CH118245A - Zehenhaltevorrichtung an Skiern. - Google Patents

Zehenhaltevorrichtung an Skiern.

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CH118245A
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Eduard Beetschen
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Eduard Beetschen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/18Non-self-releasing bindings without heel-straps, but with a clamping device arranged at the front end of, or behind, the binding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Zehenhaltevorrichtung    an     Skiern.       Bei den bisher bekannten Skibindungen  besteht die Zehenhaltevorrichtung aus den       sogenannten    Zehenbacken und einem mit  denselben verbundenen, zum Überspannen  der Schuhspitzen dienenden Zehenriemen.  Die Zehenbacken sind bisher durch die  Schenkel eines kräftigen     Flacheisenbügels     gebildet, der einen liegenden Schlitz des       Schneeschuhholzes    durchdringt. Zur Er  zielung eines     einwandfreien    Sitzes ist es er  forderlich, die festen, unnachgiebigen Zehen  backen durch Fachleute dem Schuh des Trä  gers genau anpassen zu lassen.

   Andere  Schuhe mit einiger Abweichung im Schnitt  der Schuhspitze halten daher nicht gut in  den bekannten Zehenbacken, wodurch ein  richtiges Fahren ausserordentlich erschwert  wird. Ein Ersetzen der bekannten Zehen  backen durch solche anderer Form ist nur  durch Zerstören des     Flacheisenbügels    und  nur durch Fachleute möglich und mit er  heblichen Umständen und Kosten verbunden.  



  Bei der den     Gegenstand    der Erfindung  bildenden Zehenhaltevorrichtung sind diese  Nachteile vermieden. Diese Zehenhaltevor  richtung ist durch ein     bügelförmiges,    federn-    des Blechband gebildet, das zum Halten des  Schuhes den Ski     überspannt    und mit den  Schenkeln am Ski abnehmbar     befestigt    ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht desselben,       Fig.    2 eine Draufsicht, und       Fig.    3 ein Querschnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    1.  



  Auf beiden Seiten des     Skiholzes    1 ist       mittelst    je     zweier    Schrauben 2 ein     federndes,     bügelförmiges     Stahlblechband    3     befestigt,     Dieser     Stahlblechbügel    3 ist in der Höhe  des Fussblattes seitwärts nach aussen gebogen  und so nach oben gekröpft, dass er hinten  breiter ist als vorn, entsprechend der Form  der     Schuhsohlenspitze.    An seinem mittleren,  das Skiholz in einem Bogen überspannenden  Teil ist der als Zehenhaltevorrichtung die  nende Blechbügel kürzer als unten, so dass  er einem eingeführten Schuh im Beugen nicht  hinderlich ist.

   Zum     Hineinziehen    des Schuhes  in den Blechbügel 3 dient bei der gezeich  neten Skibindung eine vor dem letzteren auf  dem Skiholz angeordnete Spannvorrichtung,      bestehend aus einer länglich spiralförmig  gewundenen Blattfeder 4, einem daran ge  lagerten Spannbügel 5, an dem ein in den  Haken 6 des Schuhes eingehängter Zug  bügel 7 gelagert ist. Durch den Zug der       Spannvorrichtung    auf den Schuh wird die  ser in den Blechbügel 3 hineingezogen, der  sich der Schuhsohle genau anpassend seit  wärts etwas ausdehnt und dabei mit dem  Scheitel auf die Schuhspitze zu liegen kommt.

    Der Schuh ist in der beschriebenen Zehen  haltevorrichtung unverrückbar     festgehalten.     Nach Lösen der Verbindung zwischen  Spannvorrichtung und Schuh kann letzterer  sofort aus dem Blechbügel 3 herausgezogen  werden. Um den Blechbügel leicht und ohne  Werkzeug vom Skiholz abnehmen und durch  einen solchen von anderer Breite und Form  ersetzen zu können, sind die am Skiholz an  liegenden Schenkelenden für den Durchtritt  der Schrauben 2 mit Lochschlitzen 8 ver  sehen. Durch entsprechende Bemessung der  Länge der Lochschlitze kann der Blechbügel  in     bezug    auf die Spannvorrichtung genau  eingestellt werden. Ein Verschieben des  Bügels 3 nach hinten genügt, um ihn vom  Skiholz abzunehmen.  



  Obgleich die Verwendung einer federn  den Spannvorrichtung in Verbindung mit  dem bügelförmigen Blechband besondere  Vorzüge hat, könnte statt ihrer eine andere  Spannvorrichtung oder auch Riemen Anwen-         rlung    finden. Der     Blech.biigel    versieht nicht  nur den gleichen Dienst wie die bisherigen  Zehenbacken und der Zehenriemen, sondern  hat noch den Vorteil leichter Anpassungs  fähigkeit und     Auswechselbarkeit    und be  dingt zu     seiner    Befestigung keine durch  gehende     Schw#ichuiig    des Skiholzes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zehenhaltevorrichtung an Skiern, da durch gekennzeichnet, dass sie durch- ein biigelförmiges, federndes Blechband gebildet ist, das zum Halten des Schuhes den Ski überspannt uiid mit. den Schenkeln am Ski holz abnehmbar befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zehenhaltevorrichtung an Skiern nach Patentanspruch, dadurch. -(,kennzeichnet, dass die Schenkel des Blechbügels unten gekröpft und an den Längsseiten des Ski holzes mittelsl Schrauben befestigt sind. \?. Zehenhaltevorrichtung an Skiern nach Patentansprueli und Unteranspruch 1, dadurch gelzennzeiclinet, dass die an den Längsseiten des Skiholzes anliegenden Schenkelenden des Blechbügels Loch schlitze zum sofortigen Abnehmen des Blechbü1-,els aufweisen.
CH118245D 1925-10-26 1925-10-26 Zehenhaltevorrichtung an Skiern. CH118245A (de)

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