CH118859A - Anordnung zur Fernübertragung der Anzeigen von Messgeräten, unter Verwendung von periodisch Kontakte beeinflussenden Hilfsvorrichtungen. - Google Patents

Anordnung zur Fernübertragung der Anzeigen von Messgeräten, unter Verwendung von periodisch Kontakte beeinflussenden Hilfsvorrichtungen.

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CH118859A
CH118859A CH118859DA CH118859A CH 118859 A CH118859 A CH 118859A CH 118859D A CH118859D A CH 118859DA CH 118859 A CH118859 A CH 118859A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Anordnung<B>7.L11</B> Fernübertragung der     Anzeigen    von Messgeräten, unter     Verwendung     von periodisch Kontakte beeinflussenden Hilfsvorrichtungen.    Es ist bekannt, eine Zeigerstellung in  der Weise zu übertragen, dass man den Zei  ger mit einem Kontakt versieht, der beim  Ausschlag des Zeigers die Windungen eines       Spannungsteilers    mit kleinem Abstand über  streicht und behufs     Übertragung    des Aus  s     s        ehlages        durch        einen        Fallbügel        niederge-          drückt    wird,

   so dass an einem an den Span  nungsteiler über den kontakttragenden Zei  ger     angeschlossenen'    Voltmeter die vorhan  dene Teilspannung und damit die Grösse des  Ausschlages des kontaktgebenden Zeigers  abgelesen werden     _    kann. Diese     Anordnung     hat den Nachteil, dass beim Heben des Fall  bügels der Stromkreis des Voltmeters unter  brochen wird und daher dann das Voltmeter  in seine Nullage     zurizckzukehren    strebt.  



  Zur Behebung dieses Nachteils ist be  reits vorgeschlagen worden, das Voltmeter  mit einer     Arretiervorrichtung    zu versehen,  die den Zeiger bei der ruckweisen Einstel  lung jeweils in der letzten Stellung fest  hält und ihn im Augenblick der Neueinstel-         hing    freigibt. Durch diese     Anordnung    wird  aber der Raumbedarf des Empfängers     ver-          grössert.    Dies ist besonders dann ein erheb  licher Nachteil, wenn zur     Kontrolle    grosser  Anlagen eine grosse Anzahl von Empfängern  auf einer Schalttafel nebeneinander angeord  net sind, beispielsweise zwecks Übersicht  über die gesamte Stromverteilung der An  lage.  



  In einer Anordnung zur Fernübertra  gung der Anzeigen von Messgeräten unter  Verwendung von periodisch Kontakte be  einflussenden     Hilfsvorrichtungen    überfüh  ren gemäss der Erfindung die -Hilfsvorrich  tungen, z. B. Fallbügel, auf jeder     Messstelle     zwei Regelkontakte, die ihre Stellung ent  sprechend dem Werte der zu übertragenden  Grösse ändern, mit gleicher Frequenz, aber  solchem Phasenunterschied in die Arbeits  stellungen, dass stets wenigstens einer der  beiden Kontakte geschlossen ist.  



       Fig.    1 zeigt eine Ausführungsform der  gesamten neuen     Anordnung        finit    beispiels-      weise drei Paaren von je zwei Regelkontak  ten und     Spannungsteilern    auf der Geber  stelle;  In     Fig.    2 ist eine besondere Ausführung  der Anordnung der Regelkontakte darge  stellt;       Fig.    3 veranschaulicht eine andere Aus  führung der     Regelkontaktanordnung;          Fig.    4 zeigt eine besondere Ausführung  des Widerstandes, über den jeder Regelkon  takt verstellbar ist;  In     Fig.    5 ist ein weiteres Beispiel für  die Anordnung der Regelkontakte darge  stellt;

    In     Fig.    6 ist ein weiteres Ausführungs  beispiel der gesamten neuen Anordnung mit  einem Paar von zwei Regelkontakten und  einem durch sie regelbaren Widerstand dar  gestellt;       Fig.    7 veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel der neuen Anordnung für die Ver  wendung von     drahtlosen    Übertragungsmit  teln;       Fig.    8 zeigt ein weiteres Ausführungs  beispiel für die Verwendung von drahtlosen  Übertragungsmitteln.  



  In     Fig.    1 sind eine beliebige Anzahl von  Stromzeigern, deren Ausschlag übertragen  werden soll, vorgesehen. Jeder von ihnen ist  in doppelter Ausführung 1, 1', 2, 2', 3, 3'  vorhanden, wobei jedem Stromzeiger je ein  Spannungsteiler 4, 4', 5, 5', 6, 6' zugeordnet  ist. Die     Spannungsteiler    liegen in Parallel  schaltung an den Leitungen 7, 8, die mit  den Klemmen einer     Hilfsstromquelle    9 ver  bunden sind. Die beweglichen Kontakte der  Spannungsteiler 4, 4', 5, 5', 6, 6' befinden  sich an den Zeigern 10, 10', 11, 11', 12, 12'.  Die     Zeiger    eines zusammengehörigen Paares  von Strommessern sind miteinander leitend  verbunden. Die Verbindungen sind mit 13,  11, 15 bezeichnet.

   Weiter sind sie verbun  den mit entsprechenden Polen 16, 17, 18  dreier Voltmeter 19, 20, 21. Die andern Pole  22, 23, 24 der Voltmeter sind durch eine  Leitung 25 kurzgeschlossen und durch eine  Leitung 26 mit derjenigen     Leitung    7 zur       Hilfsstromquelle    9 verbunden, an der in der    Nullstellung auch die Zeiger 10-12' liegen.  In die Leitung 26 ist dann noch ein Strom  messer 27 von geringem Widerstand einge  baut, der die Ströme der Spannungszeiger  19-21 summiert.  



  Je zwei zugehörige Kontakte 10, 10',  11, 11' und 12, 12' werden wechselweise je  weils so lange     angelegt,    dass stets mindestens  einer, z. B. 10, von jedem Kontaktpaar, z. B.  10, 10', angelegt ist, das heisst die Perioden,  in der die Fallbügel sich bewegen, sind zum  Beispiel um<B>180'</B> verschoben, und die Kon  taktgebung ,jedes     Kontaktes        eines    Paares er  streckt sich über mehr als eine Halbperiode,  so dass am Anfang und Ende jeder Halb  periode beide Kontakte eines Paares gleich  zeitig aufliegen.

       Dii>        L'berlappung    der wirk  samen Zeiten beider     Kont,ikte        kann    auch so  weit gehen, dass .jeder Kontakt während  einer Periode nur so kurz unterbrochen wird,  wie es erforderlich ist,     damit    der Zeiger  seine neue Stellung einnimmt. \Während der       Überlappung    der     Kontaktgebung    stehen die  beiden Zeigerkontakte, z. B. 10 und 10', in  Stellungen, die nicht genau gleich sind, son  dern dem     Momenta.nwert        zweier    kurz auf  einanderfolgender Ausschläge entsprechen.  Ein an die beiden Kontakte, z.

   B. 10 und  10', angelegtes Voltmeter, z.     B.    7.9, zeigt auf  der Empfangsstelle von den beiden Werten,  die den einzelnen     Ausschlägen    entsprechen  würden, einen     Mittelwert    an. Die beiden  Werte weichen im allgemeinen um so we  niger voneinander ab, je schneller die Fall  bügel arbeiten. Haben die Fallbügel zwei.  kurze, um 180   versetzte Unterbrechungen,  so ist der im Empfängergerät     angezeigte     Mittelwert     jeweils        der    Mittelwert zwischen  Anfangs- und     Endausschlag    der letzten  Halbperiode.

   Ist die     L:bcrlappung    so kurz,  dass man ihren Einfluss     auf    die Zeigerstel  lung vernachlässigen     luinn.    so gibt das Emp  fängergerät immer den Ausschlag im Au  genblick des letzten     Fallbügela.usseb.la.ges,     zeigt also in halbperiodischem Wechsel die  einzelnen     Aussclil < ige    an den beiden Fall  bügeln. Der     Ausschlag    am Empfänger ist  in der letztgenannten Ausführung insofern      genauer, als er einem späteren Momentan  ausschlag am Geber entspricht, doch ist der  Unterschied - es handelt sich     im    Mittel um       ?4    Periode - nichtbedeutend.

   Bei der neuen  Anordnung wird eine Unterbrechung des  Stromes ohne Vergrösserung des Raum  bedarfes auf der Empfangsstelle vermieden.  



  Jedes Paar von Gebergeräten kann auch  durch ein einziges Gerät ersetzt und gleich  zeitig als Zeigergerät benutzt werden in  einer Anordnung nach dem Schema der       Fig.    2. In diesem trägt die Zeigerachse 28  ausser dem fest angesetzten Zeiger 29 noch  zwei drehbar aufgesetzte     Kontaktarme    30  und 31, die über     Spannungsteilerwider-          stände    32, 33 hinweggleiten und auf diese  durch nicht     mitgezeichnete    Fallbügel ab  wechselnd aufgedrückt werden. Die beiden  Arme 30, 31 sind mit der Achse 28 durch  je eine Spiralfeder 34 und 35 verbunden,  durch die sie, sobald die Beeinflussung  durch den Fallbügel aufhört, in die Stel  lung parallel zum Zeiger 29     gebracht    wer  den.

   Diese Federn 34, 35 werden zweck  mässig schwach gegenüber den eigentlichen       Systemfedern    gewählt, damit die Beeinflus  sung der Zeigerstellung durch die Gegenwir  kung dieser Federn sich in zulässigen Gren  zen hält. Die Abweichung darf nur ein  kleiner Teil der     Schwankung    des Ausschla  ges von einer     Kontaktgebung    bis zur näch  sten sein.  



  Die Ausführung der     Fig.    1 kann nach       Fig.    3 auch dadurch vereinfacht werden, dass  an Stelle je zweier     Spannungsteiler,    z. B.  4, 4', nur ein einziger, 4", verwendet wird,  an dem die beiden parallel geschalteten  Schleifkontakte 10, 10' der Messgeräte 1, 1'  entlang streichen. Diese Ausführung hat den  Vorzug, dass bei ihr in dem einen     Span-          nungsteiler    nur halb so viel Energie ver  braucht wird, wie in den zwei     Spannungs-          teilern    der Ausführung nach     Fig.    1.  



  Die Parallelschaltung der beiden     Span-          nungsteilerkontakte    eines Gebers hat auch  den Vorteil, dass beim Öffnen und Schliessen       einesKontaktes    der     bewegliclieKontakt    durch  seine Verbindung mit dem aufruhenden Kon-         takt    auf ungefähr dem gleichen Potential ge  halten wird wie der gegenüberstehende Punkt  der Wicklung des Spannungsteilers. Es kön  nen also. beim Öffnen und Schliessen an der  Unterbrechungsstelle keine in Betracht kom  menden     Spannungen    entstehen, die zur Fun  kenbildung und Schädigung der Kontakte       Veranlassung    geben können, wie dies bei  der Anordnung eines einzigen Schleifkon  taktes der Fall sein kann.  



  Für die Ausführung der Schaltung müs  sen im Falle der Verwendung von zwei     Ge-          bermessgeräten    für jede Übertragungsstelle       entweder    die beiden Geräte gleichen Skalen  verlauf haben, oder es muss bei ungleichem  Skalenverlauf unter Verwendung von zwei  Spannungsteilern wenigstens ein Spannungs  teil durch entsprechende Änderung des     Win-          dungsumfanges    längs der Wicklung derart  eingerichtet werden, dass gleichen Kontakt  stellungen an     beiden        Spannungsteilern     gleiche Werte des Ausschlages an den bei  den Messgeräten entsprechen.

   Die an sich  bekannte Änderung des     Windungsquer-          schnittes    zur Kompensation eines uner  wünschten Verlaufes der Spannungskurve  ist schematisch in     Fig.    4 dargestellt. In  diesem wechselt bei gleichbleibender Stärke  der isolierenden Tragplatte 36 die Breite  der Platte und damit der Umfang der ein  zelnen Drahtwindungen 37 in solcher Weise,  dass die Abhängigkeit der Spannung von  der Stellung des Kontaktes 38 den ge  wünschten Verlauf erhält.  



  In     Fig.    5 ist eine weitere Vereinfachung  der Anordnung der beiden Regelkontakte  dargestellt. Das Messgerät ist fortgelassen.  Nur seine Achse mit den Kontakten a und  b ist veranschaulicht. Die beiden Kontakt  arme a und b sind auf der Achse c eines       Messgerätes    mit losen Hülsen d und e aufge  setzt und durch Spiralfedern f und g mit  der Achse c verbunden, so dass jeder Kon  taktarm sich bei Freigabe entsprechend der  Stellung der Achse einstellt. Die Kontakt  flächen     h    und     i    beider Kontaktarme liegen  im Ruhezustand auf demselben Radius.

   Sie  werden mit der Wicklung k eines kreis-      bogenförmig gestalteten     Spannungsteilers     durch zwei Fallbügel     l    und in mit gleicher  Frequenz, aber solchem Phasenunterschied  periodisch in Berührung gebracht. dass stets  wenigstens einer der     Kontakte    geschlossen  ist. Die vordern Hälften der Fallbügel sind  der Deutlichkeit halber in der Abbildung       abgebrochen    dargestellt.  



  Es ist nicht     unbedingt    erforderlich,  dass beide     Kontaktarme    federnd mit der  Achse c des     blesssvstenis    verbunden sind.  Es     genügt    gegebenenfalls, wenn     dies    bei       einem    der     Kontaktarme    der Fall ist. Dann  findet die Änderung der     Zeigerstellunr     statt in den Zeitintervallen, in denen der  starr verbundene Zeiger freigegeben ist.  



  Die Gebergeräte nach den bisher erwähn  ten Figuren können noch eine weitere Ver  einfachung     erfahren,    die unter Umständen  von Nutzen sein kann,     nämlich    durch den  Ersatz des     Spannungsteilers    durch einen  einfachen Regelwiderstand. Diese Anord  nung gestattet, die Stromquelle an die Emp  fängerseite zu legen, ohne dass die Zahl der  Fernleitungen vermehrt würde. Auch kann  der gegenüber der Anordnung mit     Span-          nungsteiler    wesentlich geänderte Skalen  charakter erwünscht sein.     Fi(r.    6 zeigt in  schematischer Darstellung ein Ausführungs  beispiel für eine solche Anordnung.

   Die  Bezeichnungen der in Draufsicht gezeich  neten Geberanordnung entsprechen denen  der     Fig.    5, nur dass an Stelle des     Sp.a.nnungs-          teilers        l,,        (Fig.    5) in     Fig.    6 ein Regelwider  stand     k'    gesetzt ist. Eine Batterie o und ein  Anzeigegerät     p    befindet sich auf der Emp  fängerseite und sind mittelst Fernleitungen       q        in    die Geberanordnung angeschlossen.  



  Um die Verwendung von langen Fern  leitungen zwischen Geber- und Emp  fängerstelle     entbehrlich    zu machen und da  durch eine zuweilen gewünschte Verände  rung der Aufstellungsorte des Geber- und  des Empfängergerätes wesentlich     zti    erleich  tern, können die Ausführungsformen nach       Fig.    7 oder 8 verwendet werden.  



  In     Fig.    7 sind mit der Achse 41 eines  nicht dargestellten     Messgerätes    ein Zeiger 42    elastisch und ein anderer 4.3 starr verbun  den,     in    denen     Kontalztf,    4$ und 49 befestigt  sind. Diese spielen über     Spannungsteiler-          widerständen    44 und 45. Die zwischen dem  einen Pol, 46, der Stromquelle 47 und den  Kontakten 48 und 49, die mit der Achse 41  leitend verbunden sind, herrschende Span  nung wird durch     Leitungen    50 dem Gitter  kreis einer     Senderöhrenschaltung    51 zuge  führt und beeinflusst in bekannter Weise  die Intensität der ausgesandten Wellen.

   In  den dargestellten Stellungen berührt nun der       eine        Kont-ikt,    z. B. 48,     seinenWiderstand    44,  während der andere. 49, sich gerade einge  stellt hat,     ohne    den     Widerstand    45 zu be  rühren. An     der        Enipfängerröhrenschaltung     52 erhält man dann an einem in dem Ano  denkreis     lie-enden        Nlessgerät    53 einen Aus  schlag, der den Stellungen der Zeiger 42  und     43    entspricht.  



  Die in     Fig.    7 dargestellte Geberanord  nung lässt :ich auch in der Weise abändern,  dass in     Stufen    unterteilte Widerstände 44  und 45     Verwendung    finden. In diesem Falle  gleiten dann die     Kontakte    48 und 49 auf je  einem Satz von Kontaktplatten, die mit den  einzelnen Widerstandsstufen verbunden  sind. Bei dieser Ausführungsform stellt sich  der Zeiger des Empfangsgerätes 53 ruck  weise ein.  



       Zweclciniissii,-er    für solche     stufenweise     Übertragung ist     ge-ebenenfalls    als Emp  fangsgerät eine     frequenzempfindliehe    An  ordnung, besonders in     dem    Fall, dass man an  Stelle eines     Zcigergeräte.s    für die Anzeige  etwa. Signale für die     einzelnenKontaktstufen     am Geber     benutzen    will, beispielsweise Fall  klappen.     AIan    hat es dann in der Hand, die  Auslösung der Fallklappen von Stromkrei  sen bewirken zu lassen, die auf verschie  dene Frequenzen abgestimmt sind.

   Um an  Stelle der Spannung im Geber eine     Fre-          quenzänderuiig    zu erhalten, kann man an  die Platten 44", 45" an Stelle von Wider  ständen     Kapazitäten        5-1-        anschliessen,    wie in       Fig.    8 dargestellt. in dieser Figur sind       beide    Kontaktreihen 44", 45" an dieselbe       Reiliensclialtung    von.     IZapazitäten    54 an-      geschlossen, statt derer auch Widerstands  stufen vorgesehen sein können.

   Die Kapazi  täten zwischen dem einen Endpunkt der  Reihenschaltung und den Kontakten 48  und 49 werden mittelst der Leitungen 55 bei  56 in den Schwingungskreis des Senders 51       eingefügt.    Der Empfänger enthält im Ano  denkreis der Röhre 52 eine Parallelschal  tung von Zweigen 57, die auf die verschie  denen, mit den Kapazitätsstufen 54 erzeug  ten Frequenzen abgestimmt sind und von  denen jeder ein Relais 58 enthält, das bei  Erregung dieses Zweiges zum Beispiel eine  Fallklappe 59 betätigt. Die Anordnung nach       Fig.    8 eignet sich zum Beispiel für die Über  wachung von Leitungsnetzen oder Kraft  anlagen aller Art.  



  Um ohne drahtlose Übertragung die Reihe  der Fallklappen zu betätigen, hätte es zur       Übertragung    mindestens für jede Fallklappe  einer Leitung zum Anschluss an die zwei  entsprechenden     Kontaktplatten    der beiden  Kontaktreihen und ausserdem einer gemein  samen Rückleitung bedurft.  



  An Stelle drahtloser Übertragung kann  man, wie von andern     Übertragungen    be  kannt, auch eine drahtgerichtete Übertra  gung     verwenden,    bei der Geber und     Emp-          fängei        kapazitiv    mit einer anderweitig be  nutzten Fernleitung verbunden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Fernübertragung der An zeigen von Messgeräten unter Verwendung von periodisch Kontakte beeinflussenden Hilfsvorrichtungen, dadurch gekennzeich net, dass diese Hilfsvorrichtungen auf jeder Messstelle zwei Regelkontakte, die ihre Stellung entsprechend dem Werte der zu übertragenden Grösse ändern, mit unterein ander gleicher Frequenz, aber solchem Pha senunterschied periodisch in die Arbeitsstel lungen überführen, dass stets wenigstens einer der Kontakte geschlossen ist. UNTERANSPRüGHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Mess- stelle zwei Spannungsteiler zugeordnet sind, deren Kontakte mit den Zeigern je zweier gleichartiger Messgeräte ver bunden sind. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Mess- stelle ein einziger Spannungsteiler zu geordnet ist mit zwei beweglichen Kon takten, die mit den Zeigern zweier gleich artiger Messgeräte verbunden sind. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Kontakte beider Span- nungsteiler mit zwei Geräten von un gleichem Skalenverlauf verbunden sind und wenigstens der eine der beiden Spannungsteiler längs der Wicklung ver änderlichen 'V#rindungsumfang besitzt, um für den gleichen Skalenwert beider Geräte die gleiche Teilspannung am Spannungsteiler zu erzielen. 4. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kontakte mit den zugehörigen Zeigern der Mess- geräte starr verbunden sind. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kon takte mit den Zeigern der Messgeräte elastisch verbunden sind. 6. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Geber in einer Messstelle ein einziges Messgerät angeordnet ist mit zwei Spannungs- teilern, deren Kontaktarme mit der Zeigerachse des Messgerätes elastisch ver bunden sind. 7. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Angaben von parallel geschalteten Empfänger instrumenten in einem vorgeschalteten Stromzeiger summiert werden. B.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Regel kontakte durch die Achse des gleichen Messgerätes mit Bezug auf einen ein zigen Widerstand, der an seine Strom quelle angelegt ist, einstellbar angeord net sind. 9. Anordnung nach LTnteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der eine Kontakt elastisch und der andere Kon takt starr mit der Achse des blessgerätes verbunden ist. 10. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fern übertragung auf drahtlosem Wege be wirkt wird. 11.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Regelkontakte einer Messstelle in den Arbeitsstellungen veränderliche Spannungen unmittelbar an das Gitter einer Senderöhrenschal- tung legen. 1?. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass die beiden Regelkontakte einer Messstelle in den Arbeitsstellungen Teile einer Schaltung von Kapazitäten in den Schwingungskreis des Senders einschalten.
    <B>13.</B> Anordnung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass am Emp fänger eine Mehrzahl von Anzeigegeräten angeordnet ist, von denen jedes auf eine der bei der stufenweisen Änderung der Kapazitäten am Sender erzeugten Fre quenzen anspricht.
CH118859D 1924-12-31 1925-12-29 Anordnung zur Fernübertragung der Anzeigen von Messgeräten, unter Verwendung von periodisch Kontakte beeinflussenden Hilfsvorrichtungen. CH118859A (de)

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