CH117796A - Vorrichtung zur Messung der Durchflussmenge flüssiger oder gasförmiger Medien in der Zeiteinheit. - Google Patents
Vorrichtung zur Messung der Durchflussmenge flüssiger oder gasförmiger Medien in der Zeiteinheit.Info
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- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/34—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
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Description
Yorrichtung zur Messung der Durchflussmenge flüssiger oder gasförmiger Medien in der Zeiteinheit. Es sind Vorrichtungen zur Messung der Durchflussmenge flüssiger oder .gasförmiger Medien bekannt, welche zwei durch eine durchstochene Membran getrennte Kammern, durch welche nacheinander das Fluidum strömt, aufweisen und bei welchen die Durch flussmenge durch die aus demDruckunterschied in beiden Kammern sich ergebende Ausbie- gung der Membran angezeigt wird.
Bei diesen Ausführungen ist die Weite der Durch- stechung vom Druckunterschied in beiden Kammern abhängig.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Varrichtung zur Messung der Durchfluss- menge von Flüssigkeiten oder Gasen in der Zeiteinheit, welche ebenfalls zwei durch eine Scheidewand getrennte, durch mindestens eine Durchflussdüse verbundene und nachein ander vom Fluidum durchflossene Kammern aufweist und bei welcher die Durchfluss- menge ebenfalls durch die aus dem Druck unterschied in beiden Kammern sich ergebende Formänderung mindestens einer Membran angezeigt wird. Bei dieser Vorrichtung -nun ist die Weite der Düse in der Scheidewand zwischen den Kammern vom Druckunter schied in beiden Kammern unabhängig.
Hierbei kann die Düse allerdings auch be hufs Einstellens der Vorrichtung auf einen bestimmten Messbereich oder eine bestimmte Skala regulierbar sein, aber während der Verwendung der Vorrichtung zum Messen muss der Querschnitt der Düse gemäss der Er findung unveränderlich sein.
Die Düse kann unmittelbar in der die beiden Kammern trennenden Scheidewand, welche als Membran ausgebildet sein kann, angeordnet sein, mit welcher auch ein Zei gerwerk zum Anzeigen der Durchflussmenge verbunden sein kann. Es wird in diesem Falle die Reibung zwischen dem zu messen den Medium und der Düse im Sinne der Vergrösserung des Ausschlages und somit auch der Vergrösserung der Empfindlichkeit wirken.
In der Zeichnung sind sechs verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes, schematisch in Achsialschnitt dar gestellt. In Fig. 1 bedeutet G ein Gehäuse, wel ches durch eine elastische Membran in, die eine Düse d trägt, in zwei Teile unterteilt ist. Bei Z fliesst das Medium zu und bei A ab. Die Membran rri, stellt sich entsprechend der Druckdifferenz zwischen Z und A ein und ist mit einer beliebigen Anzeigevorrich tung, welche die Ausbauchung der Membran <B>111-</B> anzeigt, verbunden, welche bei Verwen dung durchsichtigen Gehäusematerials be obachtet werden kann.
Ausser der Druckdifferenz, die im vor liegenden Falle die Membran nach rechts ausbaucht, wirkt noch im selben Sinne die ss,eibung des Mediums in der Düse d, die das Bestreben hat, die Düse in der Durchfluss- richtung, also nach rechts, mitzunehmen.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 kommen zwei Membranen in, und ni.; zur Verwendung, welche durch einen Düsen kanal verbunden sind. Unter dem Einfluss der Druckdifferenz bewegen sich beide Mem branen -leichsinnig, nehmen den Düsenkanal mit, und dieser überträgt seine Bewegung auf ein Zeigerwerk .S'.
Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, dass das Zeigerwerk zwischen den Membranen nach aussen geführt ist, wodurch die Verwendung eines durchsichtigen Ge häusematerials entfällt.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 3 ist die Düse samt den Zu- und Abströmkanälen Z und A in eine feste, zwischen Membranen n2., und 7n2 angeordnete Wand verlegt und die eine Membran mit der andern .durch einen starren Bügel b verbunden.
Bei der Ausführungsform gemäss der Fig. 4 werden die zwei Kammern durch zwei Zylindermembranen 7n1 und 7n, gebildet, deren Innenraum durch eine die Düse d tra gende Zwischenwand 2v in zwei Teile zer fällt. Die beiden Böden B der Zylindermem branen sind durch einen starren Bügel b mit einander verbunden. Unter dem Einfluss der Druckdifferenz im zu- und abströmenden Medium stellt sich die Wand 2o in verschie denen Lagen in der axialen Richtung der Zylindermembran ein, welche Be@i-e\(1#tiii" auf ein geeignetes Zeigerwerk übertragen wird.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 5 weist zwei Zylindermembranen ml und in--. auf, welche durch eine starre und unbewegliche Wand voneinander geschieden sind, wobei in dieser Wand sowohl die Düse d, als auch die Zu- und Ablaufkanäle angeordnet sind.
In Fig. 6 ist mit 1 ein zweiteiliges Ge häuse bezeichnet, mit: dessen Bodenteilen 2' und 3' die Membranen 2 und 3 luftdicht ver bunden sind. Diese Bodenteile tragen auch die Anschlüsse für die Zu- und Ableitung der zu messenden Flüssigkeit bezw. des Ga ses. Zwischen den Membranen 2 und 3 ist eine starre Wand 4 an dieselben dicht an schliessend angeordnet, welche die Düsen bezw. Düsenöffnungen 5, 6 und 7 trägt. Mit dieser Wand ist auch der an einer Skala. spie lende Zeiger 17 verbunden.
Die Diisen zeigen im dargestellten Beispiel verschiedene Aus bildungen, doch können sie auch gleich aus gebildet sein. 5 ist eine einfache Düse, wäh rend 6 eine Düse mit eingesetztem Dross,>1- körper 9 zeigt.
Dieser Drosselkörper 9 be sitzt einen verjüngten Teil 8, der in die Düse hineinragt und so den Durchfl.usstluer- schnitt derselben verkleinert. Die Einstel lung dieses Körpers 9, der zur Hubbegren zung der Wand 4 dient, erfolgt mittelst eine kleinen Steckschlüssels, welcher in eine Vier- kantausnehmung des in der kugelförmigen Mutter 12 gelagerten Teils des Körpers 9 ein gesteckt wird und so dessen Höhenverstel lung durch Hoch- und Niederschrauben er möglicht.
Die Düse 7 ist von einem Bügel 11 über brückt, der ein Gewinde besitzt, in dem der konische Stift 10 einstellbar gelagert ist. Be hufs Veränderung des freien Düsenquer schnittes ist der Stift 10 durch die Ver schraubung 14 zugänglich.
In der von der Membran 3, dem Boden 3' und der Wand 4 gebildeten Kammer ist eine Feder 15 angeordnet, welche auf die Wand 4 drückt, und so einer Zusammen drückung der Membran; 3 entgegenwirkt. Durch entsprechende Wahl der Stärke dieser Feder, welche die Elastizität der Membran unterstützt, kann die Empfindlichkeit der Messvorrichtung verändert und somit die Einstellung auf eine beliebige Skala bewirkt werden.
Um beim Einstellen der Teile 9 und 10 die Wand 4 nicht zu stark zu vesrchieben und dadurch die Membranen zu beschädigen, ist ein Anschlag 10 zur Ausschlagbegren- zung vorgesehen.
Die beiden Räume können auch durch einen Umlaufkanal mit eingebautem Drossel organ verbunden sein, durch welch letzteres gegebenenfalls die Durchflussmenge geregelt werden könnte, ohne dass eine Änderung .des freien Düsenquerschnittes erforderlich wird, Es liegt so gewissermassen die Messvorrich- tung im Nebenschluss, wodurch der Mess- bereich der Vorrichtung erweitert wird. Statt einer Düse können auch mehrere Düsen angeordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Messung der Durchfluss- menge eines Fluidums in der Zeiteinheit, welche zwei durch eine Scheidewand ge trennte, durch mindestens eine Durchflussdüse verbundene und nacheinander vom Fluidum durchflossene Kammern aufweist und bei welcher die Durchflussmenge durch die aus dem Druckunterschiede in beiden Kammern sich ergebenden Formänderungen mindestens einer Membran angezeigt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Weite der Düse in der Scheidewand zwischen den Kammern vom Druckunterschiede in beiden Kammern unab hängig ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheide wand von einem starren, unbeweglichen Körper gebildet wird, der ausser mit der Düse mit einer Bohrung für den Zufluss zu der einen Kammer und einer Bohrung für den Abfluss des zu messenden Mediums aus der andern Kammer versehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durchfluss- düse in der zur Messung dienenden Mem bran angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Mem branen vorhanden sind, die durch einen Tragkörper der Durchflussdüse miteinan der verbunden sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Düse ein einstellbarer Drosselkörper angeordnet ist, um den Durchgangsquerschuitt der Düse ohne Auswechslung derselben dem gewünschten Messbereiche anpassen zu können. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Drossel körper mit dem Düsenkörper unmittelbar verbunden ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Drossel körper von einem feststehenden Teil des Gehäuses getragen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH117796T | 1925-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH117796A true CH117796A (de) | 1926-12-01 |
Family
ID=4376789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH117796D CH117796A (de) | 1925-11-19 | 1925-11-19 | Vorrichtung zur Messung der Durchflussmenge flüssiger oder gasförmiger Medien in der Zeiteinheit. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH117796A (de) |
-
1925
- 1925-11-19 CH CH117796D patent/CH117796A/de unknown
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