Vorrichtung zum unmittelbaren lllessen der mittleren Verdrehung ungleichförmig umlaufender Körper. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vor richtung zur unmittelbaren Messung der mittleren gegenseitigen Verdrehung zweier Querschnitte eines ungleichmässig umlaufen den Körpers.
Die bisher bekannten, zur Messung der gegenseitigen Verdrehung umlaufender Kör per dienenden Vorrichtungen, die auf der Beobachtung der Torsion eines federnden Teils beruhen und bei denen aus der Tor sion auf den Kraftfluss geschlossen wird, haben den Nachteil, dass sie sich nicht zur unmittelbaren Messung der mittleren Ver drehung bei ungleichförmig umlaufenden Körpern eignen.
Gemäss der Erfindung wird dieser Nach teil dadurch beseitigt, dass die zum Anzeigen der Verdrehung dienenden Teile nicht mit beiden Messquerschnitten starr verbunden, sondern mit einem oder beiden Messquer- schnitten derart lose gekoppelt und um die Achse des Körpers drehbar angeordnet wer den, dass der Einfluss von Bewegungsschwan kungen auf die Messanordnung ausgeglichen und nur die mittlere Verdrehung beobachtet wird. Dieser Ausgleich kann durch Ausbil dung der Teile als Schwungmassen verstärkt werden.
Er kann ferner durch eine irgend wie geeignete (mechanische, hydraulische oder elektrische) Dämpfungseinrichtung erzielt werden, die sowohl koppelnd wie dämpfend wirkt. Die Art der Kopplung bezw. Dämp fung ist hierbei gleiehgültig. Eine Ausführungsform der Vorrichtung, die nicht nur bei Verdrehungsmessern zur Bestimmung von Drehmomenten, sondern zum Beispiel auch bei Verdrehungsmessern zur Bestimmung der Vor- und Nacheilung elektrischer Maschinen Verwendung finden kann, ist in den schematischen Fig. 1 und 2 beispielsweise erläutert.
Der Messquerschnitt 1-1 der Welle ca trägt einen festen Ring b, auf dem mittelst des Kugellagers c die zum Anzeigen der Verdrehung dienende Scheibe d um die Achse drehbar angeordnet ist. An dem Ring b ist ferner eine Blattfeder e be festigt, die vermöge der an der Scheibe d angebrachten Stifte f, und<I>f Z</I> die Scheibe<I>d</I> einerseits mitnimmt, anderseits aber in ihrer Nullage zu halten sucht und so als Kopp lung und Dämpfung wirkt. Die mit dem an dern Messquerschnitt 2-2 verbundene, zum Anzeigen der Verdrehung dienende Scheibe g wird durch den Ring h auf der Welle a gehalten.
Nach Bedarf kann auch die Scheibe g in derselben Weise wie d angeord net werden. Anstaut der Einrichtung mit Kugellager und Feder kann die Anordnung zum Beispiel auch so gewählt werden, dass die Scheibe den Kranz eines Rades bildet, dessen Speichen Federn sind.
Gemessen wird in der Weise, dass das Gerät zwischen die zu untersuchenden Wel lenstücke eingeschaltet, diese in Drehung gesetzt werden und dann die relative Ver drehung der Messquerschnitte optisch, zum Beispiel nach dem bekannten Viewegschen Ablesev erfahren (vergleiche Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure, Jahrgang 1914, Seite 1016 ff.), beobachtet wird. Es wird dabei aber nur die mittlere Verdrehung ge messen.
Device for the immediate measurement of the mean twist of irregularly rotating bodies. The invention relates to a device for direct measurement of the mean mutual rotation of two cross-sections of an unevenly circumferential body.
The previously known, for measuring the mutual rotation of rotating body by serving devices that are based on the observation of the torsion of a resilient part and in which the Tor sion is concluded on the power flow, have the disadvantage that they are not used for direct measurement of the medium twist with irregularly rotating bodies.
According to the invention, this disadvantage is eliminated in that the parts used to indicate the rotation are not rigidly connected to both measuring cross-sections, but rather loosely coupled to one or both measuring cross-sections and arranged to be rotatable about the axis of the body so that the influence of movement fluctuations on the measuring arrangement and only the average rotation is observed. This compensation can be increased by training the parts as centrifugal masses.
It can also be achieved by any suitable (mechanical, hydraulic or electrical) damping device that has both a coupling and a damping effect. The type of coupling respectively. Damping is irrelevant here. One embodiment of the device, which can be used not only in torsion meters for determining torques, but also, for example, in torsion meters for determining the lead and lag of electrical machines, is illustrated in the schematic FIGS. 1 and 2, for example.
The measurement cross-section 1-1 of the shaft ca carries a fixed ring b on which, by means of the ball bearing c, the disc d, which is used to indicate the rotation, is rotatably arranged about the axis. A leaf spring e is also fastened to the ring b, which thanks to the pins f and <I> f Z </I> attached to the disc d, on the one hand takes the disc <I> d </I> with it, but on the other hand in its Seeks to keep the zero position and thus acts as coupling and damping. The disk g, which is connected to the other measuring cross section 2-2 and serves to indicate the rotation, is held on the shaft a by the ring h.
If necessary, the disk g can also be arranged in the same way as d. If the device is built up with ball bearings and springs, the arrangement can also be chosen, for example, so that the disk forms the rim of a wheel, the spokes of which are springs.
Measurements are made in such a way that the device is switched between the pieces of shaft to be examined, these are set in rotation and then the relative rotation of the measurement cross-sections optically, for example according to the well-known Vieweg reading experience (see magazine of the Association of German Engineers, year 1914 , Page 1016 ff.) Is observed. However, only the mean rotation is measured.