungskanal 62 fest gelagerten Stange  77 treffen können.  



  Der Arbeitsvorgang dieser Vorrichtung  ist der folgende: Solange keine Pressluft zu  strömt, wird die Masse 58 von den Federn  59 in ihrer Mittellage gehalten, in welcher  die Einlassschlitze 66, 69 voll geöffnet sind.  Strömt nun Luft zu, so dringt diese durch  die Bohrung 65, die Schlitze 66, 69 und den  Kanal 70 in den Zylinderraum 68 und schiebt  die Masse 58 nach rechts. Hierdurch wird der  Luftzutritt vergleichsweise bald abgeschlos  sen, da der Steuerschieber 64 diese. Bewe  gung nach rechts mitmacht und mit einer  Wandung die Eintrittsschlitze 69 absperrt. Je  nachdem mit mehr oder weniger Expansion  der Druckluft gearbeitet werden soll, öffnet  sich der Auspuffkanal 71 früher oder später.  Die Masse 58 wird durch den Stoss, den sie  von der plötzlich einströmenden Druckluft  erhält, unter Zusammendrückung der ent  sprechenden Feder 59 nach rechts geschleu  dert.

   Während dieser Bewegung bleiben die  Auslasskanäle 71 voll geöffnet. Sie werden  erst wieder geschlossn, wenn die fase 58  bei ihrer Rückkzehrbewegung nach links in  die entsprechende Stellung kommt. Würden  sich nun bei der Weiterbewegung der Masse  58 nach links die Einlassschlitze 66, 69 wie  der öffnen, so würde die Masse 58 sofort  nach rechts zurückgeworfen werden, und es  würden nur sehr kleine Schwingungen zu  stande kommen. Diesen Übelstand vermeidet  der Vorsteuerschieber 73 durch die folgende  Arbeitsweise:  Der Vorsteuerschieber 73 wird durch  seine Reibung von der Innenwandung des  Hauptschiebers 64 mitgenommen, sofern dies  seine Anschläge 74, 75 zulassen.

   Etwa in  dem Augenblick, in welchem sieh die Einlass  schlitze 66, 69 bei der Bewegung der Masse  58 nach rechts schliessen, trifft der linke An  schlag 75 des     Vorsteuerschiebers    73 gegen      die feste Scheibe 76 der Stange 77. Diese  hält ihn fest, während sich die Teile 58 und  64 weiter nach rechts bewegen, so dass der  Hilfsschieber 73 nun in der Bohrung des  Hauptschiebers 64 gleitet. Kehrt die Masse  in ihrem rechten Totpunkt ihre Bewegung  um so wird der Vorsteuerschieber 73 in der  Bohrung des Hauptschiebers 64 durch Rei  bung solange mitgenommen, bis der Zwi  schenraum zwischen seinen Anschägen 74, 75  durchlaufen ist und der rechte Anschlag 74  gegen die fest stehende Scheibe 76 trifft.  Nun bleibt der Vorsteuerschieber 73 stehen,  während sich der Hauptschieber 64 mit der  Masse 58 weiter nach links bewegt.

   In dieser  Stellung verschliesst jedoch der Vorsteuer  schieber 73 die Einlassschlitze 66 des Haupt  steuerschiebers 64, wenn sich diese bei der  Linksbewegung vor die Schlitze 69 des  Kolbens stellen. Trotz des Zusammenfallens  der Schlitze 66 und 69 kann also bei der  Bewegung der Masse 58 nach links keine  Druckluft in den Zylinderraum 63 strömen.  



  Nach Durchschreiten der Mittellage be  wegt sich die Masse 58 solange weiter nach  links, bis sich ihre kinetische Energie in  Federungs- und Nutzarbeit verwandelt hat.  Da in dem dargestellten Beispiel die Aus  puffschlitze auf diesem Wege geschlossen  bleiben, verdichtet sich die im Raum 68 ein  geschlossene Luft, was jedoch keine schäd  liche Wirkung hat, sondern nur die Wirkung  der Federn 59 verstärkt. Gegebenenfalls kann  aber durch Anbringung geeigneter Auspuff  schlitze dafür gesorgt werden, dass diese Ver  dichtung im Raum 68 unterbleibt.  



  Während dieser Linksbewegung der  Masse 58 stützt sich der Anschlag 74 des  Vorsteuerschiebers gegen die feste Scheibe  76, so dass der Hauptsteuerschieber 64 über  den Vorsteuerschieber hinweggleitet. Sobald  sich aber die Masse 58 und ihr Schieber 64  nach Durchschreiten des linken Totpunktes  wieder nach rechts bewegt, wird der Vor  steuerschieber 73 auf dem kurzen Stück zwi  schen seinen beiden Anschlägen von der In  nenwandung des Hauptschiebers 64 mitge  nommen, bis sich sein linker Anschlag 75    gegen die Scheibe 76 stützt. Hierdurch hat  der Vorsteuerschieber seine ursprüngliche  Lage wieder eingenommen, so dass kurz vor  Erreichen der Mittellage der Masse 58 die  Schlitze 66, 69 wieder der Druckluft Zutritt  zum Zylinderraum 68 geben und mit einem  neuen Druckluftanstoss auf die schwingende  Masse 58 das Spiel von neuem beginnt.  



  Durch diese Steuerungsart kann sich die  schwingende Masse 58 nur in ihrer Eigen  schwingung bewegen. Sie steuert selbst die  Energiezufuhr so, dass der Antriebsimpuls  stets im richtigen Augenblick erfolgt. Die  schwingende Masse kann also nur in Reso  nanz arbeiten; die Taktzahl der Impulse ist  dabei vollkommen unabhängig von etwa vor  kommenden Druckschwankungen des Treib  mittels, während zum Beispiel bei einem An  trieb mittelst eines üblichen Pressluftmotors  mit umlaufender Kurbelwelle dessen Dreh  zahl und damit auch der Impuls der Rinne  sehr erheblich durch die Druckschwankungen  beeinflusst werden würde. Die neue Vorrich  tung kann dagegen niemals ausser Tritt fallen.  Die Druckschwankungen sind höchstens im  stande, die Schwingungsweite in geringfü  gigem Masse zu beeinflussen.  



  Zweckmässig wird im einzelnen die Steue  rung, Federung usw., das heisst alle Fakto  ren, welche auf die Energieaufnahme,  Schwingungsgrösse, Eigenchwingungzahl und  dergleichen des schwingenden Systemes  Einfluss haben, regelbar eingerichtet. Die  Schwingungsweite, welche die Masse 58 er  reicht, hängt von dem Verhältnis der zuge  führten Arbeitsleistung zu den dämpfenden  Widerständen ab, welche der Masse Arbeit  entziehen. Diese dämpfenden Widerstände  bestehen zum Teil aus der schädlichen  Dämpfung, das heisst der Reibung im Kol  ben und Steuerschieber, der innern Reibung  der Federn und dergleichen, zum andern und  grössten Teil in der Nutzdämpfung, das heisst  in der Arbeit, die der schwingenden Masse  58 entzogen und in Bewegung des     Förder-          gutes.gesetzt    wird.  



  Die soeben beschriebene Vorrichtung kann  auf beiden Seiten der Masse 58 angeordnet      werden, so dass diese doppeltwirkend ange  trieben wird. Ebenso kann statt der soeben  beschriebenen irgend eine andere, gleichfalls  derart wirkende Steuerung angebracht wer  den, dass der Antrieb des Treibmittels stet  nur in der einen Schwingungsrichtung der  Masse 58 erfolgt, bei der Rückschwingung  dagegen der Zustrom des Treibmittels abge  sperrt ist. So könnte beispielsweise unter  Fortfall des Vorsteuerschiebers dem Haupt  schieber 64 kurz vor Erreichen seiner beiden  Totpunkte durch entsprechende Führungen  eine kleine Verdrehung bezw.

   Rückdrehung  gegenüber der Masse 58 erteilt werden, wo  durch die Steuerschlitze 66 bei der einen Be  wegungsrichtung in die Längsrichtung der  Schlitze 69 fallen, bei der andern Bewe  gungsrichtung dagegen infolge der Verdre  hung des Schiebers 64 gegenüber der Masse  58 versetzt zu den Schlitzen 69 liegen. Auch  können noch beliebige andere Steuerungsein  richtungen beliebiger Art vorgesehen werden.  Beispielsweise kann auch in der Luftzulei  tung selbst ein Hahn vorgesehen sein, der  durch entsprechende Ansätze der schwingen  den Masse 58 hin- und hergedreht und damit  geöffnet und geschlossen wird, bevor die  Steuerschlitze 66, 69 zur Deckung kommen.  



  Ein elektromagnetischer Schwingungser  reger für die Vibrationsrinne, der gleichfalls  sich selbst steuert, ist in Fig. 8 und 9 ver  anschaulicht. In dem an der Schüttelrinne  befestigten Gehäuse 57 ist ein Massenkörper  58 in der Förderrichtung beweglich und  wird in beliebiger Weise, zum Beispiel durch  auf der Zeichnung nicht veranschaulichte  Führungen und Lenker gerade geführt. Dem  Gehäuse 5 7 gegenüber ist die Masse 58 mit  Hilfe der starken Spiralfedern 59 abgestützt,  derart, dass die Masse 58 und die Federn 59  als schwingungsfähiges Gebilde wirken. Die  Masse 58 enthält einen Magnetkern aus     la-          mellierten    Eisen, in welchem symmetrisch  zur Mitte des Massenkörpers je zwei Spulen  79, 80 angebracht sind.

   Die Pole dieses Mag  netkörpers sind keilförmig ausgebildet, derart,  dass in die keilförmigen Öffnungen 81 unter  Zwischenschaltung eines entsprechenden    Luftspaltes als gegenüber liegende Pole  keilförmig zugespitzte, lamellierte Blechpa  kete 82 hineinragen. Diese Körper 82 sind  mit der Gehäusewand 37 fest verbunden. Die  keilförmige Ausbildung der Magnetpole  empfiehlt sich, damit bei der erheblichen  Schwingungsweite der Masse 58 der Luft  spalt nicht über ein noch zulässiges Mass  hinaus gesteigert zu werden braucht.  



  Die Erregung des Magnetismus geschieht  folgendermassen: Die beiden Spulen 79 wer  den von Gleichstrom durchflossen und er  regen hierdurch ein magnetisches Feld von  auch beim Schwingen des Körpers 58 nahe  zu gleichbleibender Stärke. Über dieses mag  netische Feld lagert sich ein von den Spu  len 80 erzeugtes magnetisches Wechselfeld.  Diese Spulen 80 liegen (vergleiche auch das  Schaltungsschema Fig. 10) in einem mit  einer entsprechend bemessenen Kapazität 83  versehenen elektrischen Schwingungskreis  84.

   Es ist wichtig, diesen elektrischen  Schwingungskreis so abzustimmen, dass seine  Eigenfrequenz mit der Eigenschwingungs  zahl des aus der schwingenden Masse 58 und  ihrer Federung 59 gebildeten     Schwingungs-          systemes    übereinstimmt, wobei die Wechsel  stromspulen 80 in der unten beschriebenen  Weise zu schalten sind.  



  Die Schwingungserzeugung in dem elek  trischen Schwingungskreis 84 erfolgt durch  eine stossweise Erregung. Parallel zu der  Kapazität 83 und der zum mindestens zum  Teil aus den Spulen 80 bestehenden Induk  tivität des elektrischen Schwingungskreises  liegt eine Schaltvorrichtung 85, welche eine  Gleichstromquelle 86 im Takt der Schwin  gungszahl des elektrischen Schwingungs  kreises ein- und abschaltet. Dabei ist  der Kontakt 85 nur verhältnismässig kurze  Zeit geschlossen (beispielsweise 1/2 bis 1/4 der  gesamten Schwingungsperiode der Masse 58),  während nach Unterbrechung des     Kontak-           es    85 der Schwingungskreis 84 sich selbst  überlassen bleibt und Strom und Spannung  in ihm hin und her pendeln.

   In dem darge  stellten     Beispiel    wird nun der Kontakt 85 von  der schwingenden Masse 58 selbstgesteuert, so      dass die Taktfolge, mit welcher der Kontakt  arbeitet, unbedingt mit der Eigenschwin  gungszahl der schwingenden Masse 58 über  einstimmt. Das System arbeitet somit stets  in Resonanz, auch dann, wenn kleine Ver  stimmungen zwischen dem mechanischen  Schwingungskreis 58, 59 und dem elektri  schen Schwingungskreis 80, 83, 84 vorliegen  sollten.  



  Der von der schwingenden Masse 58 ge  steuerte Kontakt ist folgendermassen aus  gebildet: An der schwingenden Masse 58  sitzt einstellbar ein Platin- oder dergleichen  Kontakt 87. Diesem gegenüber steht ein eben  falls mit Platin versehener Kontaktstift 88,  der gleichfalls einstellbar in einer am Ge  häuse 57 befestigten Blattfeder 89 ange  bracht ist. Die Feder wird mittelst eines  regelbaren Anschlages 90 derart eingestellt,  dass der Kontaktstift 88 den Kontakt 87 be  rührt, wenn die Masse 58 in der Mittellage  steht. Sobald die Masse auch nur wenig aus  ihrer Mittellage nach links schwingt, reisst  der Kontakt 87, 88 dagegen ab.

   Ferner ist  mit der Kontaktfeder 89 als eine ihre Bewe  gung hemmende Vorrichtung eine Ölbremse  verbunden, die in üblicher Weise aus einem  im Gehäuse 8 7 sitzenden Zylinder 91, einem  mit der Feder 89 verbundenen Kolben 92 und  der beide Zylinderseiten verbindenden regel  baren Leitung 93 besteht.  



  Nun ist die rechts gezeichnete Wechsel  stromspule 80 so geschaltet bezw. wird der  periodische Verlauf des Wechselstromes so ge  wählt, dass beim Schliessen des Kontaktes 85  der in der rechten Spule 80 fliessende Strom  das von den Gleichstromspulen 79 geschaf  fene Magnetfeld schwächt, wohingegen die  linke Spule 80 so geschaltet ist, dass beim  Schliessen des Kontaktes 85 zugleich der  Magnetfluss am linken Ende der Masse ver  stärkt wird, derart, dass die Masse nach links  hin schwingt und auf Öffnen des Kontaktes  85 hin wirkt. Nach Unterbrechung des Kon  taktes und vor oder bei Umkehr der Schwin  gungsrichtung kehrt sich in den Wechsel  stromspulen 80 die Stromrichtung um, der  art, dass nunmehr das Feld des rechten Mag-    netkörpers gestärkt wird, während das Feld  des linken Magnetkörpers eine Schwächung  erfährt.  



  Im Ruhezustand nimmt die schwingende  Masse 58 ihre Mittellage ein. Zum     Ingang-          setzen    wird nun der die Spulen 79 enthal  tende Gleichstromkreis und auch der die  Spulen 80 enthaltende Erregerwechselstrom  kreis geschlossen. Über den Kontakt 85 (Fig.  10) bezw. 87, 88 (Fig. 8) fliesst jetzt ein  Strom durch die Magnetspulen 80 und ladet  auch den dazu parallel geschalteten Konden  sator 83. Da, wie oben beschrieben, der  Wechselstrom hierbei das gesamte Magnetfeld  am linken Ende verstärkt, am rechten jedoch  zugleich abschwächt, so bewegt sich die  schwingende Masse von dem Kontakt 87, 88  weg zunächst nach links, so dass der Kontakt  abreisst.

   Entsprechend dem Impuls der Mag  netkraft schwingt die Masse in dieser Rich  tung weiter, bis die Massenenergie in Span  nungsenergie der Federung 59 umgewandelt  ist. Nunmehr kehrt sich unter der Wirkung  dieser Federn die Bewegungsrichtung der  Masse 58 um, und da die Eigenfrequenz des  die Wechselstromspule 80 enthaltenden  Schwingungskreises mit der Eigenschwin  gungszahl des aus der Masse 58 und der Fe  derung 59 bestehenden mechanischen     Schwin-          gungssystemes    übereinstimmt, so kehrt sich  zugleich auch die Wirkung der Wechsel  stromspulen 80 in der Weise um, dass nun  das Magnetfeld auf der rechten Seite der  Masse verstärkt, links dagegen ge  schwächt wird. Hierdurch erhält die  Masse 58 entsprechend ihrer Schwingungs  zahl einen Impuls nach rechts.

   Beim Durch  eilen der Mittellage treffen die Kontaktstel  len 87, 88 zusammen, so dass abermals die  Stromquelle 86 eingeschaltet und dem elek  trischen Schwingungskreis 84 neue elek  trische Energie zugeführt wird. Da jedoch  nun die Masse 58 nach Massgabe der in ihr  aufgespeicherten     Energie    über die Mittellage  nach rechts     hinausschwingt    bleibt der Kon  takt 87, 88 geschlossen,     beispielsweise    bis der  rechts liegende Umkehrpunkt der Schwin  gungsbahn erreicht ist. Hier wird zweckmä-      ssig der Kontakt 87, 88 durch die Wirkung  der Ölbremse 91 bis 93 unterbrochen.

   Diese  ist so eingestellt, dass sich die Kontaktfeder  89 langsamer nach links zurückbewegt als  die schwingende Masse 58, so dass sie jeden  falls den Anschlag 90 in einem späteren Zeit  punkt erreicht, als demjenigen, wo die Masse  58 auf dem Weg nach links die Mittellage  passiert.  



  Durch diese Schaltungsart wird dem  Kondensator 83 des Schwingungskreises 84  stets in dem richtigen Zeitpunkt stossweise  eine Strommenge von solcher Grösse zuge  führt, wie der elektrische Schwingungskreis  84 zur Aufrechterhaltung der Resonanzschwin  gung der Masse 58 hat aufwenden müssen.  Nachdem sich also nach dem Einschalten des  Stromes die Masse 58 durch die magnetische  Wechselkraft auf eine gewisse, von den kon  struktiven Werten der Schwingungskreise  und vom Verhältnis der Energiezufuhr zum  Energieverbrauch abhängige Amplitude auf  geschaukelt hat, besteht ein Gleichgewichts  zustand zwischen der Verbrauchsenergie des  mechanischen Schwingungskreises 58, 59,  die sich als Vibration auf die Rinne weiter  überträgt und der dem Schwingungskreis 80,  83, 84 zugeführten elektrischen Energie,

   wo  bei die Steuerung des Kontaktes 85 durch die  Masse 58 selbst so erfolgt, dass die Resonanz  zwischen dem elektrischen und dem mecha  nischen Schwingungskreis stets gewahrt  bleiben muss.  



  Man könnte, besonders bei hohen Schwin  gungszahlen, auch gegebenenfalls den Be  triebsstrom unmittelbar einem Wechselstrom  netz entnehmen und damit die Erregerspulen  80 speisen, doch wäre damit eine rein zwangs  läufige Stromimpulszahl gegeben, die sich  nicht, wie der vorher beschriebene selbst  steuernde Stromimpuls, den Schwingungsvor  gängen des mechanischen     Schwingungssyste-          mes    anpasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fördereinrichtung für Massengüter mit- telst Förderrinnen, dadurch gekennzeichnet, dass die fördernde Rinne vibrierende Bewe- gungen, das heisst solche Schwingbewegun gen ausführt, deren Schwingungsweite nicht grösser ist als 10 mm, und deren minutliche Schwingungszahl mindestens 500 beträgt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne derart federnd abgestützt ist, dass sie Vibrationsschwingungen mit elliptischer Bahn ausführt. 2. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die lange Achse in der die Förderrichtung enthaltenden lotrechten Ebene liegt. 3.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die lange Achse der Ellipse unter einem Winkel von 10 bis 30 Grad gegen die horizontale Richtung geneigt ist. 4. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die kleine Achse der El lipse annähernd den Nullwert erreicht. 5. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder- rinne als Masse in ein schwingungsfähi ges System eingegliedert ist und die An triebsimpulse der Rinne wenigstens an genähert in Resonanz mit der Eigen schwingungszahl des die Rinne enthal tenden schwingungsfähigen Systemes liegen. 6.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass als Federung des die Rinne als Masse enthaltenden schwingungsfähi gen Gebildes die Stützung der Rinne selbst dient. 7. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch; 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Federung des die Rinne als Masse enthaltenden schwingungsfähi gen Gebildes in eine besondere Antriebs maschine verlegt ist, während die Rinne selbst nur auf ihr Gewicht und das des Fördergutes tragenden Stützen ruht. 8.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rinne unter Federwirkung eine Masse in der Förderrichtung schwingbar gelagert ist, die durch periodische Impulse in Schwingungen versetzt wird, welche un ter Vermittlung des hierbei entstehenden Federrückdruckes die Rinne in Schwin gungen gleicher Taktzahl versetzen. 9. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zahl der periodischen Impulse dieser Antriebsmasse mit der Eigenschwingungszahl des aus der Rinne, der Federung und der schwirr- genden Masse bestehenden Systemes wenigstens angenähert übereinstimmt. 10.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulse durch Fliehkräfte von Wuchtmassen er zeugt werden, die mit der Förderrinne verbunden sind und deren Impulszahl mit der Eigenschwingungszahl des schwingungsfähigen Gebildes wenigstens angenähert übereinstimmt. 11. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeu gung der Schwingungsimpulse mit der fördernden Rinne das Gehäuse einer in sich geschlossenen Erregermaschine ver bunden ist, in welchem eine Masse unter Federwirkung schwingbar gelagert, in der Förderrichtung in einer Bahn geführt und in ihr ein mit Wuchtmasse versehe- ner Körper drehbar gelagert ist, durch dessen Drehung die Masse in die zum Antrieb der Rinne dienenden Schwin gungen versetzt wird. 12.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rege lung der Eigenschwingungszahl des Schwingungsgebildes die Federkonstante der Federung veränderlich ist. 18. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rege lung der Eigenschwingungszahl die Grösse der schwingenden Masse verän derlich ist. 14. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekenn zeichnet, dass der Querschnitt der Zu fuhrvorrichtung für das Fördergut zwecks Änderung der Grösse der schwingenden Masse regelbar ist. 15. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ände rung der Eigenschwingungszahl das Trägheitsmoment des Massengebildes be züglich der Schwingungsachse veränder lich ist. 16.
    Fördereinrichtung näch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die vi brierende Bewegung erzeugende Impuls stärke durch Änderung einer Wuchtmas sengrösse veränderlich ist. 17. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die vi brierende Bewegung erzeugende Impuls stärke durch radiale Verschiebung einer Wuchtmasse veränderlich ist. 18. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eigen schwingungszahl gegenüber der Impuls taktzahl derart veränderlich ist, dass sie nicht mehr übereinstimmen, so dass selbst bei gleichbleibender Wuchtmassenwir kung eine Änderung der Schwingungs weite in weiten Grenzen nach dem Grade der Verstimmung eintritt. 19.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks radialer Verschie bung der Wuchtmasse ein in einem sich drehenden Gehäuse radial geführter, aber achsial unverschieblich gelagerter Kör per im Winkel zur Drehachse verlau fende Flächen besitzt, die mit Flächen einer sich mit der Wuchtmasse drehen den, aber während der Drehung achsial verschiebbaren Hülse zusammenarbeiten, die in. beliebiger Weise mittelst Über- Setzung vom im Raum ruhend gelager ten Standort bewegbar ist, während die Maschine arbeitet. 20.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum An trieb insbesondere langer Förderrinnen wenigstens zwei mit der Rinne verbun dene Impulsmaschinen dienen, die durch zwangsläufige Kupplung synchron und in Phase miteinander laufen. 21. Fördereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ver wendung hin- und hergehender Massen für den Vibrationsantrieb die Antriebs kraft auf diese Masse mittelst einer Steuerung derart übertragen wird, dass sie auf Beibehaltung der Resonanz schwingungszahl hinwirkt. 22. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 21, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kraftzufuhr von der schwingenden Masse selbst derart ge steuert ist, dass die Impulsrichtung mit der Schwingungsrichtung übereinstimmt. 23.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 22, dadurch gekenn zeichnet, dass der Impuls in dem Augen blick einsetzt, in welchem die Masse durch ihre Mittellage geht. 24. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an der schwingen den Masse ein Zylinder befestigt ist, in welchem ein mit der Rinne fest verbun dener Kolben durch ein kompressibles Treibmittel derart angetrieben wird, dass der Antriebsimpuls des Treibmittels stets nur in der einen Schwingungsrichtung der Masse erfolgt, bei der Rückschwin gung dagegen der Zustrom des Treib mittels abgesperrt ist. 25.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Gegend der Mittellage der schwingenden Masse erfolgenden Antriebsimpulse nach kur zer Entfernung der Masse aus der Mit tellage aufhören und die Masse ihre Be wegung unter Öffnung der Auspuff schlitze fortsetzt. 26. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 25, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zustrom des Treibmit tels zu den Steuerschlitzen unter Ver mittlung eines Vorsteuerschiebers nur während der Antriebsschwingung geöff net ist, bei der Rückschwingung dagegen geschlossen bleibt. 27. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 26, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vorsteuerschieber als Schleppschieber eines Hauptsteuerschie bers ausgebildet ist und sein Hub durch Anschläge begrenzt ist. 28.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine mittelst elek tromagnetischer Impulskräfte in Schwin gungen versetzte, die Rinne antreibende Masse. 29. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 28, dadurch gekenn zeichnet, dass die Masse durch Erregung eines polarisierten Magnetfeldes mittelst Wechselstrom in Schwingungen kommt, dessen minutliche Periodenzahl ebenso gross ist, wie die Eigenschwingungszahl des aus Masse und Federung bestehen den mechanischen Erregersystemes. 30.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 28, dadurch gekenn zeichnet, dass die magnetischen Wechsel kräfte durch einen elektrischen Schwin gungskreis erzeugt und aufrecht erhal ten werden, dessen Eigenfrequenz auf die Eigenschwingungszahl des mecha nischen Systemes abgestimmt ist, und der wenigstens als Teil der Induktivität die Magnetspulen und ferner eine ent sprechend bemessene Kapazität enthält. 31. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 30, gekennzeichnet durch eine von der Masse gesteuerte Stoss erregung des elektrischen Systemes.
    <B>32.</B> Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 31, dadurch gekenn zeichnet, dass die in der Förderrichr tung schwingende, durch vergleichsweise starke Federn gegenüber dem Rinnen körper abgestützte Masse ein durch Gleichstrom und Wechselstrom gespeistes Elektromagnetsystem enthält, dessen Pole, sowie die an der Rinne befestigten Gegenpole keilförmig sind. 33. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 30, dadurch gekenn zeichnet, dass sich an der Masse ein Kon takt befindet, der durch Berührung eines federnden Kontaktes den die Wechsel stromerregerspulen enthaltenden elek trischen Schwingungskreis an eine Gleichstromquelle legt. 34.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 33, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kontakt der schwin genden Masse und derjenige der federn den Kontaktzunge derart eingestellt sind, dass der Kontakt bei der einen Bewe gungsrichtung der Masse von ihrer Mit tellage aus geöffnet, bei der andern Be wegungsrichtung der Masse von ihrer Mittellage aus auf einen Bruchteil der Schwingungsperiode geschlossen bleibt, so dass während dieser Zeit dem elek trischen Schwingungskreis Strom zuge führt wird. 35. Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Kon takt bis zum Umkehrpunkt der Masse mit dieser in Berührung bleibt und sich nun durch Bremsung von dem Kontakt der Masse löst. 36.
    Fördereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem federnden Kontakt eine Bremsung verbunden ist, welche den federnden Kontakt gegenüber der Massenschwingung verzögert in die Mittellage zurückführt.
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