CH119055A - Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren. - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren.

Info

Publication number
CH119055A
CH119055A CH119055DA CH119055A CH 119055 A CH119055 A CH 119055A CH 119055D A CH119055D A CH 119055DA CH 119055 A CH119055 A CH 119055A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switched
alone
asynchronous
power supply
excited
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haftung Siemens- Beschraenkter
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Publication of CH119055A publication Critical patent/CH119055A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit  Netzteilen abgeschalteten, nicht vom Netz erregten Asynchrongeneratoren.    Man hat wiederholt versucht, gewöhn  liche Drehstrommotoren dadurch zu Gene  ratoren zu machen, dass man sie etwas über  synchron antreibt, zum Beispiel durch Was  serturbinen. Bekanntlich kann unter diesen  Umständen die gewöhnliche Asynchron  maschine mit kurzgeschlossenem Anker un  ter gleichzeitigem Bezug von Blindleistung  aus dem Netz Wirkleistung geben. Hierbei  hat sich herausgestellt, dass ein derartiger  Betrieb unter normalen Verhältnissen zwar  einwandfrei geht, jedoch zum Stillstand  kommt, wenn die Spannung, auf welche  die     Asynchron-Generatorenanlage    arbeitet,  vorübergehend ausbleibt.

   Dann verliert die       Asynchronmaschine    völlig ihr Feld und  kann wegen Wegfall des Bezuges von Mag  netisierungsstrom aus dem Netz selbst kei  nerlei Spannung mehr erzeugen. Infolgedes  sen wird die Drehzahl der Maschine durch  die     Antriebsmaschine    in der Regel derartig  rasch und derartig hoch gesteigert, dass sich  die Maschine bei Wiederkehr der Spannung  bereits über dem sogenannten Kippschlupf    befindet. Bekanntlich können Asynchron  maschinen ein maximales Moment nur aus  üben bei einem gewissen, vom Synchronis  mus nicht allzu weit (zirka 10-15 %) ent  fernten Schlupf. Sobald dieser Schlupf  überschritten wird, nimmt das Drehmoment,  das die Maschine ausüben kann, wieder ab.

    Wenn also die Spannung in einem Augen  blick zurückkehrt, in dem infolge des vor  herigen Leerlaufes die Drehzahl der Ma  schine schon über den     Kippschlupf    hinaus  gekommen, ist, wird die Maschine zwar noch  Leistung abgeben, dabei fällt aber ihr Dreh  moment dauernd ab. Trotz     Wiederkehr    der  Netzspannung also und trotz einer anfäng  lich auftretenden Belastung kann die Ma  schine immer schneller gehen, nimmt immer  grössere wattlose Ströme auf und muss aus  diesem Grunde schliesslich abgestellt werden  oder stellt sich durch ihre Schutzeinrich  tung gegen so hohe Drehzahlen von selbst  ab.  



  Man hat nun vorgeschlagen, bei sol  chen     Asynchrongeneratoren    das Durchgehen      dadurch zu verhüten, dass man den Maschi  nensatz aus Generator und Antriebsmaschine  mechanisch oder elektrisch bremst. Bei einem  Maschinensatz, der zugleich auch noch  einen Gleichstromerzeuger enthält, hat man  zu demselben Zweck mit dem Gleichstrom  erzeuger einen Widerstand gespeist.  



  Man könnte nun bei solchen Asynchron  generatoren, die ihren Magnetisierungs  strom nicht vom Netz erhalten, die aber,  wenn sie allein oder mit Netzteilen von der  Anlage getrennt werden, ebenfalls durch  gehen können, dieselben Mittel anwenden.  Nach der Erfindung wird jedoch ein neues,  sehr einfaches Mittel gegen das Durchgehen  solcher Maschinen vorgeschlagen. Es be  steht darin, dass die Asynchrongeneratoren  selbst elektrisch auf eine Ersatzbelastung  geschaltet werden. Die Asynchrongenera  toren, die zum Beispiel durch eine Dreh  felderregermaschine gespeist werden, be  schaffen sieh ihren Magnetisierungsstrom  selbst.

   Die durch diesen Magnetisierungsstrom  aufrecht erhaltene Eigenspannung des     Asyn-          chrongenerators    kann dazu benutzt werden,  die Ersatzbelastung durch ein Relais einzu  schalten, wenn der Asynchrongenerator  allein oder mit Netzteilen von der Anlage  getrennt wird. Asynchrongeneratoren mit  Drehstromerregermaschinen, die so einge  stellt sind, dass sie sich selbst erregen, das  heisst vom Netz keinen Blindstrom zu bezie  hen brauchen, besitzen bekanntlich die Ei  genschaft, auch auf Spannung zu bleiben,  wenn sie allein oder mit Netzteilen von der  Anlage getrennt werden.

   Wenn dann die  Drehzahl des Asynchrongenerators zunimmt,  so steigt zugleich die von diesem Generator  erzeugte Spannung, und diese Spannungs  steigerung soll dazu verwendet werden, ein  Spannungsrelais zu betätigen, das bei nor  maler Spannung noch nicht wirkt. Dieses  Relais schaltet durch geeignete Hilfsstrom-    kreise den Asynchrongenerator elektrisclh  auf eine Kunst belastung. Hierdurch wird  erreicht, dass dann, wenn der Asynchron  generator allein oder zusammen mit Netz  teilen abgeschaltet wird, die Spannung und  die Drehzahl des Asynehrongenerators zu  nächst zwar etwas ansteigt, dass aber das  Ansteigen beider Werte durch das Hinzu  schalten der     Kunstbelastung    begrenzt wird  und wieder auf Werte zurückgeführt wird,  die annähernd den normalen Verhältnissen  entsprechen.

   Infolgedessen bleiben derartige  Generatoren auf passender Drehzahl und  können bei Wiederkehr normaler Netzver  hältnisse wieder in Verbindung mit dem  Netz gebracht werden, wobei die Ersatz  belastung abgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhinderung unzuläs siger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht vom Netz erregten Asynehrongeneratoren, da durch gekennzeielrnet, dass der Generator elektrisch auf eine Ersatzbelastung geschal tet wird. UNTERANSPRÜCHE: I. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatzbelastung in Abhängigkeit von der Erhöhung der Eigenspannung der Asynclirongenera- toren eingeschaltet wird. ?.
    Verfahren nacli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Ersatzbelastung nach Wiederkehr normaler Netzverhält nisse abgeschaltet wird.
CH119055D 1926-02-13 1926-02-13 Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren. CH119055A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH119055T 1926-02-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH119055A true CH119055A (de) 1927-03-16

Family

ID=4378025

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH119055D CH119055A (de) 1926-02-13 1926-02-13 Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH119055A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2238364C3 (de) Elektrische Transmissionsanordnung
CH119055A (de) Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren.
AT112245B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Sicherung des Betriebes von Erzengerstationen mit Asynchrongeneratoren.
WO1988000409A2 (en) Power circuit for switching the number of poles on the rotor of synchronous machines by using rotative diodes
DE668133C (de) Verfahren zum Umsteuern eines elektrisch angetriebenen Schiffes
DE535053C (de) Verfahren zur Verhinderung unzulaessiger Drehzahlen eines vom Netz abgeschalteten Asynchrongenerators
DE473161C (de) Verfahren zum Betrieb einer turboelektrischen Kraftanlage mit zwei oder mehr mit einer einzigen Antriebsdampfturbine mechanisch gekuppelten Stromerzeugern
DE461843C (de) Erregeranordnung fuer Wechselstromerzeuger hoher Umlaufzahl, insbesondere fuer Turbogeneratoren grosser Leistung
AT284256B (de) Verfahren zum Betrieb eines Notstromaggregates
DE480897C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Synchronisieren oder Synchronhalten parallel arbeitender Generatoren bei oder nach Stoerungen in der Leitungsanlage
AT130549B (de) Verfahren und Anordnung zur Übererregung von synchronen oder asynchronen Blindleistungsmaschinen oder Generatoren.
AT116944B (de) Anordnung zum Anlassen und Grobsynchronisieren einer Synchronmaschine.
DE743497C (de) Verfahren und Anlage zur elektromechanischen Kraftuebertragung insbesondere fuer Motorfahrzeuge
DE640872C (de) Anordnung zur Erregung von Synchronmaschinen
DE964892C (de) Synchrongenerator mit direkt gekuppeltem Hilfsgenerator
DE608477C (de) Bremsschaltung fuer Verladebruecken und aehnliche Anlagen
DE223648C (de)
AT105541B (de) Umformeranordnung.
DE909599C (de) Elektrischer Schiffsantrieb mit einem oder mehreren Synchrongeneratoren und einem oder mehreren Wechselstrommotoren
DE392058C (de) Seilmotorpflug fuer Zweimaschinen-Betrieb mit elektrischem Anlasser
AT133172B (de) Mehrmotorenantrieb für Rotationsmaschinen.
DE820920C (de) Stromerzeugungsanlage mit Dynamomaschine zur Speisung einer Sammlerbatterie mit Gleichstrom und von Verbraucherstromkreisen mit Gleichstrom und Wechselstrom
AT118517B (de) Anordnung zum Betrieb in Reihe geschalteter Fahrzeugmotoren.
CH167940A (de) Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Flammenbogenöfen, welche durch von Gegenlaufturbinen angetriebene Gleichstromerzeuger gespeist werden.
DE403224C (de) Elektrischer Anschlussapparat fuer aerztliche Zwecke