CH120459A - Holzhaus. - Google Patents

Holzhaus.

Info

Publication number
CH120459A
CH120459A CH120459DA CH120459A CH 120459 A CH120459 A CH 120459A CH 120459D A CH120459D A CH 120459DA CH 120459 A CH120459 A CH 120459A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
planks
wooden house
posts
window
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Signer Arthur
Original Assignee
Signer Arthur
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Signer Arthur filed Critical Signer Arthur
Publication of CH120459A publication Critical patent/CH120459A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/56Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members
    • E04B2/70Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood
    • E04B2/701Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood with integrated supporting and obturation function
    • E04B2/705Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of wood with integrated supporting and obturation function with longitudinal horizontal elements placed between columns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  Holzhaus.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Holzhaus, bei welchem die Zwischen  räume von unten mittelst Schwellen und  oben mittelst Einbindern unter sich verbun  denen Eck-, Tür- und Fensterpfosten, soweit  sie nicht als Fenster- und Türöffnungen aus  gespart sind, durch     wagrechte    Bohlen aus  gefüllt sind, die mit abgesetzten Enden auf  beiden Seiten in Längsnuten der Pfosten  eingreifen und miteinander und mit den  Schwellen und Einbindern durch Nut und  Feder verbunden und so gegen Werfen ge  sichert sind.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt; es zeigt:       Fig.    1 einen Teil eines Holzhauses in  schaubildlicher Darstellung,     Fig.    2 einen  Schnitt nach der Linie     A-A    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Grundriss zu     Fig.    1,     Fig.    4  die Eckpartie in grösserem     Massstabe,    und       Fig.    5 in einem Schaubild das Ende einer  Füllungsbohle in grösserem     Hassstabe.     



  Die Bodenbalken 1 des ersten Stock  werkes liegen mit ihren Enden auf den auf  der Mauer 2 angeordneten Mauerlatten 3.    Über den Mauerlatten sind die Schwellen 4  auf. die Bodenbalken 1 aufgelegt. Die Bo  denbalken 1 sind mittelst Zapfen 5 in den  Mauerlatten und die Schwellen 4 mittelst  Zapfen 6 in den Bodenbalken 1 verankert,  so dass die     genannten    Teile ein starres Gan  zes bilden. Auf den Schwellen sind die Eck-,  Tür- und Fensterpfosten aufgestellt, von wel  chen in     Fig.    1 nur ein     Eckpfosten    7 und  zwei Fensterpfosten 8 ersichtlich sind. Die  obern Pfostenenden sind mittelst Einbindern  9 unter sich verbunden. Die Pfosten sind  mit Zapfen 10 in entsprechenden Aus  sparungen der Schwellen und Einbinder ein  geführt.

   Die Zwischenräume zwischen den  Pfosten sind, soweit sie nicht als     Fenster-          und    Türöffnungen ausgespart sind, durch       wagrechte    Bohlen 11 ausgefüllt, die mit ab  gesetzten Enden 12 auf beiden Seiten in  Längsnuten 13 der Pfosten eingreifen, wo  durch eine sichere,     luftabschliessende    Befesti  gung der Bohlen in den Pfosten erreicht  wird. Die Bohlen 11 sind aussen mit den  Pfosten bündig.

   Die Schwellen 4, die Ein  binder 9 und die Bohlen 11 sind oben und  unten der Länge nach genutet,. und in diese      Nuten     1-t    sind Federn 15     eingesetzt,        die          cin    Werfen der Bohlen verhindern und bei  einem     Klaffen    dein     Luftdurchtritt        zwischen    1       den        B-hlen        wehren.     



  Über den Einbindern 9 sind die     Boden-          balken        lt;    für ein weiteres Stockwerk vor=         (,sehen    und über diesem ein weiterer       ,Schwellenzug    17, auf     welehein    wieder Pfo  sten 7 und dazwischen angeordnete Bohlen  <B>f</B>  11     anf-eriehtet    sind.

   Die     Zwisclieiiräunii#          zwischen    den Köpfen der     Bodenbalken    sind       durch        Füllhölzer    18 ausgefüllt, die mit     ab-          ten    Enden auf beiden     Seiten    in die       -(-setz          Köpfe    der Bodenbalken 16     eingeführt    sind,       wodurch    ein Drehen dieser     Balken,    welches  im Laufe der Zeit erfolgen könnte, verhin  dert wird. Die Schwellen 4, 1 7 und die Ein  länder 9 sind etwas breiter gehalten, so dass  sie innen über die Bohlen 11 vorstehen.

    Wird die durch die Bohlen 11 und Pfosten       @@ebildf-te        W@irid    auf     der    Innenseite     niit    einem       Täfer        bekleidet,    so kann dieses an den       cliwellen    und den Einbindern unten und  oben     angeschlagen    werden, derart, dass zwi  schen dem Täfer und den Bohlen 11 ein       i,olierender    Luftraum gebildet wird. Eine       ]-(-sondere        Verschalung    zum Anbringen einer       Aussenverkleidung    ist nicht notwendig.

   Auf '  einer Isolierschicht. zum Beispiel aus     Dach-          pappe.    kann eine Aussenverkleidung, zum       Pi=ispiel    aus Holzschindeln oder     Eternit-          nIatten.    direkt     angeschlagen    werden.     Derart          hergestellte    Bauten haben den Vorteil, dass  sie     widerstandsfähig        gegen    Feuer sind, da       die        glatten    Flächen dem Feuer keine     An-          iiffspunkte    bieten.  



  Das     Aufrichten    des     Holzhauses        geschieht          vdrteilhafterweise    so, dass auf die     Funda-          mentniauer    2 die Mauerlatten 3,,

   auf diese  die     Bc        denbalken    des ersten Stockwerkes  unter Einfügen der Füllhölzer 18 und auf  diese die     Sehwellen        -1    aufgesetzt werden     un-          te=r        gegenseitiger        Verankerung.    Darauf wird       einer    der Eckpfosten 7 des ersten     Stoek-          werkes    aufgesetzt und die Bohlen 1.1 der  einen anschliessenden Seitenwand     unter    Ein  feigen der Federn     7:

  i        übereinander-esehichtet           nd    mit den abgesetzten Enden 12 in die  
EMI0002.0078     
  
    Längsnute <SEP> dc9 <SEP> Eehpf();tf@n, <SEP> i-ingeführl-_ <SEP> Dar  auf <SEP> wird <SEP> der <SEP> iräcliste <SEP> @fobten <SEP> der <SEP> betreffen  den <SEP> Seitenti-and <SEP> aufgerichtet <SEP> unter <SEP> Einfüh  ren <SEP> der <SEP> andern <SEP> abgesetzten <SEP> Emlen <SEP> der <SEP> Boh  len <SEP> in <SEP> die <SEP> Längsnut <SEP> des <SEP> Pfostens, <SEP> Hierauf
<tb>  die <SEP> weiteren <SEP> Wandteile <SEP> durch <SEP> Aufrichten
<tb>  von <SEP> Pfosten <SEP> inid <SEP> :\-iil',eliieliteii <SEP> von <SEP> Bohlen
<tb>  einschliesslich <SEP> des,jeni;

  ,@en <SEP> Pfostens, <SEP> welcher
<tb>  dem <SEP> ersten <SEP> Eckpfosten <SEP> in <SEP> der <SEP> zuletzt <SEP> her  gcst-ellten <SEP> Wand <SEP> zunächst <SEP> lie""t. <SEP> Darauf <SEP> wird
<tb>  der <SEP> erste <SEP> Ecl@lil'osten <SEP> o <SEP> tlngelioben, <SEP> dass <SEP> des  sen <SEP> in <SEP> die <SEP> Sehwelle <SEP> i-ingefiihrter <SEP> Zapfen <SEP> aus
<tb>  derselben <SEP> heraustritt, <SEP> und <SEP> de- <SEP> ganze <SEP> zuerst
<tb>  gebildete, <SEP> dein <SEP> Eckpfosten <SEP> angeschlossene
<tb>  Wandteil <SEP> initsanit:

   <SEP> dcni <SEP> Eckpfosten <SEP> etwas
<tb>  nach <SEP> aussen <SEP> geschtvenht. <SEP> Alsdann <SEP> werden
<tb>  die <SEP> Bohlen <SEP> des <SEP> noch <SEP> fehlenden <SEP> Wandteils
<tb>  erst <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Seite <SEP> mit <SEP> dem <SEP> abgesetzten
<tb>  Ende <SEP> 1.2 <SEP> in <SEP> die <SEP> Nute <SEP> des <SEP> letztangebrachten
<tb>  Pfostens <SEP> eingesetzt, <SEP> und <SEP> dann <SEP> der <SEP> aus  r;e#hobene <SEP> Pfosten <SEP> mitsamt <SEP> dem <SEP> ausge  =:

  ehwenkten <SEP> Wandteil <SEP> in <SEP> seine <SEP> Ausgangslage
<tb>  zurüchgeschivenht, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Pfosten <SEP> mit
<tb>  seinem <SEP> Zapfen <SEP> wiiädei- <SEP> in <SEP> die <SEP> vorgesehene
<tb>  Aussparung <SEP> clcr <SEP> Viehwelle <SEP> 1 <SEP> eintritt <SEP> und <SEP> di,  abgesetzten <SEP> Enden <SEP> der <SEP> zuletzt <SEP> eingebrachten
<tb>  Bohlen <SEP> 11 <SEP> in <SEP> die <SEP> hoch <SEP> freie <SEP> Nute <SEP> des <SEP> Eek  pfostens <SEP> eingetrieben <SEP> werden.

   <SEP> Darauf <SEP> wer  den <SEP> die <SEP> Pfosten <SEP> durch <SEP> Auflegen <SEP> der <SEP> Ein  linder <SEP> 9 <SEP> auch <SEP> oben <SEP> miteinander <SEP> verbunden
<tb>  und <SEP> auf <SEP> diese, <SEP> sofern <SEP> ein <SEP> weiteres <SEP> Stockwerk
<tb>  vorgesehen <SEP> ist, <SEP> die <SEP> Bodenbalken <SEP> 16 <SEP> und <SEP> die
<tb>  Schwellen <SEP> 17 <SEP> aufgelegt, <SEP> worauf <SEP> das <SEP> Auf  richten <SEP> der <SEP> Wände <SEP> des <SEP> zweiten <SEP> Stockes <SEP> wie
<tb>  beim <SEP> ersten <SEP> Stockwerk <SEP> geschieht.
<tb>  



  Da <SEP> sämtliche <SEP> Bauteile <SEP> maschinell <SEP> her  gerichtet <SEP> werden <SEP> können, <SEP> beschränkt, <SEP> sich
<tb>  die <SEP> Handarbeit <SEP> lediglich <SEP> auf <SEP> das <SEP> Aufrichten
<tb>  des <SEP> Holzhauses.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Holzhaus, ""ehenuzeichnet durch unten mittelst Sehwellen und oben mittelst Ein bindern verbundene Eek-, Tür- und Fenster pfosten, deren Zwischenräume, soweit sie nicht als Fenster- und Türöffnungen ausgespart, mit wa-rechten Bohlen aus-efüllt sind, die mit abgesetzten Enden auf beiden Seiten in Längsnuten in Pfosten eingreifen und mit einander und mit den Schwellen und Ein bindern durch Nut und Feder verbünden und 5o gegen Werfen gesichert sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Holzhaus nach Patentanspruch, gekenn- zeiehnet durch eine Verkleidung, die auf den Aussenwänden des Hauses direkt auf liegt. 2. Holzhaus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter einer äussern Verkleidung eine Isolierschicht angeord net ist. 3- Holzhaus nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Luftisolation zwischen den Füllungsbohlen und einer auf der Innenseite des Holzhauses angeordneten Täfelung, welche auf den etwas breiter als die Füllungsbohlen gehaltenen Schwel len und Einbindern angeschlagen ist.
CH120459D 1927-12-30 1926-12-06 Holzhaus. CH120459A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH120459T 1927-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH120459A true CH120459A (de) 1927-05-16

Family

ID=4379323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH120459D CH120459A (de) 1927-12-30 1926-12-06 Holzhaus.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH120459A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114300B (de) * 1959-04-13 1961-09-28 Ditlev Gadebusch Wand fuer zerlegbare Gebaeude

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114300B (de) * 1959-04-13 1961-09-28 Ditlev Gadebusch Wand fuer zerlegbare Gebaeude

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1900955A1 (de) Chaletbalken,Verfahren zu dessen Herstellung,sowie seine Verwendung
EP4257768B1 (de) Satz von bauelementen für ein aus holz gefertigtes gebäude
DE102008003281A1 (de) Flächenelement
DE7532453U (de) Bauelement
EP2989263A1 (de) Geschossdeckenkonstruktion und gebäude aus holz
DE706759C (de) Holzverbindung durch metallene Schrauben
CH120459A (de) Holzhaus.
EP0667426B1 (de) Fachwerkkonstruktion, insbesondere Dachtragwerk oder Halle in Holzleimbauweise
DE3901683A1 (de) Wandelement mit verbesserten schallschutzwerten
DE1214855B (de) Ein- oder mehrstoeckiges, zerlegbares Gebaeude
AT395194B (de) Blockhausartiges gebaeude
DE630614C (de) Schallisolierende Wand, Decke o. dgl.
DE1199468B (de) Wandkonstruktion unter Verwendung vorgefertigter Bautafeln
DE8531473U1 (de) Saunakabine
DE2649576A1 (de) Schwalbenschwanzverbindung bzw. lasttragender bauteil mit selbstklemmvernutung
DE339425C (de) Aus mehreren untereinander verbundenen Streifen bestehender, gebogener Holzbauteil
DE1941368A1 (de) Wandelement
DE1784253A1 (de) Wandbauelement,insbesondere fuer Blockhaeuser
DE2263027A1 (de) Aus kurzen holzteilen zusammengesetztes bauteil
CH162061A (de) Gebäudewand.
DE3412477A1 (de) Rahmenprofil
DE19739402C2 (de) Gebäudeecke für ein Haus in Holzbauweise
DE2140077A1 (de) Holzgitterträger und Verfahren zu seiner Herstellung
DE817808C (de) Plattenbauweise fuer Baracken und aehnliche Gebaeude
AT237277B (de) Schalungsplatte