CH202967A - Stromrichter für Starkstrom mit mechanisch bewegten Kontakten. - Google Patents

Stromrichter für Starkstrom mit mechanisch bewegten Kontakten.

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CH202967A
CH202967A CH202967DA CH202967A CH 202967 A CH202967 A CH 202967A CH 202967D A CH202967D A CH 202967DA CH 202967 A CH202967 A CH 202967A
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Electrotech Erzeugnisse Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Stromrichter für Starkstrom mit mechanisch bewegten Kontakten.    Bei einem     Stromrichter    mit     mecharisssli     bewegten     Kontakten    macht die     Beherrschung          grosser    Ströme     Schwierigkeiten,    weil durch  die ständig     wiederholt    sich     bildenden        Unter-          brechungslichtbögen    ein starker     Abbrand    an       denn    Kontaktflächen     hervorgerufen        wird,

            duroh    den die     Kontaktflächen        beschädigt     werden. Man     bevorzugte        daher    für das     perio-          dische        iSchalten    hoher     Stro@mstärken        mittels     mechanisch bewegter Kontakte in     Strom-          ri"rn    auch bei     Anwendung        verhäItnis-          mässg        niedriger        ,

  Spannungen        .Schleifkontakte,          -weil    bei diesen die Möglichkeit     besteht,    die  durch den     Abbrand        beschädigten        Kontakt-          flächen    sich     ,gegenseitig        abschleifen    zu lassen  und auf diese Weise     einer        dauernden        Ver-          schlechterung,der    Kontaktgabe     vorzubeugen.     Diese     Möglichkeit    ist aber     nicht    :

  gegeben     bei          Anwendung    von     Abhebekontraäten,        weil    bei  diesen     eine    schleifende     Bewegung        während,der           -Kontaktgabe    nicht     stattfindet.     



  Es     ist        bekannt,    die     Kommuterungs-          be,dingung,en,einessolchen        .Stromrichters    .da-    durch zu     verbessern,        dass,    die     Änderung    des       Stromes    während des     Stromnulldurchganges          mittels        in    den     Stromkreis    eingeführter     perio-          discher        Fremdspannungen    .oder     mittels        perio,

  -          disch    veränderlicher Impedanzen so     verrin-          gert    wird,     dass        jedesmal    eine stromschwache  Pause .     entsteht,    während     welcher        genügend          7jcit    zur     Verfügung    steht, um die     mechani-          sehe        Kontaättrennung    unter     erleichterten    Be  dingungen zu     vollziehen.    Darüber     hinmus    ge  lingt es,

   mit     dien        im    Schweizer     Patent     Nr.     198525        genannten    Mitteln die im     !Öff-          nungsaugenblick        vorhandene        Stxomstämke    so       niedrig    zu halten,

   dass der     Reststrom        zum.          Beispiel    nur noch einen Wert von der       Grössenordnung        eines        Schwachstromes    hat  und     damit    die     Entstehung    von Schaltfeuer  überhaupt zu     verhindern,obwohl    die     effek-          tive        Stromstärke        in    der Grössenordnung von  104     Ampere        liegen    mag.  



  Die     Erfindung.        bes@tehtl        nun        bei        einem          Stromrichter    für     .Starkstrom    mit     mechanisch          bewegten        Kontakten        -und        mit        :

  enär        -das,         Schaltfeuer an diesen Kontakten durch Ver  ringerung der Stromänderung während des       Stromnulldurchganges    verhindernden     Ein-          richtung        darin,    dass die sich     beim    Schalten       senkrecht    zur Berührungsfläche     abhebenden     Kontakte von einem     exzentrischen    Glied  einer synchron mit der Frequenz eines an den  Stromrichter     angeschlossenen    Wechselstrom  netzes umlaufenden Welle angetrieben wer  den.  



  In der     Zeichnung    sind verschiedene Aus  führungsbeispiele des     Erfindungsgegenstan-          des    dargestellt.     Fig.    1 zeigt den Aufbau einer  einzelnen     Kontakteinrichtung        nebst        ihrer        An-          triebsvorrichtung,

          Fig.    2 die     Sohaltungs-          anordnung        eines    mit     drei        Kontakteinrichtun-          gen        arbeitenden    .Stromrichters. In den     Fig.    3  und 4     sind        Ausführungen    je einer Kontakt  einrichtung mit weiteren Verbesserung an  gegeben.  



  In     Fi.g.    1 ist der feststehende Kontakt  mit 14, der bewegliche mit 1,5     bezeichnet.          Derartige        Abhebekontakte        besitzen    gegen  über     Schleifkontakten        Aden    Vorteil, dass bei  ihnen keine     bezw.        nur    eine     .geringe    Reibung       auftritt.    Infolgedessen können grosse     Kontakt-          drücke        angewendet    werden,

   was     wiederum     zur Folge     hat"dass    die Spannungsverluste, an  der Stromübergangsstelle sehr klein werden.  Letzterer     Umstand    ist von besonderer Wich  tigkeit in Anlagen, die mit niedriger Be  triebsspannung arbeiten, wie zum     Bespiel    in  der     elektrochemischen        Industrie.    Während  man hier bisher in     Gleichrichteranlagen    mit       Verlusten    von bis zu 40% rechnete, können  diese durch Anwendung .der Erfindung auf  einen     wesentlich    geringeren Betrag herab  gedrückt werden.  



  Der     bewegliche        Kontakt    15 wird durch  die     Nockenwelle    16 mit dem Nocken 17     über     den Stössel 18     angetrieben.        Besonders    vor  teilhaft     ist    es, der     Nockenkurve    eine solche       Form    zu geben,     dass    die     Stösselbewegung          sinu & förmig    verläuft.

   Der Stössel ist als be  sonderer     Teil    ausgebildet, stellt also eine       Verbindung        zwischen    dem     steuernden    Nocken  17     und    den     gesteuerten    beweglichen Kontak  ten 15 nur in     der,Öffnungsrichtung,    also in    der Zeichnung nach oben, her und wird durch  eine     Feder   <B>19</B> gegen die     Nockenscheibe    ge  drückt.

   Für den beweglichen Kontakt ist eine       besondere        Feder        21)    vorgesehen, die an einem  am .Stössel mittels einer Mutter     2-2        befestigten          Widerlager    21     abgestützt    ist.

   Der     Stössel    18  selbst     besteht        aus    drei Teilen, einem     Gleit-          rohr        2i3,    dem eigentlichen Stossstück 24, ,das  aus     Isolierstoff    hergestellt ist, und dem Bol  zen 2:5, welcher den     beweglichen    Kontakt 15  durchsetzt.

   Die drei Teile sind durch Ge  winde miteinander     verbunden.    Für ,die Me  tallteile     wird        vorteilhaft    Leichtmetall ver  wendet, um die Masse     gering    zu     halten;    .dem  gleichen Zweck dient die     Ausführung        dies     Teils     2,3    als Rohr.     Dieses    gleitet in dem. fest  stehenden Lagerkörper 26.

   Die Feder 19 ist  gegen diesen über ein Kugellager 2,8 ab  gestützt, so     @dass    der Stössel auch eine Dreh  bewegung ausführen kann,     welche    beispiels  weise durch     exzentrisches        Angreifen    des       Nockens    17     infolge        paralleler    Verschiebung  oder     Noekenscheibe    auf der Welle 16 her  vorgerufen wird     und    dazu dient, die Ab  nutzung der Kontaktflächen     überall    rundum       gleiehmä,ssi;g    eintreten zu lassen.

   Die Feder 19  und das Lager 28 .sind in ein     angeschraubtes     Gehäuse 2=9     eingeschlossen,    =dessen in der       Nockenebene        geschlitzter    innerer     Abschluss-          bund    30 den     Begrenzungsanschlag    für .den  Stössel 18 bildet. Der     Labgerkörper    2<B>,</B>6 ist mit  der Grundplatte     3'1    fest verbunden.

   Die       Grundplatte    3,1 kann gleichzeitig ein Teil  ,eines die     Unterbrechungsstelle        umgebenden          Gehäuses    sein, welches     etwa    die Anwendung  eines strömenden     Löschmittels    ermöglichen  soll. Aussen auf dem     Lagerkörper    26 ist der  Träger     V'2    für .den     festere    Kontakt 14 gela  gert. Der Träger 32 wird vorteilhaft aus Iso  lierstoff hergestellt, damit die     Spannung     nicht auf die Nockenwelle     bezw.    das Ge  häuse übertragen wird.

   Er gleitet mit etwas       Reihung    auf dem     Lagerkörper    2:6. An der  Aussenseite :des     Kontaktträgers        3;2        befindet     sich ein     kräftiges        Vierkantgewinde,    das     Ge-          gengewinde    dazu in der Mutter     3:

  13,    welche  über einen     Zwischenring    34 auf dem     Lager-          körper        abgestützt        ist.    Der feste Kontakt 14      ist an dem     Kontäätträger    32     mittels    Schrau  ben 3,5 'befestigt und besitzt ein     besonderes     leicht     ausweohs,elbares    Einsatzstück<B>217,</B> das  den eigentlichen kontaktgebenden Teil     bildet.     Es ist in eine     Ringnut        -eingesetzt    und wird  mit Hilfe     eines    Ringes 36 und     Schrauben    317.

    gehalten.  



  Die     Kontakteinrichtung    arbeitet     folgen-          dermassen:    Die     Steuerwellle   <B>16</B>     wird        syn-          cUron    mit     der        Frequenz    des     Wechselstrom-es     angetrieben. Der Nocken 17 hebt den Stössel  18 an,     und        eUeser        lüftet    den     beweglichen          Kontakt    15.

   Der feste     Kontakt    14     bleibt    in  folge der Reibung     zwischen    dem     Lager-          körper        2,6        und    dem     Kontaktträger        32:

      an       seinem    Platze, die Kontakte 14 und 15  Öffnen sich also und     schliessen    sich     wieicler,          wenn    der Nocken 17 die Bodenfläche des       Stössels    1,8 wieder     verlässt.    Durch Drehender       Gewindemutter        3i3        kann    die Stellung des       festen        Kontaktes    14     während    des     Betriebes          verändert    werden.

   Wird er zum     Beispiel        nach     unten     verstellt,    so wird die     E.ingriffs,dauer          verkürzt,    bei     Verstellung    nach oben verlän  gert. Die Verkürzung kann so weit gehen;       dass,die        Kontakte        schliesslich    überhaupt nicht  mehr     miteinander    in     Berührung    kommen.

    Das     ist    der Fall, wenn bei der gezeichneten  Stellung des     Nockens    17 ,die     Kontalktfläehe     des     Einsatzstückes    2,7 bereits     unterhalb        ,des          obern        Randes        des,Stossstückes    24     steht.    Der       feste        Kontakt    ist dann völlig ausgerückt,

       !der          Stromrichter    somit     -dauernd        ausigesichaRet.          Vdrteilhaft    wird für     dis        schnelle        Ausrücken          eine        besondere        Ausrückvorrichtüng        ange-          bracht,    die aber in     der        Zeichnung        nicht    ,dar  gestellt ist.

   Die     Verstellung    des     festen    Kon  taktes nach oben     kann    so     weit    gehen;     dass     der     obere        Stösselraüd    auch in     angehobenem     Zustand den     'beweglichen    Kontakt 1,5 nicht       mehr        erreicht.    Die Kontakte 14, 15     @sintd.,    dann  dauernd     geschlossen.        Zwischen.    den beiden  extremen Stellungen sind:

   alle     Zwischen-          stellungen;    stufenlos     einstellbar.        Dadurch    ist  eine Möglichkeit zur     Regelung    d er     Energie-          abgabe        gegeben,.        Normalerweise        arbeitet    der       Stromrichter    in einer     Zwischenstellung.        Hier-          bei        ist    der Hub des     :

  Kontaktes    15     kleiner        als       der     Hub        ,dies        .Stössels    18     bezw.    des Nockens 17.  Infolgedessen     befindet    sich der Stössel 18 be  reits in     Bewegung    in     dem        Augenblick,    in  welchem er den beweglichen     Kontakt    15     be-          rührt    und mitnimmt.

   Die Kontaktöffnung'  geschieht infolgedessen praktisch     mit    end  lich     grosses        Geschwindigkeit    und     unter    Mit  wirkung .der     bereits        beschleunigten,        Mässe    ,des       Stössels.    Ebenso g     ht        das    Schliessen. mit     end-          lie,her        Geschwindigkeit    vor     sich,        nicht    etwa  durch     allmähliches,Sinken:

      der     Creschwindig-          keit    bis auf den Wert Null. Die     Masse    des       beweglichen        Kontaktes    15 hat     infolgedessen     im     Augenblick    -des     Kontaktsühlusses    noch  eine beträchtliche lebendige Kraft.

   Diese er  höht :den     Kontaktdruck        Bim    ersten     Augenblick     und bewirkt dadurch     denn    Ausgleich von  etwa     eingetretenen        Unebenheiten    durch     enrt-          sprechende        Verformung        hervorstehendem        Teil-          cUen.     



  Wird     statt        einer        Nockensteuerungeine          Exzenterateuerung        verwendet,    bei     welcher     der     -Hub    der     Exzenterstangedurch    die       Exzentrizität    :

  gegeben und daher     unveränder-          liah        ist,    so ist     einer    der Kontakte     an.    seinem       Träger    nicht     staTr,    sondern     nachgiebig    zu       befestigen    und seine Bewegung in     Kontäkt-          richtung,durch        einen        Anschlag    zu     begrenzen.     Wird dieser     Anschlag        in:

          ,gleicher        Weise        ver-          atellbax        gemacht    wie     i:    dem oben     beschrie-          benen;

          Beispiel    der     Kontaktträger        3.2,    so wird  der     verfolgte    Zweck, die zeitliche Lage     des          Schliessungsaugenblickes        bezw.        die        Strom-          schlussd@auer        innerhalb    jeder Periode verän  dern zu     können,    ebenfalls erreicht.

       Das        kann     zum     Beispiel    in     der        Weise        geschehen,        dass    die       Exzenterstange        vexlängerbar        und        verkürzbar          gemacht        wird.     



       Fig.    2, zeigt     die        Gesamtanordnung    eines       dreiphasigen        .Stromrichters        riebst        Zubehör    in       schematischer        Darstellung.    81     bezeichnet    die       Primär-,    812 die     in        Stern:

          geschaltete        Sekun-          därwicklung        eines        Transformators.    An     diesen          sind        ,die-        Schaltdrosseln   <B>03</B>     angeschlossen,

       derenRTI ID="0003.0247" WI="9" HE="4" LX="1111" LY="2087">  Kern-    94     während    des     .grössten        Teils     jeder     Stromübertragungsperode        gesättigt        ist     und - sich     jedesmal    bei     Unterschreitung        eines          bestimmtea    sehr     kleiner;

          Stremwerte@        iü    der      Nähe des     Stromnulldurchgang    es     entsättigt,     wodurch die     Induktzvität    der     Schaltdrossel     plötzlich auf ein     Vielfaches    der in gesättig  tem     Zustand    vorhandenen     steigt    und so eine       stromschwache    Pause     entsteht,

      indem die     Än-          derung    der     Augenblickswerte        des        Stromres          verringert        und,die    Kurve des     Stromverlaufes     abgeflacht     wird.    In Reihe mit den Schalt  -drosseln liegen die     festen        Kontaktstücke    $4,

         denen    die     periodisch        bewegten        Kontaktstücke     85     gegenüberstehen.        Letztere    werden durch  eine gemeinsame Welle 86 mit Nocken 87  entgegen der Kraft der Feder 89     abweoh-          selnd    mit .den festen     Gegenkontakten    84 in       Berührung    gebracht. Die Nocken haben in       Achsrichtung    keilförmige Gestalt, die     Nok-          kenwelle    86 ist in gleicher Richtung ver  schiebbar.

   Die     Verstellung    bewirkt die Ver  änderung der     Berührungsdauer    der Kontakte  und     geschieht    während des Betriebes selbst  tätig, unter Benutzung     :des    Energiespeichers  9,8.

   Die Magneteinrichtung 97 wird je nach  dem in einem     bestimmten    Falle gegebenen       Bedarf    in Abhängigkeit von der Höhe der zu       übertragenden        Leistung,    der Spannung, der       Art    der     angeschlossenen        Stromkreise        bezw.          Stromquellen    oder Stromverbraucher ge  steuert.

   Die     Welle    86 wird über eine Kupp  lung 99,     welche    eine axiale     Verstellung    der  Welle 86 zulässt, durch einen     Mottir    90     syn-          chrnn        angetrieben,    der über einen     Dreh-          tran:sformator    91 ebenfalls an die     Sekundär-          seite        8 & 2    des Transformators angeschlossen ist.

    so     @dass    die     Kontakte    synchron mit dem Ver  lauf     ,des    Drehstromes     beschaltet    werden. Mit:  Hilfe des     Dtehtransformators    91 kann die       Lage    der Schaltzeitpunkte gegenüber dem  Verlauf des zu schaltenden Stromes     verän-          'dert    -werden.  



  Der Gleichstromkreis     führt    von den be  weglichen     Kontakten    85 über     eine        Glättungs-          drossel    92: und die     Last    93 zum Sternpunkt;  der T     .ransformatorwicklung    8,2. Zweck Ver  besserung der     Kommuti.erungsbedinggungen     sind die     Eisenkerne    94 :durch     Erregerwick-          lungen        9,5     die für     -die    drei  Phasen. in Reihe     geschaltet    und über einen.

         Regulierwiderstand    96 an eine Gleichstrom-    quelle angeschlossen sind. Die Veränderung       dieser        Votmagnetisierung        bietet    eine weitere  Möglichkeit zur     Regelung    der     Energieabgabe     des     Stromrichters.    Mit ihr wird     vorteilhaft     die .oben     beschriebene    Einrichtung zur     Re-          gelung    der     Berührungsdauer    der Kontakte  derart gekuppelt,

   dass     die    Kontaktöffnung  stets in der von der     Schaltdrossel    hervor  gerufenen     stromschwachen    Pause stattfindet.  



  Es ist     weiter        vorteilhaft,    vom     Belastungs-          strom    abhängige     Haltekräfte    auf die in ge  schlossener Stellung befindlichen Kontakte  wirken zu lassen,     welche        eine    Trennung der       Kontakte    erst zulassen, wenn der Strom unter       einen    bestimmten     Wert    gesunken ist, Führt  man     diesen    Vorschlag aus, so erhält man  grössere Freiheit in der Regelung des     Ein-          schaltze.itpunktes,

      da die Öffnung der Kon  takte     selbsttätig    im richtigen Augenblick er  folgt. Man braucht dann die Schliessung der  Kontakte mit dem     verstellbaren    Antrieb nur       einzuleiten    und kann .danach die Kontakte  sich selbst     überlassen,    weil ja. eine     vorzeitige     Kontaktöffnung nicht     stattfinden    kann. Eine       solche        Einrichtung    ist     in,        Fig.    8 dargestellt.

    54 ist der     feste    Kontakt, 58 der bewegliche,  welcher an einem in Führungsstücken 52! ge  führten Stempel     befestigt        ist.    Dieser hat  einen Bund 51 und steht unter einer Feder  kraft 50, welche     -die        Kontakte    53 und 54 zu       trennen    sucht-. Entgegen dieser Feder wirkt  ein     kurzer    Nocken 46, der auf der Nocken  welle 4,5 sitzt. Durch den Nocken wird die       Kontaktgabe    eingeleitet.

   Es fliesst alsdann  ein     Strom    durch die     Kontakte;    dieser wird  durch die     Spulen        48    einer elektromagnetischen       Haltevorrichtung        geleitet,    deren Kerne     :die     Klemmbacken 49 fest an den     Stempel    47  pressen und     @dadurch        verhindern,        dass    sich die       Kontakte        trennen,        wenn;

      der Nocken 46 sich  in     Pfeilrichtung        weitergedreht    hat.     Erst     wenn der Strom auf einen für die     funken-          freie        Unterbrechung    unschädlichen Betrag  gesunken ist,     lässt    der Druck der Klemm  backen 49 nach, so dass die     Kontakte    durch  den     Druck    der Feder 50 geöffnet werden.

         Verändert    man nun die     .Stellung    des Nockens  46 relativ     zur        Phase        -der        Wechselspannung,              b,eisspelsweisedurch        Antrieb    der     welle        45          mittels        eines        in    der     Phase        regelbaren,        Syn-          chronmotors,

      so     erzielt    man     um    so     niedTi-          geren        Strom        bezw.        um    .so     niedrigere        ,Span-          nung,    je     später    man     die    Kontaktgabe -durch  den     Nocken    46     einleiten        lässt:

            In.        Fig.    4 ist eine     weitere    Ausführungs  form einer     Kontakteinrichtung    dargestellt,  an ,der     eine        Sperrvorrichtung    angebracht     ist,     die von einer     bestimmten,

          Stellung        des-    be  wegten Kontaktes an zum     Eingriff    kommt  und die     weitere        Kontaktbetätigung        verhin-          dert.    724 und 725 sind die     \beiden        feststehen-          den        Schaltstücke        einer        Unterbrechungsstrecke,     denen.

       derStrom        ürbem        bewegliche        B'änd,er    726  und<B>727</B>     zugeführt        wird.    Der     Stromschluss     wird durch die     bewegliche        Kontaktbrücke          7218    hergestellt.

   Diese ist     zwecks        Führung    an       einen        Hebelarm.    7219     angelenkt,    der seiner  seits an     -dem    nicht     besonders,dargestellten    Ge  stell     gelagert        ist.    Gegen dieses     Gestell        legt     sich     auch.        ,die        rceder    730, welche die     Strom-          brücke   <B>728</B>     gegen        ,

  die        festen        Schaltstücke    724  und 7215 zu drucken     sucht.    Ein von der     syn-          chronen        ,Steuereinrichtung    auf- und ab  bewegter     .Stössel        7-31    mit verstellbarer     Länge          oAer        Hubhöhe        hebt    währenddes     Betriebes        die          Kontaktbrücke    728 in     dem    gewünschten     Takt     von den festen  <RTI  

   ID="0005.0093">   Schaltstücken    7214 und 725 ab  und lässt     sie    sich     wieder        aufsetzen,.    Vor ,der       Inbetriebsetzung        ist    die     Schliessung    der Kon  takte     jedoch        verhindert        @durch        ,den        bewegli-          ch:

  en        Anschlag    7.32, der     unter    ,der Krafteiner  Feder 733     zwischen    das Ende des     Hebel-          armes    72.9 und     ein.        besonderes    Auflager     713,4          geschoben        ist.    Der     Feder        7,33,        wirkt    ein von  .der     Spule    7.36     erregter    Magnet     73,5    entgegen.

    Die Magnetkraft     ist    jedoch so     bemessen,,dass@     sie zum     Überwindung    der Federkraft     nicht          ausreicht.        @Sie        wind        ,deshalb    mit     Ihlfa        einer          zweiten    Erregerspule     7.317        verstärkt.    Auch  dann     reicht    sie nicht aus, den     Ans;

  ehlag        zu-          rüekzuziehen,        solange    ,der     Arm    729 auf     hm          ruht.    Erst wenn der     synchron        gesteuerte          Stössel        73i1    ;

  die     (Strombrücke    72i8     beispie91swaise     bis zu     der,gestrichelten        Linie        anhebt,        wird    der       Anschlag        7r32        freigegeben        und    durch den  Magneten     73.5        zurückgezogen.        Zum        Stillagen            des        Schaltumformers        wind        @die        .Spule     <RTI  

   ID="0005.0166">   73:'7     stromlos     :gemacht        bezw.        in        entgegengesetztem     Sinn     mit        Strom        beschickt.        Dann    fällt der       Anschlag        732    ein,     ,sobald    ,die     Strombrücke     72,8 .durch den     ,

  Stössiel   <B>7311</B> .genügend hoch an  gehoben     ist.    Dis     Inbetriebsetzungeines        mehr-          phasgen        Stromrichters    geht nun so vor     sich,          dass        -zunächst        ,die        Antriebsvorriehtwng    für       den    Stössel 731 in     Ganggesetzt    und     bis-    zum  synchronen Lauf .gebracht wird, dann wer  den sämtliche Kontakte     ,

  gleichzeitig        anSpan-          nung        gelegt.    Sie     werden,    jedoch durch     die          Anschläge    7,32 zunächst offen     gehalten,    es ist  also     kein        Kurzschlussistromkreis        vorhanden.     Wird nun der     Magnet    7.35 durch die     beiden     Spulen 736     und    737 in     .gleichem        B:

  inneerregt,     so     werden    ,die     Anschläge    732 synchron mit  den Wechselströmender     verschiedenen    Phasen       nacheinander        freigegeben,

      und     zurückgezogen.          Somit    werden auch die     einzelnen    Pole     nach-          einander        in    -der     füT    .den     Betrieb        richtigen          Reihenfolge    synchron     eingeschaltet.    Das     An-          spannunglegen    sämtlicher     Kontaktgruppen          7214,    725 und ,

  das     Einschalten    der     Erregung          sämtlicher        Magnete    735 kann :durch     ein    ein  ziges     Befehlsorgan        gleichzeitig        veranlasst          werden.     



       Beieiner        Schalteinrichtung    mit periodisch       bewegten    Kontakten     winken        sieh    im Gegen  satz zu     andern        ,

  Stromrichtern    starke     Un-          symmetrien        des        DTehstromnetzes    oder     Erd-          schlüsse    oder plötzliche Belastungsschwan  kungen auf der     Gleichstromseite    oder     mecha-          nisehe        -Störungen    amRTI ID="0005.0255" WI="24" HE="4" LX="1372" LY="1573">  Kontaktsystem        dahin          aus,,        -dass,    -die Kontakte durch     entstehende     Lichtbögen beschädigt werden.

   Vorteilhaft  wird daher ein     sohnellwirkender    Schutz     vor-          gesehen    in Gestalt     einer        Einrichtung    zum       Abschalten    von bei     Störungen    sich     zwischen.     -den     Unterbrechungskontakten.        bildenden    Ent  ladungen.  



  Dazu     kann    die in     Fig.    4     angegebene          Sperrvorriohtung        verwendet        werden,        indem     sie     mit    einer von dem zu     unterbrechenden     Strom     abhängigen,Steuereinrichtung        versehen          wind.        Zu,        diesem        Zwecke        ist    auf     dem        Stener-          m:

  agneten   <B>735</B>     eine        weitere        Spule    -<B>788</B> an  gebracht. Diese ist     zweckmässig    zur Unter-           breehungsstrecke    selbst     parallel        geschaltet,     wobei zur     Verhinderung    von     Rückstrom    eine       zweite    sich im     ;gleichen,    Takt öffnende und  schliessende     Unterbrechungs:

  streeke    mit der  ersten     in    Reihe     geschaltet    ist, wie es bei der  gezeichneten     Anordnung    von zwei festen       Kontakten    und einer beweglichen     Brücke     ohne     weiteres    der Fall     ist.    Die Spule<B>738</B>  wird     :

  erregt,        sofern    beim Öffnen der     Unter-          brechungsstrecke    der zu     unterbrechende     Strom etwa     infolge    einer     Störung    so     ,gross    ist,       dass    die Gefahr     einer        Liohtbogenbildung    be  steht.

   Der Wicklungssinn der     Spule        77,8    ist  so gewählt, dass sieden     durch    die Spule 7316 er  regten     Mabgnetfluss:        schwächt,    so     ,dass@der        Spe:rr-          anker        732    abfällt und den Kontakt in seiner       angehobenen    Lage festhält.

   Damit der entste  hende Lichtbogen unterbrochen     bezw.    an seiner  vollkommenen Ausbildung verhindert wird,     äst          eine    hochempfindliche     Feinsicherung    740 in  den     die    :Spule     7a8        enthaltenden        Parallelpfad     eingeschaltet. Diese     Feinsicherung        spricht     auf den Störstrom fast     trägheitslos    an und  unterbricht ihn, bevor ein     Lichtbogen    ernst  hafte     Brandschäden    verursachen kann.

   So  lange sich die     Kontakte        ordnungsgemäss        ,je-          desma.1        innerhalb    :der     stro:msehwachen        Pause     öffnen, fliesst durch die Spule 738 und die       Sicherung        740    kein Strom, da ja :dann die       Kontakte        jedasmal    während der     Stremüiber-          trabwngsperiode        geschlossen    sind.  



  Bei     mehrphasigen        Einrichtungen    kann ein  für alle Phasen     gemeinsamer        HilfstranGfor-          mator        vorgesehen    sein, auf welchem um     einen          gemeinsamen        Kern,    für jede Phase eine durch  den     Parallelpfad        :gespeiste        Primärspule    und       ebenso    für jede Phase eine     Selz:

  undärspule        an-          geordnet    ist, welche die zugehörige Steuer  spule 738 speist. Dadurch werden im Falle       einer    Störung in einer Phase die     Sperrvor-          richtungen    sämtlicher Kontakteinrichtungen       ausgelöst;    der     :Steuerstrom    kann erforderli  chenfalls durch Zwischenverstärker an sich       bekannter        Art    verstärkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromrichter für Starkstrom mit mecha nisch bewegten, Kontakten und mit einer das Schaltfeuer an,diesen Kontakten durch Ver ringerung :der Stromänderung während des Skromnull:
    durchganges verhindernden Ein richtung, dadurch gekennzeichnet, dass .die sich beim Schalten senkrecht zur Berührungs fläche abhebenden Kontakte von einem exzentrischen Glied einer synchron mit der Frequenz eines an den Stromrichter ange schlossenen Wechselstromnetzes umlaufenden Welle angetrieben werden.
    UNTERANSPRüCHE 1. Stromrichter nach :dem Patentanspruch, gekennzeichnet .durch eine Regeleinrich tung zur Veränderung :der 13erührungs.- dauer :der Kontakte. ?-. Stromrichter nach Unteranspruch 1, ,da- durch gekennzeichnet, da:ss -die Regelein- richtung ein während :
    der betriebsmässi- gen Kontaktbewegung in Ruhelage ver bleibendes Bedienungsorgan besitzt. 3. Stromrichter nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine während der betriebsmüssigen Kontaktbewegung in Ruhelage verbleibende Vorrichtung zur Verstellung :
    der Lage des ruhenden Kontaktteils und, der weitesten üffnungs- stellung des be"veglichen Kontaktteils mit Bezug aufeinander. 4. Stromrichter nach Unteranspruch <B>3</B>, :da durch gekennzeichnet, :dass der ruhende Kontaktteil ausrückbar ist.
    5. Strommichter nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch eine selbsttätige, von der Belastung abhängige Steuereinrich tung für die Kontaktverstellung. 6. Stromrichter nach Patentanspruch, @da,- durch gekennzeichnet, dass er mehrere verschieden wirkende Regeleinrich engen besitzt. 7.
    Stromrichter nach Unteranspruch 6, da- durch gekennzeichnet, d.ass :die Steuer einrichtung für die Kontaktverstellung mit einer Regeleinrichtung zur Xn- derung .des Vormagnetisierungsstromes einer mit der Unterbrechungsstelle in Reihe liegenden,
    sich periodisch sätti- genden und mit einer zusätzlichen Z'ormagnetisierungswicklung versehenen Schaltdrossel gekuppelt ist. 8. Stromrichter nach Patentanspruch, ge- kenm;zeichnet durch eine im Schliess- zustand der Kontakte auf letztere wir kende elektromagnetische Haltevorrich tung.
    9. .Stromrichter nach Unterauspruch i, da- ,durch gekennzeichnet, dass die elektro- magnetisahe Haltevorrichtung selbsttätig in Abhängigkeit von dem über die Kon- takte fliessenden Strom, .gesteuert wird. 10.
    Stromrichter nach Unteranspruch 7, da- .durch .gekennzeichnet, d.ass die Halte kraft der Haltevorrichtung mit den übri gen auf die Kontakte wirkenden Kräften so abgestimmt ist, dass sich die Kontakte nur unterhalb einer vorbestimmten zu lässigen Stromstärke öffnen können. 11.
    Stromrichter nach Patentanspruch, ge- kenm:zeichnet durch eine die Kontakt- betätigung verhindernde Sperrvorrich tung, die nur von einem bestimmten Öffnungsweg ,des beweglichen Kontaktes an mit letzterem .in Eingriff kommen kann.
    1,2. Stromrichtar nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von dem zu unterbrechenden Strom ge- steuerte, die KontaktbetätigLuug verhin- dernde Sperrvorrichtung. 13.
    Stromrichter nach Unteranspruch 1,2"da- .durch gekennzeichnet, dass eine den Auslösemagneten der Sperrvorrichtang steuernde Spule zu einer mit einer Unter- brechungsstelle .in Reihe liebenden wei teren synchron betätigten SchalteinTich- tung parallelgeschaltet ist.' 14:
    Stromrichter nach Patentanspruch, da- .durch .gekennzeichnet, dass eine Fein sicherung zu einer mit einer Unter- brechungsstelle in Reihe liegenden wei teren :synchron betätigten Schalteinrich- tunb parallelgeschaltet ist.
CH202967D 1936-01-04 1936-11-30 Stromrichter für Starkstrom mit mechanisch bewegten Kontakten. CH202967A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759684C (de) * 1940-05-18 1953-03-30 Siemens Schuckertwerke A G Steuervorrichtung fuer Kontaktumformer
DE879743C (de) * 1942-06-28 1953-06-15 Brown Ag Schalteinrichtung mit mechanisch synchron mit dem zu schaltenden Wechselstrom betaetigten Kontakten
DE1054600B (de) * 1956-04-12 1959-04-09 Licentia Gmbh Anordnung zur Kontakthalterung bei periodisch betaetigten Kontaktgeraeten fuer mechanische Stromrichter (Kontaktumformer)
DE972149C (de) * 1940-10-26 1959-05-27 Aeg Kontaktgeraet fuer Umformer, Stromrichter od. dgl.

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