CH118101A - Elektronenröhre. - Google Patents

Elektronenröhre.

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CH118101A
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  Elektronenröhre.    Bei den bisher üblichen Elektronen  röhren mit hohem Vakuum wird eine feste  metallische Kathode verwendet, die auf  Glühtemperatur erhitzt     wird,    um einen Über  gang der Elektronen von der Kathode zur  Anode zu ermöglichen. Bekanntlich haben  diese Glühkathoden den Nachteil, dass die  Röhre auch bei entsprechend grosser Ober  fläche der Glühkathode und bei hoher     Glüh-          temperatur    nur sehr geringe Stromstärken  durchlässt. Aus diesem Grunde konnte man  auch die Elektronenröhren bisher für die  üblichen technischen     .Starkströme    nicht ver  wenden.

   Anderseits kann man bekanntlich  elektrische Entladungsgefässe mit einer     Gas-          oder    Dampffüllung (zum Beispiel     Queck-          silberdampfgleichrichter)    mit einer sehr  grossen Stromstärke belasten. Diese Ent  ladungsgefässe haben aber wiederum den  Nachteil, dass eine Steuerung auf elektro  statischem oder elektromagnetischem Wege  nicht möglich ist, weil der Druck in dem  Gefäss zu     gross    ist.    Gegenstand der Erfindung ist eine Elek  tronenröhre mit Steuerung des Anoden  stromes, die grosse Stromstärken zu bewälti  gen gestattet, trotzdem aber eine gute  Steuerfähigkeit besitzt.

   Die Elektronenröhre  besitzt einen durch eine Hilfsentladung er  zeugten Licht- oder     Glimmentladüngsbogen     (zweckmässig einen     Metalldampflichtbogen)     als Kathode und Mittel, welche bewirken,  dass zwar die Elektronen aus dem Ent  ladungsbogen unmittelbar in den     Anoden-          bezw.    in den     Steuerelektrodenraum    über  treten können, dass hingegen ein Austreten  der Gasteilchen aus dem Entladungsbogen  in den Steuerraum im Hochvakuum im we  sentlichen verhindert wird. Der aus glühen  den Gasen oder Metalldämpfen bestehende  Lichtbogen kann bei gleicher Ausdehnung  eine weitaus grössere Elektronenmenge ab  geben als die bisher übliche, aus einem festen  Stoff bestehende Glühkathode.

   Da aber in  dem Steuerraum der Elektronenröhre ein ge  nügend gutes Vakuum herrscht, so ist trotz-      dem eine wirksame Steuerung des Anoden  stromes möglich. Der Lichtbogen kann in  einer Gasatmosphäre von genügend grossem  Druck in der üblichen Weise mittelst zweier  Hilfselektroden erzeugt werden. Vermindert  man den Druck dieser Gasatmosphäre, dann  geht der Lichtbogen bekanntlich in einen       Glimmentladungsbogen    über. Die Ausbildung  der Elektronenröhre kann sonst der bisheri  gen ähnlich sein. Die Anode kann also den  Lichtbogen zum Beispiel in Form eines  Rohres umgeben.

   Ebenso kann man die  Elektronenabgabe des Lichtbogens entweder  auf elektrischem Wege mittelst Anordnung  von entsprechenden Gittern,     Raumladenetzen,          Anodenschutznetzen    oder dergleichen, oder  auch durch Anordnung von Magnetfeldern  steuern. Die Elektronenröhre kann also eben  falls zur quantitativen Relaiswirkung be  nutzt     vierden.     



  Um einen Übertritt von Gasteilchen aus  dem Entladungsbogen in den Steuerraum zu  verhindern, kann man verschiedene Mittel  anwenden. Man kann zum Beispiel den Licht  bogen mit einem mit Öffnungen versehenen  Mantel umgeben. Die Öffnungen dieses  Mantels sind dabei zweckmässig ähnlich wie  die Öffnung bei einer Quecksilberdampf  strahlpumpe ausgebildet. Die strömenden  Gasteilchen des Lichtbogens werden daher  im Zusammenwirken mit dem Mantel wie  eine Diffusionspumpe wirken und die nach  aussen hin aus dem Lichtbogen austretenden  Gasteilchen wieder in den Bogen hinein  saugen, so dass die reine     Elektronenbewegung     zwischen dem Lichtbogen und der Anode  nicht gestört wird.  



  Die     Fig.    1 der Zeichnung zeigt ein er  stes Ausführungsbeispiel der Erfindung.  1 ist das Glasgefäss der Elektronenröhre.  Diese besitzt im Innern eine zylinderförmige  Anode 2, die Kathode der Röhre wird durch  einen in der Mitte der Röhre verlaufenden  Lichtbogen gebildet. Für die Erzeugung des  Lichtbogens ist eine Quecksilberkathode 3  im untern Teil der Röhre und im     obern    Teil  eine besondere     Lichtbogenanode    4     vorgesehen.     Der     Lichtbogen    kann durch Anlegen der    Kathode 3 und der     Liehtbogenanode    4 -.in  eine Hilfsspannung aufrecht erhalten wer  den.

   Wird nun     zwischen    dem Lichtbogen  und der Anode 2     eine    entsprechend gerich  tete Spannung gelegt, dann strömen die  Elektronen ebenso wie bei einer Glühkathode  von dem Lichtbogen zu der Anode 2. Die       Stromstärke    ist aber bei der neuen Anord  nung eine     weitaus    grössere. Um ein Abströ  men der Gasteilchen aus dem Lichtbogen  zur Anode 2     ztt    verhindern, ist der Licht  bogen     von    einem Mantel 5 umgeben.

   Dieser  Mantel besitzt im     -anzen        ZTmfange        Offnun-          gen,    deren eine     Kante    in der dargestellten  Art nach aussen gebogen ist. Die von der  Quecksilberkathode 3 zur     Lichtbogenanode        .1     strömenden Gase des . Lichtbogens werden  daher auf die Gase im Innern der Anode 2  eine     Sangwirkung        ausüben    und diese zur       Lichtbogenanode    mitreissen.

   Der Raum um  die     Lichtbogenanode    wird nun mit Hilfe  einer Kühlvorrichtung gekühlt, so dass hier  eine     Kondensierung    der zuströmenden     Queck-          silberdampfgase    eintritt.     Ausserdem    kann  man die Gase des Lichtbogens in der Nähe  der     Liehtbogenanode    ständig     absaugen    und  so das     Valium    in der Röhre selbst auch ver  bessern. Der den Lichtbogen umgebende  Mantel 5 kann gleichzeitig auch als Gitter  bei einer elektrisch gesteuerten Röhre ver  wendet werden.  



  Um die     Absaugewirkung    der     Gasent-          ladungsströmung    auf den übrigen     Hoch-          v        akuumraum    noch zu erhöhen, kann ferner  der die     Gasentladungsstrecke    umgebende  Mantel ein- oder mehrmals in Form einer  nach der Mündung zu sich     erweiternden    Düse  ausgebildet, und die Anode     bezw.    die Steuer  elektrode der Röhre sind vorzugsweise in  der Umgebung der Düsenmündungen ange  ordnet.

   Die     Ausbildung    des die Lichtbogen  strömung umgebenden Mantels ist also ähn  lich wie bei einer     Queel;silberdampf-Hoch-          vakuumpumpe    nach dem     ParalleIstrahl-          prinzip.    Eine derartige     Anordnung    hat den  besonderen Vorteil, dass der Entladungs  lichtbogen mit den übrigen Hochvakuum.       raum    durch breite     R.ingsehlitze    an den Dü-           senmündungen    verbunden ist, so dass sich       eine    besonders gute Steuerwirkung bei gröss  ter     'Stromstärke    ergibt.

   Man braucht daher  die Steuerelektroden oder die Anode nur in  der Umgebung dieser Ringschlitze anzu  ordnen.  



  In     Fig.    2 der Zeichnung ist diese Anord  nung an einem Beispiel veranschaulicht.  1 ist das Gefäss der Elektronenröhre, 2 ist  die     zylinderförmige    Anode, 13 eine Steuer  elektrode. Für die Erzeugung der Dampf  entladungskathode ist     ixn:    untern Teil der  Röhre eine     Quecksilberkathode    3 und im  obern Teil eine entsprechende Quecksilber  anode 4 vorgesehen, so dass die Dampfent  ladung von unten nach oben strömt. Der  Lichtbogen kann durch Anlegen der Queck  silberkathode 3 und der     Lichtbogenanode    4  an eine Hilfsspannung aufrecht erhalten  werden.

   Der     Lichtbogenraum    ist von dem  Anoden-     bezw.        Steuerelektrodenraum    durch  einen Mantel 6 getrennt. Dieser Mantel be  sitzt, wie aus der Zeichnung zu ersehen,  einen Ringspalt 7; unterhalb dieses Ring  spaltes ist der Mantel in Form einer nach  oben sich erweiternden Düse 8 ausgebildet.  Diese düsenartige Ausbildung ergibt. eine be  sonders gute Saugwirkung der Gasströmung  auf den     Hochvakuumraum    der Röhre. Der  obere Teil des Entladungsgefässes in der Um  gebung der     Quecksilberanode    4 ist wieder  als ein     Kondensationskolbeni9    ausgebildet, der       aussen    zum Beispiel mit Wasser gekühlt  wird.

   Die Quecksilberdämpfe werden sich  daher an der Wand dieses Kolbens konden  sieren und in das Quecksilber der ring  förmigen Anode hineinfliessen. Mit Hilfe  einer geeigneten Umleitung kann dann das  überschüssige Quecksilber der Anode wieder  der Quecksilberkathode zugeführt werden.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform eines  Entladungsgefässes besitzt der den Licht  bogeü umgebende Mantel ebenfalls einen  oder mehrere Ringspalte, der Mantel erwei  tert sich aber     numehr    hinter den Ringspalten  und wird zweckmässig dort gekühlt, so dass  sich die Dämpfe der Entladungsstrecke dort  kondensieren und auf den     Steuerraum        eine,            Saugwirkung    nach Art einer     Kondensations-          Hochvakuumpumpe    ausüben.     In        Fig.    3 der  Zeichnung ist eine derartige     Anordnung    dar  gestellt.

   Im Gegensatz zur Anordnung der       Fig.    2 befindet sich hier die Quecksilber  kathode 3 für die Erzeugung des Lichtbogens       oben    und die Quecksilberanode 4 im untern  Teil der Röhre. Der Quecksilberdampf strömt  daher zunächst durch den zylindrischen Teil  des Mantels 6 bis zu dem Ringspalt 7, von  dort tritt er in einen als Kondensationsraum  ausgebildeten, nach unten sich erweiternden  Teil 10 des Mantels ein. Dieser Teil des  Mantels ist zur Aufnahme einer Kühlflüssig  keit doppelwandig ausgeführt. Die Queck  silberdämpfe kondensieren sich an der Innen  wandung des Mantels und fliessen zur Licht  bogenänode 4 zurück. Rings um den Ring  spalt, im eigentlichen     Hochvakuumraüm,    ist  wieder eine Steuerelektrode 13 und die  Anode 2 angebracht.  



  Man kann die     Ahsaugewirkung    der       Lichtbogenströmung    nach     Fig.    1 bis 3 noch  dadurch- verbessern, dass man die Gase aus  dem Raum um die     Lichtbogenanode    4     mit-          telst    einer     Absaugeleitung    11 ständig absaugt.  Bei den Ausführungsbeispielen der Erfin  dung besitzt der Mantel nur je einen Ring  spalt. Man kann aber selbstverständlich  auch mehrere hintereinander angeordnete  Spalten vorsehen; dementsprechend ist     dann     der Mantel auch mehrmals düsenförmig       ausgebildet        bezw.    er wird mehrmals hinter  dem Spalt gekühlt.  



  Zur weiteren Verbesserung der Absauge  wirkung kann ferner die Strömungsgeschwin  digkeit des Gases im Entladungsbogen- der  Kathode gleich oder höher gewählt werden  als die durch die jeweilige Temperatur  des     Entladungsbogens-    bedingte Molekular  geschwindigkeit der Bogengase. Diese Mo  lekulargeschwindigkeit ist bekanntlich eine  eindeutige Funktion     der-Temperatur,    da sie  ja der Grund der Temperatur eines Körpers  ist.

   Bei der in einem     Quecksilberdampfbogen     auftretenden Temperatur beträgt die Mole  kulargeschwindigkeit der     Quecksilberteilehen          etwa   <B>300</B>     m/Sek.    Dementsprechend muss dann      auch die Strömungsgeschwindigkeit des       Quecksilberdampfbogens    gewählt werden.

    Diese Anordnung hat den Vorteil, dass ein  schädlicher Übertritt von Gasmolekülen aus  dem Kathoden- in den Anodenraum durch  die Öffnungen des umgebenden Mantels ver  hindert wird, weil infolge der hohen Ge  schwindigkeit der Bogengase auch diejenigen       1Tolelr,üle,    die     ansonst    infolge ihrer Mole  kulargeschwindigkeit aus dem Bogen aus  treten würden, in Richtung der Bogen  strömung sich fortbewegen. Die Wahl einer  derartig hohen Bogengeschwindigkeit ist ins  besondere dann zweckmässig, wenn der den  Entladungsbogen umgebende Mantel ähnlich  wie bei einer     Quecli:silberdampfhochvakuum-          pumpe    nach dem Parallelstrahl- oder Kon  densationsprinzip ausgebildet ist.

   Bei einer  derartigen Ausbildung des Mantels ist die  freie Durchgangsöffnung der einzelnen Ring  spalte zum Teil in bezug auf die Strömungs  richtung nach rückwärts gerichtet, so dass  gerade hier die einzelnen Moleküle infolge  der hohen Strömungsgeschwindigkeit beson  ders schwer aus dem Ringspalt in den  Anodenraum gelangen können.  



  Man kann ferner das Entladungsgefäss  derart ausbilden, dass der     Dampfentladungs-          bogen    einen     hohlzylinderartigen    Raum ein  nimmt. Da die Emission aus dem Dampf  entla.dungsbogen nur von der Grösse der  Oberfläche des Bogens- abhängt, so hat diese  Anordnung den Vorteil, dass bei gleicher  Elektronenemission der .Strom und damit  auch der Energieverbrauch für die Aufrecht  erhaltung des Entladungsbogens wesentlich       kleiner    ist. Umgekehrt kann der Dampf  entladungsbogen bei gleicher Stromstärke  wesentlich mehr Elektronen aussenden.  



  Die Zeichnung zeigt in     Fig.    4 ein der  artiges Ausführungsbeispiel der. Erfindung.  1 ist die Wandung des Entladungsgefässes,       \?    die zylinderförmige Anode. 3 und 4 sind       Quecksilberhilfselektroden    für die     Erzeu-          gung    des Lichtbogens, die von einer beson  deren     Iiilfsspannung    gespeist werden. Die       Lichtbogenströmung    verläuft dabei von oben  nach unten in dem Raum eines Hohlzylin-         ders,    dessen Mantelflächen durch die Wan  dungen 5 und 60 gebildet werden. Die Wan  dung 5 ist mit Öffnungen versehen, durch  die die Elektronen     zur"    Anode 2 übertreten  können.

   Die     Querschnittsform    des Hohl  zylinders kann kreisförmig sein; man kann  aber selbstverständlich auch eine beliebige  andere Form, wie etwa. eine ovale oder recht  eckige oder polygonale, verwenden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.4     ist für den Ausgleich des .Quecksilbers zwi  schen der Hilfskathode 3 und der Hilfs  anode 4 eine eigene, in der Zeichnung nicht  dargestellte Rückführungsleitung vorgesehen.  Man kann nun die Anordnung dadurch ver  einfachen, dass man für die Rückführung des  Quecksilbers der Hilfselektroden den Kern  raum des Hohlzylinders, in dem die Ent  ladung verläuft, benutzt.  



       Fig.    5 der Zeichnung zeigt ein der  artiges Entladungsgefäss. Der Quecksilber  dampfbogen strömt in dem durch die Wände  5 und 60 begrenzten hohlzylindrischen Raum  von unten nach oben. Um das     Quecksilber     der Hilfsanode 4 wiederum der Hilfskathode  3 zuzuführen, geht das obere Ende des     in-          nern    Rohres 60 unmittelbar in die Rinne 70  für die Hilfsanode 4 über.

   An dem Über  gangswulst: 80 sind nun einerseits Öffnun  gen 90 angebracht, die mit dem hohlzylin  drischen Entladungsraum in     Verbindung     stehen; anderseits sind am Umfange dieses  Wulstes eine Reihe von Einkerbungen<B>100</B>  vorhanden, in denen das     überschüssige    Queck  silber der Anode in den durch die Röhre 60  begrenzten Kernraum überläuft und so zur  Hilfskathode 3 zurückströmt.  



       Damit    der Entladungsbogen zwischen den  beiden Hilfselektroden im wesentlichen nur  durch den hohlzylindrischen Raum und nicht  durch den vom Hohlzylinder umschlossenen  Kernraum verläuft, kann man diesen Kern  raum mit     Einsehnürungen    versehen. Bei dem  Entladungsgefäss nach     Fig.    5 der Zeichnung  sind für diesen     Zweek    in dem Kernraum  eine Anzahl von     Trichtern    110 angebracht.

    Durch die Öffnungen der Trichter kann  zwar das Quecksilber von der Hilfsanode 4           1,1,    zur Hilfskathode 3 zurückfliessen,     eine           -eentliehe    Dampfentladung in umgekehrter  Richtung durch die     Trichteröffnungen        hin-          durch    ist aber nicht möglich.

   Man könnte  aber     selbstverständlich    die     Einschnürung          aueh    auf     aridere    Weise erreichen, indem man       etwa,    an dem Kernrohr 60 Innenwulste     an-          hriiigt;    oder auch, indem man     diesesi    Kern  rohr an einzelnen     Stellen    verengt.  



  Im Folgenden sind noch weitere Aus  führungsformen der Erfindung dargestellt,  die ebenfalls dazu dienen, den Übertritt von  Gas     bezw.    solchen Ionen, deren     @e    andere     Wert     hat als das der Elektronen, aus dem  Lichtbogen in den     Hochvakuumraum    und  damit eine Verschlechterung des Va  kuums hintanzuhalten. c ist dabei die elek  trostatische Ladung eines Gasmoleküls,     ni     seine Masse. Ausserdem soll. es möglich sein,  im Entladungsraum eine solche Menge von  positiven Ionen zu     halten,    dass deren Ein  wirkung auf die Raumladung diese verrin  gert.  



  Zu dem Zweck ist quer zur Richtung des  elektrischen Feldes in der Röhre in an sich  bekannter Weise ein magnetisches Feld an  geordnet; ausserdem sind     \zwischen    dem  Lichtbogen und dem     Hochvakuumraum        Leit-          wände    angeordnet, die vorwiegend in Rich  tung der aus dem     magnetischen    und dem  elektrischen Felde resultierenden Elektronen  bewegung verlaufen.     Bekanntlich    treten bei  Elektronenröhren mit überlagertem magne  tischem Feld (Magnettun) die Elektronen  zunächst aus der Glühkathode in radialer  Richtung aus. Sie werden aber dann unter  dem     Einfluss'    des Magnetfeldes in etwa kreis  förmige Bahnen abgelenkt.

   (Siehe     Barkhau-          sen,    Elektronenröhre, 2: Auflage, Seite 60.)  Dadurch, dass nun der Lichtbogen von in  Richtung dieser Elektronenbewegung ver  laufenden     Leitwänden    umgeben     ist,    wird er  reicht, dass zwar die Elektronen zur Anode  übertreten können,     da.ss    aber ein Austritt  der entweder neutral, positiv oder negativ  geladenen Gasteilchen des Lichtbogens  (Ionen) aus dem     Lichtbogenraum    verhindert    wird, da diese Gasteilchen auf die Zeltwände  stossen.

   Durch entsprechende Bemessung der  Leitwände und ihres gegenseitigen Abstan  des hat man es ausserdem in der Hand, das  Vakuum in der Röhre auf einem gewünsch  ten Wert zu halten, der einerseits eine ge  nügende     Steuerwirkung    der Röhre verbürgt,  der aber anderseits die Raumladung in der  Nähe der Kathode nur auf einen nicht zu  hohen Wert ansteigen lässt.     Bekanntlich     macht sich bei     allzulioch    evakuierten Röh  ren die Raumladung besonders bemerkbar.  



  Diese Leitwände können nun in die Öff  nungen des oben angeführten Mantels ein  gebaut sein. Man kann dann den Mantel  aus einem magnetisch leitenden Material her  stellen, um ein möglichst starkes magne  tisches Feld zwischen den. einzelnen     Leit-          wänden    zu erreichen. Die Leitwände selbst       wird    man dabei zweckmässig aus einem     un-          magnetischen    Material herstellen. Man kann  zum Beispiel für die Leitwände Porzellan,       Steatit    oder ähnliche Massen verwenden.

    Der Mantel selbst soll zwar aus einem mag  netischen Material bestehen,     anderseits    soll  aber der     Lichtbogenstrom    nicht in die Man  telwände übergehen können. Um das zu er  reichen, kann man zum Beispiel den Mantel  aus Eisen herstellen und ihn mit einem  Emailüberzug versehen, um eine Isolierung  gegenüber dem Lichtbogen zu erzielen. Bei  einer zweiten Ausführung besteht der Man  tel aus einem zwar magnetischen, aber elek  trisch schlecht leitenden Material. Er kann  zum     Beispiel    aus Eisenpulver bestehen, das  unter     Zwischengabe    eines Isoliermittels  (Glas- oder Quarzpulver) in die Form eines  Mantels gepresst wurde.  



  Die     Fig.    6 zeigt ein entsprechendes Aus  führungsbeispiel der Erfindung im Aufriss,  während     Fig.    ? einen Grundriss der     Fig.    6  darstellt. 1 ist die aus Glas oder Porzellan  oder dergleichen bestehende Wand der Elek  tronenröhre, 2 die Anode, 5 der den Licht  bogen umgebende Mantel. Der- Mantel bildet  im obern Teil mit der Wand des Glas  gefässes eine Rinne. In dieser Rinne befindet  sich das Quecksilber der     Lichtbogenkathode         3. Die     Lichtbogenanode    4 ist im untern Teil  der Röhre angeordnet. Die Gase des Licht  bogens strömen daher von oben nach unten.  



  Der Mantel 5 besteht, wie schon erwähnt,  aus einem magnetischen Material. Auf der  Aussenfläche sind für die Erzeugung des  magnetischen Feldes die Windungen 16 an  gebracht, die von aussen mit Strom gespeist  werden. In dem Mantel ist nun, wie aus       Fig.    6 zu ersehen, ein Ringspalt 7 ange  bracht. In dem Ringspalt sind, wie aus dein  Grundriss hervorgeht, die Leitwände 18 ein  gebaut. Die unter der Einwirkung der  Anodenspannung     bezw.    der Spannung eines       Steuergitters    aus dem Lichtbogen austreten  den Elektronen werden daher zwischen die  sen Leitwänden in den     Hochvakuumraum     übertreten.

   Da. dabei auch das magnetische  Feld auf die Elektronen einwirkt, so werden  sie in der Umfangsrichtung des Mantels von  ihrer ursprünglich radialen Bahn     abgelenkt.     Die Leitwände verlaufen nun ebenfalls in  Richtung dieser resultierenden Elektronen  bewegung, so dass sie für den Durchtritt der  Elektronen nicht hinderlich sind. Dagegen        -erden    beispielsweise die neutral, positiv  oder auch negativ geladenen Ionen (Mole  küle) beim Austritt aus dem Lichtbogen  raum an die Leitwände stossen und sich  dort gegebenenfalls kondensieren. Die An  ordnung der Leitwände verhindert daher  einen Übertritt des Gases aus dem Licht  bogen in den     Hochvakuumraum    und damit  eine Verschlechterung des Vakuums in die  sem Raum.

   Die Öffnung des Ringspaltes 7  verläuft schräg nach abwärts, so dass der  nach unten strömende Quecksilberdampf des  Lichtbogens auf den Raum; ausserhalb des  Mantels die schon geschilderte Saugwirkung  ausübt. Ausserdem bleibt die bekannte Dif  fusionswirkung bestehen.  



  Der Mantel 5 kann, wie schon erwähnt,  zum Beispiel aus emailliertem Eisen beste  hen; für die Leitwände kann man Porzellan  verwenden. Um das Vakuum im Anoden  raum noch weiter zu verbessern, kann man  die Leitwände beziehungsweise auch den  Mantel kühlen, da damit der Dampfdruck    ,in der Aussenfläche des Lichtbogens herab  gesetzt wird. Man wird dies zweckmässig  derart ausführen, dass man den Mantel und  die Leitwände hohl ausbildet und ein Kühl  mittel     hindurchleitet.    Die Temperatur des  Kühlmittels wird den Umständen angepasst,  gegebenenfalls wird man eine sehr tiefe Tem  peratur verwenden.  



  Statt, wie in der Zeichnung dargestellt,  nur einen einzigen Ringschlitz anzuordnen,  kann man selbstverständlich auch     mehrere          übereinanderliegende    anbringen.  



       Zwischen    der Anode     \?    und dem Mantel 5  befindet     sich    noch ein Steuergitter 19 und  ein     Vorgitter    20. Dieses     Vorgitter    dient im  vorliegenden Falle dazu, die Elektronen  bewegung zwischen den Leitwänden     mög-          l.iehst    unverändert zu erhalten. Würde näm  lich die wechselnde Anoden- oder Steuer  gitterspannung die elektrische Feldstärke in  diesem Raum wesentlich beeinflussen, so  würden damit auch die Bewegungsbahnen  der Elektronen nicht mehr mit der Richtung  der Leitwände übereinstimmen, so dass der  Elektronenaustritt gehemmt würde.

   Man  wird daher zweckmässig das     Vorgitter    so aus  führen, dass der     Durchgriff    aller andern  Elektroden durch dieses hindurch möglichst  gering ist. Dies ist bei dem Ausführungs  beispiel dadurch erreicht, dass das     Vorgitter     wie aus     Fig.    1 zu     ersehen    ist, aus einzelnen  Streifen zusammengesetzt ist, die zur Gitter  fläche hochkant gestellt sind, und deren  gegenseitiger Abstand klein ist, bei einer  geringen Oberfläche des Gitters gegen die  Elektronenbahnen.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der  Erfindung kann man den Strom für die Er  zeugung des     Magnetisierungsfeldes    derart in  Abhängigkeit von der Anoden- oder     Steuer-          ,(Y    bringen,     dass    die resultierende  Bewegung der Elektronen zwischen den     Leit-          wänden    bei wechselnder Anoden- oder Steuer  gitterspannung dieselbe bleibt. Zum Bei  spiel könnte die Anoden- oder     Steuergitter-          spannung    gleichzeitig auch die     Magnetisie-          rungswandungen    mit Strom versorgen.

        Man kann den Austritt von Gasteilchen  <B>-;</B> dem Lichtbogen in den Hochvakuum  <B>,</B>     itus          ra.um    auch noch dadurch hindern, dass dies  in     Fig.    6 und 7 der Fall ist, die Leitwände  mit einem derartigen Abstand voneinander  und einer derartigen Länge versieht, dass  ein Austreten von neutralen, positiv oder  auch negativ geladenen Ionen in rein radia  ler Richtung verhindert wird. Die einzelnen  Leitwände überdecken sich sozusagen in  radialer Richtung.  



  Bei der in     Fig.    6 und 7 dargestellten  Elektronenröhre schliessen sich die magne  tischen Kraftlinien des Mantels etwa so,  wie dies bei einem     magnetisierten    Eisenstab  der Fall ist. Man kann aber auch ein be  sonderes     Jochstück    für den magnetischen  Schluss der Kraftlinien anordnen. Dieses       Jochstück    setzt an dem obern und untern  Ende des Mantels 5 an. Die     Magnetisierungs-          windungen    können dann statt auf dem Mantel  auf dem Jochstück angeordnet werden. Das  Jochstück kann sowohl innerhalb, wie auch  ausserhalb der Röhre verlaufen.

   Bei einer  weiteren Ausführungsform kann man ausser  dem das Jochstück rohrartig ausbilden, so  dass es gleichzeitig für die Rückleitung der  kondensierten Dämpfe des Lichtbogens zur       Lichtbogenkathode    benutzt werden kann.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der  Erfindung bildet die Anode das     Jochstück     für den magnetischen Schluss des Mantels 5.       Fig.    9 der Zeichnung     zeigt    diese Anordnung.  Die Anode 2 ist ebenso wie der Mantel 5  aus einem magnetischen     Material,-    zum Bei  spiel aus Eisen. Damit die Kraftlinien von  dem Mantel 5 zur Anode 2 ohne weiteres       übertreten    können, sind beide nur durch  schmäle Luftspalte 31 und 32 voneinander  getrennt. Durch die Spalte 31 und 32 wird  die.nötige Isolierung zwischen dem Mantel  und der Anode aufrecht erhalten.  



  Wie bereits geschildert, ist es bei den  Entladungsgefässen gemäss der Erfindung  mit Rücksicht auf die Steuerwirkung von  Vorteil, wenn die Steuerelektroden     bezw.     auch die Anoden sich nicht in einem Raum  mit dem Drucke des     Lichtbogenraumes    he-    finden, sondern- wenn diese     Elektroden.    in  einem     Ilochvakuumraum    untergebracht sind.

    Um das zu erreichen, müssen die beiden  Räume     (Lichtbogenraum    und- Hochvakuum  steuerraum) derart voneinander getrennt  werden,     dass    zwar die Elektronen aus dem  Lichtbogen zur Anode übertreten können,  dass aber ein Übertritt von positiv oder even  tuell auch     negativ    geladenen oder neutralen  Ionen (Gasteilchen) in das Vakuum hintan  gehalten wird.  



  Dies kann auch noch dadurch erreicht  werden,     dass'        zwischen    der     Gasentladungs-          kathode    und dem Anoden- oder Steuerraum  ein     Diffusionsdiaphragma    eingeschaltet ist.  Durch ein derartiges poröses     Diaphragma,     wie es etwa auch bei den Vorgängen der  Osmose Verwendung findet, werden zwar  die Elektronen unter der Einwirkung     des'     elektrischen Feldes     hindurchtreten,        die    Gas  ionen hingegen werden infolge ihrer grö  sseren Volumina und der grösseren Masse  dem     Diaphragma    zurückgehalten.

   Als     Dif-          fusionsdiaphragma    kann zum Beispiel ein  Körper aus Porzellan oder einer ähnlichen  keramischen Masse verwendet werden, der  dann eventuell keine besondere Glasur,  durch die die     Porösität    des Porzellans unter  bunden wird, aufweist. Ebenso könnte man  als     Diaphragma    auch irgendwelche andere  Halb- oder 'Nichtleiter verwenden, zum Bei  spiel     Silit,    seltene Erden, Leichtmetalle,     wie     Aluminium- oder     Magnesiumverbindungen     oder ähnliche Stoffe.

   Um den Übertritt von  Elektronen von dem     Diaphragma    zu der  Anöde noch zu verstärken, kann man das       Diaphragma    durch eine entsprechende Hei  zung auf Glühtemperatur bringen. Die Hei  zung kann in ähnlicher Weise,     wie    dies für  Glühkathoden bekannt ist, auf     elektrischem     Wege mittelst eines entsprechenden Stromes  oder besonders angeordneten Heizdrahtes im       Diaphragma    erfolgen.  



       -In    der     Fig.    8 ist diese Anordnung an  einem Beispiel veranschaulicht. 1 ist das Ge  fäss der Entladungsröhre, 2 die     zylinder-          förmige    Anode, 13 eine Steuerelektrode. Die  Kathode der Röhre wird durch einen in der      Mitte verlaufenden Lichtbogen gebildet. Für  die     Erzeugung    des Lichtbogens ist eine       Quecksilberkathode    3 im     obern    Teil der  Röhre und im untern Teil eine besondere       Lielitbogenanode    4 vorgesehen.

   Der Licht  <B>e,</B> ist nun von dem eigentlichen       Hochvakuumsteuerraum    durch das     Diffu-          sionsdiaphragma,    5 getrennt. Wie bereits ge  schildert, werden die Elektronen. unter der  Einwirkung des     elektrischen    Feldes zwischen  dem Lichtbogen und der Anode 2 durch das       Diaphragma        hindurchtreten.    Mittelst der       Stcuerelektrode    13 kann dann die Stärke des  Elektronenstromes ähnlich wie bei einer       Glühl@atliodenhochvalzuumröhre    in den wei  testen Grenzen     beeinflusst    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronenröhre mit Steuerung des Anodenstromes im Hochvakuum und einem durch eine Hilfsentladung erzeugten Licht- oder Glimmentladungsbogen als Kathode, gel@ennzeiehnet durch Mittel, welche bewir ken, dass zwar die Elektronen aus dem Ent ladungsbogen unmittelbar in den Anoden- bezw. Steuerelektroclenraum übertreten kön nen, dass hingegen ein Austreten der Gas teilchen aus dem Entladungsbogen in den Steuerraum im wesentlichen verhindert wird.
    UNTERAN SPRürCHE 1. Elektronenröhre nach dem Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass' der Lichtbogen von einem mit Öffnungen versehenen Mantel umgeben ist, wobei die Öffnungen derart ausgebildet sind, dass sie die Absaugewirkung des Licht bogens unterstützen. ?. Elektronenröhre nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die . Anode der Lichtbogen gekühlt wird.
    Elektronenröhre nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet durch Einricb- tungen, durch die die Gase des Licht bogens in der Nähe seiner Anode ständig abgesaugt werden. -1. Elektronenröhre nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Lichtbogen umgebende Mantel zugleich als Gitter für die Steuerung der Elek tronenabgabe des Lichtbogens dient.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Gasentladungsstrecke umgebende Mantel die Form einer nach der Mündung sich erweiternden Düse besitzt und dass die Anode bezw. die Steuerelektroden in der Umgebung der Düsenmündungen ange ordnet sind. 6.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 1, insbesondere mit, Ringspalten in dein die Entladungsstreche umgebenden Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel hinter den Ringspalten sich erweitert und gekühlt wird, so dass die Dämpfe der Entladungsstrecke auf den Anoden- bezw. Steuerraum eine Saugwirkung nach Art einer Kondensations-Hochvakuum- pumpe ausüben. 7. Elektronenröhre nach Patentanspruch.
    gekennzeichnet durch eine derartige Aus bildung der Hilfsvorrichtungen zur Er zeugung des Lichtbogens, dass die Ge schwindigkeit des strömenden Gases der Kathode grösser ist als die die jeweilige Bogentemperatur bedingende Molekular- geschwindigkeit des Gases. B. Elektronenröhre nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine derartige Aus bildung,. dass der Entladungsbogen in einem hohlzylindrischen Raum verläuft. 9.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 8, dadurch gelzennzeielinet, dass der Kern raum des hohlzylindrischen Entladungs bogens für die PZiicl@fiihrung des Kon densates der fliiigen Hilfselektroden dient.
    <B>10.</B> Elektronenröhre nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Begrenzungsrohres für den Kernraum über einen Wulst in die Ringrinne für die Aufnahme der flüs sigen Hilfsanode übergeht, wobei der Wulst einerseits Öffnungen besitzt, die mit dem hohlzylindrischen Entladungs raum in Verbindung stehen, anderseits finit Einkerbungen versehen ist für den L: berlauf des flüssigen Anodenmaterials in den Kernraum.
    1l. Elektronenröhre nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern raum mit Einschnürungen versehen ist. 1 -22. Elektronenröhre nach Patentansprueh, gekennzeichnet durch ein magnetisches Feld quer zur Richtung des elektrischen Feldes in der Röhre und durch die An ordnung von Leitwänden in diesem Feld und zwischen dem Lichtbogen und dein Hochvakuumraum, die vorwiegend in Richtung der aus beiden Feldern re sultierenden Elektronenbewegung ver laufen. 13.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, das die Leit- wände in die Öffnungen eines den Lichtbogen umgebenden Mantels ein gebaut sind. 14. Elektronenröhre nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel Ringspalten besitzt, in die die Leit- wände eingebaut sind. 15. Elektronenröhre nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus einem magnetischen Material be steht. 16. Elektronenröhre nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch einen Mantel aus magnetischem Material von geringer elektrischer Leitfähigkeit. 17.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit wände aus einem nicht magnetischen Material bestehen. 18. Elektronenröhre nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- wände aus einer keramischen Masse be stehen. 19. Elektronenröhre nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel mit einer isolierenden Schicht überzogen ist. 20. Elektronenröhre nach Unteranspruch 19, gekennzeichnet durch einen emaillierten Eisenmantel. 21. Elektronenröhre nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Mantel Magnetisierungswindungen an geordnet sind. 22.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch ein besonderes Jochstück für den magnetischen Schlui der Kraftlinien. 23. Elektronenröhre nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch- stück rohrartig ausgebildet ist, so dass ein Rückf luss der kondensierten Dämpfe des Lichtbogens durch das Jochstück stattfinden kann. 24. Elektronenröhre nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Magn,-;- tisierungswindungen auf dem Jochstück angeordnet sind. 25.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch Vorrichtungen zur Kühlung des Mantels bezw. der Leit- wände. 26. Elektronenröhre nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- wände bezw. der Mantel hohl ausgebil det sind. 27.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit- wände einen derartigen Abstand von einander und eine derartige Länge be sitzen, dass ein Austreten von neutralen, positiv oder negativ geladenen Ionen (Molekülen) aus dem Lichtbogenraum in radialer Richtung verhindert wird. 28. Elektronenröhre nach Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch ein Vorgitter zwi schen den Leitwänden und dem Steuer gitter. 29.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch griff der übrigen Elektroden durch das Vorgitter derart gering ist, dass prak tisch keine Beeinflussung des elektrischen Feldes zwischen den Leitwänden durch wechselnde Anoden- bezw. Steuergitter spannungen stattfindet. 30. Elektronenröhre nach Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Vor- guter aus zur Gitterfläche hochkant ge stelltem Streifen besteht. 31. Elektronenröhre nach Unteranspruch 21.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Strom zur Erzeugung des magnetischen Feldes derart in Abhängigkeit von der Anodeu- bezw. Steuergitterspannung steht, dass eine wesentliche Änderung der Elek tronenbahnen zwischen den Leitwänden bei wechselnden Steuergitter- bezw. Anodenspannungen nicht stattfindet. 32. Elektronenröhre nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode der Elektronenröhre das Jochstück bildet. 33.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gasentladungskathode und dem Steuerraum ein Diffusionsdiaphragma eingeschaltet ist. 3.1. Elektronenröhre nach Unteranspruch 33, gekennzeichnet durch ein Diaphragma. aus einem schlechten Leiter. 35. Elektronenröhre nach Unteranspruch 33, gekennzeichnet durch ein Diaphragma aus einer keramischen Masse. <B>36.</B> Elektronenröhre nach Unteranspruch 33, gekennzeichnet: durch ein Diaphragma aus Silit. 37.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch 33, gekennzeichnet durch ein Diaphragma aus seltenen Erden. 38. Elektronenröhre nach Unteranspruch 33, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Erhitzung des Diaphragmas auf Glüh- temperatur.
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