CH119832A - Elektrische Beleuchtungseinrichtung an Tasteninstrumenten. - Google Patents

Elektrische Beleuchtungseinrichtung an Tasteninstrumenten.

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CH119832A
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Schimmel Wilhelm
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  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description


  Elektrische     Beleuehtungseinriehtung    an Tasteninstrumenten.    Gegenstand der Erfindung ist eine elek  trische Beleuchtungseinrichtung an Tastenin  strumenten, bei der die Lichtquelle so mit  dem     Instrumente    verbunden ist, dass sie in  keiner Weise das Aussehen des Instrumentes  ungünstig beeinflusst.  



  Das mit der den Erfindungsgegenstand  bildenden Einrichtung ausgerüstete Tasten  instrument besitzt einen zur Unterbringung  der Lampe     dielenden    Hohlraum, in dem die  Lampe bei     \ichtgebrauche    verbleiben kann.  Die Erfindung ist weiter dadurch gekenn  zeichnet, dass ein durch seine Lage in bezug  auf das Instrument die     Lichtaussendung    der  Lampe beeinflussender verstellbarer Teil  vorhanden ist, der zwischen einer Ruhelage,  bei der die Lampe die durch sie zu erzie  lende Beleuchtungswirkung nicht ausüben  kann, und einer Gebrauchslage, bei der die  von der Lampe ausgehenden Strahlen das  Notenpult treffen, beweglich ist,  Die Zeichnung stellt zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar.

         Fig.    1 bis 5 veranschaulichen eine Aus  führung für ein     Pianino,    und zwar zeigt         Fig.    1 einen Querschnitt durch den die Licht  quelle enthaltenden Kasten nach Linie     C-D     in     Fig.    2,     Fig.    2 einen Schnitt nach Linie       A-B    in     Fig.    1, welcher einen Teil der Vor  derwand des Instrumentes und der die Nicht  quelle beim     N        ichtgebrauche    verdeckenden  Klappe wiedergibt,     Fig.    3 einen Schnitt nach  Linie     E   <B>-F</B> in     Fig.    2,

       Fig.    4 einen Teil des  die Lichtquelle enthaltenden Kastens von  hinten gesehen mit einem Schalter für die  Lichtquelle,     Fig.    5 eine Einzelheit in ver  grössertem     Massstabe    in einem Schnitte nach  Linie     G-H    in     Fig.    2.  



  Am     obern    Teile der Vorderwand 1 des  Instrumentes befindet sich ein Ausschnitt,  in welchem eine Klappe 2 drehbar gelagert  ist. Diese bildet mit einer Längswand 3 und  zwei Stirnwänden 4 einen Kasten, in wel  chem eine rohrförmige, elektrische Glüh  lampe 5 in bekannter Art befestigt ist.  



  Das Gewicht des die Lampe enthalten  den Kastens ist so verteilt, dass der Kasten,  wenn er sich selbst überlassen wird, eine  Lage annimmt, in welcher die Lampe 5 sich  vor dem Ausschnitte der Wand 1 befindet,      so dass ihr Licht auf das Notenpult des In  strumentes fallen kann.  



  Beim Übergange des Kastens in diese  Lage wird der Strom der Lampe selbsttätig  eingeschaltet. Der Kasten trägt ein Kontakt  stück 6     (Fig.    4), welches durch das Aus  schwingen des Kastens nach aussen zwischen  die an der Wand angebrachten Kontakt  federn 7 gelangt.  



  Beim     Nichtgebrauche    der, Lampe befin  det sich der sie enthaltende Kasten in der  in     Fig.    1 wiedergegebenen Lage, in der er  durch den Hebel 8     (Fig.    2 und 5) gesperrt"  gehalten wird, welcher mit einem     Vor-          sprunge    9 vor eine Nase 10 des Kastens  greift.  



  Der Hebel 8 ist durch     eine    Gelenkstange  11 mit dem Hebel 12 verbunden. Die Teile  8, 11 und 12 werden durch die Federn 13  und 14 in der in     Fig.    2     wiedergegebenen     Lage gehalten.  



  Unterhalb des Hebels 12 ist in einer Füh  rung 15 ein Stössel 16 beweglich, welcher den  Hebel 12 lose berührt. Der Stössel 16 ruht  auf einem Hebel 17     (Fig.    3), welcher einen  Druckknopf 18 trägt und durch eine Feder  19 in der in     Fig.    3 wiedergegebenen Lage ge  halten wird.  



  Der Druckknopf 18 befindet sich neben  der Klaviatur, so dass' er von dem an dem  Instrumente sitzenden Spieler bequem zu er  reichen ist. Durch einen Druck auf den  Knopf 18 wird der Hebel 17 so     verstellt,        da.ss     der Stössel 16 gehoben wird, wodurch auch  der Hebel 12 entsprechend verstellt wird. Die  Bewegung des Hebels 12 wird durch die  Stange 11 auf den Hebel 8 übertragen, so  dass dieser die Nase 10 frei gibt und der die  Lampe enthaltende Kasten in die Lage pen  delt, in der die Lampe sich ausserhalb des       Instrumentgehäuses    befindet.  



  Um die Lampe ausser Gebrauch zu  setzen, wird einfach die Klappe 2 in den  Ausschnitt der Wand 1 zurückgeführt. Da  bei gleitet die Nase 10 über die Rundung 20  der Nase 9 und verstellt den Hebel 8 so, dass'  die Nase 10 ungehindert in die Lage nach       Fig.    1 gelangen kann. Durch die Feder 13    wird der Hebel 8, wenn die Nase 20 hinter  den Vorsprung 9 gelangt ist, in seine Ruhe  lage zurückgeführt.  



  Da zwischen dem     Hebel    12 und dem  Stössel 16 nur eine     kraftschlüssige    Verbin  dung besteht, so kann die Wand 1 abgenom  men werden, ohne dass Teile des die Verbin  dung zwischen dem     Druckknopfe    18 und dem  Lampenkasten vermittelnden Gestänges zu  lösen sind.  



  Die im vorstehenden beschriebene Ein  richtung eignet sich nicht nur für Klaviere,  sondern auch für andere     Tasteninstrumente.     Die Lichtquelle braucht nicht pendelnd an  geordnet zu sein, sondern könnte auch fest  im Innern des Instrumentes angebracht sein  und ihr Licht durch Vermittlung eines Re  flektors, der an einer in einem     Ausschnitte     der     Vordeiwand    des Instrumentes beweg  lichen Klappe     angeordnet    ist auf das Noten  pult werfen.  



       Fig.    6 zeigt die     Anwendung    der Erfin  dung bei einem     Fliigel.    Bei der in     Fig.    6  wiedergegebenen     Ausführung    befindet     sic    h  die als Lichtquelle dienende     rohrförrnige     elektrische Glühlampe 21 in einem zylindri  schen, beispielsweise aus Metall bestehenden  Gehäuse 22. Das Gehäuse 22 besitzt zwei       Durchbrechungen    23 und 24, welche so an  geordnet sind,     dass    das Licht der in Ge  brauchsstellung befindlichen Lampe sowohl  schräg nach oben auf das Notenpult, wie  auch auf die Tasten geworfen wird.  



  Das Gehäuse 22 ist zwischen zwei Ar  men 25 befestigt, welche um Zapfen 26 an der  Unterlage des Notenpultes     bezw.    am Vor  setzer drehbar gelagert sind. Die Zapfen 26  befinden sich am Rande einer Vertiefung 27,  welche so     bemessen    ist, dass sie die Lampe  22 mit den Tragarmen 25 aufnehmen kann.  



  Einer der     Arme    oder beide tragen     einen          Schleifkontakt    28, welcher durch eine Lei  tung 29 an die     (-liihlampe    angeschlossen ist.  In der in der Zeichnung durch     vollausgezo-          frene    Linien angegebenen     Clebrauchsstellung     der Lampe berührt der     Schleifkontakt    28 ein       festes        Kontaktstück    30, wodurch der Strom  der Lampe geschlossen wird. Wird die      Lampe in die durch punktierte Linien ange  deutete Stellung umgelegt, in der sie sich  innerhalb der Vertiefung 27 befindet, so  wird der Strom ausgeschaltet.  



  Der durch die Kontakte     9,8    und 30 gebil  dete Schalter kann auch durch einen andern  selbsttätigen Schalter, zum Beispiel einen  unter Federwirkung stehenden Hebelschal  ter, oder auch durch einen mit der Hand zu  bedienenden     .Schalter    ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Beleuchtungseinrichtung an Tasteninstrumenten mit einem zur Unter bringung der Lampe dienenden Hohlraum, in dem die Lampe beim Nichtgebrauch ver bleiben kann, gekennzeichnet, durch einen durch seine Lage in bezug auf das Instru ment die Lichtaussendung der Lampe beein flussenden verstellbaren Teil, der zwischen einer Ruhelage, bei der die Lampe die durch sie zu erzielende Beleuchtungswirkung nicht ausüben kann, und einer Gebrauchslage, bei der die von der Lampe ausgehenden Strah len das Notenpult treffen, beweglich ist. UNTERANSPRÜUCHE 1.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare Teil durch einen Teil (2) der Wand (1) des Instrumentgehäuses gebil det ist, der bei Nichtgebrauch der Ein richtung die Lichtquelle verdeckt. z. Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (5) an einem beweglichen Teile (2) der Wand (1) des Instrumentgehäuses befestigt ist, durch dessen Auswärtsbewegung sie in eine Lage gebracht wird, in der sie das Notenpult direkt beleuchtet. 3.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil als Pendelkörper (2, 3, 4) ausgebil det ist, in welchem die Lichtquelle ange ordnet ist und der unter Wirkung seines Gewichtes eine Lage annimmt, in der die Lampe (5) sich ausserhalb des Instrument- gehäuses befindet und ferner gekenn zeichnet durch eine Sperrvorrichtung (8, 9, 10), vermittelst welcher der bewegliche Teil in einer Lage gehalten werden kann, in der die Lichtquelle verdeckt ist. 4.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, da.ss zum Freilegen der Lichtquelle (5) durch ein von einer durch die Hand des vor dem Instrumente sitzenden Spielers leicht zu erreichenden Stelle aus zu verstellendes Gestänge vor gesehen ist, welches zwei kraftschlüssig miteinander verbundene -Teile aufweist, deren Verbindungsstelle so liegt, dass die die Lichtquelle beim Nichtgebrauche ver deckende Wand ohne Lösen von Teilen des Gestänges abgenommen werden kann. 5.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, ge kennzeichnet durch am Wandteil (2), so wie an der Instrumentwand (1) vorge sehene Kontaktstücke (6, 7), die derart angeordnet sind, dass die Lichtquelle (5) beim Freilegen selbsttätig eingeschaltet wird. 6. Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (21) an drehbar angeordneten Armen (25) angebracht ist, durch deren Drehung die Lampe (21) aus einem Raume (27), in dem sie beim Nichtge- brauche verdeckt liegt, in die Gebrauchs lage gebracht werden kann. 7.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lichtquelle (21) sich in einem rohrförmigen undurchsich tigen Gehäuse (22) befindet, das mit Durchbrechungen (23, 24) versehen ist, welche so angeordnet sind, dass das Licht der in Gebrauchsstellung befindlichen Lampe sowohl schräg nach oben auf das Notenpult, wie auch auf die Tasten ge worfen wird. B. Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, gekenn- zeichnet durch einen die Lampe beim Überbange von der Ruhe- zur Gebrauchs stellung und umgekehrt betätigenden Schalter (28, 30). 9.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen G und 8, dadurch gekennzeichnet, dass an wenig- stens einem Tragarm (?5) der Lampe ein Schleifkontakt (?8) anbebracht ist, der in der Gebrauchslage der Lampe mit einem festen Kontakte (30) in Berührung ist..
CH119832D 1925-03-11 1926-01-11 Elektrische Beleuchtungseinrichtung an Tasteninstrumenten. CH119832A (de)

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