CH119055A - Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren. - Google Patents
Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
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- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
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Description
Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht vom Netz erregten Asynchrongeneratoren. Man hat wiederholt versucht, gewöhn liche Drehstrommotoren dadurch zu Gene ratoren zu machen, dass man sie etwas über synchron antreibt, zum Beispiel durch Was serturbinen. Bekanntlich kann unter diesen Umständen die gewöhnliche Asynchron maschine mit kurzgeschlossenem Anker un ter gleichzeitigem Bezug von Blindleistung aus dem Netz Wirkleistung geben. Hierbei hat sich herausgestellt, dass ein derartiger Betrieb unter normalen Verhältnissen zwar einwandfrei geht, jedoch zum Stillstand kommt, wenn die Spannung, auf welche die Asynchron-Generatorenanlage arbeitet, vorübergehend ausbleibt.
Dann verliert die Asynchronmaschine völlig ihr Feld und kann wegen Wegfall des Bezuges von Mag netisierungsstrom aus dem Netz selbst kei nerlei Spannung mehr erzeugen. Infolgedes sen wird die Drehzahl der Maschine durch die Antriebsmaschine in der Regel derartig rasch und derartig hoch gesteigert, dass sich die Maschine bei Wiederkehr der Spannung bereits über dem sogenannten Kippschlupf befindet. Bekanntlich können Asynchron maschinen ein maximales Moment nur aus üben bei einem gewissen, vom Synchronis mus nicht allzu weit (zirka 10-15 %) ent fernten Schlupf. Sobald dieser Schlupf überschritten wird, nimmt das Drehmoment, das die Maschine ausüben kann, wieder ab.
Wenn also die Spannung in einem Augen blick zurückkehrt, in dem infolge des vor herigen Leerlaufes die Drehzahl der Ma schine schon über den Kippschlupf hinaus gekommen, ist, wird die Maschine zwar noch Leistung abgeben, dabei fällt aber ihr Dreh moment dauernd ab. Trotz Wiederkehr der Netzspannung also und trotz einer anfäng lich auftretenden Belastung kann die Ma schine immer schneller gehen, nimmt immer grössere wattlose Ströme auf und muss aus diesem Grunde schliesslich abgestellt werden oder stellt sich durch ihre Schutzeinrich tung gegen so hohe Drehzahlen von selbst ab.
Man hat nun vorgeschlagen, bei sol chen Asynchrongeneratoren das Durchgehen dadurch zu verhüten, dass man den Maschi nensatz aus Generator und Antriebsmaschine mechanisch oder elektrisch bremst. Bei einem Maschinensatz, der zugleich auch noch einen Gleichstromerzeuger enthält, hat man zu demselben Zweck mit dem Gleichstrom erzeuger einen Widerstand gespeist.
Man könnte nun bei solchen Asynchron generatoren, die ihren Magnetisierungs strom nicht vom Netz erhalten, die aber, wenn sie allein oder mit Netzteilen von der Anlage getrennt werden, ebenfalls durch gehen können, dieselben Mittel anwenden. Nach der Erfindung wird jedoch ein neues, sehr einfaches Mittel gegen das Durchgehen solcher Maschinen vorgeschlagen. Es be steht darin, dass die Asynchrongeneratoren selbst elektrisch auf eine Ersatzbelastung geschaltet werden. Die Asynchrongenera toren, die zum Beispiel durch eine Dreh felderregermaschine gespeist werden, be schaffen sieh ihren Magnetisierungsstrom selbst.
Die durch diesen Magnetisierungsstrom aufrecht erhaltene Eigenspannung des Asyn- chrongenerators kann dazu benutzt werden, die Ersatzbelastung durch ein Relais einzu schalten, wenn der Asynchrongenerator allein oder mit Netzteilen von der Anlage getrennt wird. Asynchrongeneratoren mit Drehstromerregermaschinen, die so einge stellt sind, dass sie sich selbst erregen, das heisst vom Netz keinen Blindstrom zu bezie hen brauchen, besitzen bekanntlich die Ei genschaft, auch auf Spannung zu bleiben, wenn sie allein oder mit Netzteilen von der Anlage getrennt werden.
Wenn dann die Drehzahl des Asynchrongenerators zunimmt, so steigt zugleich die von diesem Generator erzeugte Spannung, und diese Spannungs steigerung soll dazu verwendet werden, ein Spannungsrelais zu betätigen, das bei nor maler Spannung noch nicht wirkt. Dieses Relais schaltet durch geeignete Hilfsstrom- kreise den Asynchrongenerator elektrisclh auf eine Kunst belastung. Hierdurch wird erreicht, dass dann, wenn der Asynchron generator allein oder zusammen mit Netz teilen abgeschaltet wird, die Spannung und die Drehzahl des Asynehrongenerators zu nächst zwar etwas ansteigt, dass aber das Ansteigen beider Werte durch das Hinzu schalten der Kunstbelastung begrenzt wird und wieder auf Werte zurückgeführt wird, die annähernd den normalen Verhältnissen entsprechen.
Infolgedessen bleiben derartige Generatoren auf passender Drehzahl und können bei Wiederkehr normaler Netzver hältnisse wieder in Verbindung mit dem Netz gebracht werden, wobei die Ersatz belastung abgeschaltet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhinderung unzuläs siger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht vom Netz erregten Asynehrongeneratoren, da durch gekennzeielrnet, dass der Generator elektrisch auf eine Ersatzbelastung geschal tet wird. UNTERANSPRÜCHE: I. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatzbelastung in Abhängigkeit von der Erhöhung der Eigenspannung der Asynclirongenera- toren eingeschaltet wird. ?.Verfahren nacli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Ersatzbelastung nach Wiederkehr normaler Netzverhält nisse abgeschaltet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH119055T | 1926-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH119055A true CH119055A (de) | 1927-03-16 |
Family
ID=4378025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH119055D CH119055A (de) | 1926-02-13 | 1926-02-13 | Verfahren zur Verhinderung unzulässiger Drehzahlen von allein oder zusammen mit Netzteilen abgeschalteten, nicht von Netz erregten Asynchrongeneratoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH119055A (de) |
-
1926
- 1926-02-13 CH CH119055D patent/CH119055A/de unknown
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