CH119053A - Transformatorwicklung mit parallelen Stromzweigen und Anzapfungen. - Google Patents

Transformatorwicklung mit parallelen Stromzweigen und Anzapfungen.

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CH119053A
CH119053A CH119053DA CH119053A CH 119053 A CH119053 A CH 119053A CH 119053D A CH119053D A CH 119053DA CH 119053 A CH119053 A CH 119053A
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Transformatorwieklung        init    parallelen     Stromzweigen    lind     Anzapfungen.       Hatte man bei Transformatoren, deren       Wieklung    aus mehreren parallelgeschal  teten     Stromz-v#,eigen    besteht,     Anzapfungen          zn     anzubringen, so pflegte man bisher die ver  schiedenen Wicklungszweige an entsprechen  den Stellen anzuzapfen und die     Anzapf-          punkte    elektrisch miteinander zu verbinden,  wie aus     Fig.   <B>1</B> ersichtlich.

   Darin bedeutet a,  zum Beispiel die Primärwicklung, mit     b    und  <B>c</B> sind die beiden Zweige der Sekundärwick  lung des Transformators bezeichnet, von  deren     Anzapfungen   <B><I>d,</I></B><I> e,<B>f</B></I> gerade die mitt  lere e benutzt wird. Die     Anzapfpunkte    der  beiden Zweige<B>b</B> und<B>c</B> sind durch Leitungs  stücke<I>i,<B>k</B></I> miteinander verbunden, und der  momentane Stromverlauf ist durch Pfeile,  <B>i</B>     -tilo-edeutet,    während stromlose Teile mit o  bezeichnet sind.

   Danach bleiben bei Strom  abnahme an der     Anzapfung    e die     Wick-          hingsteile    beider Zweige zwischen den     An-          zapfungen   <B>d</B> und e stromlos.  



  Erfindungsgemäss wird nun mindestens  ein Teil der     Anz-apfungen    nur an einzelnen  der am Ende in normaler Weise parallelge  schalteten     Stromz-weige    angebracht, während       die    andern Stromzweige dort nicht     ange-          in            7apft    werden. Dies ergibt, wie aus     Fig.   <B>2)</B>  ersichtlich, einen ganz andern Stromverlauf,  grösseren Spannungsabfall und auch höhere  Kupferverluste. Aber die neue Schaltung  bietet den Vorteil erheblich geringerer     IX.ii-          zahl    von     Anzapfungen    samt Ableitungen, die.

         fabrikatorisch    immer gewisse Schwierigkei  ten bieten. Dadurch wird an Kosten, Ge  wicht und Platz gespart. Die neue Anord  nung gestattet also bei gegebenen Platzver  hältnissen mehr     Anzapfungen    anzubringen  und daher mehr verschiedene Spannungen     mi     erzielen. Unter Umständen kann es von Vor  teil sein, und zum Beispiel Platz     erspa,ren,     wenn man bei zwei parallelen Stromzweigen  die     Anzapfungen    abwechselnd an verschie  denen Stromzweigen anordnet, etwa wie in       Fig.   <B>3</B> dargestellt.  



  Die neue Anordnung besitzt ausser den  genannten noch weitere Vorteile.     Bekannt-          lieh    sind, besonders bei     Grosstransformatoren,     Ungleichheiten in den parallelen     Wieklungs-          strängen    nicht zu vermeiden; daher treten       Ausgleichströme    auf, die durch die Verbin  dungsleitungen der     Anzapfungen    nach     fler     bisherigen Ausführungsart bequeme     -N#Te"e     n      finden.

   Die neue Art der Ausführung der       ,-Inzapfungen,    bei der die Verbindungslei  tungen ganz oder teilweise wegfallen, ge  stattet die     Ausgleichströme   <B>je</B> nach dein  Fall mehr oder weniger vollständig     züi        umter-          drücken.     



  Für bestimmte Zwecke, beispielsweise  wenn es sieh darum handelt, bei einzelnen  Spannungsstufen möglichst geringe Kupfer  verluste zu erhalten, kann man gemäss     Filg.     <B>-1</B> die alte mit der neuen Anordnung kombi  nieren. Hier hat zum Beispiel die     An-          zapfung   <B>g</B> eine Verbindungsleitung m mit  dem     Wieklungszweig   <B>b</B>     Arlialten,    so     dass    bei  Benutzung dieser     Anzapfung    die Wicklungs  teile zwischen den     Anzapfungen   <B>g</B> und     dPDI          Wichlungsende   <B>d</B> stromlos bleiben.  



       M,        #i11    man mehr als zwei     parallelgesehal-          tete    Stromzweige nach der neuen Methode  mit     Anzapfungen    versehen, so kann man ent  weder gemäss     Fig.   <B>5</B> dem durch den Summen  strom der andern Zweige<B>b</B> und     c    stärker be  lasteten Teil n des angezapften Zweiges<B>p</B>       (-iiien        -rösseren        Kupferquersehnitt    geben.

    oder man kann bei gerader Zahl der Zweige,  wie in     Fig.   <B>6</B> für vier Zweige<B><I>b,</I></B><I> c,<B>p,</B></I>     q    ge  zeigt, dieselben in zwei Gruppen von     gleich-          ZD    en  viel     Zwei-en    teilen, die unter sich in der.

         bisherigenWeise,    zusammen aber nach der  Erfindung geschaltet sind; das heisst die  Zweiggruppe<B>b,</B>     c    erhält eine     Anzapfung    nur  im Zweig     c-.    die Zweiggruppe<B><I>p,</I></B>     q    eine     An-          7apfung    nur am Zweig     q,    diese beiden     An-          z--.ipfungen    werden aber durch eine Leitung i  miteinander verbunden.

   Eine weitere derar  tige,     Doppelanzapfung   <B>f</B> mit     Verbindungs-          l(-itung        k,    ist gemäss der abwechselnden Aus  führungsform nach     Fig.   <B>3,</B> an den Zweigen       b    und<B>p</B> angeschlossen und     gestriehelt    ge  zeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transformatorwieklung mit an den En den in normaler Weise paralleIgeselialteten <B>en</B> Stromzweigen und mit Anzapfungen. en tD <B>,</B> da<B>-</B> durch -- l#eilii7c-ieliiiet, dass mindestens (-in ne Teil der Aiimpfungen nur an einzelnen der Strom7weige #iiigul)i-zielit sind,
    während die andern (lort nicht ano- 7apft sind. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> l'riiisforiniifor-%vi(!li#luii,- naeh Patentan- sprueli, dadurch gekenn7eiehnet, dass diu Anzapfungen an verschiedenen Strom- zweicen -,iii-#eordiiet sind.
    <B><U>9.</U></B> Transfornial 'orwichlung nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurell --c-Ii#(-nn7eielinet, dass die Anzapftingen bei zwei Stroinzweigen abwechselnd an den b(-iden Stromzweiven -eordnet sind.
    3. Transforinatorwicklung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ])ei mehr als zwei parallelgesehalteten Strom- zwei--(In die (len Stiiiiiiiciistroiii anderer Wicklungszweige führenden Wicklungs teile des angezapften Zweiges entspre- ehend crösseren Kupfersehnitt aufweisen.
    4. Transförmatorwieklung, nach Patentan spruch, dadurch gehennzeiehnct, dass bei einer geraden Zahl<B>voll</B> mehr als zwei parallelgesehalteten Zweigen zwei Zweig- ,-ruppen gebildet und diese<B>je</B> für sieh in D e_-I der im Patenlanspruch gekennzeichneten Weise gesehaltet sind, während die einan der entsprechenden Aii7apfungen der ver schiedenen Gruppen unmittel bar verbunden sind.
CH119053D 1925-03-09 1926-02-11 Transformatorwicklung mit parallelen Stromzweigen und Anzapfungen. CH119053A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162482B (de) * 1956-08-10 1964-02-06 Franz Braden Spule fuer elektrische Maschinen und Geraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1162482B (de) * 1956-08-10 1964-02-06 Franz Braden Spule fuer elektrische Maschinen und Geraete

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