CH118176A - Einrichtung zum Ausgleich verschiedener Wärmeausdehnungen zwischen einer äussern Gehäusewand und mindestens einer Zwischenwand des gleichen Gehäuses, insbesondere bei Dampf- oder Gasturbinen. - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleich verschiedener Wärmeausdehnungen zwischen einer äussern Gehäusewand und mindestens einer Zwischenwand des gleichen Gehäuses, insbesondere bei Dampf- oder Gasturbinen.

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CH118176A
CH118176A CH118176DA CH118176A CH 118176 A CH118176 A CH 118176A CH 118176D A CH118176D A CH 118176DA CH 118176 A CH118176 A CH 118176A
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Jan Kieswetter
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


  Einrichtung     zuin    Ausgleich     -verschiedener        Wärmeausdehnungen    zwischen einer äussern  Gehäusewand und mindestens einer     Zwischenwand    des gleichen Gehäuses, insbesondere  bei Dampf- oder     Gasturbinen.       Vorliegende Erfindung bildet eine wei  tere Ausgestaltung der im Patentanspruch  des Hauptpatentes geschützten Einrichtung  zum Ausgleich verschiedener Wärmeausdeh  nungen zwischen einer äussern Gehäusewand  und mindestens einer     Zwischenwand    des  gleichen Gehäuses, insbesondere bei     Dampf-          oder    Gasturbinen.

   Die Erfindung besteht  darin, dass das Federn der     zwischen    der Ge  häusewand und dem äussern Umfange der       Zwischenwand    vorgesehenen     Ausgleichsvor-          ri-,htung    dadurch ermöglicht ist, dass     Über-          tragZxngsorga.ne    für die Ausgleichskräfte in  der Richtung des Umfanges der Ausgleichs  vorrichtung zueinander versetzt angeordnet  sind.

   Hierbei kann die federnde     Ausgleiehs-          yorrichtung    in einem federnden Ring be  stehen, der durch in seiner Umfangsrichtung  vorgesehene und versetzt zueinander ange  ordnete Übertragungsorgane für die Aus  gleichskräfte sowohl gegen die Gehäuse  wand, als auch gegen die Zwischenwand ge  stützt ist. Die in der Umfangsrichtung des    federnden Ausgleichsringes vorgesehenen  Übertragungsorgane für die Ausgleichskräfte  können dann so angeordnet und zueinander  versetzt sein, dass sie eine     Federung-in    ra  dialer Richtung gestatten. Die Anordnung  und Versetzung der Übertragungsorgane zu  einander kann aber auch so vorgenommen  werden, dass eine Federung des Ausgleichs  ringes sowohl in radialer, als auch in axialer  Richtung erfolgen kann.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungen der     Erfindung        beispielsweise    wie  der in der besonderen Anwendung bei  Dampf- oder Gasturbinen veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt ein Turbinengehäuse mit ein  gebauter Ausgleichsvorrichtung im Schnitt;

         Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach Linie     II-11     der     Fig.    1 in grösserem Massstab;     Fig.    3  zeigt ein Turbinengehäuse mit eingebauter       Ausgleichsvorrichtung    anderer Ausführung  im Schnitt;     Fig.    4 zeigt einen     Schnitt:    nach  Linie     IV-IV    der     F'ig.    3 in grösserem Mass  stab;

       Fig.    5 zeigt ein Turbinengehäuse mit      eingebauter Ausgleichsvorrichtung nach einer  dritten Ausführungsform im     Schnitt,        Fig.        G     einen Schnitt. nach der Linie     VI-VI    der       Fig.    5;     Fig.    7 zeigt den Ausgleichsring in An  sicht;     Fig.    8 ist ein vergrösserter Schnitt nach  Linie     VIII-VIII    der     Fig.    5, und     Fig.    9  ein solcher nach Linie     IX-IX    der     Fig.    5.  



  In sämtlichen Figuren bezeichnet 1 das  Turbinengehäuse, 2 das Leitrad, 3 die Leit  kanäle. Bei der Ausführungsform gemäss       Fig.    1 und 2 ist zwischen dem     Leitrad    2 und  dem     Turbinengehäuse    1 ein Ring 30 ange  ordnet. Dieser Ring ist zweiteilig und     hai     gewöhnlich, wie auch in der Zeichnung dar  gestellt ist, rechteckigen Querschnitt. Er ist  in eine     Ausnehmung    33 des Turbinengehäu  ses und in eine     Ausnehmung    34 des     Leitrades     mit seinen seitlichen Stirnflächen dichtend  eingesetzt.

   Dieser Ring besitzt an seinem  äussern, in das Turbinengehäuse eingesetzten  Teil vorspringende, als Übertragungsorgane  dienende Sitzflächen 31, die an der Gehäuse  wand anliegen. Auf der innern Seite des Ringes  sind vorspringende, als     Übertragungsorgane!     dienende Sitzflächen 32 vorgesehen, die     ani          Leitradkörper    anliegen. Die Sitzflächen 31  und     3\?    sind, wie     Fig.    1 zeigt, zueinander  versetzt angeordnet.

   Durch die     vorstellend          beschriebene    Ausgestaltung und den     Ehlbau     des Ringes werden zwischen den Sitzflächen  31, 32 elastische,     durchbiegbare        Ringstücke     geschaffen, die es ermöglichen, dass der Aus  gleichsring in radialer Richtung federn kann  und dass infolgedessen das     Leitrad    sich un  abhängig vom     Turbinengehäuse    ausdehnen  kann.  



  Bei dieser Ausführungsform ist die Ver  bindung der Sitzflächen mit dem Aus  gleichsring dadurch geschaffen, dass die Sitz  flächen mit dem Ausgleichsring aus einem       Stück    hergestellt sind. Diese Verbindung  kann jedoch auch in irgend einer andern  Weise geschehen. Es können zum Beispiel  die Sitzflächen     dadurch    geschaffen werden,  dass Vorsprünge direkt an dem Ausgleichs  ring, zum Beispiel in Form von Zapfen in  Öffnungen des Ringes,     befestigt    werden.

   Die  gleiche     Wirkung    des Ausgleichsringes     kann       auch erzielt      -erden,    wenn der Ausgleichs  ring 30 als     vollständig    glatter Rotationskör  per ausgebildet wird und am     innern        Unifan,     des     @urbinzngehäu,@:

  und    am äussern Um  fang des     Leitrades    zueinander versetzt ange  ordnete     Sitzflächen        für    den Ausgleichsring  vorgesehen werden.     Auch    in     diesem    Falle  können die Sitzflächen mit dem Gehäuse       bezw.    mit dem     Leitrad    aus einem Stück be  stehen, oder sie können auch durch ange  schraubte     Vorspriiiige    oder durch in Öffnun  gen befestigte     Zzilifen    oder auf irgend ein c  andere Weise     g@        bildet    werden.  



  Bei der     Ausführuno,sform    gemäss     Fig.     und 4 ist- der     Ring    3t1 als glatter Rotations  körper ausgebildet     und    in der     ringförmiger          Ausnehmung    33 des     Turbinengehäuses    uni  der ringförmigen     :@usnehniung    34 des Leit  rades dampfdicht     eingepasst.    Auf der äussern  Umfangsfläche des glatten Ringes 30 liegen  Zapfen 40 auf, die in Öffnungen 41 des Tur  binengehäuses befestigt sind. Auf der In  nenseite des Ringes sind Zapfen 42 vorge  sehen, die in     Öffnun.ren    43 des Leitrades be  festigt sind.

   Die Zapfen 10 und 4? sind, wie  Fit-. 3 zeigt,     zucüiander        versetzt    angeordnet  und wird durch     diF@se    Anordnung auf andere  Weise eine     Fedei@mig        des        Ausgleichsringes     in radialer     Riclitun    -     ermöglicht.     



  Die Federung des Ausgleichsringes  könnte auch     dadurch    erreicht werden, dass       entweder    nur die am äussern Umfange oder  nur die am innern Umfange des Ausgleichs  ringes     vorgesehenen    Sitzflächen mit dem       Ausgleielisring    verbunden sind und dement  sprechend die am     innern    Umfang vorge  sehenen Sitzflächen mit dein Leitrad oder  die am äussern     Unifang    vorgesehenen Sitz  flächen mit dem     Gehäuse    verbunden sind.  



  Um gleichzeitig eine Verschiebung     düs          Ringes    in der     Umfangsrichtung        zti    verhin  dern, können die Zapfen auch zum Teil so  wohl mit dem Ringe, als auch mit dem     (-T'e-          häuse        bezw.    mit dem     Leitrade        verbunden     sein.  



  Bei den     Ausführungsbeispielen    nach     den          Fig.    5,     G;    7, 8 und 9 stellt 1 das Turbinen  gehäuse, 2 das L     citrad    und 50 einen Aus-           gleichsring    dar. Dieser Ausgleichsring be  sitzt am äussern Umfange vorspringende  Sitzflächen 51 und am     innern    Umfange vor  springende Sitzfläche 52. Ausserdem ist der  Ring noch an seinen seitlichen Begrenzungs  flächen mit vorspringenden Sitzflächen 53,       5-1    ausgestattet. Bei dem in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiel sto  ssen die     Sitzflächen    51, 53 an der Ring  kante zusammen.

   Das gleiche gilt für  die Sitzflächen 52, 54. Der so ausge  staltete Ring ist in eine     Ausnehmung    55  des Gehäuses und in eine     Ausnehmung    56  des Leitrades eingesetzt. Der in das Tur  binengehäuse hineinragende Teil 57 des     Leit-          rades    stützt sich gegen die     Fläche    58 des  Turbinengehäuses. Diese Stützflächen sind  eingeschliffen, so dass ein dampfdichter Ab  schluss erreicht werden kann.

   Die Sitz  flächen 51 bis 54 können auch auf dem     in-          nern    Umfange des Turbinengehäuses     bezw.     äussern Umfang des Leitrades angeordnet  werden, in welchem Falle der Ring als glat  ter Rotationskörper ausgebildet werden kann.  Die Sitzflächen 51 bis 54 können noch in  verschiedenartigen, andern Weisen mit dem  Ausgleichsring, dem Turbinengehäuse und  dem Leitrad verbunden werden, wie dies  schon früher für die am     äussern    und innern  Umfang vorgesehenen Sitzflächen angegeben  wurde.  



  Bei dem Einbau eines Ausgleichsringes  der vorstehend     beschriebenen    Bauart wird  eine Federung des Ringes sowohl in radialer  Richtung (versetzte Sitzflächen 51, 52), als       aucli    in axialer Richtung (versetzte Sitz  flächen 53, 54) erzielt. Die Abdichtung des  Leitrades gegenüber dem Gehäuse erfolgt. an  der Fläche 58, gegen welche das     Leitrad     durch den axial federnden Ausgleichsring       gepresst    wird. In radialer Richtung hat das  Leitrad im Gehäuse .Spiel und wird durch  die radiale Elastizität des Ringes immer in  zentrierter Lage gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Ausgleich verschiedener Wärmeausdehnungen zwischen einer äussern Gehäusewand und mindestens einer Zwi schenwand des gleichen Gehäuses, insbeson dere bei Dampf- oder Gasturbinen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Federn der zwischen der Gehäusewand und dem äussern Umfang der Zwischenwand vorgesehenen Ausgleichs vorrichtung dadurch ermöglicht ist, dass Über- tragungsorgane für die Ausgleichskräfte in der Richtung des Umfanges der Ausgleichs vorrichtung zueinander versetzt angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Ausgleichsvorrichtung in einem federnden Ring besteht, der durch in seiner Um fangsrichtung vorgesehene und versetzt zueinander angeordnete Übertragungs organe für die Ausgleichskräfte sowohl gegen die Gehäusewand, als auch gegen die Zwischenwand gestützt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspurch 1 hiervor, dadurch ge kennzeichnet, dass die in der Umfangs richtung des federnden Ausgleichsringes vorgesehenen Übertragungsorgane für .die Ausgleichskräfte derart angeordnet und zueinander versetzt sind, dass sie eine Fe derung in radialer Richtung gestatten. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2 hiervor, da durch gekennzeichnet, dass die in der Um fangsrichtung des federnden Ausgleichs ringes vorgesehenen und versetzt zueinan der angeordneten Übertragungsorgane durch am innern und äussern Umfange des federnden Ringes vorgesehene, vor springende Sitzflächen gebildet werden.
    -1 -. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der die Übertragungsorgane bildenden vor springenden Sitzflächen am äussern Um fange des federnden Ringes und der an dere zu diesem versetzt angeordnete Teil am innern Umfange des federnden Ringes- vorgesehen und mit dem federnden Rin- verbunden ist. @. Einrichung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2? und 3 hiervor, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein 'teil der die Übertragungsorgane bildenden vor springenden Sitzflächen mit dem Gehäuse und der andere, zu diesem versetzt an geordnete Teil mit der Zwischenwand verbunden ist. '>. Einrichtung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1 hiervor, dadurch gge- kennzeichnet, dass die in der ITm@angs- richtung des federnden Ausgleichsringes vc=gesehenen Übertragungsorgane für die @,7sgleichshrä,fte derart angeordnet und :
    aneinander versetzt sind, dass sie eine Fe- derung sowohl in radialer, als auch in axialer Richtung gestatten. i. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 6 hiervor, da durch gekennzeichnet, dass die in der Uni- des federnden Ausgleicba- rinIceS vorgesehenen und versetzt zueinan der angeordneten Übertragungsorgane nicht nur zwischen dem äussern Umfange des federnden Ringes und der Clehäuse- -vand und zwischen dem innern Umfan;
    des federnden Ringes und der Zwischen wand, sondern auch zwischen den seit lichen Stirnflächen des federnden Ringes und der Gehäusewand bezw. der Zwi- sebenwand vorgesehen sind.
CH118176D 1924-02-19 1924-07-14 Einrichtung zum Ausgleich verschiedener Wärmeausdehnungen zwischen einer äussern Gehäusewand und mindestens einer Zwischenwand des gleichen Gehäuses, insbesondere bei Dampf- oder Gasturbinen. CH118176A (de)

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