CH118792A - Absperrvorrichtung mit drehbarem Abschlussorgan für Druckleitungen, insbesondere für die Hauptdampfleitung von Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents

Absperrvorrichtung mit drehbarem Abschlussorgan für Druckleitungen, insbesondere für die Hauptdampfleitung von Eisenbahnfahrzeugen.

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CH118792A
CH118792A CH118792DA CH118792A CH 118792 A CH118792 A CH 118792A CH 118792D A CH118792D A CH 118792DA CH 118792 A CH118792 A CH 118792A
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Friedmann Firma Alex
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Friedmann Alex Fa
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      Absperrvorrichtung    mit     drehbarem        Abschlussorgan    für     Druchleitungen,    insbesondere       für'die        Iffauptdampfleitung    von     Eisenbahnfahrzeugen.       Die     Erfindung    betrifft eine     Absperr-          vorrieht.ung    mit     drehbarem        Abschlussorgan     für Druckleitungen, insbesondere für die       Hauptdampfleitung    von Eisenbahnfahrzeu  gen,

   bei der die Absperrung der Durchgangs  öffnung durch einen von dem Körper des  drehbaren     Abschlussorganes    getragenen     stulp-          artigen    Dichtungskörper aus weichem Ma  terial, z.     B.    aus Gummi, bewerkstelligt wird,  der in der     Schlussstellung    des     Abschluss-          orga.nes    unter der     Wirkung    des Druckes des  Mediums den Spalt zwischen     dem;    Körper  des drehbaren     Abschluss'organes        und    dem  Gehäuse überbrückt.  



  Der Vorteil einer solchen Absperrvor  richtung gegenüber den bisher     bekannten     Absperrschiebern besteht in seiner leichten  Beweglichkeit. Die Kraft, mit welcher der       Dichtungskörper    an die Dichtungsfläche des  Gehäuses gepresst wird, ist nämlich nicht  grösser als der Druck des in der Leitung  vorhandenen Mittels auf die schmale Dich  tungszone, längs welcher sich die dichtenden  Flächen berühren, während bei den bisher         bekannten        Absperrschiebern    diese Kraft dem  Drucke auf die ganze von der Dichtungs  zone eingeschlossene Fläche entspricht.

   Die  ser Gesamtdruck wird bei der den Gegen  stand der     Exfinclung    bildenden Vorrichtung  von dem Körper des     Abschlussorganes    auf  genommen, an -dem der     Dichtungskörper    be  festigt ist, und auf die Lagerung des dreh  baren     Abschlussorganes    übertragen. Die da  durch hervorgerufene Reibung bei der Be  tätigung der Absperrvorrichtung ist gering,  da die Lager einen viel kleineren Durch  messer haben als die     Schieberfläche.    Die  Absperrvorrichtung ist somit entlastet.  



  Wenn der Dichtungskörper besonders ge  schont werden soll, so kann der elastische       Dichtungskörper    derart gestaltet werden,  dass er im unbelasteten Zustande von der  metallischen     Dichtungsfläche    absteht, das  heisst, von ihr einen gewissen - wenn auch  kleinen - Abstand hat,     während    er in der  Absperrstellung durch den Überdruck des  in der     Leitung    vorhandenen Mittels auf  gebläht und an die Dichtungsfläche an-           gepresst    wird.

   Der Dichtungskörper     kann     zu diesem Zwecke unter     tler    Einwirkung       einer    Federkraft oder seiner eigenen Elasti  zität von der Dichtungsfläche     abgezogeir     werden, wenn nicht der 'auf ihn wirkende  Druck des in der Leitung vorhandenen Mit  tels diese Kraft überwindet.

   Der Dichtungs  körper bewegt sieh in diesem Falle bei der  Drehung des     Absehlussorganes    an der Dich  tungsfläche in einem gewissen     Absta.nde     vorbei, ohne sie zu berühren, und wird erst  in der Absperrstellung an diese     a.ngepresst     Beim Offnen der     Absperrvorrichtung    löst  sieh der Dichtungskörper von, der     Dichtungs-          fläclle    ab,     sobald    der bis dahin drucklose  Raum des Absperrorganes unter Druck steht.  Durch diese Anordnung können die Be  wegungswiderstände noch weiter herabgesetzt  und der     Dichtungskörper    in weitgehendem  Masse geschont werden.  



  Um das Aufblähen des Dichtungskörpers  in der     Ahsperrstellung    zu beschleunigen,  wird vorteilhaft eine kleine, gesteuerte Aus  pufföffnung ins Freie auf der Austritts  seite der Absperrvorrichtung 'vorgesehen,  die in der Absperrstellung derselben zwangs  läufig geöffnet wird, so     da.ss    das in dem  Raum vorhandene     Mittel    ins Freie     a.uspufft     und der zur     Anpressung    des     Dichtung,---          n        r#     an die Dichtungsfläche notwendige  Überdruck im Augenblicke des     Auspuffens     hergestellt wird.  



  Bei Absperrvorrichtungen für die Enden  der     Hauptda.mpfleitung        a.ir    Eisenbahnfahr  zeugen ist es     vorteilhaft,    zwischen der       D\ichtungsflä,che    und der     Auslassmündung,     die zum     Anschluss    der     Heizkupplung    dient,  eine Ablaufstelle für das Kondenswasser  vorzusehen, so dass die infolge von     Undicht-          heit        des        Dichtungskörpers    etwa.

       austreten-          den        Wassertropfen    (Sickerwasser)     unmit.tA-          bar    ins Freie fliessen, während sie sonst in       lfie    am     Absperrorgan    hängende Kupplung  gelangen würden, was     zri    einem tropfen  weisen Zufrieren dieser letzteren führen  würde.

   Als     Offnung    für das     Kondenswasser     kann die kleine, oben erwähnte     Auspuff-          üffnuüg    dienen, die dann an     cler    früher be-    zeichneten Stelle angebracht wird und so  mit gleichzeitig beide angegebenen Z      ecke     Erfüllt.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der Erfindung, und zwar stellt       Fig.    1 einen vertikalen     Schnitt    in der       Abschlussstellung,    und     Fig.    ? einen hori  zontalen     Schnitt    in der     Offenstellung    durch  eine     Absperrvorrichtung    für die Haupt  dampfleitung von Eisenbahnfahrzeugen dar.  



  Es     bedeutet    1.     claSehiebergehäuse,    ?     d,ri          @lnschlullflancli    für     die        Ila.uptdampfleitung,     3 das An     schlussg;

  e\cinde    für die an der     Ab-          sperrvorricht=ung    hängende Kupplung. 4 den       stulpartigen    Dichtungskörper, der aus     einem     elastischen, aus Gummi bestehenden Dich  tungsring besteht, der     mittelst    eines Gewinde  ringes ä an dem     Körper    6 des     Abschluss-          organes    befestigt. ist.  



  Der Dichtungsring hat ein     winkelförini.-          ges    Profil: der eine     Schenkel    dient zur Be  festigung in der erwähnten Weise, der an  dere     Schenkel    ist frei und bewegt sieh ent  lang der metallischen Dichtungsfläche 7,  wenn die Absperrvorrichtung betätigt wird.  



  Die Spindel 8 ist in einer Stopfbüchse 9       abgedichtet    und mit einem Griff 10 ver  sehen.     Da.,-        Gehäuse    1 ist oben     durch    den       Deehel    11     abgeschlossen.    Ein Lösen des  Deckels ermöglicht ein. Herausheben des  ganzen     Absperrmechanismus    aus dem Ge  häuse und     ein    müheloses Auswechseln des  Dichtungsringes.

   Im untern Teil des Ge  häuses 1 ist eine kleine     Offnung    12 vor  gesehen, die durch eine entsprechende Off  nung 13 im untern Teile des     Abschlussorgan-          körpers        derart    gesteuert wird, dass in der       Abschlussstellung    der mit der Kupplung  verbundene Raum mit. der Aussenluft ver  bunden ist. In der     Offenstellung    des     Ab-          schlussorganes        (Fig.        ?)    ist die Öffnung 12  abgedeckt.

   Eine     Feder    13 sorgt dafür, dass  der Körper 6 des     Abschlussorganes    sieh von  seiner untern     Unterstützungsfläche    nicht  abhebt. Das     C*eli;iuse    ist mit einem     Schirm     14 versehen, der in der     Offenstellung    die  gefährdete Seite des Dichtungsringes vor  dem     vorbeiströmenden    Mittel schützt.

        Der Boden des Gehäuses ist mulden  förmig ausgebildet, so zwar, dass Wasser  tropfen, die bei abgesperrter Leitung durch       Undichtheit    des     Dichtungsringes    aus dem  Leitungsraum austreten, nicht in die Kupp  lung gelangen können, sondern aus dem       l.iefsten    Teile der Mulde durch die Ent  wässerungsöffnungen 13 und 12 ins Freie  abfliessen.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende:  Bei offener     Absperrvorrichtung        (Fig.    2)  strömt der Dampf aus der bei 2 angeschlos  senen Leitung in die bei 3 angeschlossene  Kupplung, oder umgekehrt. Der Dichtungs  körper 4 ist hierbei durch die metallische       Dichtungsfläche    7 am Gehäuse     bezw.    am  Schirm 14 gedeckt, so dass' Beschädigungen  durch vom Dampf mitgeführte Fremdkörper  oder auch durch die scheuernde Wirkung  des Dampfes oder Wassers selbst hintan  gehalten sind. Da in dieser Stellung der  Dichtungskörper allseits vom gleichen Druck  umgeben ist, so nimmt er seine natürliche  Gestalt an, in welcher er von der Dich  tungsfläche einen gewissen Abstand hat.

    Wird daher der Griff 10 aus der Offen  stellung in die Absperrstellung hinüber  bewegt, so     bewegt    sich der Dichtungskörper  an der metallischen Dichtungsfläche ohne  Berührung vorbei.  



  Hat der Dichtungskörper jedoch die Ab  sperrstellung erreicht, so ist gleichzeitig  auch die Öffnung 12 im Boden des Gehäuses  offen und der in dem mit der Kupplung  verbundenen Raum vorhandene Dampf pufft  ins Freie aus; dadurch ergibt sich eine  Druckdifferenz zwischen dem Gehäuseraum  auf der Eintrittsseite und dem Gehäuseraum  auf der Austrittsseite, der     Diehtungskörper     dehnt sich in der Querrichtung-     elastisch     aus und legt sich der metallischen Dich  tungsfläche dichtend an.

   In dieser Stellung  ist der Körper 6 des     Abschlussorganes    durch  den Druck des, Mediums     belastet.        Dieseir     Druck jedoch überträgt sich auf seine un  tere und obere Lagerung, so dass der da  durch hervorgerufene     Reibungswiderstand       bei der Bewegung,     entsprechend    dem klei  nen Durchmesser der Lager, nur gering ist.  An der     Dichtungsfläche    7 dagegen ist nur  jene Reibung zu     überwinden,    die durch die       Anpressung    des Dichtungskörpers 4 erzeugt  wird. Da diese     Anpressung    nicht grösser ist.

    als der Druck des Mediums auf die ring  förmige Berührungsfläche zwischen Dich  tungskörper 4 und Dichtungsfläche 7, so  ist der gesamte Reibungswiderstand bedeu  tend kleiner als bei den Schiebern bekann  ter Bauart.  



  Der     Absperrmechanismus    hat also ver  hältnismässig geringen Bewegungswiderstand.  Bei einem gewöhnlichen Schieber ist der  Reibungswiderstand des Schiebers von der  Grösse der     Sebieberfläche    innerhalb der  Dichtungsleiste     abhängig.     



  Die muldenförmige Ausbildung des Ge  häusebodens hat den Zweck, etwa durch     Un-          dichtheit    austretende Wassertropfen zu ver  hindern, in die Kupplung zu gelangen; da  durch wird ein tropfenweises Zufrieren der  unbenützten (abgesperrten) Kupplung bei  undichtem Absperrorgan vermieden.  



  Die Gestalt des Dichtungskörpers, und  im     Zqsammenhang    damit der Dichtungs  fläche, kann naturgemäss eine verschiedene  sein. Ist der     Dichtungskörper,    wie im dar  gestellten Fall, ein kreisrunder Ring, so  muss' die metallische Dichtungsfläche kugelig  ausgebildet sein. Soll diese     Dichtungsfläche     zum Beispiel aber die Gestalt eines Zylin  ders haben, so kann der Dichtungskörper  die Form eines gekrümmten Rechteckes  haben.  



  Die Vorteile einer Absperrvorrichtung  der beschriebenen Art gegenüber einer me  tallisch dichtenden bestehen in der fast voll  kommenen Dichtheit auch bei grösstem  Druck, in der     leichten    Beweglichkeit, im  Fortfall jeglichen Nachschleifens der Dich  tungsflächen, sowie in der     Ausw        echselbar-          keit    des Dichtungskörpers. Bei Verwendung  solcher Absperrvorrichtungen an den Enden  der     Hauptdampfleitung    von Eisenbahnfahr  zeugen, in welchem Falle an jeder Absperr  vorrichtung eine     Heizkupplung    hängt, wird      das     Einfrieren    der unbenützten Kupplung  verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absperrvorrichtung mit drehbarem Ab schlussorgan für Druckleitungen, insbeson dere für die Hauptda.mpfleitung von Eisen bahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung der Durchgangs- öffnung ein von dem Körper des drebba.ren Abschlussorganes getragener stulpartiger Dichtungskörper aus weichem Material vor gesehen ist,
    der in der Schlussstellung des Abschlussorganes unter der Wirkung des Druckes den Spalt zwischen dem Körper des drehbaren Abschlussorga.nes und dem Ge- liä use überbrückt.
    UNTERANSPMCHE L. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Dichtungskörper (4) derart gestaltet ist, dass er im unbelasteten Zustande von der metallischen Dichtungsfläche (7) absteht, während er in der Absperrstellung durch den L berdruck des in der Leitung vor- handenen- Mittels aufgebläht und an die Dichtungsfläche angepresst wird. ?.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass kleine Aus pufföffnungen auf der Austrittsseite des Absperrorganes in der Absperrstellung desselben zwangsläufig geöffnet werden, wodurch das Ausdehnen des stulpartigen Dichtungskörpers (.4) in der Absperr- ätellung beschleunigt wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspi¯uch, für die Hauptdampfleitung von Eisenbahn fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwischen der Dichtungsfläche (7) und der Auslassmündung (3 ), die zum Anschluss der Heizkupplung dient, Ablauföffnungen (1?), (13) für das Kondenswasser vor gesehen sind, so dass infolge Undichtheit der dichtenden Flächen austretende Was sertropfen (5ickcrjvasser) unmittelbar ins Freie abfliessen k < iiineit;
    , ohne in die an der Absperrvorrichtung hängende Kupplung zu gelangen.
CH118792D 1925-01-19 1926-01-14 Absperrvorrichtung mit drehbarem Abschlussorgan für Druckleitungen, insbesondere für die Hauptdampfleitung von Eisenbahnfahrzeugen. CH118792A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0529186A1 (de) * 1991-08-29 1993-03-03 Hoke Incorporated Kükenhahn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0529186A1 (de) * 1991-08-29 1993-03-03 Hoke Incorporated Kükenhahn

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