CH118503A - Elektrische Schweissmaschine, wobei parallel mit dem Schweissbogen eine mit einem Hilfswiderstand versehene Leitung liegt, welche eingeschaltet wird, wenn der Schweissbogen unterbricht und umgekehrt. - Google Patents

Elektrische Schweissmaschine, wobei parallel mit dem Schweissbogen eine mit einem Hilfswiderstand versehene Leitung liegt, welche eingeschaltet wird, wenn der Schweissbogen unterbricht und umgekehrt.

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CH118503A
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Co Harms
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  Elektrische Schweissmaschine, wobei parallel mit dem Schweissbogen eine mit einem       Hilfswiderstand    versehene Zeitung liegt, welche eingeschaltet wird,     wenn    der. Schweiss  bogen unterbricht und umgekehrt.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Schweissmaschine, wobei parallel mit  dem Schweissbogen eine mit einem Hilfswider  stand versehene Leitung liegt, welche ein  geschaltet wird, wenn der Schweissbogen unter  bricht und umgekehrt, und in welcher die  Einschaltung der Leitung unter der Wirkung  eines Elektromagnetes erfolgt, dessen Erregung  von der Spannung .des Schweissbogens ab  hängig ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht als Bei  spiel in den     Fig.    1-5 einige Ausführungs  formen der Erfindung.  



  Die in den Figuren nicht dargestellte  Stromquelle ist bei 1 an die der) Strom zur  Schweissstelle 4 führenden Leitungen 2 und 3  angeschlossen. Parallel mit dem Schweissbogen  liegt die Leitung 5 mit Hilfswiderstand 6  und Kontakten 7, 8, welche durch eine  Brücke 9     resp.    12,     resp.    20 miteinander.ver  bunden werden können. Die Brücke 9 ist  an einem Magnetkerne 10 befestigt, der von    einer mit den Leitungen 2 und 3 verbun  denen Spule 11 umgeben ist.  



       Fig.    1 veranschaulicht die Maschine in  der Lage, welche die Teile beim Schweissen  einnehmen. Die Spannung zwischen den Lei  tungen 2 und 3 ist so niedrig, dass die von  der Spule 11 auf den Kern 10 ausgeübte  Kraft nicht genügt, um den     Kern    mit der  Brücke 9 zu heben und dadurch die Leitung 5  zu schliessen. Erreicht aber diese Spannung  vor oder nach dein Zerreissen des Schweiss  bogens eine im voraus bestimmte Hübe, so  ist die Wirkung der Spule 11 auf den Kern 10  kräftig genug, um die Brücke 9 gegen die  Kontakte 7, 8 zu drücken und dadurch den  Hilfswiderstand 6 einzuschalten. Hierdurch  zerreisst der Schweissbogen, sofern er nicht  bereits zerrissen war.

   Wird der Bogen infolge  eines Kurzschlusses an der Schweissstelle 4  wieder gezündet, so sinkt die Spannung der  massen, dass die Spule 11 den Kern 10 und  die Brücke 9 nicht mehr tragen     kann    und  die Leitung<B>5</B> wieder     geöffnet    wird.      Die Einrichtung lässt sich auch auf die in       Fig.    2 dargestellte Weise mit einer bekannten  Einrichtung vereinigen. In dieser Figur ent  sprechen die Teile 1-11 denjenigen nach       Fig.    1. Die Kontakte 7 und 8     können    hier  nicht nur mittelst der Brücke 9 aber ausser  dem noch mittelst einer Brücke 12 geschlossen  werden, welche mit einem     Magnetkerne    13  verbunden ist.

   Die Spule 14 des Kernes 13  liegt im Schweisskreise, so dass dieselbe von  dem     Schweissstrome    durchflossen wird.  



  Ist die Schweissmaschine an der Strom  quelle 1 angeschlossen, so werden die Kontakte  7, 8 von     beiden    Brücken 9, 12 geschlossen  gehalten, so lange nicht geschweisst wird.  Der Hilfswiderstand 6 ist dann eingeschaltet.  In dem Augenblicke aber, in welchem an  der Schweissstelle ein Kurzschluss entsteht,  wird die Spule 14 erregt und die Erregung  der Spule 11 nimmt ab. Die     Brücke    12 wird  kräftig in die Höhe gezogen und die Brücke 9  fällt durch ihr eigenes Gewicht ab. Die Ver  bindung zwischen den Kontakten 7, 8 ist  dann unterbrochen und der Hilfswiderstand 6  ist ausgeschaltet.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    2 ist die  Spule 11 im Verhältnis zum Gewicht der  Brücke 9 und des Kernes 10 derart zu be  messen, -dass der Kern 10 in die Höhe ge  zogen wird und die Brücke 9 die Kontakte  7, 8 miteinander verbindet, wenn während  des Schweissens der Bogen eine zu grosse  Länge und die Spannung dadurch eine be  stimmte Höhe erreicht, also bevor der Schweiss  bogen von selbst zerreisst. In diesem Augen  blicke zerreisst der Bogen infolge Einschaltung  des Hilfswiderstandes 6, wodurch die Spule  14 stromlos wird, der Kern 13 abfällt und  auch die Brücke 12 die Kontakte 7, 8 schliesst.

    Diese Ausführungsform hat gegenüber der  jenigen nach     Fig.    1 den Vorteil grösserer  Sicherheit beim Einschalten des Hilfswider  standes, da die Spule 14 den Hilfswiderstand 6  sofort nach Zerreissen des Bogens auch dann  einschaltet, wenn die Spule 11 aus irgend  einem     Grunde    nicht kräftig genug arbeiten  sollte.    In dieser Hinsicht ist die Ausführungs  form nach     Fig.    3 noch zu bevorzugen. Hier  bei liegen nämlich die beiden     ,Spulen    11 und  14 um einen     gemeinschaftlichen    Kern 13.  Die Spule 14 ist bestrebt, bei ihrer Erregung  den Kern 13 in die Höhe zu ziehen. Dieser  Wirkung arbeiten aber die Spule 11, das  Gewicht des Kernes 13 und die Spannung  einer Feder 15 entgegen.

   Die Spulen sind  derart bemessen, dass beim Anfang der       Schweissung,    das heisst wenn der Schweiss  bogen gezündet     wird,    der die Spule 14 durch  fliessende     Kurzschlussstrom    den Kern 13 mit der  Brücke 12 kräftig in die Höhe zieht..     Während     der     Schweissung,    wobei die     Stromstärke    ge  sunken und die Spannung gestiegen ist,  schwebt der Kern 1 3 unter der     Wirkung     der beiden Spulen etwa in der Gleichgewichts  lage. Wird der Schweissbogen zu lang, so  überwiegt die Spannungsspule 11, so dass  diese in der Lage ist, den Kern 13 herunter  zuziehen.

   Sobald die Brücke 12 die Kontakte  7, 8 miteinander verbindet, ist der Wider  stand 6     eingeschaltet    und der Bogen zerreisst.  Im selben     Augenblicke    werden die beiden  Spulen stromlos, die Spule 11 weil sie von  der     Brücke    12 kurzgeschlossen, die Spule 14  weil der dieselbe enthaltende Schweissstrom  kreis geöffnet ist.  



  Die Feder 15 kann mit veränderlicher       Spannung        ausgeführt    werden, damit man die  Spannung regeln bann, bei welcher der       Schweissbogen        zerreissen    soll.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    4  sind gleichfalls zwei einander entgegenar  beitende Spulen vorgesehen. Die Spule 11  ist auch hier als Spannungsspule ausgeführt  und um den Kern 10 angebracht. Die Spule  14, welche wieder in dem Schweissstrom  kreise liegt und den     Kern    13 umgibt, ist  gleichfalls als Spannungsspule, das heisst. mit  grossem     Widerstande    ausgeführt. Um den  Kern 13 befindet sich nun noch eine zweite,  gleichfalls in     dein    Schweissstromkreise liegende  Spule 16 niedrigen Widerstandes. Die Spulen  14, 16 sind derart geschaltet, dass die erstere  den Strom für die letztere schliesst und bei  Erregung der letzteren selbst ausser Tätigkeit      .gesetzt wird.

   Die Spule 16 erhält nämlich  den Schweissstrom über die Kontakte 17, 18  und über die Leitung 19 erst, nachdem diese  Kontakte von der Doppelbrücke 20 mitein  ander verbunden sind.  



  Die Wirkungsweise der anhand der       Fig.    4 beschriebenen Maschine ist wie folgt:  Die Figur veranschaulicht die Maschine  in der Lage, in welcher sie zwar an einem  Transformator angeschlossen ist, die Schwei  ssrang jedoch nicht stattfindet. Wird nun an  der' Schweissstelle 4 der Kontakt geschlossen,  so wird die Spule 14 an die gleiche Span  nung wie der Widerstand 6 gelegt und da  durch erregt. In diesem Augenblicke wird  derselben noch nicht von der Spule 11 ent  gegengearbeitet, weil letztere kurzgeschlossen  ist, so dass die Doppelbrücke 20 kräftig in  die Höhe gezogen wird. In demselben Augen  blicke wird die Verbindung zwischen den  Kontakten 7, 8 unterbrochen und der Wider  stand 6 daher praktisch ausgeschaltet. Es  fliesst dann durch den Widerstand nur noch  der die Spule 11 erregende Strom.

   Letzt  erwähnte Spule arbeitet dann der Spule 14  entgegen, wodurch die Doppelbrücke in ihrer  Bewegung gebremst wird und sich sanft  gegen die Kontakte 17, 18 anlegt. Im Augen  blicke, in welchem die Verbindung zwischen  diesen Kontakten zustande kommt, wird die  Spule 16 eingeschaltet und dadurch der  Schweissstromkreis geschlossen. Die Doppel  brücke 20 wird<B>nun von</B> der Spule 16 gegen  die Kontakte 17, 18 angedrückt gehalten.  Bei dieser Lage der Teile findet die Schwei  ssrang statt.  



  Wenn infolge einer Verlängerung des  Schweissbogens die Spannung einen bestimmten  Höchstwert erreicht, so erhält die Spule 11  das Übergewicht. Dieselbe zieht die Doppel  brücke 20 herab, wodurch die Verbindung  zwischen den Kontakten 17, 18 in dem  Schweissstromkreise unterbrochen wird. Da  durch zerreisst auch sofort der Schweissbogen,  die beiden Spulen 14, 16 werden stromlos  und die Spule 11, deren Stärke durch die  Spannungszunahme noch einen Augenblick  zunimmt, zieht die Doppelbrücke 20 kräftig    auf die Kontakte 7. B. Beim     Kontaktschluss     wird die Spule 11     @kurzgesehlossen    und der  Hilfswiderstand eingeschaltet.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    4 hat den  Vorteil, dass die Spule 11 bei Einschaltung  des Hilfswiderstandes nicht     "zögert",    weil  sie sofort beim Anfange der Abwärtsbewe  gung ihres Kernes die gegenwirkende Spule  16 stromlos macht. Demgegenüber steht der  Nachteil, dass während eines Augenblickes  praktisch die     Leerlaufspannung    auftritt, wel  che in der Regel hoch genug ist, um ge  fährlich zu sein. Dieser Nachteil gilt aber  nur gegenüber andern Ausführungsformen der  Erfindung, zum Beispiel gegenüber derjenigen  nach     Fig.    3, nicht gegenüber den bekannten  Schweissmaschinen mit einer selbsttätigen Vor  richtung, welche den Hilfswiderstand dadurch  einschaltet, dass der Schweissbogen zerreisst.  



       Fig.    5 veranschaulicht das Schema     einer     Schweissmaschine, wobei die Spule 11 beim  Einschalten des Hilfswiderstandes auch nicht       "zögert"    und wobei dennoch keine Leerlauf  spannung auftreten kann.  



  Die Teile 1-20 entsprechen denjenigen  nach     Fig.    4. Der Magnet 11 hat einen festen  Kern 10 und weiter einen Anker 21 an dem  einen     Arm    eines zweiarmigen Hebels 22,  welcher um eine Achse 23 drehbar ist. und  am andern Arm von einer Feder 24 ange  griffen wird. Das linke Ende des Hebels 22  ist durch eine Stange 25 mit einer     Brücke     26 verbunden, welche die     .Kontakte    27, 28  miteinander verbinden kann. Diese Kontakte  sind durch Leitungen 29, 30 dauernd mit  den Kontakten 7, 8 verbunden.  



  Die Vorrichtung ist in der .Schweisslage  gezeichnet. Wird der Schweissbogen zu lang;  so erhält der Magnet 10, 11 das     Überge.vicht     über die Feder 24, wodurch der Anker 21  mit stark zunehmender Kraft von dem Mag  neten angezogen wird und die Brücke 26 die  Kontakte 27, 28 schliesst. Hierdurch wird der  Hilfswiderstand 6 eingeschaltet und erst da  durch der Schweissbogen zerrissen. Darauf  wird auch die Spule 16 stromlos, die Ver  bindung zwischen den Kontakten 17, 18 wird      unterbrochen und diejenige zwischen den  Kontakten 7, 8 hergestellt.  



  Bei den beschriebenen Maschinen wird  das Schliessen der mit dem Hilfswiderstand  versehenen Leitung nicht durch ein so ver  hältnismässig grobes Mittel wie das Öffnen  des Schweisskreises, sondern     unter    dem Ein  fluss der während der     Schweissung    sich än  dernden Spannung gesteuert. Die Spule des  auf den Schalter der Hilfsleitung wirkenden  Magnetes liegt daher nicht in dein Schweiss  kreise, sondern ist mit ihren Enden an den  jenigen     Spannungen    gelegt, welche zu beiden  Seiten des Schweissbogens herrschen. Hier  durch werden wesentliche Vorteile erzielt.

    Erstens erfolgt das Schliessen der mit dem  Hilfswiderstand versehenen Leitung bei Er  regung des Magnetes und folglich mit grö  sserer Sicherheit, als bei der bekannten     Vor-          l'ichtung,    wobei diese Leitung eben beim       Stromloswerden    des Magneten     durch    das  Gewicht des     Magnetkernes    geschlossen wird.  Ein zweiter Vorteil ist darin zu erblicken,  dass die Magnetspule nicht von den starken  Schweissströmen durchflossen wird, sondern  von Strömen, deren Stärke man im voraus  nach Belieben     bestimmen    kann.

   Der wich  tigste Vorteil aber wird bei der Ausführungs  form erreicht, bei der der     "Spannungsmagnet"     bereits in     Wirkung    tritt, bevor der Schweiss  bogen zerrissen und dadurch die     Spannung     plötzlich stark gestiegen ist. Hierbei wird  der Umstand zu Nutzen gemacht, dass -wäh  rend des Schweissens die Spannung der sich       ändernden    Bogenlänge entspricht, ausgenom  men natürlich bei Maschinen, welche darauf  eingerichtet sind, eine konstante Spannung  zu unterhalten.

   Die Spannungsspule lässt sich  nun so ausführen, dass sie die Leitung mit  dem     Hilfswiderstande    in dem Augenblicke  schliesst, in welchem der     Schweissbogen    eine  bestimmte Länge und folglich die Spannung  eine bestimmte Höhe überschreitet. Unter  diesen Umständen ist es ausgeschlossen,  dass die     Dhschine    mit einem     zrr    langen,  weniger gut arbeitenden Schweissbogen wirkt,    da infolge der Einschaltung des Hilfswider  standes der Schweissbogen sofort zerreisst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Schweissmaschine, in welcher parallel mit dem Schweissbogen eine mit einem Hilfswiderstand versehene Leitung liegt, welche eingeschaltet wird, wenn der Schweiss bogen unterbricht und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung der Leitung unter der Wirkung eines Elektro magnetes erfolgt, dessen Erregung von der Spannung des Schweissbogens abhängig ist. UVTERAN SPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung des Elektromagnetes ausser von der Spannung im entgegengesetzten Sinne vörl der Stärke des Schweissstromes abhängig ist, derart. dass die Erregung durch die Spannung das Übergewicht über die Erregung durch die Stromstärke erhält, wenn die Spannung eine bestimmte Höhe erreicht, bevor der Schweissbogen von selbst zerreisst. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Hilfswider stand enthaltende Leitring an zwei parallel miteinander liegenden Stellen geöffnet und geschlossen werden kann, und zwar auf der einen Stelle unter der Wirkung des Schweissstromes, auf der andern Stelle unter der Wirkung der Spannung. 3.
    Maschine nach Patentanspruch. und Un teranspruch 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auch das Öffnen der den Hilfswiderstand enthaltenden Leitung un ter der Wirkung eines Elektromagneten erfolgt, welcher von der Spannung erregt wird und nach Erregung einen Kontakt schliesst, wodurch eine im gleichen Sinne wirkende, vom Schweissstrome erregte Spule eingeschaltet ist.
CH118503D 1924-12-20 1925-12-19 Elektrische Schweissmaschine, wobei parallel mit dem Schweissbogen eine mit einem Hilfswiderstand versehene Leitung liegt, welche eingeschaltet wird, wenn der Schweissbogen unterbricht und umgekehrt. CH118503A (de)

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CH118503D CH118503A (de) 1924-12-20 1925-12-19 Elektrische Schweissmaschine, wobei parallel mit dem Schweissbogen eine mit einem Hilfswiderstand versehene Leitung liegt, welche eingeschaltet wird, wenn der Schweissbogen unterbricht und umgekehrt.

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