DE751160C - Elektrische Entladungsroehre mit einem innerhalb der Roehre hergestellten Leuchtschirm - Google Patents
Elektrische Entladungsroehre mit einem innerhalb der Roehre hergestellten LeuchtschirmInfo
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- DE751160C DE751160C DEP81739D DEP0081739D DE751160C DE 751160 C DE751160 C DE 751160C DE P81739 D DEP81739 D DE P81739D DE P0081739 D DEP0081739 D DE P0081739D DE 751160 C DE751160 C DE 751160C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
- H01J9/20—Manufacture of screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored; Applying coatings to the vessel
- H01J9/22—Applying luminescent coatings
- H01J9/221—Applying luminescent coatings in continuous layers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Elektrische Entladungsröhre mit einem innerhalb der Röhre hergestellten Leuchtschinn Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Entladungsröhre, deren Innenwand wenigstens teilweise mit einer Kohlenschicht überzogen ist und außerdem einen Leuchtschirm enthält.
- In solchen Röhren, deren wichtigste Vertreter die Kathodenstrahlröhren sind, ist es häufig erforderlich, - daß die vorerwähnte Kohlenstoffschicht mit einem sogenannten Klebmittel aufgetragen wird, um eine wenigstens vorläufige* Haftung der Kohlenstoffteilchen an der Unterlage zu bewirken. Bei der Erhitzung der Kohleschicht, die zum Entfernen von Gasen aus ihr notwendig ist, kann dieses Klebmittel entweder ganz oder teilweise zurückbleiben oder völlig entfernt werden, z. B. durch Verdampfung, oder es kann sich teilweise zersetzen und in dieser zersetzten Form als endgültiges Klebmittel dienen. Das Wort »Klebmittel« ist also nicht ausschließlich als ein zwischen den Kohleteilchen und der'Unterlage vorhandener Stoff aufzufassen, der die vorzügliche Haftung der Kohleteilchen bewirkt. In vielen Fällen ist festgestellt worden, daß das Klebmittel der Kohleschicht eine bestimmte Struktur verleiht, die wahrscheinlich durch Atom- oder Molekularkräfte eine außerordentlich feste Haftung an der Unterlage ermöglicht.
- Eine andere erforderliche Eigenschaft der aufgetragenen Kohleschicht ist eine große Gleichmäßigkeit. Diese ist unter anderem von der Konsistenz der zum Auftragen der Schicht verwendeten Kohlenstoffsuspension abhängig. Man setzt daher dieser Suspension häufig sogenannte Bindemittel zu; es ist bekannt, dazu sowohl organische als auch anorganische Stoffe zu verwenden. Die organischen Bindemittel haben den Vorzug, daß sie gleichzeitig als ein festes vorläufiges Klebmittel wirken. Als endgültiges Klebmittel sind sie aber unbrauchbar, weil sie zu leicht Gase abgeben. Sie müssen daher durch eine Nacherhitzung der Röhre entfernt oder zersetzt werden. Nach dieser Erhitzung# die auch zum Austreiben von Gasen erforderlich ist, ist die Haftung der Kohleschicht an der Unterlage unzulänglich. Es können also Kohlenstoffteilchen frei werden und an ungewünschte Stellen in der Röhre gelangen, z. B. schwarze Punkte auf dem Leuchtschirm verursachen.
- Bei den in Rede stehenden Röhren ist es erwünscht, den lumineszierenden Stoff erst in die Röhre einzuführen, nachdem die Kohlenstoffschicht aufgetragen und entgast worden ist, weil sonst infolge der auftretenden hohen Temperatur die Lunlineszenzeigenschaften verlorengehen, wenigstens sich verschlechtern würden.
- Bei Röhren, in denen der fluoreszierende Stoff erst innerhalb des Entladungsgefäßes auf den Leuchtschirmträger mit Phosphorsäure geklebt wird, tritt neben den vorgenannten Nachteilen noch ein weiterer Nachteil auf. Wenn nämlich die Phosphorsäure eingeführt wird, sb läßt sich nur mit viel Mühe vermeiden, daß auf die Kohleschicht Phosphorsäure gelangt, so daß damit dann auch bei der folgenden Behandlung Fluoreszenzstoff nach dort gelangt. Außerdem lockert sich an solchen Stellen leicht der fluoreszierende Stoff, so daß er auch an andere ungewünschte Stellen der Röhre gelangen kann, z. B. auf den Fluoreszenzschirm, wo diese losen Teilchen schädlich sind.
- Bei einer Entladungsröhre mit einem innerhalb der Röhre hergestellten Leuchtschirm, dessen Leuchtstoff mit Hilfe von Phosphore säure auf einem Träger zum Haften gebracht ist, und einem wenigstens auf einem Teil der Innenwand der Röhre angeordneten Kohlenstoffüberzug sind gemäß der Erfindung in diesem Kohlenstoff überzug ein oder mehrexe anorganische, in Wasser schwerlösliche basische Oxyde als Klebmittel vorhanden. Gegebenenfalls wird in der Kohleschicht noch ein organischer Stoff als vorläufiges Klebmittel verwendet. Die Haftfähigkeit der Kohleteilchen wird durch diesen Oxydzusatz beträchtlich gefördert, so daß sämtliche vorstehend geschilderte Nachteile behoben sind.
- Durch die Verwendung basischer Oxyde wird Phosphorsäure gebunden; die basischen Oxyde bilden nämlich mit der Phosphorsäure Salze, die dann keinen fluoreszierenden Stoff mehr zu binden vermögen.
- Vorteilhaft verwendet man die Oxyde von Mg, Ca, Sr oder Ba oder aber Eisenoxyde. Die Kohlenstoffschicht nach der Erfindung kann auf verschiedene Weise aufgetragen werden. Besonders zweckmäßig hat sich ein Verfahren erwiesen, nach dem Graphit mit Agar-Agar, ein wenig Ammoniak und Magnesitunoxyd oder Eisenoxyd (worin das Eisen vorzugsweise größtenteils zweiwertig ist) gemischt wird. Dieses Gemisch wird dann auf die gewünschten Stellen der Innenwand der Röhre aufgetragen und schließlich erhitzt.
- An Stelle eines Oxyds kann auch ein durch Wärme zersetzbares Karbonat, z. B. Bariumkarbonat, verwendet werden. Bei der Erhitzung der Kohleschicht entsteht dann das gewünschte Oxyd.
- Bei einem anderen Verfahren wird Graphit mit Methylglycolacetat, Nitrocellulose und Magnesiumoxyd gemischt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-i. Elektrische Entladungsröhre mit einem innerhalb der Röhre hergestellten Leuchtschirm' dessen Leuchtstoff mit Hilfe von Phosphorsäure auf einem Träger zum Haften gebracht ist, und einem wenigstens auf einen Teil der Innenwand der Röhre angeordneten Kohlenstoffüberzug, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem Kohlenstoffüberzug ein oder mehrere anorganische, in Wasser schwerlösliche hasische Oxyde als Klebmittel vorhanden sind.
- 2. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Kohlenstoffschicht ein oder mehrere Oxyde von Caleium, Strontium, Barium oder Magnesium oder aber Eisenoxyd befinden. 3. Verfahren zur Herstellung eines Kohlenstoffüberzuges bei einer elektrischen Entladungsröhre nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Graphit, mit Agar-Agar und Magnesiumoxyd oder in der Hauptsache zweiwertigem Eisenoxyd gemischt, auf die Röhrenwand aufgetragen und dann die auf diese Weise gebildete Schicht erhitzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL751160X | 1940-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE751160C true DE751160C (de) | 1968-08-22 |
Family
ID=19824574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP81739D Expired DE751160C (de) | 1940-01-16 | 1940-12-21 | Elektrische Entladungsroehre mit einem innerhalb der Roehre hergestellten Leuchtschirm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE751160C (de) |
-
1940
- 1940-12-21 DE DEP81739D patent/DE751160C/de not_active Expired
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