CH120095A - Vorrichtung zum Heben von Kranken. - Google Patents

Vorrichtung zum Heben von Kranken.

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CH120095A
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Description


      Yorrielitung    zum Heben von Iranken.    Das Heben     vc,..    Kranken, besonders wenn  es sich um schwere Personen handelt, ver  ursacht oft -     "sse        Schwierigkeittn.    Es müssen  zwei, manchmal sogar drei Personen zugrei  fen, uni den Kranken in eine Stellung zu  bringen, die gewisse Verrichtungen ermöglicht,  zum Beispiel das Wechseln von Bettwäsche,  das Verbringen in den Fahrstuhl zum Trans  port in den Operationssaal usw. Dabei ist  diese übliche Art, Lageveränderungen des       Kranken    herbeizuführen, für letzteren selbst  mit     Umbequernlichlzeiterr    und sehr oft auch  mit Schmerzen verbunden.

   Es sind dann auch       Krankenbette    bekannt geworden, bei denen  die Bettücher und Polster auf Gurten liegen  und der Kranke zusammen mit Tüchern und  Polstern durch am Kopf- und Fussende des       Bettes    angebrachte Winden gehoben wird.  Diese Betten haben aber den Nachteil, dass  zum Wechseln der Tücher und für andere  Verrichtungen der Kranke doch wieder in der  üblichen Weise gehoben werden muss.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist     nun    eine Vorrichtung zum Heben von  Kranken, welche die vorerwähnten Nachteile  beseitigt. Gemäss der Erfindung ist die Vor-         richtung    als leicht transportabler Kran aus  gebildet, an welchem eine     mittelst    Winde  auf- und     abbewegbare    Tragvorrichtung auf  gehängt ist, die mindestens einen mindestens       einerends    lösbaren Gurt trägt, der dazu be  stimmt ist, beim Gebrauch der Vorrichtung  unter dem Leib des Kranken durchgezogen  zu werden und beim Auf- und     Abbewegen     der Tragvorrichtung mindestens einen Teil  des Körpers des Kranken zu tragen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht beiliegende  Zeichnung.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht der Vorrichtung, und       Fig.    2 ein Grundriss derselben, teilweise  im Schnitt.  



  Die Vorrichtung besitzt einen winkelför  migen, auf niedrigen Rollen 1 gelagerten  Fussteil 2; auf dem die Kransäule 3 fest an  geordnet ist. Letztere trägt eine Winde 4,  die in bekannter Weise als selbsthemmende  Aufzugsvorrichtung ausgebildet ist. Das Zug  organ 5 der Winde läuft über die Führungs  rolle 6 zu einem Flaschenzug 7, an dem die       Tragvorrichtung    aufgehängt ist. Diese besitzt  einen rechteckigen Rahmen 8, der mit Trag-      gurten 9 für den Oberkörper und die Beine  versehen ist, welche Traggurten mindestens  an einem Ende mit dem Rahmen lösbar ver  bunden sind. Am Rahmen ist ferner noch  ein Bügel 10 befestigt, der eine nicht ge  zeichnete Unterlage für den Kopf des Kran  ken trägt.  



  Zum Gebrauch wird der Kran ganz an  das Bett herangefahren, so dass der Fussteil  2 unter das Bett und der Rahmen 8 direkt  über den     Kranken    zu liegen kommt. Die  Gurten 9 werden dann     einerends    vom Rah  men gelöst, unter dem Kranken durchgezogen  und wieder am Rahmen befestigt. Durch  Betätigen der Winde kann dann der Kranke  ohne weiteres angehoben und nach Vornahme  der gewünschten Verrichtung wieder auf das  Bett gesenkt werden, oder er kann durch  Verschieben des Krans an irgend einen andern  Ort, zum Beispiel auf ein anderes Bett oder  auf den Operationsfahrstuhl befördert werden.

    Die     Gurten    werden dann wieder     einerends     vom Rahmen gelöst, unter dem Körper des       Iranken    hervorgezogen und wieder am Rah  men befestigt. Die Vorrichtung ist wieder  gebrauchsfertig. Infolge der leichten     Trans-          portierbarkeit    ist es also möglich, die Vor  richtung rasch von einem Bett zu einem an  dern oder von einem Zimmer in ein anderes  zu befördern, was besonders für Spitäler von  grossem Vorteil ist.

   Infolge des niedrigen  Fussteils lässt sich die     Vorrichtung    dicht an  jedes Bett     heranschieben.    Bei entsprechender       Ausbildung    des Flaschenzugs     kann    eine ein-         zige    Person mühelos auch den schwersten  Iranken heben.  



  Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist  die Tragvorrichtung so ausgebildet, dass der  ganze Körper des Kranken gehoben werden  kann. Sie     könnte    aber auch so ausgebildet  sein, dass sie zum Beispiel nur- das Heben  des     Oberkörpers    ermöglicht, für welchen Fall  zum Beispiel ein oder zwei Traggurten ge  nügen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Heben von Kranken, dadurch gekennzeichnet, dass sie als leicht transportabler Kran ausgebildet ist, an wel chem eine mittelst einer Winde auf- und ab bewegbare Tragvorrichtung aufgehängt ist, die mindestens einen mindestens einerends lösbaren Gurt trägt, der dazu bestimmt ist, beim Gebrauch der Vorrichtung unter dein Leib des Kranken durchgezogen zu werden und beim Auf- und Abbewegen der Trag vorrichtung mindestens einen Teil des Kör pers des Kranken zu tragen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie fahrbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da(> die Tragvorrichtung einen Rahmen aufweist, an dem mindestens einerends lösbare Gurten angebracht sind.
CH120095D 1926-07-30 1926-07-30 Vorrichtung zum Heben von Kranken. CH120095A (de)

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