CH119617A - Elektrischer Fahrzeugantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung. - Google Patents
Elektrischer Fahrzeugantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung.Info
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Description
Elektrischer Fahrzeugantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein elektrischer Fahrzeugantrieb mit doppel ter Zahnradübersetzung, bei welchem der Motor einerseits sich durch Ta.tzenlager auf die Triebachse stützt und anderseits am Wagengestell aufgehängt ist.
. Bisherige für elektrische Triebfahrzeuge übliche Motoranordnungen mit doppelter Zahnradübersetzung weisen parallele Motor und Triebachsen auf. Bei Verwendung klei ner Triebräder, welche wegen der hierbei möglichen tiefliegenden Plattform und der damit verbundenen leichten Ein- und Aus steigemöglichkeit, zum Beispiel bei Strassen bahnwagen, sehr erwünscht sind, ist es selbst bei Anwendung der doppelten Zahnradüber setzung nicht immer möglich, das zur guten Motorausnützung erforderliche grosse Über setzungsverhältnis zu erreichen, da. das Achs zahnrad nur so gross gewählt werden darf, als es die Bahnvorschriften mit Rücksicht auf den kleinsten Abstand von der Schienen oberkante zulassen.
Aus der Geometrie der Zahnradantriebe ergibt sich, dass bei den bisher üblichen An- ordnungen die bei gegebenem Triebrad durchmesser und bei gegebener Fahrge schwindigkeit grösstmögliche Zahnradüber setzung um so grösser sein kann, je kleiner der Motordurchmesser ist, das heisst die Grösse des Übersetzungsverhältnisses hängt vom Aussendurchmesser des Motors ab. Diese Ab hängigkeit der Zahnradübersetzung vom Motordurchmesser rührt daher, dass bei der gebräuchlichen Anordnung die Vorgelege- welle ausserhalb des Motorgehäuses liegt.
Bei Annahme einer gewissen Achsstärke ist die Achsdistanz zwischen Motor und Vorge- legewelle, und bei weiterer Annahme des grösstmöglichen Zahnraddurchmessers auch der Kolbendurchmesser, und somit die Über setzung bestimmt.
Der Erfindung gemäss ist nun der elek trische Fahrzeugantrieb dadurch gekenn zeichnet, dass die Achse des Triebmotors in der Richtung der Längsachse des Fahrzeuges liegt und dass die dem Motor zunächst lie gende Zahnradübersetzung aus einem koni schen Zahnradgetriebe und die der Trieb achse zunächst liegende Übersetzung aus einem oder mehreren Stirnzahnradgetrieben bestehen, zum Zwecke eine möglichst grosse, durch den i1otordurchmesser nicht begrenzte Zahnradübersetzung bei möglichst geringen Platzbedarf dieser letzteren in der INclitung der Längsachse des Fahrzeuges zu erhalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des elehtri- ^chen Fahrzeugantriebes dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundriss, teilweise im Schnitt.
Der elektrische Motor a ist so angeordnet, dass seine horizontale Achse x parallel zur Längsachse y des Fahrzeuges und über der Triebachse g liegt; er stützt sich durch zwei Tatzenlager lt auf diese Triebachse g und ist am Wagengestell I durch Federn s auf gehängt.
Er treibt eine in Lagern i. des Motorgehäuses aufgenommene Vorgelegewelle durch ein konisches Zahnradgetriebe b-c an, dessen Ritzet<I>b</I> auf seiner Welle<I>t</I> fest gekeilt ist; die Vorgelegewelle d ihrerseits treibt die Triebachse g durch zwei symme- irische Stirnzalinrädergetriebe c-f an, von welchen die Ritzet e auf der Vorgelegewelle d sitzen.
Diese letztere liegt auf der einen Seite der Triebachse und der Motor auf der andern Seite derselben.
Da der Motor<I>a</I> durch die Tatzenlager <I>7,</I> auf der Triebachse g und die Vorgelegewelle <I>d</I> am Motor<I>a</I> gelagert ist, ist ein richtiger Zahneingriff sowohl der konischen Zahn räder, als auch der Stirnzahnräder gewähr leistet.
Aus der Zeichnung ergibt sich, dass die Grösse der Zahnradübersetzung vom Motor durchmesser unabhängig ist und dass die Übersetzung in der Längsrichtung des Fahr zeuges nur wenig Platz in Anspruch nimmt, was besonders bei Drehgestellen, wegen dem (rewöhnlich geringen Radstand von grosser Wichtigkeit ist.
Ausserdem ist der Platzbedarf beidseitig der Triebachse g auf ein Minimum be schränkt. M'ie angegeben, ist die Aufhängung des Motors a am \\'agengestell bei le eine fe dernde und seine Abstützung auf die Trieb achse g eine starre. Voni Geleise )a auf die Triebräder<I>ja</I> übertragene Stösse äussern sich <B>,</B> also s nicht bloss am -3#lotorgeh-#iu#se,
sond,#rn verursachen auch eine relative Drehung des Motors um die Abstülzung auf der Trieb achse g. Dies hat aber eine Drehung der Vorgelegewelle <I>d</I> und der 33lotorwelle <I>t</I> zur Folge, weil die auf der Triebachse g aufge- keilten Zahnräder finit den Ritzeln e in Ein griff stehen; es muss also notwendigerweise ein Abrollen der Ritzel e der Vorgelegewelle <I>cl</I> in den Zahnrädern f stattfinden.
Die eine Änderung der Winkelgeschwindigkeit be wirkenden Stösse werden durch eine in der Umfangsrichtung i,irliende Federung ge dämpft. Das grosse Rad c des konischen Ge triebes b-c ist um einen gewissen @Vinhel drehbar auf die Vorgelegetvelle d aufgesetzt und ist. durch Federn r mit einem auf der Vorgelegewelle d festsitzenden Mitnehmer- stück q verbunden.
Die konischen Räder können Spiralzalin- rä.der sein.
Das Stirnradgetriebe zwischen Triebaelise y und Vorgelegewelle <I>cl</I> kann auch nur ein seitig ausgeführt werden.
Die dämpfende Federung kann durch eine Rutschkupplung oder eine andere geeilg;-- nete Vorrichtung ersetzt werden, welche an eine beliebige Stelle zwisehen Motorwelle und Triebachse eingebaut werden kann.
Die Achse des Triebmotors kann auch in der die geometrische Achse der Triebachse enthaltenden horizontalen Ebene oder unter dieser Ebene liegen, sie kann zu besagter Ebene auch schief ano,eordnei: werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Fahrzeugantrieb mit. doppel ter Zalinrttdübersetzung,bei welchem der Klo tor einerseits sich durch Tatzenlager auf die Triebaclie stützt und anderseits am Wagen gestell aufgehängt ist, dadurch gekennzeich net, dass die Achse des Triebmotors in der Richtung der Lä.ngsaclise des Fahrzeuges liegt und dass die dem Motor zunächst lie gende Zahnradübersetzung aus einem koni schen Zahnradgetriebe und die der Triebachse zunächst liegende Übersetzung aus einem oder mehreren Stirnzahnradgetrieben be stehen, zum Zwecke, eine möglichst grosse,durch den Motordurchmesser nicht begrenzte Zahnradübersetzung bei möglichst geringem Platzbedarf dieser letzteren in der Richtung der Längsachse des Fahrzeuges zu erhalten. UNTERANSPRÜCHE: I. Elektrischer Fahrzeugantrieb nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwischen der Motorwelle und der Triebachse eine Vorrichtung eingebaut ist, welche die von der Triebachse über die Zahnradübersetzungen auf die Motorwelle übertragenen Stösse dämpft. \?. Elektrischer Fahrzeugantrieb nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung aus einer Federung besteht. 3. Elektrischer Fahrzeugantrieb nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung aus einer Rutschkupplung besteht.-l. Elektrischer Fahrzeugantrieb nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgelegewelle des oder der Stirnzahnradgetriebe auf der einen Seite der Triebachse und der Motor auf der an dern Seite derselben liegen, zum Zwecke einen möglichst geringen Platzbedarf beidseitig der Triebachse zu erhalten. 5. Elektrischer Fahrzeugantrieb nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Triebmotors über der Triebachse liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE119617X | 1926-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH119617A true CH119617A (de) | 1927-04-01 |
Family
ID=5656143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH119617D CH119617A (de) | 1926-01-13 | 1926-04-14 | Elektrischer Fahrzeugantrieb mit doppelter Zahnradübersetzung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH119617A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973794C (de) * | 1951-11-02 | 1960-06-09 | Siemens Ag | Antrieb von je zwei Achsen eines Schienenfahrzeuges durch einen einzigen, am Fahrzeugrahmen befestigten Elektromotor |
-
1926
- 1926-04-14 CH CH119617D patent/CH119617A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973794C (de) * | 1951-11-02 | 1960-06-09 | Siemens Ag | Antrieb von je zwei Achsen eines Schienenfahrzeuges durch einen einzigen, am Fahrzeugrahmen befestigten Elektromotor |
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