CH120117A - Signalapparat, besonders zur Verwendung in Restaurants und ähnlichen Lokalen. - Google Patents

Signalapparat, besonders zur Verwendung in Restaurants und ähnlichen Lokalen.

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CH120117A
CH120117A CH120117DA CH120117A CH 120117 A CH120117 A CH 120117A CH 120117D A CH120117D A CH 120117DA CH 120117 A CH120117 A CH 120117A
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CH
Switzerland
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signal
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Friedrich Voss Karl
Original Assignee
Friedrich Voss Karl
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/02Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using only mechanical transmission

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Description


  Signalapparat, besonders zur     'Verwendung    in Restaurants und ähnlichen Lokalen.    In Restaurants oder ähnlichen Lokalen  ist es oft für die Gäste mit Unannehmlich  keiten verbunden, ihre Mitteilung dem  Dienstpersonale zu überbringen     bezw.    den  Diener darauf aufmerksam zu machen, dass  man etwas wünscht. Wird die Bedienung  von einem Tisch aus angerufen oder mittelst  einer Glocke oder auf eine andere hörbare  Weise signalisiert, so kann die Bedienung  oft nur schwer feststellen, von wo gerufen  wird, ausserdem ist ein Rufen oft unange  nehm, sowohl für die rufende Person selbst  wie für die übrigen Gäste, besonders wenn  gleichzeitig im Lokale musiziert wird.  



  Die Erfindung geht darauf aus, diesen  Übelständen abzuhelfen, und zwar mittelst  eines Apparates, durch den ein leicht in die  Augen springendes Signal dem Bedienungs  personal gegeben     werden    kann, so     da.ss    der  zum Tisch gehörige Kellner, der Inspektor,  der Inhaber des Lokals oder dergleichen so  fort darauf aufmerksam wird, dass Bedie  nung gewünscht wird.  



  Der Apparat lässt sieh so ausbilden, dass  er auf jedem Tisch angebracht werden kann.  Er kann ferner eine beliebige dekorative    Ausstattung haben und so die Form von Ge  brauchsgegenständen, zum Beispiel Lampen,  Vasen, Aufsätzen oder dergleichen besitzen.  Im Fuss des Apparates können ferner beson  dere Gebrauchsgegenstände eingebaut werden,  zum Beispiel ein Aschenbecher mit Streich  holzstativ, Schalen für Blumen, Gewürze  oder dergleichen.

       Mittelst    einer leichten Hand  bewegung wird das Signalorgan tiervorge  führt und bleibt stehen, bis es wieder durch  eine leichte Handbewegung zurückgeführt  wird  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeich  nung dargestellt, wo der Apparat in Form  einer mit Schirm     versehenen    Lampe gezeigt  ist, deren Fuss einen mit     Streiehholzschach-          telhalter    versehenen Aschenbecher aufnimmt,  während das Signalorgan selbst als eine  glänzende oder auffallend gefärbte Kugel  ausgeführt ist       Fig.    1 zeigt den Apparat von der Seite  gesehen;

         Fig.    2 zeigt in grösserem     Massstabe    und  winkelrecht zu     Fig.    1 eine Feststellvorrich  tung des     Signalorganes    teilweise im Schnitt:           Fig.    .'; stellt einen     wagrecliten    Schnitt       n-rch    der Linie     A-B    in     Fig.    2 dar.  



  1 'bezeichnet den Fuss des Apparate, 2  eine in der Mitte desselben stehende, hohle,  aber oben geschlossene Säule, die zwei dia  metral gegenüberliegende Längsschlitze 3  hat. Durch diese Schlitze geht eine wag  iechte, mit Kugeln 4 versehene Bedienungs  stange 5, die an einem inwendig in der Säule  2 senkrecht verschiebbaren Zylinder 6 fest  gemacht ist. Dieser Zylinder endet oben in  einem Konus 7, der an seinem untersten  Teile eine Kreisrille 8 besitzt.     Achsial    durch  die Teile 6, 7 geht eine in diesen festge  machte Stange 9, die auf ihrem obern Ende       die'als    Signalorgan dienende Kugel trägt.  



  Im obern Teile der Säule 2 ist eine Büchse  11 festgemacht, deren Innenwand eine der  Rille 8 entsprechende Kreisrille 12 aufweist.  In dieser Rille ist eine offene Ringfeder 13  gelagert, die einen nach innen gegen die  Säulenachse gerichteten Vorsprung 14 hat.  



  Wenn die Stange 9 in der untern, in der       Fig.    1 gezeichneten Stellung ist, wird die  Kugel 10 vom Lampenschirm 15 gedeckt,  der aus' passend gefärbtem Stoff, aus Glas,  keramischem Material oder dergleichen be  stehen kann. Will man die Bedienung an  rufen, so schiebt man mittelst der Stange 5,  die Teile 4 bis 10 in eine solche Höhe,     dass     die Kugel 10 in die obere durch punktierte  Linien in     Fig.    1 angedeutete Stellung  kommt, worauf das Signal bemerkt werden  wird. Durch diese Bewegung der Teile schiebt  der Konus 7 den Federvorsprung 14 zurück,  bis dieser vor der Rille 8 liegt und in die  selbe hineinspringt, wie     in\Fig.    2 und 3 ge  zeigt ist.  



  Die beweglichen Teile werden in dieser  hochgeschobenen Stellung festgehalten, bis  sie wieder durch zwei über der Stange 5 an  gebrachte Finger hinabgeführt werden, wo  bei der Vorsprung 14 dann wiederum zu  rückgedrängt wird, bis der Konus 7, dessen  der Feder 13 zugekehrte Kreiskanten abge  rundet werden können, passiert ist. Die Teile  4 bis     1'0    fallen dann wieder in die frühere  Stellung zurück, und um das Geräusch da.-    bei zu dämpfen, kann im Boden der Säule 2  ein     Kautschukstöpsel    18 oder     dergleichen    an  gebracht sein, gegen den der     Zylinder    6 in  schlägt.  



  Der im     Apparatfusse        angebrachte,    mit  dem     Streichholzschachtelhalter    16 versehene  Aschenbecher 17 kann zwei Schalenhälften       besitzen,    die lose in dem     vertieften    Fuss der       Säule    2 ruhen, o dass sie zum Entleeren und  Putzen leicht dem Fusse entnommen werden  können.  



  Der     alpparat    kann in verschiedenen an  dern Ausführungsformen     a15    die dargestellte  gebaut werden, zum Beispiel kann das Sig  nalorgan statt als eine Kugel     ausgeführt        zi.     sein,. wie ein Stern,     eine'    Flagge, eine elek  trische Lampe, eine Menschen- oder Tier  figur     etc.    geformt sein, sowie es auch mit  einem schwach hörbaren Signal, zum Beispiel  dem Klingeln einer Glocke kombiniert wer  den kann, wobei dieses hörbare Signal beim  Hochschieben des sichtbaren abgegeben wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH-</B> 'Signal, pparat, besonders zur Verwen- dung in Restaurants und ähnlichen Lokalen, gekennzeichnet durch ein sichtbares Signal organ, das durch eine Handbewegung von einer gedeckten Stellung in eine leicht sicht bare Lage geführt und in. dieser letzteren durch eine Stellvorrichtung gehalten werden kann, bis es wieder durch eine Handbewe gung in seine ursprüngliche Stellung geführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Signalorgan aus: einem an einer hochschiebbaren Stange (,9) < angebrachten leicht in die Augen sprin genden Gegenstand besteht. 2.
    Signalapparat mach Pa.tenl:aiispruch, bei welchem das Signalorgan aus einer untern in eine olif-rt@ End,#telluiig verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal organ in seiner obern Endstellung mittelst einer in einer festen Säule (2) des Appa- rates gelagerten Feder (13) gehalten wird, die beim Hochstellen des Organes (10) in eine Rille (8) hineinspringt, welche in einem auf einer Tragstange (9) des Or- ganes (10)
    angebrachten Konus gebildet ist. 3. Signalapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen; 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass' das Signalorgan (10) von einem Lampenfuss (1) getragen wird, der einen mit einem Streichholzschachtel halter (16) versehenen Aschenbecher (17) enthält.
CH120117D 1926-06-14 1926-06-14 Signalapparat, besonders zur Verwendung in Restaurants und ähnlichen Lokalen. CH120117A (de)

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CH120117A true CH120117A (de) 1927-05-02

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ID=4379004

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CH120117D CH120117A (de) 1926-06-14 1926-06-14 Signalapparat, besonders zur Verwendung in Restaurants und ähnlichen Lokalen.

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