CH119990A - Verfahren zur Umwandlung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen in niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe. - Google Patents
Verfahren zur Umwandlung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen in niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe.Info
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- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
Verfahren zur Umwandlung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffeh in niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe. Bei den verschiedenen Prozessen der Spal tung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffeh in solche von niedrigerem Siedepunkt in so genannter flüssiger Phase unter beliebigem erhöhten Druck sind Temperaturen von meist über<B>390'</B> C in Anwendung.
Bei der Ex pansion der bei diesen Prozessen entstehen den Gemische von Spaltprodukten (Gase, Benzine und Restöle) in dafür geeignete Ap parate (Dephlegmatoren) bleiben die anfangs meist gas- und dampfförmigen Spaltprodukte bei höheren Temperaturen einige Zeit mit einander in inniger Berührung, zwecks Ab- der schweren Teile und um in eventuell fraktionierter Kondensation die Trennung der verschiedenen Spaltprodukte durch fortschreitende Kühlung vor sich gehen zu lassen.
Diese Zeit genügt völlig, um bei den anfänglichen Kondensationstem peraturen eine rückläufige Reaktion unter Ausscheidung von wasserstoffarmen Kohlen- wasserstoffeh und kohlenstoffartigen Kör pern und eine Polymerisation der leichteren Spaltprodukte, also deren teilweise Rückver wandlung in hochsiedende schwere Kohlen wasserstoffe in die Wege zu leiten. Es ge schieht dies bei normalem und noch mehr bei erhöhtem Druck in der Kondensationsappara tur. Es tritt also eine Verminderung der Ausbeute an leichten Kohlenwasserstoffeh und eine Verschlechterung der Qualität der bereits vorhanden gewesenen leichten Kohlen wasserstoffe ein.
Es wurde nun gefunden, dass dieser un günstige Verlauf des Prozesses vermieden werden kann, wenn die gesamten Spaltpro dukte sofort nach ihrer Entstehung und bei ihrer Expansion plötzlich abgeschreckt wer den. Besonders vorteilhaft für den Verlauf des Prozesses ist es, wenn die Expansion der Spaltgase und Dämpfe in dem gekühlten R.ücklauföl des Spaltprozesses oder in einem vorgelegten oder ständig zu- und abfliessen den Rohöl oder Rohölrückstand vor sich geht. Dadurch werden die Spaltprodukte ein mal raschest abgekühlt und so weitgehend verdünnt, dass ihre unerwünschte Reakt.ivität untereinander sofort aufhört und die Spal tung auf ihrem Optimum stehen bleibt.
Es wird beispielsweise ein Mittelöl in einem kontinuierlichen Verfahren - z. B. Erhitzung in einem Schlangensystem unter Druck oder Hindurchleiten durch ein erhitz tes Metallbad unter Druck - unter geeig neten Bedingungen in bezug auf Temperatur, Druck, Weg und Katalysator gespalten. Das so gewonnene gesamte Spaltprodukt lässt man unmittelbar nach Austritt aus der Spalt apparatur in ein Gefäss mit vorgelagertem il in diesem 01 eventuell unter Verwendung einer körtingschen Zirkulationsdüse frei ex pandieren. Zwecks besserer Verteilung kann das Ölgefäss mit Raschigringen gefüllt sein.
Die 11Zenge des Kühlöls und seine Tempera tur wird im Verhältnis zur Menge des Spalt produktes so gewählt, dass eine plötzliche Abkühlung auf Temperaturen erfolgt, die unter 250 liegen, wobei es zweckmässig ist, eine Abkühlungstemperatur zu erreichen, die möglichst darunter liegt. Gute Resultate ergab eine Abkühlung auf 100 bis 150 . Als Kühlöl kann beispielsweise das bei dem Spaltprozess verbleibende Rücklauföl (nicht bezw. ungenügend gespaltene Teile der be handelten Öle) verwendet werden.
Hierbei wird die erforderliche Abkühlung des Riiek- lauföls zweckmässig durch Wärmeaustauscher mit in das Spaltsystem eintretendem Roh material erzielt. Es kann aber auch zum Austreten der Spaltprodukte ein beliebiges Rohöl oder ein Rohölrückstand (Pakura oder Masut) verwendet werden.
In diesem Falle kann der von dem Rohöl oder dem Rohöl- rüekstand aufgenommene Teil des Spaltpro- duldes durch Destillation gewonnen werden, wodurch gleichzeitig durch diesen Destilla- tionsprozess eine Destillation des Rohöls oder Rohölrücksta.ndes stattfindet und deren ent sprechende Destillationsprodukte mitgenom men werden, die zum Teil oder ganz als R.oh- rnaterial für den Spaltprozess dienen können.
Der Vorteil dieser Arbeitsweise besteht darin, da.ss die @@"ärmc des Spaltprozesses für den Destillationsprozess ausgenutzt wird. Ein weiterer Vorteil dieser Arbeitsweise ist darin ztt finden, dass die bei dem Spaltprozess even tuell entstehenden kohligen Stoffe in ein facher Weise aus dem Prozess ausgesehieden werden; sie verbleiben dann in dem Rück stand des Destillationsprozesses.
Die Abkühlung der expandierenden Spalt produkte erfolgt zweckmässig bis zu einer solchen Temperatur, dass ausser den gasför- migen Bestandteilen der Spaltprodukte min destens noch ein Teil der Benzine mit den Spaltgasen durch die Kühlflüssigkeit hin durchdestilliert. -Man kann die Abkühlung auch so leiten, dass die gesamten Benzine, deren Gewinnung durch den Spaltprozess erstrebt worden ist, mit überdestillieren. Die Benzine werden dann in üblicher Weise von den Gasen durch Kondensation getrennt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Umwandlung von höher siedenden Kohlenwasserstoffen in niedriger siedende durch Spaltung unter Druck, da durch gekennzeichnet, dass die gesamten Spaltprodukte sofort nach ihrer Bildung in expandiertem Zustande plötzlich abgeschreckt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschreckung der Spaltprodukte mit kalten Kohlen wa.sserstoffen in der Weise erfolgt, dass die Spaltprodukte mit diesen Kohlenwas- serstoffen in Berührung gebracht werden.@. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Abschrek- ken benutzten Kohlenwasserstoffe einem Destillationsprozess unterzogen werden, zwecks Gewinnung der von ihnen auf genommenen Spaltprodukte.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE119990X | 1924-11-03 |
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| CH119990A true CH119990A (de) | 1927-04-16 |
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|---|---|---|---|
| CH119990D CH119990A (de) | 1924-11-03 | 1925-10-10 | Verfahren zur Umwandlung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen in niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH119990A (de) |
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1925
- 1925-10-10 CH CH119990D patent/CH119990A/de unknown
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