CH120343A - Kompensierter Asynchronmotor mit Rotorspeisung. - Google Patents

Kompensierter Asynchronmotor mit Rotorspeisung.

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CH120343A
CH120343A CH120343DA CH120343A CH 120343 A CH120343 A CH 120343A CH 120343D A CH120343D A CH 120343DA CH 120343 A CH120343 A CH 120343A
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CH
Switzerland
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asynchronous motor
voltage
winding
commutator
rotor
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English (en)
Inventor
Kraft-Aktiengesellsc Licht-Und
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Sachsenwerk Licht & Kraft Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/28Asynchronous induction motors having compensating winding for improving phase angle
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description


  Kompensierter Asynchronmotor mit Rotorspeisung.    Die Erfindung hat den Zweck, die Kom  mutierung von kompensierten Asynchronmo  toren mit Rotorspeisung, deren Kompensations  spannung in einer zusätzlichen Kommutator  wicklung des Rotors erzeugt wird, zu ver  bessern.  



  Fig. 1 beiliegender Zeichnung zeigt sche  matisch ein zweipoliges Ausführungsbeispiel  eines solchen Motors. Die obere Hälfte der  Fig. 1 stellt den Stator und den Anlasser f  dar. Die untere Hälfte stellt den Rotor dar,  mit horizontaler Welle gg, nach einer fiktiven  Umklappung der Wicklungen a, c in die  Bildebene; die Wicklung c ist trotz der ge  zeichneten Unterbrechungen als geschlossen  aufzufassen.  



  Die Primärwicklung wird durch die Läufer  phasenwicklung a gebildet, die durch die  Schleifringe d mit dem Netz RST in Ver  bindung steht. Auf dem Läufer ist ausserdem  eine aus wenig Windungen bestehende ge  schlossene Gleichstromwicklung c (Kompen  sationswicklung) angeordnet, die in den Nuten  der Phasenwicklung untergebracht sein kann    und die an einen Kommutator e angeschlossen  ist; auf letzterem ist ein einfacher, beweg  licher Bürstensatz angebracht, bestehend aus  drei unter 120  versetzten Bürsten.

   Auf dem  Ständer befindet sich die dreiphasig ausge  bildete Sekundärwicklung b, in offener Schal  tung; diese Wicklung ist einerseits, bei x, y, z,  über die Bürsten an die Kompensationswick  lung, anderseits, bei u, v, w, an den An  lasser f angeschlossen; somit wird der Se  kundärteil durch eine einfache Reihenschal  tung von Kompensationswicklung, Sekundär  wicklung b und Anlasser gebildet. Unter Vor  aussetzung eines untersynchronen Ganges sind  die Rotorgeschwindigkeit w, die absolute Feld  geschwindigkeit @ und die Geschwindigkeit  Q = w + @ des Feldes relativ zum Rotor  durch Pfeile dargestellt.  



  Die Erfindung gestattet, die Kommutie  rung solcher Maschinen zu verbessern, ohne  dass die Herstellung des Kommutators und  der Kommutatorwicklung verteuert wird.  



  Die für das Verhalten des     Kommutators     massgebende     Funkenspannung    f ergibt sich      durch das Zusammenwirken zweier Teilspan  nungen von der Schlupffrequenz
EMI0002.0000  
   die  sich vektoriell addieren. Die beiden Teilspan  nungen werden Transformatorspannung t und  zusätzliche Stromwendespannung oder Nuten  reaktanzspannung w genannt. Die erste wird  durch die Bewegung, mit Geschwindigkeit Q,  des gemeinsamen Feldes relativ zum Rotor  erzeugt, wie die Kompensationsspannung; zu  letzterer steht sie jedoch in Quadratur (weil  ihr Sitz nicht in den aktiven, sondern in den  momentan kurzgeschlossenen Spulen liegt),  und zwar bei Untersynchronismus voreilend.

    Die zweite wird von der Umkehrung der  Nutenstreufelder während der Kommutierung  erzeugt; sie hat die Phase des Sekundär  stromes J2; bei konstanter Permeabilität va  riiert sie proportional zum Produkt w J2.  



  Ideal wäre es, wenn die beiden Teilspan  nungen gleich gross und entgegengesetzt ge  richtet wären, weil dann die Funkenspannung  verschwinden würde. Durch die Erfindung  lässt sich nun erreichen, dass bei normaler  Belastung die beiden Teilspannungen wenig  stens angenähert einen Winkel von 180  bil  den, was schon eine wesentliche Reduktion  der Funkenspannung gegenüber dem Bekann  ten bewirken kann, wie an Hand der Dia  gramme Fig. 2 und 3 klar gemacht werden  soll.    Abgesehen vom Kreise K, betrifft Fig. 2  die bisherige Kompensation und Fig. 3 ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung. Beide Fi  guren sind Zeitdiagramme, zu deren Ablei  tung nicht nur primärer Ohmscher Wider  stand und Hysteresis vernachlässigt wurden,  sondern auch noch die magnetisierende Wir  kung der Kompensationswicklung. Die kon  stante primäre Spannung ist als vertikaler  Vektor p eingetragen.

   Der Uhrzeigerdrehung  entspricht Nacheilen im Primärkreis (daher  auch im Sekundärkreis bei Untersynchronis  mus).  



  In Fig. 2 ist K der Heylandsche Kreis  mit dem Mittelpunkt M für den     unkompen-          sierten    Asynchronomotor. In geeigneten Mass-    stäben bedeutet also für einen bestimmten  Belastungsfall (gezeichnet ist der Fall von  normaler Belastung) A C den Primärstrom,  C B den Sekundärstrom, A B die Magneti  sierungskomponente des Primärstroms. Variiert  @ von 0 bis @, so wandert C von B bis D.  



  Für den kompensierten Motor tritt an  Stelle des Heylandschen Kreises der wesent  lich grössere Kreis KI mit dem Mittelpunkt  M1; K1 geht durch D. Für einen bestimmten  Belastungsfall gibt dabei A C1 den Primär  strom, C1B den Sekundärstrom; die Magneti  sierungskomponente A B ist nicht mehr ein  Bestandteil des Primärstromes, sondern des  Sekundärstromes. Variiert @ von 0 bis @@, so  wandert Ci von E1 bis D.  



  Nach der bisherigen Regel liegt M1 auf  der Horizontalen durch M, indem dem     Bürst-          einstellungswinkel    a der Wert
EMI0002.0005  
   a1, ge  geben wird. Würde man a von 0 bis 2 n  ändern, so würde der Kreis K1 immer noch  durch D gehen, sein Mittelpunkt M1 würde  aber den Kreis m1 beschreiben, dessen Radius  proportional der Grösse der Kompensations  spannung ist, die selbst richtungsgleich mit  M1 M ist; der Punkt E1 (für @ = 0) und der  Punkt D (für @ = @@) blieben diametral ent  gegengesetzt (vergleiche Schmitz, Elektrotech  nik und Maschinenbau, Jahrgang 1923, Seite  745-747, und Heyland, Elektrotechnische  Zeitschrift, Jahrgang 1903, Seite 584-586).  



  In Fig. 3 ist der Heylandkreis K2 für  einen im zweiten Quadranten liegenden Wert  a2 des Bürsteneinstellungswinkels und eine  höhere Kompensationsspannung gezeichnet.  Es liegt daher der Mittelpunkt M2 unter B M  und auf einem Kreise m2, der grösser ist als  M1. Der Punkt E2 (für @ = 0) fällt nicht  mehr mit dem Leerlaufpunkt L2 zusammen,  sondern liegt tiefer.  



  In Fig. 2 und 3 sind nun für den Fall  normaler Belastung die Transformatorspan  nung tl bezw. t2, dem Vektor M1 M bezw.  M2 M um 90  voreilend, und die zusätzliche       Stromwendespannung        ivi        bezw.        zv    2, richtungs  gleich mit     Cl   <I>B</I>     bezw.        C2    B, von Maus ein-      getragen, ebenso deren vektorielle Summe,  die Funkenspannung f1 bezw. f2.  



  Man sieht nun, dass die Funkenspannung  f2, Fig. 3 viel kleiner ist, als die Funken  spannung fi, Fig. 2. Die Verkleinerung ist  auf die veränderte Lage des Vektors der  Transformatorspannung zurückzuführen, die  durch Verstellung der Kommutatorbürsten  erreicht worden ist. Während der Winkel von  t1 mit w1 beträchtlich von 180  abweicht,  ist der Winkel von t2 mit w2 angenähert  180 . (Durch eine weitere Vergrösserung von  a2 könnte man t2 in Gegenphase mit w2  bringen.)  Die Veränderung der Bürstenstellung äu  ssert sich beim kompensierten Asynchron  motor auch in einer Veränderung der Dreh  zahl. Bei der Einstellung nach Fig. 2 hat  der Motor im Leerlauf @ = 0, also die glei  che Drehzahl wie der unkompensierte Asyn  chronmotor; bei der Einstellung nach Fig. 3  ist seine Leerlaufdrehzahl niedriger, weil E2  tiefer als L2 liegt.

   Man kann somit als Merk  mal der Bürsteneinstellung nach Fig. 3 an  geben, dass die Leerlaufdrehzahl niedriger ist  als die des unkompensierten Asynchronmotors.  



  Wie gesagt, ist die Kommutatorspannung  nach Fig. 3 grösser gewählt als nach Fig. 2.  Andernfalls würde man durch die Verschie  bung der Kommutatorbürsten von M1 nach  M2 die Kompensierung des Motors vermin  dern.  



  Bei Maschinen von geringerer Leistung  kann das Verhältnis der zusätzlichen Strom  wendespannung w2 zur Transformatorspan  nung t2 ungünstig gering sein. Um w2 zu  erhöhen, kann man die Nutenreaktanz der  Kommutatorwicklung durch an sich bekannte  
EMI0003.0000     
  
     torwicklung in eisengeschlossenen Nuten ver  legt werden; liegen Primärwicklung und  Kommutatorwicklung in den gleichen Nuten,  so kann der gewünschte Eisenschluss durch  Bleche bewirkt werden, die man zwischen  beiden Wicklungen in die Nuten einlegt. Die  magnetische Sättigung dieser Blecheinlagen  ist geeignet, die Abhängigkeit der Strom  wendespannung von der Grösse des Sekundär  stromes zu vermindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kompensierter Asynchronmotor mit Rotor speisung, dessen Kompensationsspannung in einer zusätzlichen Kommutatorwicklung des Rotors erzeugt wird, gekennzeichnet durch Einstellung der Kommutatorbürsten derart, dass die Leerlaufdrehzahl geringer ist, als die des unkompensierten Asynchronmotors, wobei die Minderung der Kompensationswirkung in folge dieser Einstellung durch eine erhöhte Kommutatorspannung wieder ausgeglichen ist, zum Zwecke, die Kommutierung des Motors zu verbessern. UNTERANSPRUCH: Kompensierter Asynchronmotor nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel, um die Nutenreaktanz der Kommutatorwick- lung zu vergrössern,
CH120343D 1924-08-18 1925-05-13 Kompensierter Asynchronmotor mit Rotorspeisung. CH120343A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES66840D DE466614C (de) 1924-08-18 1924-08-18 Kompensierte Asynchronmaschine mit Rotorspeisung und einer zusaetzlichen Kommutatorwicklung im Rotor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH120343A true CH120343A (de) 1927-06-01

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ID=7499108

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CH120343D CH120343A (de) 1924-08-18 1925-05-13 Kompensierter Asynchronmotor mit Rotorspeisung.

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US (1) US1724730A (de)
AT (1) AT105266B (de)
CH (1) CH120343A (de)
DE (1) DE466614C (de)
FR (1) FR598881A (de)
GB (1) GB238514A (de)

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FR598881A (fr) 1925-12-28
DE466614C (de) 1928-10-09
US1724730A (en) 1929-08-13
GB238514A (en) 1926-08-27
AT105266B (de) 1927-01-10

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