CH120462A - Fussbodenelement. - Google Patents
Fussbodenelement.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
- E04F15/04—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members
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Description
Fussbodenelement. Zur Herstellung von Parkettböden wur- den bisher aus Hartholz bestehende Elemente, das heisst Riemen oder anders geformte Plat ten, verwendet. Hierbei zeigt sich der Nach teil, dass selbst bei gut gelagertem Holz sich Fugen zwischen den einzelnen Elementen, aus welchen ein, Parkettboden besteht, mit der Zeit bilden, infolge dem durch Tempe ratur und Feuchtigkeitgehalts-Änderungen bedingten Schwinden und Werfen der Ele mente. In diesen Fugen sammelt sich Staub und dieselben sind vom hygienischen Stand punkte aus verwerflich.
Gegenstand; vorliegender Erfindung ist ein Fussbodenelement, durch welches diese Fugenbildung zwischen benachbarten Ele menten eines Fussbodens verhindert wird, in dem das Element aus gesperrtem Holz be steht.
Zweckmässig besteht das Element in sei ner obersten Schicht aus: einer die Gehfläche zu bilden bestimmten Holzart, während die übrigen Schichten aus Holz minderer Quali tät hergestellt sind.
Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung perspektivisch dar gestellt.
In Fig. 1 ist ein Fussbodenelement von quadratischer Form dargestellt, das aus drei Schichten in der für gesperrtes Holz ge bräuchlichen Art zusammengesetzt ist. Die oberste Schicht 1 besteht aus einer Holzart, welche zur Bildung der Gehfläche des Parkettbodens bestimmt ist, vorzugsweise aus Hartholz. Die mittlere Schicht 2 und die untere Schicht 3 bestehen aus Holz von minderer Qualität, wobei die Faserrichtung in der Schicht 2 quer zur Faserrichtung der Schicht 1 und der Schicht 3 verläuft. Die Verbindung der Schichten geschieht durch Verleimen.
Fig. 2 stellt einen länglichen Parkett bodenriemen der meist verwendeten Art dar, der ebenfalls wie das quadratische Element in Fig. 1 aus drei Schichten 1, 2 und 3 von kreuzweise verleimten Brettehen besteht. Die oberste Schicht 1 kann Buchen- oder Eichen holz sein, die Schicht 2 Tannenholz und die Schicht 3 ebenfalls Tannenholz oder Ab fälle von Hartholz. Zwecks Herstellung von sogenannten Riemenböden könnte ein dem Element nach Fig. 2 ähnliches Element,j jedoch von grö sserer Länge, verwendet werden.
Die oberste Schicht kann aus gesägten Brettehen oder gemesserten oder geschälten, bis zirka 1,5 cm dicken Fournieren bestehen. Die einzelnen Brettehen können auch gefügt sein, und das Parkettelement kann auch in seiner obersten Schicht aus hochstellendem oder Hirnholz hergestellt sein.
Ein Element kann aus einer beliebigen Anzahl von Schichten bestehen. Die ein zelnen Schichten können aus beliebig vielen Teilen zusammengesetzt sein, so dass zum Beispiel für Zierböden die verschiedenen, ein bestimmtes Muster bildenden Einzelteile der obersten Schicht durch die übrigen Schich ten zu einem Element vereinigt sein können.
Ein Schwinden dieser Fussbodenelemente ist praktisch unmöglich; daher ist eine Fu- @enbildung zwischen den verlegten Elemen ten beinahe unmöglich; ebenso tritt keine Verwerfung der Elemente ein. Da die ein zelnen Elemente ihre Gestalt nicht verändern, o ermöglichen sie ein rasches Verlegen der Elemente zwecks Herstellung von Parkett böden, im Gegensatz zur Verlegung der bis lierigen Elemente, bei welchem Elemente, deren Kanten durch Werfen sich deformiert laben, durch Verkeilen zunächst in ihre ur- -prünzliche Form gebracht werden müssen.
Zu den genannten Vorteilen kommt noch hinzu, dass' sich die Fussbodenelemente ge mäss vorliegender Erfindung billiger stellen als die bisher verwendeten Elemente.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fussbodenelement, dadurch gekennzeichnet, dass es aus gesperrtem Holz besteht, zum Zweck, die Fugenbildung zwischen den be nachbarten Elementen eines Fussbodens zu verhindern. UNTERANSPRüCHE 1. Fussbodenelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,. dass seine oberste Schicht aus einer die Gehfläche zu bilden bestimmten Holzart besteht, während die übrigen Schichten aus Holz minderer Qualität hergestellt sind. 2. Fussbodenelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die oberste Schicht aus einem Fournier besteht. 3.Fussbodenelement nacli Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die oberste Schicht aus einzelnen Teilen derart zusammengesetzt ist, dass letztere ein Muster bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH120462T | 1926-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH120462A true CH120462A (de) | 1927-05-16 |
Family
ID=4379326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH120462D CH120462A (de) | 1926-03-22 | 1926-03-22 | Fussbodenelement. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH120462A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759898C (de) * | 1937-09-15 | 1954-05-03 | Holzwerk Osterwald Conrad Bock | Parkettriemen |
| EP0726373A1 (de) * | 1994-12-19 | 1996-08-14 | Hans Krönig | Massivholzelement |
-
1926
- 1926-03-22 CH CH120462D patent/CH120462A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0726373A1 (de) * | 1994-12-19 | 1996-08-14 | Hans Krönig | Massivholzelement |
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