CH117852A - Brennkraftmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe. - Google Patents

Brennkraftmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe.

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CH117852A
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Alfred Buechi
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Alfred Buechi
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      Brennkraftmaschine    mit     Abgasturbine    und Ladepumpe.    Die Erfindung betrifft eine besondere  Ausbildung von     Brennkraftmaschinen    mit  Ladepumpen, bei welchen die Energie der  Auspuffgase in Turbinen verwertet wird.

   Es  ist bei     Zweita1Ltbrennkraftmaschinen    mit teil  weiser Füllung von vorverdichteter Ladeluft  schon vorgeschlagen worden, die vollständige  Expansion der Verbrennungsgase bis zum  Gegendruck derart zu erreichen,     dass    die     Kol-          benmaschinenarbeit    ganz zur Durchführung  der     Vorverdichtung    benützt wird und die  Verbrennungsgase auf einen mit dem Lade  luftdruck theoretisch übereinstimmenden  Zwischendruck herunter expandieren und erst  .darin eine, allein äussere Arbeit leistende     Tur-          b-ne        beaufschlagen.     



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  ebenfalls die vollständige Expansion .der Ver  brennungsgase auszunützen, es soll dies aber  mit einer andern Einrichtung erreicht wer  den. Diese ist so getroffen. dass -die Verbren  nungsgase unter raschem Druckabfall einer  seits' in der     Brennkraftmaschine    und ander  seits in einer ersten Turbine Arbeit leisten  und nachher zwecks weiterer Arbeitsleistung    in eine- zweite Turbine überströmen. Die Aus  bildung kann derart sein, dass beide Turbinen  auf die gleiche Welle arbeiten. Dabei können  dieselben zum Beispiel zum Antrieb der Lade  pumpen, oder von Elektrogeneratoren benützt  werden; oder :die eine oder andere Turbine.  oder beide können mit der     Brennkraft-,          mäschine    gekuppelt sein.

   Ferner können  Mittel vorgesehen sein, um durch ,die     Brenn-          kraftmaschine    hindurch Spülluft in die erste  oder zweite Turbine oder in beide     Turbinen     einzuführen. Des weiteren kann die Ausbil  dung so getroffen sein,     @dass    bei bestimmten,  Belastungen oder Betriebsarten alle Verbren  nungsgase nach     Austritt    aus der Brennkraft  maschine nur der zweiten Turbine zuströmen.  



  In den     Fig.    1 bis 7 ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise dargestellt.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen die Arbeitsweise       hei    der Anwendung auf     Vier-taktbrennkraft-          maschinen,    die     FiG.    3 und 4 diejenige bei       Zweitaktbrennkraftmaschinen;        .die        Fig.    5  zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Maschi  nenanlage mit einer Viertakt- und die     Fig.    3      und 7 solche mit     Zweitaktbrennkraftmaschi-          nen.     



  In     Fig.    1 ist 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 1 das       Indikatordiagramm    der     Viertaktbrennkraft-          maschine.    1, 2, 3     entspricht    dem Saug-,     3.;    4  dem     Verdichtungs-,    4, 5, 6, 7 dem     Verbreii-          nungs-    und Ausdehnungshub.

   Bei 6 beginnt  der     Vbertritt    eines Teils der Verbrennungs  gase unter raschem Druckabfall bis zum  Punkt 8 in die erste Turbine, und von 8 bis 1  findet das Ausstossen der noch in der Brenn  kraftmaschine verbleibenden     VerbrennuDgs-          gase    in die zweite Turbine statt. Das     ideelIe     Arbeitsdiagramm der ersten Turbine wird       durch    die senkrecht schraffierte Fläche 6, 7,  8, 9, 6     (I)    dargestellt, während die ideelle  Arbeitsleistung in der     zweiten    Turbine durch  die schief schraffierte Fläche 10, 11, 12, 13,  10     (1I)    veranschaulicht wird.

   Die     Fig.    2       zeih    den     zeitlichen    Verlauf der Vorgänge       .entsprechend    Fis. 1 während einer     I;        mdre-          hung,    das heisst dem     Ausdelinungs-    und Aus  puffhube in der     Brennkraftmaschine.    Ent  sprechende     Purllae    sind gleich     bezeichnet.     Der Weg des     Kurbelzapfenmittels    wird  durch den Kreis     .4,    6, 7, 8, 10 dargestellt.

    Die bei plötzlichem Druckabfall in der     Brenn-          kraftmaschine    und in der ersten Turbine  stattfindende Arbeitsleistung findet auf dem  Kurbelweg 6, 7, 8 statt, Daran schliesst sich  auf dem Kurbelweg 8, 1     bezw.    8, 10 die  jenige der Verbrennungsgase in der zweiten  Turbine an. 14, 15, 16. 17, 14 ist das ideelle       Indikatordiagramm    der Ladepumpe, welche  der      & rennlcraffmaschine    die vorverdichtete  Ladung zubringt. Der der Arbeitsleistung  der ersten     Turbine    entsprechende Kurbelwin  kel ist. mit I, derjenige welcher der zweiten  Turbine entspricht, ist mit     II    bezeichnet.  



  Die dargestellten Druckunterschiede zwi  schen der     Aussehublinie    8, 1 der Brennkraft  maschine und dem     Eintrittsdruck.    10, 9, 13 in  die zweite Turbine sind durch den     Druckv        er-          lust    beim Überströmen der     Verbrennungsgase     aus der     Brennkraftmaschine    in die     Turbine          bedinct.    Ebenso ergeben sich beim     Ansaugen     in den     Vorverdichter,    entsprechend der An  sauglinie 17,

   14 gegenüber dem Atmosphären-    druck und beim Laden der Zylinder der       Brennkraftmaschine    entsprechend den Linien  1, 2, 3 gegenüber 16, 15 Druckverluste. Es  kann auch während des     Aussehiebens    der       Verbrennungsgase    in die zweite Turbine ent  sprechend 10, 9, 13 der Druck sich etwas än  dern, also nicht ganz wie gezeichnet ver  laufen.  



  Die     Fig.    3 und 4 stellen die Arbeitsweise  bei einer im Zweitakt arbeitenden, nach ,der  Erfindung ausgebildeten     Brennkraftmaschine     ebenfalls anband eines     Indikatordiagramms          (Fig.    3) und eines Kurbeldiagramms     (Fig.    4)  dar.  



  In der     Fig.    3     ia    20, 21,     22_    23, 24, 25,  20     .das        Diagrainni    der     Zweitaktbrennkraft-          maschine;    20,     2l    ist die Verdichtungslinie,  21, 22, 23 entspricht der     Verbrennungs-    und  Expansionsperiode.

   Auf dem Wege 23, 24  findet das     Überströmen    eines Teils der     Ver-          brennungsraz,e    in die erste Turbine statt. 24  bis 25 und zurück bis 24 entspricht der     Spül-          perio,(le,    das heisst     auf    dem entsprechenden       Kolbenwege        werden    die in den Zylindern der       Brelinl-Ira.ftmascliinc    noch verbliebenen Aus  puffgase durch neue Ladung hinausgespült.  Auf dem Wege 24, 20 kann dies noch fort  gesetzt werden, oder es kann auch eine     Auf-          ladunIe;    stattfinden, und bei 20 beginnt die  eigentliche Verdichtung.

    



  Das ideelle     Indikatordiagramm    der     ersten     Turbine wird durch die Fläche 23, 24, 26,  23     dargestellt,    das heisst durch die senkrecht  schraffierte Fläche I. Die entsprechend dein  Kolbenweg 24, 25, 20 aus der     Brenrikraft-          maschine    hinausgespülten, sowie .die aus der  Turbine I austretenden Verbrennungsgase  gelangen in die Turbine     II    und leisten dort  entsprechend der     Diagrammfläche    27, 28, 29,  30, 27 gemeinsam Arbeit. Diese Fläche ist  mit     1I    bezeichnet und schief schraffiert.

   Das       Indikatordiagranim    des     Vorverdichters    für  die Ladung der     Brennkraftmaschine    wird  durch die Fläche 31. 32. 33, 34, 31 darge  stellt.  



       Ans    der     Fig.    4, in welcher die der     Fig.    3       entsprecllen.den        Punlzte        Bleichbezeichnet    sind,  sieht man, dass auf (lern Kurbelwege 23, 24      entsprechend dem Kurbelwinkel I bei star  kem Druckabfall gleichzeitig in der     Brenn-          kraftmaschine    und     dex        ersten    Turbine     Arbeit     geleistet wird.

   Anschliessend daran     erfolgt    das  Ausspülen der in der     Brennkraftmascliine     verbliebenen     Verbrennungsgase    auf dem  Kurbelwege 24, 25, 24a, 20 und Übertritt  derselben in .die zweite Turbine entsprechend  dem Kurbelwinkel     II.    Steht der Kolben der       Brennkraftmaschine    in der dem Punkt 20  entsprechenden Stellung, so werden die Spül  und Auspufforgane geschlossen und die Ver  bindung     Vorverdichter-Brennkraftmaschine-          Abgasturbine    ist unterbrochen.

       In    der     Brenn-          kraftmaschine    beginnt nun die Verdichtung       entsprechrend    20, 21.  



  Die     Fig.    5 stellt schematisch ein Ausfüh  rungsbeispiel einer nach den Diagrammen       Fig.    1 und 2 arbeitenden Kraftmaschinen  anlage dar. 40 ist der     Vorverdichter,    welcher  durch die Leitung 41 seine Ladung, z. B. at  mosphärische Luft oder brennbares Gemisch,  ansaugt und in verdichtetem Zustand durch  die Leitung 42 an die     Viertaktbrennkraft-          maschine    43, von der nur ein Zylinder     dar-          Crestellt    ist. durch ihr     Einlassventil    47 abgibt.  45 ist der Kolben, :der in der gezeichneten  Stellung in der Nähe des untern     Totpunktes     angekommen ist.

   Zur Durchführung des Ar  beitsverfahrens nach     Fig.    1 und 2 steht nun  der Arbeitszylinder 48 durch eine Leitung  49 mit einer Turbine I in Verbindung. In diese  Leitung 49 kann ein selbsttätig wirkendes  oder gesteuertes     Abschlussorgan    51 eingebaut  sein. Da. die Turbine I mit :dem Laufrad 50  mit stark fallendem Druck arbeiten soll,  wird die Leitung 49 nur so gross gewählt,  dass die Gase mit grosser Geschwindigkeit  durchstreichen und kein Ansammeln dersel  ben dort stattfindet. Die     Eintrittsdüsen    52  in -die Turbine 50 sind ebenfalls so zu wäh  len, dass eine noch gute     Ausnützung    der Ex  pansionsenergie der Verbrennungsgase statt  findet.  



  Die Turbine I kann aus einem oder meh  reren Laufrädern bestehen.  



  Eine zweite Abgasleitung 53 führt den  im     Zylinder    48 verbliebenen Teil der Ver-         brennungsgase    während des     Ausschubhubes     in die Turbine     II,    welche im gezeichneten  Beispiel aus einem ersten Leitrad 54, einem  "ersten Laufrad 55 und einem zweiten     Leit-          bezw.    Laufrad 56     bezw.    57 besteht.

   Im Ge  gensatz zur Leitung 49 werden die Leitung  53 und die Querschnitte in der Turbine     1I     mit Vorteil so gewählt, dass die Verbren  nungsgase mit annähernd konstantem     Druch     der Turbine     II    zufliessen.     Im    gezeichneten  Beispiel sind die Turbinenlaufräder 50, 55  und 57 auf einer gemeinsamen Welle be  festigt. Die aus dem Laufrad 50 austreten  den Verbrennungsgase gelangen     in    den mit  der Leitung     53    in Verbindung stehenden  Sammelraum 58 und von dort ebenfalls in  die Turbine     II    und von dort in den Auspuff  stutzen 59.  



  Die Arbeitsweise der Kraftanlage ist nun  derart, dass "ach beendeter Expansion in der       Brennkraftmaschine    der Kolben in der Nähe  des untern     Totpunktes    (gezeichnete Kolben  stellung) die Verbindung zwischen dem  Kraftzylinder 48 und .der Turbine I durch  die Leitung 49 herstellt. (Der Deutlichkeit  halber sind die Austrittsschlitze in der  Zeichnung im Verhältnis     zu,den    Zylinderab  messungen übertrieben gross dargestellt.)  Durch den im Kraftzylinder 48 herrschenden       Überdruck    öffnet sich das     Rückschlagventil     51 und ein Teil der Verbrennungsgase strömt  unter starkem Druckabfall in die Turbine I.

    Dieses Überströmen dauert so lange, bis im  Kraftzylinder im gleichen Zeitpunkt gegen  über .dem Eintrittsraum 58 zur Turbine     1I     kein wesentlicher Überdruck mehr besteht.  In diesem Zeitpunkt öffnet sich das Ventil  44, und der nun nach oben gehende Kolben  stösst die im     Kraftzylinder    noch     verblie-          nen    Gase durch     die        Leitung    53 in :die Tur  bine     1I    aus.  



  Inzwischen hat sich das Organ 51 wieder  geschlossen, es können keine Verbrennungs  gase mehr durch dasselbe in die Turbine     II     gelangen. Nach beendetem     Ausschubvor-          gang    wird das Ventil 44 wieder geschlossen,  ,das     Einlassventil    47 geöffnet, und es folgt  das bei     Viertaktmaschinen    bekannte Ansau-      gen der neuen Ladung. Geben Ende des       Saughubes    deckt der Kolben die Leitung 49  wieder ab.

   Um nun bei der gezeichneten  Ausführung zu verhindern, dass in diesem  Zeitpunkt Verbrennungsgase aus der Leitung  49 oder der Turbine I in .den     Kraftzylinder     48 gefangen, ist das     R.ückschlagventil    51  oder ein besteuertes Organ so eingebaut, dass       dasselbe    den Zutritt zum     Kraftzylinder    nun  abschliesst.  



  Die Abgasturbinen I und     II    können auch     ,je     mit besonderem Gehäuse versehen oder für sieh  unabhängig sein. Ausser an     die    Ladepumpe     4(1          können    sie auch noch Kraft nach aussen, zum  Beispiel an     einen'    Elektrogenerator 60,     ab-          (reben.    Sie könnten auch zum Beispiel mit  telst eines Zwischengetriebes mit der Brenn  kraftmaschine gekuppelt sein.  



  Die     Fib.    6 und 7 stellen     Maschinenanlagen          finit        Zweitaktbrennkra.ftmaschinen    dar. Ent  sprechende Teile sind mit gleichen Ziffern  wie in     Fig.    5 bezeichnet.  



  Beider in     Fig.    6 gezeichneten     Anordnung     fördert der     Vorverdicliter    40 seine Förder  inenge     durch    die Leitung 42 und die Ein  trittsschlitze 4 7 in den Kraftzylinder 48.

         Durch        das        Ventil        51        findet        auf        dem          entsprechend    der     Diagrammlinie    23, 24  in der     Fic.    3 das Überströmen der sich stark  entspannenden     Verbreiiiiungsgase    durch .die  Leitung 49 in die Turbine I statt. Diese be  steht aus einem von Düsen 52     beaufschlagten     Laufrad 50.     Während    dieses Vorganges hält  der Kolben 45 noch die Öffnungen 47 und  44 in der     Zylinderwand    geschlossen.

   Diese  werden erst hegen Ende des Hubes in der       ;ezeiehneten    Stellung vom Kolben 45 freige  legt. Auch in     Fig.    6 sind die Austrittsschlitze       iin    Verhältnis zu den     Zylinderabmessungen     übertrieben gross     geze:

  ehnet.    Von diesem       Zeitpunkte    ab strömt neue Ladung durch die  Schlitze 47 in den     Zylinder    48 ein und die  noch dort befindlichen V     erbrennungsgase     werden durch die     Schlitze    44 und die Leitung  53 in die Turbine     1I    mit den     Leiträdern    54       und    56     und    den     Laufrädern'    55 und 57 hin  durchgetrieben.

   Nach     erfol        ter        Arbeitslei=          tung,    welche in der Turbine     II    gemeinsam    mit .den aus der Turbine I tretenden Gasen  erfolgt, gelangen die Gase in den Austritts  stützen 59 und von dort ins Freie. 46 ist das  Brennstoffventil.

   Ein solches ist nicht     noll--          w        e        n-        di-,        wenn        durch        den        Vorverdichter        40          Brennstoffluftgemisch        befördert        wird.     



  Bei der     Anordnung-    nach der     Fig,    7 ge  schieht die     Einführung        -rler    vorverdichteten  Ladung     durch    zwei     übereinander    angeord  nete Schlitzreihen 47 und 4711, wobei der Zu  tritt vom Zylinder 48 zu der Leitung 42  durch die     obern    Schlitze 47a durch Ventile       47>>    abgeschlossen     werden    kann,

   Ferner mün  den beide Turbinenzuleitungen 49 und 53  durch Schlitze 49a und 44 in der     Zylinder-          wand.    In der Leitung 49 ist ein     Rückschlag-          ventil    51.     eingebaut.     



  Beim Kolbenniedergang legt der Kolben  zuerst, die Schlitze     49a    und 47a frei. Das       @Tentil        411i    verhindert, solange noch     Über-          drucl:#    im Zylinder 48 besteht; das Über  strömen von     Verbrennungsgasen    in die Zu  leilung 42. Hingegen öffnet dieser Überdruck  das     Rückschlagventil    51 und die Verbren  nungsgase     strömen    durch die     Leitung    49 und  die Düsen 5 2 auf das Laufrad 50. Dies  dauert so lange, bis die Drücke in der Lei  tung 49 und in dem     Sammelraum    58 sich  nahezu     ausgeglichen    haben.

   Ungefähr in die  sem Zeitpunkt legt der Kolben 4:5 die     Aus-          lassschlitze    44 frei, ebenso die     Einlassschlitze     47. Die vorverdichtete     Ladung    tritt in den  Zylinder 48 ein     und    treibt. die Verbrennungs  gase     durch    die     Schlitze    44 in die Leitung  53 zur Turbine     1I,    wo diese mit den aus  der Turbine I kommenden Gasen Arbeit  leisten. Das Ventil     47U    öffnet sieh,     sobald    in  der Zuleitung 42     gegenüber    dem Zylinder  innern sich ein     gewisser    Überdruck einge  stellt hat.

   Es tritt     dann    auch durch die obern  Schlitze     .17a        neue    Ladung ein.  



  Ein     Durchspülen    mittelst neuer L     adiant;     kann bei allen Ausführungen     Fig.    5, 6 und 7       sowohl    durch die Leitung 49 in die     Turbine          E-als    auch durch die Leitung 53 in die Tur  bine     II    erfolgen.     Bedingung    hierzu ist nur,  dass die Organe 47 und 51 und 47 oder 47a       und.    44     "gleielizeiti,--    geöffnet bleiben.

        Die Steuerung der Organe 51 kann so  gebildet sein, dass dieselben zum Beispiel  <B>i</B> aus  bei bestimmten Maschinenbelastungen ge  schlossen gehalten werden, so dass dann nur  die Turbine     II    von den Verbrennungsgasen       beaufschlagt    wird. Dies empfiehlt sich     dann.     wenn infolge kleiner Belastung und entspre  chend kleiner Brennstoffüllung der Druckab  fall     ss    bis 8 nach     Fig.    1 oder 23 bis 24 nach       Fig.    3 so klein geworden ist, dass sieh eine       Ausnützung    der Energie in der Turbine     i     nicht mehr lohnt.  



  Bei Mehrzylinder -     Brennkraftmaschinen     können Leitungen 49 und Düsen 52 zwecks  Vermeidung einer gegenseitigen Störung der  aus den einzelnen Zylindern austretenden       Verbrennungsgase    von jedem Zylinder 48 aus  gesondert zur Turbine I führen.  



  Statt einfachwirkenden     Brennkraftmaschi-          nen    können auch     doppeltwirkende    oder sol  che mit gegenläufigen Kolben vorgesehen  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennkraftmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe, dadurch gekennzeichnet, dass nach Öffnen von Auslassorganen der Brennkraftmaschine die Verbrennungsgase unter raschem Druckabfall einerseits in der Brennkraftmaschine und anderseits in einer ersten Turbine Arbeit leisten und dieselben nach Austritt aus der Brennkraftmaschine und der ersten Turbine gemeinsam einer zweiten Turbine zuströmen.
    UNTERANSPItüCHE 1. Brennkraftmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe nach Patentanspruch, wobei die Brennkraftmaschine einen oder meh rere Zylinder besitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass durch den oder die Zylin der Brennkraftmaschine hindurch Luft in die Zuleitung zur ersten Turbine einge führt wird.
    z. Brennkraft.maschine mit Abgasturbine und Ladepumpe nach Patentanspruch, wobei die Brennkraftmaschine einen oder meh rere Zylinder besitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass durch den oder die Zylinder der Brennkraftmaschine hindurch Luft in die Zuleitung zur zweiten Turbine einge führt wird. 3. Brennkraftmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass bei bestimmten Be lastungen der .Maschinenanlage die Ver brennungsgase nur der zweiten Turbine zugeleitet werden können.
    4. Brennkra±tmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Turbinen auf .die gleiche Welle arbeiten. 5. Brennkraftmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Mehrzylinder- Brennkraftmaschinen von jedem Zylinder eine besondere Leitung zur ersten Turbine führt.
CH117852D 1924-12-24 1925-12-21 Brennkraftmaschine mit Abgasturbine und Ladepumpe. CH117852A (de)

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DE1138979B (de) * 1954-02-17 1962-10-31 Dipl Masch Ing Eth Alfred Joha Zweitaktkolbenbrennkraftmaschine

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DE961581C (de) * 1951-02-01 1957-04-11 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schlitzgesteuerte Zweitaktbrennkraftmaschine
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