DE964892C - Synchrongenerator mit direkt gekuppeltem Hilfsgenerator - Google Patents

Synchrongenerator mit direkt gekuppeltem Hilfsgenerator

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DE964892C
DE964892C DEB9322A DEB0009322A DE964892C DE 964892 C DE964892 C DE 964892C DE B9322 A DEB9322 A DE B9322A DE B0009322 A DEB0009322 A DE B0009322A DE 964892 C DE964892 C DE 964892C
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DE
Germany
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generator
auxiliary
exciter
main
auxiliary generator
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Expired
Application number
DEB9322A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Muellner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
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Application granted granted Critical
Publication of DE964892C publication Critical patent/DE964892C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/38Structural association of synchronous generators with exciting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Synchrongenerator mit direkt gekuppeltem Hilfsgenerator Bei großen Synchrongeneratoren, insbesondere solchen mit vertikaler Welle und Antrieb durch Wasserturbinen, kann aus verschiedenen Gründen die Anordnung einer sonst üblichen, mit dem Generator direkt gekuppelten Gleichstromerregermaschine uritunlich sein. Man ist deshalb vielfach dazu übergegangen, für die Lieferung des Erregerstromes ein besonderes Umformeraggregat, bestehend aus einem Wechselstrom- bzw. Drehstrommotor und einem Gleichstromgenerator, vorzusehen.
  • Der Motor eines solchen Umformers kann dabei über einen geeigneten Transformator an das gleiche Netz angeschlossen werden, das vom Hauptgenerator gespeist wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei Netzkurzschlüssen und dadurch bedingten Spannungsabsenkungen im Netz der Motor des Erregerumformers kippen und stehenbleiben kann, so daß der Hauptgenerator span nungslos wird, anstatt in üblicher Weise mit verstärkter Erregung weiterzuarbeiten.
  • Man kann zwar diesen Nachteil dadurch vermeiden, daß man zur Speisung des Erregerumformers das gewöhnlich in größeren Kraftwerken vorhandene Eigenbedarfsnetz heranzieht. Ein solche Maßnahme widerspricht aber der üblichen Forderung, nach welcher jeder Generator so ausgerüstet sein soll, daß er ohne Zuhilfenahme einer fremden Stromquelle auf Spannung gebracht und betrieben werden kann.
  • Weiter sind Synchrongeneratoren bekannt, bei denen die genannten Nachteile dadurch vermieden sind, daß die Erregerleistung wieder durch eine direkt mit dem Hauptgenerator gekuppelte Hilfsmaschine erzeugt wird, die jedoch nicht als Gleichstromgenerator, sondern als Wechselstrom-, vorzugsweise Drehstromgenerator ausgebildet ist, der vielfach in der erforderlichen Größe und Bauart leichter herzustellen und unterzubringen ist als ein entsprechender Gleichstromgenerator. Dieser Hilfsgenerator speist dann das obenerwähnte Umformeraggregat, welches im Betrieb die Gleichstromerregung des Haupt- wie des Hilfsgenerators liefert.
  • Wie ohne weiteres zu ersehen ist, ist auch bei dieser Anordnung zur Inbetriebnahme eines solchen Maschinensatzes zunächst eine besondere Gleichstromquelle für die Erregung des Hilfsgenerators notwendig, so daß auch hiermit die Forderung nach vollständiger Unabhängigkeit des Maschinensatzes von fremden Stromquellen nicht erfüllt ist.
  • Durch besondere Kunstschaltungen, z. B. die Einsschaltung einer Kondensatorenbatterie, läßt sich zwar unter Umständen auch das Hochfahren des Maschinensatzes ohne besondere Hilfsstromquelle ermöglichen, jedoch sind solche Einrichtungen sehr kostspielig und wirken dabei nicht unbedingt zuverlässig.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, als Hilfsgenerator eine an sich bekannte Synchronmaschine mit Dauermagnetpolen zu verwenden. Da mit Dauermagneten nicht die gleiche Feldliniendichte im Luftspalt zu erzielen ist wie mit Elektromagneten, so fallen die Generatoren mit Dauermagneterregung erheblich größer aus, als solche der üblichen Bauart mit elektromagnetischer Erregung. Außerdem sind die erforderlichen hochwertigen Magnetwerkstoffe sehr kostspielig, und es besteht die Gefahr, daß die magnetomotorische Kraft der Dauermagnete mit der Zeit nachläßt. Ein weiterer Nachteil solcher durch Dauermagnete erregter Maschinen liegt darin, daß bei äußeren und inneren Kurzschlüssen keine Möglichkeit besteht, die Maschine durch Entregung schnell spannungslos zu machen, so daß in solchen Fällen die Wicklung verbrennen kann.
  • Es ist weiter bekannt, durch Dauermagnete erregte Hilfsgeneratoren geringer Leistung vorzusehen, die nur ein kleines Hilfserregeraggregat speisen, welches lediglich der Einleitung des Erregungsvorganges dient, während die Erregung im Normalbetrieb durch ein Haupterregeraggregat erfolgt, dessen Motor in der eingangs erwähnten Weise vom Hauptgenerator bzw. dem mit diesem verbundenen Netz gespeist wird, wobei aber auch die eingangs erwähnten Nachteile bestehen.
  • Schließlich ist auch schon vorgeschlagen worden, als Hilfsgenerator eine Maschine zu verwenden, die sowohl durch Dauermagnete als auch zusätzlich elektromagnetisch erregt wird. Dabei ist vorgesehen, daß der die Erregung des Hauptgenerator liefernde Erregerumformer unmittelbar durch den Hilfsgenerator angelassen wird. Da für den Anlauf dieses Aggregates eine erhebliche Energie erforderlich ist, die der Hilfsgenerator zunächst bei Erregung. allein durch die Dauermagnete liefern muß, so müssen die letzteren verhältnismäßig stark bemessen sein. Die erwähnten Nachteile von Maschinen mit Dauermagneterregung sind daher auch bei dieser Anordnung wenigstens zum Teil vorhanden, insbesondere wird die Gefahr des Verbrennens der Wicklung des Hilfsgenerators bei Kurzschlüssen nicht mit Sicherheit vermieden. Diese Nachteile bestehen besonders dann, wenn -wie es vielfach aus Zweckmäßigkeitsgründen gefordert wird - der Motor des Erregeraggregates gleichzeitig zum Antrieb irgendwelcher Hilfseinrichtungen, wie Pumpen od. dgl., dient.
  • Zur Vermieidung aller der erwähnten Nachteile bedient sich die Erfindung ebenfalls eines solchen, sowohl durch Dauermagnete als auch zusätzlich elektromagnetisch erregten Hilfsgenerators. Im Gegensatz zu dem erwähnten Vorschlag sieht sie jedoch außerdem die ebenfalls erwähnte bekannte Unterteilung des Erregeraggregates in ein Haupt-und ein Hilfserregeraggregat vor, jedoch in einer wesentlich anderen Kombination, als bisher bekannt ist.
  • Nach der Erfindung speist bei einem Synchrongenerator mit angekuppeltem Hilfsgenerator und mit Haupt- und Hilfserregeraggregat der mit Dauermagnetpolen und mit einer zusätzlichen Erregerwicklung ausgerüstete Hilfsgenerator die Antriebsmotoren beider Erregeraggregate, wobei die Hilfserregermaschine die Zusatzerregung des Hilfsgenerators liefert. Ferner sind Schaltmittel vorgesehen, um den gegebenenfalls noch zusätzlich belasteten Motor des Haupterregeraggregates erst nach erfolgter zusätzlicher Erregung des Hilfsgenerators durch das Hilfserregeraggregat einzuschalten und die Haupterregermaschine zu erregen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Anordnung besteht aus einem Hauptgenerator I und einem Hilfsgenerator 2 mit einer Zusatzerregung 2'. Der Hilfsgenerator weist ferner die zum Anfahren des Hilfserregeraggregates dienenden und entsprechend bemessenen Dauermagnete auf. Das Hilfserregeraggregat besteht aus einen kleinen Antriebsmotor 3a, der vom Hilfsgenerator -2 unmittelbar gespeist wird und die Hilfserregermaschine 5 antreibt.
  • Das Haupterregeraggregat setzt sich aus dem Antriebsmotor 3b und der Haupterregermaschine zusammen. Die kleine Hilfserregermaschine 5 speist die Zusatzerregerwicklung 2' und in dem gewählten Beispiel auch die Erregerwicklung der Haupterregermaschine 4. Zum Einschalten des Haupterregeraggregates, nachdem der Hilfsgenerator seine volle oder annähernd volle Spannung erreicht hat, dient der Schalter S. Mit dem Haupterregeraggregat ist ein Pumpensatz P gekuppelt, der infolge der Trennung des Erregeraggregates in zwei Maschinensätze ohne weiteres von dem Motor des Hauptaggregates mit angetrieben werden kann.
  • Der Anfahrvorgang des Generators I spielt sich in folgender Weise ab: Zunächst wird der Hauptgenerator i und mit diesem der Hilfsgenerator 2 auf die normale Drehzahl gebracht und zieht bei geöffnetem Schalters den kleinen Antri°bsmotor3u mit sehr geringem Leistungsaufwand hoch. Beim Erreichen, einer bestimmten Drehzahl erregt sich die Hilfserreggerrnaschine 5 und liefert Strom in die Zusatzerregerwicklung 2' des Hilfsgenerators 2. Mit dem nunmehr zusätzlich erregten Hilfsgenerator 2 kann dann durch Einlegen des Schalters S der Antriebsmotor 3b angelassen werden. Danach kann die Haupterregermaschine 4 erregt werden und den Erregerstrom für den Generator I liefern.
  • Da die Leistung des. Motors 3a nur einen kleinen Bruchteil derjenigen des Motors 3b beträgt, wird der Aufwand an Dauermagnetwerkstoff im Hilfsgenerator 2 gegenüber den bereits früher vorgeschlagenen Anordnungen erheblich reduziert, und der Gesamtkostenaufwand ist trotz des hinzugekommenen kleinen Antriebsmotors 3, bedeutend niedriger. Außerdem kann durch die erforderliche nur schwache Bemessung der Dauermagnetpole die Gefahr des Verbrennens der Wicklung des Hilfsgenerators 2 bei Kurzschlüssen mit Sicherheit vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Synchrongenerator mit direkt gekuppeltem Hilfsgenerator und mit Haupt- und Hilfserregeraggregat, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Dauermagnetpolen und einer zusätzlichen Erregerwicklung (2') ausgerüstete Hilfsgenerator (2) die Antriebsmotoren (3a, 3b) beider Erregeraggregate speist, wobei die Hilfserregermaschiine (5) die Zusatzerregung des Hilfsgenerators (2) liefert, und daß Schaltmittel vorgesehen sind, um den gegebenenfalls noch zusätzlich belasteten Motor des Haupterregeraggregates (3b) erst nach erfolgter zusätzlicher Erregung des Hilfsgenerators (2) durch das Hilfserregeraggregat (3a, 5) einschalten zu können. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 708 038, 663 000; USA.-Patentschrift Nr. 2238 611. Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 758 668; Patentanmeldung S 3266 VIII b/ 21 d 2.
DEB9322A 1950-09-08 1950-09-08 Synchrongenerator mit direkt gekuppeltem Hilfsgenerator Expired DE964892C (de)

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DE964892C true DE964892C (de) 1957-05-29

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE663000C (de) * 1935-12-06 1938-07-28 Aeg Einrichtung zur Sicherstellung der Selbsterregung von Drehstromgeneratoren, insbesondere zur Schnellerregung
US2238611A (en) * 1939-03-04 1941-04-15 Westinghouse Electric & Mfg Co Self-excitation of alternating current generators
DE708038C (de) * 1935-02-12 1941-07-10 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Staender- oder laeufererregte Synchrongrossmaschine hoher Drehzahl
DE758668C (de) * 1939-03-05 1954-02-22 Siemens Schuckertwerke A G Erregung von selbsterregten Wechselstromgeneratoren

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