CH119073A - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre.

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CH119073A
CH119073A CH119073DA CH119073A CH 119073 A CH119073 A CH 119073A CH 119073D A CH119073D A CH 119073DA CH 119073 A CH119073 A CH 119073A
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CH
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tube
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carbonic acid
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Inventor
F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/52Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01K1/54Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering
    • H01K1/56Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering characterised by the material of the getter

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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description


  Elektrische Leuchtröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf solche       clektrische    Leuchtröhren, die zwecks Erzie  lung einer tageslichtartigen Wirkung mit  Kohlensäure gefüllt sind. Um bei derartigen  Röhren das durch den schnellen Verbrauch  der Gasfüllung bedingte Hartwerden zu ver  meiden, wird meist mittelst eines besonderen  angebauten Speiseventile fortgesetzt     Kohlen-          ZD        el     säure     naeligeliefert.        Vorgeschla'gen    wurde  auch schon, die Gas-     bezw.        Kohlensäure-          nachlieferun,

  -        mittelst    in die Röhre oder in  Hohlräumen der Elektroden eingebrachten       Bikarbonate    zu bewirken, das, sobald der  Druck in der Röhre sinkt, durch die dann  steigende Stromstärke und Temperatur unter  Freigabe von Kohlensäure zersetzt wird. Ein  Nachteil bei dieser Art der Gaslieferung liegt  jedoch darin,     dass    bei der Zersetzung des     Bi-          karbonats    nicht nur Kohlensäure, sondern  auch Wasserdampf frei wird, der sowohl die  Ökonomie der Röhre verschlechtert, als auch  die Farbe des ausgestrahlten Lichtes nach  teilig verändert.

   Zur Vermeidung dieses  Übelstandes war man     dalier,    sofern Bikarbo-         nat    in die Röhre eingebracht wurde, stets ge  zwungen, noch ausser diesem geeignete     Trok-          kenmittel,    wie beispielsweise     Bariumoxyd     und     Caleiumchlorid    in die Röhre einzubrin  gen, die die Feuchtigkeit     bezw.    den Wasser  dampf binden.

   Notwendig war diese     zusätz-          liche-Einbringung    von Trockenmitteln zudem  auch noch insbesondere deswegen, da beim  Einschalten der Röhre die Gegenwart von  Wasserdampf die Rückbildung des     Bikar-          bonates    unter     Kohlensäu-reverminderuDg    be  günstigen würde. Eine zu wenig Kohlen  säure enthaltende Röhre kann aber nur  schwer wieder von neuem gezündet werden.  



  Die Erfindung macht es sich     nun    zur  Aufgabe, die Gas-     bezw.        Koh        lensäurenach-          lieferung    in einfacherer Weise, nämlich ohne  Verwendung zusätzlicher Trockenmittel zu  bewirken, wobei dennoch gleichfalls die Ge  währ dafür gegeben ist,     dass    die Röhre jeder  zeit leicht von neuem zum Zünden gebracht  werden     Lin.    Dieses Ziel wird erreicht,  wenn man zum Beispiel     Magnesiumkarbonat     als gasnachliefernde Substanz wählt, das da-           bei    in an sieh bekannter Weise in der  Röhre an beliebiger Stelle,

   zweckmässig     jp-          doch,    -wie ebenfalls schon vorgeschlagen  wurde, auf den Elektroden oder in Hohl  räumen derselben     an-ebraellt-    wird. Das     Ma-'-          Z,        eD          nesiumkarbohat    spaltet sieh bei     anwaeli-          sender    Stromstärke und Temperatur in  Kohlensäure und     Magnesiumoxyd,    die sieh  bei     cewöhnlicher    Temperatur nicht wieder       tD          vereini-,

  en.    Während die freiwerdende Koh  lensäure den Kohlensäuregehalt der Röhre       er-änzt,    bildet     das.Magnesiumoxyd    eine     voll-          L-   <B>C,</B>  kommen indifferente, die     Entladuii,(,y    in     kei-          nür    Weise beeinflussende     troekene    Substanz.

    An Stelle von     Magnesiumkarbonat    können       -tueh    andere bei     oleicher    Temperatur einen       Zersetzun-sdruek    von gleicher     Grössenord-          nun-    besitzende verwandte Karbonate,     %vie          Berylliumkarbonat,        Calciumharbonat,        Dolo-          mit,    Anwendung finden.

   Auch Mischungen  oder Verbindungen von     Magnesiumkarbonat-          mit        derarti-en    verwandten     Karbonaten        hön-          nen    als gasnachliefernde Substanzen in     die     Röhre eingebracht werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrische Leuchtröhre mit Kohlensäure- füllung und beim Betriebe gasn,-tolllieferii- der Substanz, die in der Röhre untergebraeht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die gas nachliefernde Substanz aus mindestens einem Karbonat bestellt, das bei gleieher Tempera tur einen Zer.sc#tztin"sdrile#1.:
    von -leicher kl tD (',rU)ssenaiiordiluii", wie Magnesiumharbonat auf weist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Leuchtröhre naeli Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass die gasliefernde Substanz aus Magnesiumkarbonat besteht.
    Leuchtröhre naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gasliefernde Sub stanz aus einer Misehung von Magnesium- karbonat mit mindestens einem verwand- teil andern Karbonat bestellt.
CH119073D 1925-02-04 1926-02-03 Elektrische Leuchtröhre. CH119073A (de)

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DEP49698D DE432880C (de) 1925-02-04 1925-02-04 Verfahren zum gleichzeitigen Restentlueften einer groesseren Anzahl von elektrischen Gluehlampen und anderen Vakuumgefaessen

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CH119073A true CH119073A (de) 1927-02-16

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AT105060B (de) 1926-12-27

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