CH117747A - Doppelsteppstichnähmaschine. - Google Patents

Doppelsteppstichnähmaschine.

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CH117747A
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CH
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needle
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English (en)
Inventor
Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B49/00Take-up devices, e.g. levers, for the needle thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Doppelsteppstichnähmaschine.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Dop  pelsteppstichnähmaschine mit einem umlau  fenden Greifer. Maschinen dieser Art wur  den bisher so ausgebildet, dass sie bei einer  Geschwindigkeit von 3500 bis 4000 Stichen  in der Minute zufriedenstellend nähen, ohne  zum Überhitzen zu neigen, haben jedoch an  derseits ein Fassungsvermögen der Spule,  das auf ungefähr 70 m eines Garnes Nr. 90  beschränkt ist. Bei diesen Maschinen ist es  notwendig, den Fadenaufnehmer entspre  chend der Dicke des zu nähenden Arbeits  stückes von Hand einzustellen, und selbst  mit einer solchen Einstellung kann die Ma  schine nur Arbeitsstücke von dünner bis  mittlerer Stärke nähen.  



  Bei den bisher bekannten Doppelstepp  stichnähmaschinen liegen die Arbeitsbedin  gungen so, dass eine Verzögerung in der Fa  denaufnehmerwirkung mit Bezug auf die  Nadelfadenschleife eintritt, so dass eine be  trächtliche Fadenlockerung in dieser Schleife  verbleibt, sobald die Nadel abwärts zu gehen  beginnt. Diese Verzögerung ist hauptsäch  lich der Grund für eine Beschädigung des    Nadelfadens durch die Nadelspitze, die unter  den erwähnten Arbeitsverhältnissen gleich  zeitig bei der Aufwärtsbewegung des durch  den Fadenaufnehmer oder Fadengeber von  der Nadelfadenschleife abgezogenen Nadel  fadens abwärts geht.

   Da der Fadenaufneh  mer seine     Fadenaufnahme        beendigt    haben  und eine Lockerung herstellen muss, wenn  das Nadelöhr das Arbeitsstück durchsticht,  so folgt, dass eine verzögerte     Fadenaufneh-          merwirkung    .eine Verzögerung in der Her  stellung der Fadenlockerung     bedingt,    und es  war demzufolge notwendig, den Zeitpunkt,  an dem das Nadelöhr das Arbeitsstück er  reicht, dadurch zu verzögern, dass die Grösse  der Aufwärtsbewegung der Nadelstange  über das Arbeitsstück vergrössert wird.

   Diese  Vergrösserung in der Hubbewegung der Na  delstange erhöht aber die auftretenden Er  schütterungen, verringert die Geschwindig  keit,- mit der die Maschine zufriedenstellend  arbeiten kann, und vergrössert auch den Ab  stand zwischen dem Nadelöhr und dem Ar  beitsstück während der     Fadenaufnehmerwir-          kung,    so dass auch die Gefahr erhöht wird,      dass der sich aufwärtsbewegende und weit  genug seitlich ausschwingende Nadelfaden  von der Nadelspitze erfasst und beschädigt  werden kann.  



  Die Erfindung bezweckt nun die Schaf  fung einer Maschine, die ein Arbeitsstück,  dessen Dicke einen grösseren Spielraum haben  kann, als dies bisher für ausführbar erachtet  wurde, mit einer Geschwindigkeit von 3500  bis 4000 Stichen in der Minute nähen kann  und mit dieser Geschwindigkeit ohne Ein  stellung von Hand ein Arbeitsstück     von    der  gcringsten bis zur grössten Stärke (ein Spiel  raum von annähernd 8 mm) näht.

      Ausserdem wird bezweckt, die Lockerung  in der Nadelfadenschleife, nachdem sie über  die Spule abgeworfen worden ist, im wesent  lichen vollständig aufzunehmen, bevor die  Nadel ihren Niedergang beginnt, so dass die  Gefahr einer Beschädigung des Fadens durch  die Nadelspitze auf ein Mindestmass be  schränkt wird, mit dem hieraus folgenden  wichtigen Vorteil, dass ein Arbeitsstück von  der grössten Dicke mit dem kleinsten     Nadel-          hube    genäht werden kann.  



  Versuche haben ergeben, dass durch Ver  einigung eines Fadenaufnehmers, der durch  eine Kurbel und einen     Lenker    betätigt wird,  mit einem umlaufenden Greifer, der drei Um  drehungen bei einer jeden Auf- und     Abbewe-          gung    der Nadel ausführt, es möglich ist, die  Aufnahme der Nadelfadenschleife im we  sentlichen bis zu dem Zeitpunkt zu beendi  gen, in welchem die Nadel ihren höchsten  Punkt erreicht, und die Fadenlockerung be  trächtlich früher in der Abwärtsbewegung  der Nadel herzustellen, als dies bisher mög  lich war.

   Da die Dicke des Arbeitsstückes,  die eine Maschine der in Frage kommenden  Art nähen kann, durch den Abstand des Na  delöhrs von der Stoffoberseite zur Zeit der       Herstellung    der Fadenlockerung durch den  Fadengeber bestimmt wird, so ergibt sieh,  dass es somit bei der angegebenen Ausbildung  der Nähmaschine möglich ist, ein Arbeits  stück bis zur grössten Dicke mit einem sehr  kleinen Nadelstangenhube zu nähen, was ein    wesentliches Erfordernis einer schnellaufen  den Maschine ist.  



  In den Zeichnungen ist eine Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes bei  spielsweise dargestellt, und zwar ist:  Fig. l ein lotrechter Längsschnitt durch  das Gestell der Nähmaschine,  Fig. 2 veranschaulicht die gegenseitigen  Stellungen der Nadelstange und des     Faden-          aufilehmers    zu Begiiln der Fadenaufnehmer  wirkung;  Fig. 3 zeigt die gegenseitigen Stellungen  Von Nadelstange und Fadenaufnehmer, wenn  die Nadelfadenschleife auf dem Arbeitsstück  festgezogen worden ist;  Fig. 4 stellt den Fadenaufnehmer dar  der im Begriff ist, zu Beginn der Abwärts  bewegung der Nadelstange eine Fadenlocke  rung herzustellen.  



  1 ist die Grundplatte der Nähmaschine,  2 der Ständer des Maschinenrahmens 3, der  in den Kopf 4 ausläuft. Die Maschinen  antriebwelle 5 ist in dem Arm 3 gelagert und  trägt den die Nadelstange betätigenden Kur  belzapfen 6 und den den Fadengeber     betäti-          genden    Kurbelzapfen 7. Der Kurbelzapfen 6  ist mittelst des üblichen Lenkers 8 mit der  die Nadel 10 tragenden Nadelstange 9 ver  bunden.  



  Die Maschinenantriebswelle 5 trägt das  übliche Schwungrad 11, und auf ihr ist das  Kegelrad 12 befestigt, das mit dem Kegel  rüde 13 auf dem obern Ende der aufrecht  stehenden Welle 14 in Eingriff steht, die an  ihrem untern Ende das Kegelrad 15 trägt,  welches mit dem Kegelrüde 16 auf der     Grei-          ferwelle    17 in Eingriff steht, die in Lagern  18 unterhalb der Grundplatte 1 gelagert ist.       Das    Übersetzungsverhältnis dieser Räder ist  so gewählt, dass der     Crreiferw(,lle    17 drei Um  drehungen bei einer Umdrehung der     Ma-          schinenantriebswelle    5 erteilt werden.

   Der  Greifer besitzt den     beclierförmig        gestalteten     Körper 1.9, der mit dem üblichen schrägen  Einschnitt 20     verseben    ist, welcher die Spitze  ?1. begrenzt. Das     S1)11lengehäuse        22    kann in  nerhalb der offenen Führungsbahn des Grei-           fers    unterstützt     werden,    ohne auf letzterem  aufzuruhen.  



  Der Fadengeber oder -aufnehmer besitzt  den üblichen, aus den starr     miteinander    ver  bundenen Armen 23, 24 gebildeten abge  kröpften Hebel, von denen der Arm 23 den  den Fadengeber     betätigenden    Kurbelzapfen 7  umfasst, während der andere Arm, 24, mit  der Fadenöse 25 versehen ist. Der Hebel 23,  24 ist an der Verbindungsstelle seiner Arme  ausschwingbar auf dem einen Ende des Len  kers 26 gelagert, dessen anderes Ende bei  27' auf einem Ansatz 28 innerhalb des  Kopfes 4 (Fig. 2) ausschwingbar gelagert  ist.

   Aus den Fig. 2, 3 und 4 ist zu       erkennen,    dass     die    Mittelpunkte der Kurbel  zapfen 6 und 7 annähernd zusammenfallen;  der Kurbelzapfen 6 liegt im Drehsinne der  Welle 5 etwas vor dem Kurbelzapfen 7     und     etwas näher an der Maschinenantriebswelle 5  als der Kurbelzapfen 7.  



  Die Fadenspannungsvorrichtung ist voll  üblicher Bauart und besitzt die     Scheiben    29,  die nachgiebig durch die Feder 30 auf dem  Faden zusammengedrückt werden, der zwi  schen ihnen hindurchgeht. Mit der Span  nungsvorrichtung ist die übliche leichte  Klemmfeder 31 vereinigt, die den Faden dem       Fadengeber    überlässt, sobald letzterer seine  Aufwärtsbewegung beendet, nachdem er die  Nadelfadenschleife festgezogen hat. Die Fe  der 31 nimmt ferner die durch das Faden  geberöhr bei der Abwärtsbewegung der Na  del hergestellte Lockerung auf und verhin  dert die Bildung einer Fadenlockerung unter  halb des Nadelöhrs, im besonderen, wenn ein  dünnes Arbeitsstück genäht wird.

   Auf der  Drückerstange ist der Arm 32 befestigt, der  sich unter die Klemmfeder 31 erstreckt und  deren untere Bewegungsgrenze entsprechend  der Dicke des Arbeitsstückes bestimmt.  



  Arbeitsweise. Die Nadelfadenschleife wird  in üblicher Weise von der Greiferspitze er  fasst,     ausgebreitet    und über die Spule in die  Abwurfstellung (Fig. 2) geführt. Der Fa  denaufnehmer wirkt nun dahin, die Faden  schleife schnell festzuziehen; er gestattet nur    eine geringe Lockerung der Schleife, so dass  letztere dem schleifenzurückhaltenden Ab  satz 33 bei dessen Aufwärtsbewegung folgt.  Die Fadengeberwirkung (Fig. 2) beginnt  zweckmässig nicht eher, als bis das Nadelöhr  eine Höhenlage von in Wirklichkeit mehr als  ungefähr 8 mm oberhalb der Stichplatte er  reicht hat, und die Schleife auf dem Arbeits  stück festgezogen ist. Dieses Festziehen der  Schleife ist also beendet, bevor die Nadel  ihre Abwärtsbewegung beginnt (Fig. 3).  



  Aus     Fig.    3 ist zu erkennen, dass, obgleich  die     Nadelfadenschleife    auf dem Arbeitsstück  festgezogen worden ist, der Fadenaufnehmer  noch nicht vollständig die Grenze seiner Auf  wärtsbewegung erreicht hat. Die weitere       Aufwärtsbewegung    des Fadenaufnehmers  hebt die Klemmfeder 31 in ihre obere     Grenz-          lage        (Fig.    4) und zieht durch die Spannvor  richtung 29 eine Fadenmenge gleich derjeni  gen hindurch, die zur Herstellung des eher       beendigten    Stiches gebraucht wurde.

   Wenn  ein dickeres Arbeitsstück genäht     -wird,    wird  der Arm 32 emporgehoben und lüftet die Fe  der 31 um einen entsprechenden Betrag, so  dass der     Abstand    verringert wird, um den die  Feder durch den Fadenaufnehmer gelüftet  wird. Der Fadenaufnehmer     wird    somit     ver-          anlasst,    eine grössere Menge von Faden von  dem Vorrat abzuziehen.

   Aus     Fig.    4 ist zu  ersehen,. dass der Fadenaufnehmer im Be  griff ist, eine Fadenlockerung gleich zu Be  ginn der     Abwärtsbewegung    der Nadel herzu  stellen, so dass eine Fadenlockerung vorhan  den ist, selbst wenn die Nadel Blas     diekste     Arbeitsstück zu durchstechen hat, während  eine sehr geringe     Länge    der Nadelbewegung  beibehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Doppelsteppstichnähmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass ein von einem Kurbel zapfen und einem Lenker betätigter Faden aufnehmer derart mit der Stichbildevorrieh- tung, die einen Greifer besitzt, der drei Um drehungen auf jede Auf- und Abbewegung der Nadel ausführt, zusammenarbeitet, dass die Nadelfaclenschleife auf dem Arbeitsstück im wesentlichen festgezogen ist, bevor die Nadel ihren Niedergang beginnt, und dass eine Fadenlockerung hergestellt wird, bevor die Nadel um eine wesentliche Strecke nie dergegangen ist.
    UNTERANSPRUCH: Doppelsteppstichnähmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Nadeltange betätigende Kurbelzap- fen und der den Fadeneber betätigende Kur belzapfen der Maschinenantriebswelle an nähernd zusammenfallen.
CH117747D 1925-09-23 1925-09-23 Doppelsteppstichnähmaschine. CH117747A (de)

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