CH120512A - Verfahren und Einrichtung zur Oxydation von Ammoniak mittelst Sauerstoffs oder sauerstoffreicher Gasgemische. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Oxydation von Ammoniak mittelst Sauerstoffs oder sauerstoffreicher Gasgemische.

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CH120512A
CH120512A CH120512DA CH120512A CH 120512 A CH120512 A CH 120512A CH 120512D A CH120512D A CH 120512DA CH 120512 A CH120512 A CH 120512A
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Georg Liljenroth Frans
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  Verfahren und Einrichtung zur Oxydation von Ammoniak mittelst Sauerstoffs  oder     sauerstoffreicher    Gasgemische.    Bei der Oxydation von Ammoniak in Sal  petersäure wurde bis jetzt gewöhnlich atmo  sphärische Luft als Oxydationsmittel benutzt.  Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass das  bei der Oxydation zunächst gebildete Stick  stoffoxyd durch den     Stickstoff    der Luft stark  verdünnt wird, weshalb grosse und teure Ab  sorptionssysteme benutzt werden müssen, um  das Stickstoffoxyd als Salpetersäure zu ge  winnen. Auch wird die gewonnene Salpeter  säure verhältnismässig schwach.  



  Es ist auch in Vorschlag gebracht wor  den, statt der atmosphärischen Luft durch       Sauerstoff    angereicherte Luft oder gegebenen  falls reinen Sauerstoff zu benutzen. Dieser  Vorschlag ist in dem Falle besonders an  sprechend, wenn man. für die Herstellung des  Ammoniaks     Wasserstoff    benutzt, der durch  Elektrolyse von Wasser hergestellt worden  ist, wobei man ohne besondere Kosten grosse  Mengen sonst mehr oder weniger wertlosen  Sauerstoffs zur Verfügung hat.

       Man    vermeidet  hierdurch die starke Verdünnung des gebil  deten     Stickstoffoxyds    durch den atmosphäri-    sehen Stickstoff, anderseits aber entsteht  der grosse Übelstand, dass die bei der Oxyda  tion des Ammoniaks in     Stickstoffoxyd    und  Wasser erzeugte Reaktionswärme eine bedeu  tend grössere Temperatursteigerung herbei  führt, als wenn atmosphärische Luft benutzt  wird. Dies beruht darauf, dass die bei der  Reaktion anwesende Gasmenge bedeutend  kleiner ist, wenn lediglich die für die Oxy  dation gerade nötige     Sauerstoffmenge    benutzt  wird, als wenn diese Sauerstoffmenge von  einer etwa viermal grösseren Stickstoffmenge  begleitet ist, wie es der Fall ist, wenn atmo  sphärische Luft benutzt wird.

   Infolge der höhe  ren Temperatur bei der Benutzung reinen  oder annähernd reinen Sauerstoffs für die  Oxydation steigt die Reaktionsgeschwindig  keit so stark, dass die Reaktion explosions  artig verläuft, weshalb die Methode in der  Praxis versagt.  



  Die obigen Ausführungen werden durch  einen Vergleich zwischen den Reaktionsver  hältnissen bei der Benutzung atmosphärischer  Luft einerseits und reinen Sauerstoffs ander-           seits    für die Oxydation des Ammoniaks leicht  verständlich. Im früheren Falle kann man  die Reaktion etwa wie folgt ausdrücken  (1)     NHs        -+-        20s        +    8N2 =1,5     Hz0        -f-    NO     -f-    ,  0,75 02     +    8 N<B>2</B>     -+-    52000 Cal.  



  im letzteren Falle dagegen wie folgt:  (2)     NHs        -+-    202 = 1,5     H20        -+-          N0        +    0,75 02     -+    52000 Cal.  



  In dem erstgenannten Falle wird die  Anzahl der erhaltenen Gasmoleküle 11.25.  Da die     Molekularwärme    etwa 7,5 beträgt,       wird        unter        Annahme        von        10        %        Wärmever-          lusten    die Temperatursteigerung  
EMI0002.0027     
    Wenn die Temperatur des eingehenden Gas  gemisches 200 C beträgt, wird die Tempera  tur der benutzten     Katalysatormasse,    welche  bekanntlich aus Platinnetz, Platinasbest,  Eisenoxyd usw. besteht, etwa     5800C    betragen.

    Diese Temperatur ist genügend niedrig, um  einen explosionsartigen Verlauf der Reaktion  zu verhindern.  



  Wenn dagegen reiner Sauerstoff für die  Oxydation benutzt wird, wird die Anzahl der  erhaltenen Gasmoleküle lediglich 3,25, wes  halb die Temperatursteigerung in diesem Falle  unter im übrigen gleichen Annahmen  
EMI0002.0030     
    und folglich die Temperatur des Katalysators  etwa<B>19500</B> C betragen würde. Bei dieser  hohen Temperatur des Katalysators würde die  Reaktion mit enormer Geschwindigkeit, das  heisst explosionsartig verlaufen, der Kataly  sator würde zerstört werden, und das gebil  dete Stickstoffoxyd in beträchtlichem Grade  in freien Stickstoff und freien Sauerstoff zer  fallen.

   Die genannten Übelstände würde man  allerdings durch die Benutzung eines grossen  Überschusses an Sauerstoff vermeiden können,  in solchem Falle würden aber keine Vorteile  hinsichtlich der Grösse des     Absorptionssyste-          mes    oder der Stärke der erzeugten Salpeter  säure erreicht werden.    In dein Patent Nr. 120511 ist schon be  schrieben worden, wie die genannten Übel  stände bei der Benutzung reinen Sauerstoffs  als Oxydationsmittel dadurch vermieden wer  den können, dass die Oxydation stufenweise  unter Benutzung von Zwischenkühlung aus  geführt wird.

   Das betreffende Verfahren er  möglicht, die mit der Verwendung reinen  Sauerstoffs     bezw.    sauerstoffreicher Gase ver  bundenen Vorteile ohne andern     #'belstarrd     zu erreichen, als dass die für die Ausführung  des Verfahrens nötige Apparatur verhältnis  mässig gross und teuer wird, indem sie eine  Mehrzahl von     Amrnoriiakoxydatiorrsöfen    mit  zugehörigen Kühlern erfordert.  



  Die     Erfindung    bezweckt, die     Amnioniak-          oxydation    in einer einfachen Apparatur unter       Benutzung    reinen     Sauerstoffs    oder sauerstoff  reicher Gase als Oxydationsmittel zu ermög  lichen, ohne dass eine schädlich hohe Reak  tionstemperatur eintritt, und ohne dass das  resultierende Gas mit grösseren     .Mengen        inerter     Gase verdünnt wird, welche die     Auskonden-          sierung    der Salpetersäure erschweren oder die  Erreichung einer starken Säure verhindern.  



  Gemäss der Erfindung wird ein bei der       Ammoniakoxydation    erhaltenes, im wesent  lichen aus Stickstoffoxyd, Wasserdampf und       Sauerstoff    bestehendes Gasgemisch nach pas  sender Abkühlung zur Verdünnung des für  die Durchführung des Prozesses     zugeführten     Ammoniaks und     Sauerstoffs    benutzt, wodurch  die Reaktionstemperatur auf einen     passender)     Wert herabgesetzt wird.  



  Am einfachsten wird das     Verfahren        finit     einem     einzigen    Reaktionsofen derart ausge  führt, dass von dein aus dem Ofen abziehen  den Gas lediglich ein Teil nach einem Ab  sorptionssystem zwecks Gewinnung von Sal  petersäure abgeleitet wird, während der übrige  Teil nach passender Abkühlung und mit  einem Zusatz von Ammoniak und     Sauerstöff     in dein für die Reaktion theoretisch richtigen       Verhältnis    wieder in den Reaktionsofen in  ununterbrochenem Kreislauf eingeführt wird.  Werden mehrere     Anrmoniakoxydationsöfen    be  nutzt, kann man je nach Umständen diese  parallel in ein Umlaufsystem einschalten oder      sie in Gruppen anordnen.

   Die erste Gruppe  wird dann mit Ammoniak und     Sauerstoff     gespeist, welche mit von derselben oder nach  folgenden Ofengruppen abziehendem, gekühl  tem Gas verdünnt worden sind, während das  Ammoniak und der Sauerstoff bei den nach  folgenden Gruppen mit von den vorhergehen  den Gruppen abziehenden, gekühlten Reak  tionsgasen verdünnt werden können.  



  Das Gemisch der reagierenden Gase, wel  che in den für die Oxydation des Ammoniaks  in Stickstoffoxyd und Wasser     bezw.    Salpeter  säure theoretisch richtigen Verhältnissen be  nutzt werden, wird somit mit verhältnismässig  kalten Gasen derselben Zusammensetzung wie  die durch die Reaktion gebildeten verdünnt.

    Der aus dem Prozess herausgenommene Gas  überschuss liefert daher unmittelbar oder nach  entsprechender     Zufuhr    von     Sauerstoff    bei Ab  kühlung Salpetersäure, die infolge der Ab  wesenheit grösserer Mengen     inerter    Gase in  einem verhältnismässig kleinen     Kondensie-          rungssystem        auskondensiert    und dabei un  mittelbar in konzentrierter Form erhalten  werden kann.  



  Gleichzeitig wird durch die Verdünnung  der Reaktionsgase ermöglicht, die Reaktions  temperatur auf einen Wert zu begrenzen, bei  welchem Verluste infolge der Zersetzung des  Stickstoffoxydes im wesentlichen ausgeschlos  sen sind und der Bestand des Katalysators  infolge zu heftiger Reaktion nicht gefährdet  wird. Die Regelung der Reaktionstemperatur  wird durch Regelung der kreisenden Gas  menge, gegebenenfalls auch durch Regelung  der Abkühlung dieser Gasmenge geregelt.  



  Auf der Zeichnung sind in den     Fig.    1  und 2 zwei Ausführungsformen von Appara  ten zur Ausführung des Verfahrens schema  tisch dargestellt.  



  In     Fig.    1 bezeichnet     d.    einen Ammoniak  oxydationsofen beliebiger bekannter Konstruk  tion, B einen Kühler, zum Beispiel in der  Form eines Dampfkessels, und C einen Ven  tilator oder eine andere Umlaufvorrichtung.  Die genannten Apparate sind durch Rohr  leitungen<I>a, b, c zu</I> einem Umlaufsystem  zusammengestellt.    Mit dem Rohre<I>b</I> sind     Zufuhrrohre   <I>d</I> und  f für Sauerstoff     bezw.        Ammoniak        verbunden.     Für die Ableitung des     Gasüberschusses    aus  dem Umlaufsystem nach einem Kühler D aus  säurefestem     Material    ist ein Zweigrohr g vor  gesehen.

   Der Kühler D ist durch eine Rohr  leitung     h    mit einem Absorptionsturm F zur  Gewinnung der übrigen Salpetersäure, welche  nicht schon in dem Kühler D kondensiert  worden ist, verbunden.  



  Der Absorptionsturm F ist zweckmässig  in bekannter Weise mit einer Füllung aus  säurefestem Material     versehen-    und wird von  Wasser oder Salpetersäure durchströmt. Die  Zufuhr von Ammoniak und Sauerstoff zu dem  Umlaufsystem geschieht zweckmässig an ver  schiedenen Punkten, wie in der Zeichnung  angedeutet ist, um die Entstehung eines  explosiven Gemisches von     Sauerstoff    und  Ammoniak zu     verhindert).    Zwischen den Zu  fuhrrohren d und f kann gegebenenfalls eine       Mischungskammer    angeordnet sein, um das  bei d zugeführte Gas in das umlaufende Gas  gemisch einzumengen, ehe die andere Gas  komponente zugeführt wird.

   Der Ventilator  C ist zweckmässig nach den     Zufuhrrohren     <I>d, f</I> aber vor dem Oxydationsofen angeordnet,  so dass     ei,    eine innige Mischung der Gase  bewirkt, ehe sie in den Ofen gelangen,  wodurch das Anbringen einer besonderen  Mischungskammer überflüssig wird.  



  Durch die Rohrleitung<I>a,</I> den Kühler<I>B</I>  und die Rohrleitung b kreist somit ununter  brochen Gas von derselben Zusammensetzung,  wie das nach dem Absorptionssystem abge  leitete Gas, das durch die Reaktion zwischen  den durch die Rohrleitungen 'd und f frisch  zugeführten Mengen von Sauerstoff und Am  moniak gebildet worden ist. Wenn ange  nommen wird,     dass    in der Zeiteinheit ein  Volumen des     'Ammoniaks    durch die Rohr  leitung f und 1,25 Volumen des Sauerstoffs  durch die Rohrleitung d zugeführt werden,  geschieht die Reaktion nach der Gleichung:       NHs        -f    -1,25 02= NO     +1,5        H2    04- 52000 Cal.  



  Wenn kein Gas durch das Umlaufsystem  nach dem Ofen zurückgeführt werden würde,      würde die völlig durchgeführte Reaktion  theoretisch eine Temperatursteigerung von  etwa<B>25000</B> C ergeben. Bei dieser Tempera  tur würde die Reaktion explosionsartig ver  laufen, das     Katalysatormaterial    würde zer  stört werden und ein grosser Teil des Stick  stoffoxyds in freien Stickstoff und freien  Sauerstoff zerfallen. Dieser heftige Reaktions  verlauf wird nun erfindungsgemäss dadurch  verhindert, dass die miteinander reagierenden  Gasmengen vor deren Einleitung in den  Reaktionsofen in     genügendem    Grade mit dem  in dem Umlaufsystem kreisenden und im  Kühler B abgekühlten Gas verdünnt werden.  



  Wird das Gasgemisch     NHs        +    1,25 0!  beispielsweise mit dem dreifachen Volumen  des     Umlaufgases    verdünnt, so wird die Tem  peratursteigerung im Oxydationsofen nur ein  Viertel der berechneten, das heisst etwa 625  C  betragen. Im Kühler.B wird das ganze Gas  gemisch 4 NO     --h-    6 H20 beispielsweise auf  350   C abgekühlt. Dann wird ein Viertel  des Gasgemisches durch die Leitung g nach  dem Absorptionssystem abgeleitet, während  der übrige Teil den Umlauf durch das Rohr b  fortsetzt und dabei einen neuen Zuschlag von  einem Volumen     NHs    und 1,25 Volumen 02  erhält.  



  Wen) diese zugeführten Gase eine Tem  peratur von 20      C    besitzen, sinkt die Tem  peratur des     (xasgemisches,    so dass es in den  Ofen A mit einer Temperatur von etwa     27511    C  gelangt. Die Temperatur des Katalysator  bettes     beziehungweise    der von dem Ofen A  abziehenden Gase wird daher 625     -,-    275 =<B>-</B>  <B>900</B>   C, welche Temperatur genügend niedrig  ist, damit die     ,Reaktion    nicht explosionsartig  verläuft.  



  Will man eine noch niedrigere Tempera  tur benutzen, so braucht man nur die     lyIenge     des umlaufenden Gases im Verhältnis zu den  frisch zugeführten Ammoniak- und Sauerstoff  mengen zu vergrössern. Dies kann am ein  fachsten durch Vergrösserung der Geschwin  digkeit des Ventilators erreicht werden. Durch  Regelung dieser Geschwindigkeit kann man  die Temperatur im     Katalysatorbette    auf jedem  gewünschten Werte halten. Die umlaufende         Gasmenge    und die Kühlung werden zweck  mässig derart bemessen, dass die Reaktions  temperatur höchstens<B>10000</B> C beträgt, weil  die Verluste infolge der Zersetzung des Stick  stoffoxyds bei Temperaturen -über<B>1000'</B> C  schnell steigen.  



  In dem obigen Beispiele wurde ange  nommen, dass lediglich so viel Sauerstoff zu  geführt wurde, als zur Oxydation des Am  moniaks in Stickstoffoxyd und Wasser erfor  derlich ist. In solchem Falle muss dem nach  dem     Absorptionssystem    abgeleiteten Gas ein       Zusehuss    von     Sauerstoff    gegeben werden, da  mit es Salpetersäure bilden kann. Dieser  Zuschuss wird     zweckinäfäig    durch eine Rohr  leitung     i    vor dem Einführen des Gases in  den Kühler D zugeführt.

   Die Erfindung um  fasst jedoch natürlich auch den Fall, dass  mehr     Sauerstoff    als oben     angenommen    wurde,  dein     Ammoniakoxy        dationssystem    zugeführt  wird, zum Beispiel die ganze Sauerstoffmenge,  welche für die Überführung des Ammoniaks  in Salpetersäure erforderlich ist.  



  Um noch besser die Wärme des nach  dem     Absorptionssystem    abgeleiteten     Gases     auszunutzen, kann ein besonderer Kühler in  der Form eines Dampfkessels oder dergleichen  in die Rohrleitung     g    vor dein Kühler D ein  gesetzt werden, wodurch auch ermöglicht  wird, die     Abmessungen    des Kühlers D zu  vermindern. Durch Ausführung des Kühlers  D     finit    besonders kräftiger Kühlung kann die  Salpetersäure vollständig in diesem Kühler       auskondensiert    werden, so dass der Absorp  tionsturin F gegebenenfalls weggelassen wer  den kann.

   Es ist nicht     notwendig,    das     Gas     nach dein Absorptionssystem von einem  Punkte nach dem Kühler B abzuleiten, son  der) das Ableiten kann auch durch ein       Zweigrohr    von dein Rohre     a    aus stattfinden,  in welchem Falle die beiden Gasströme in  je einem Dampfkessel oder andern Kühler  auf die in jedem Falle geeignetste Tempera  tur abgekühlt werden.  



       Fig.    2 zeigt eine     Ausführungsform    einer  grösseren Anlage mit mehreren Ammoniak  oxy     dationsöfen        Ai,    A2, As,     Aa,        Aa.    In diesem  Falle werden die Öfen     zweekmässig        parallel         im Umlaufsystem angeordnet, das einen für  sämtliche Öfen gemeinsamen Ventilator<B>C</B>  und eine entsprechende Anzahl von Kühlern       Bi;        Bz    in der Form von Dampfkesseln ent  hält. Für die nach dem Absorptionssystem  <I>D, D</I> abgeleitete Gasmenge ist ein besonde  rer Kühler     Bs    vor dem Kühler D angeordnet.

    Die ganze erforderliche Sauerstoffmenge wird  bei<I>d</I> und das Ammoniak bei     f    zugeführt.  Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die  selbe, wie oben unter Hinweis auf     Fig.    1  beschrieben ist.  



  In den beschriebenen Beispielen ist an  genommen worden, dass das Gas durch einen  Ventilator in Umlauf gehalten wird. Die Er  findung umfasst aber auch diejenigen Fälle,  bei denen das Gas in anderer Weise, zum  Beispiel durch Einblasen des Sauerstoffs oder  des Ammoniaks oder beider durch     Injektoren     in Umlauf versetzt wird.  



  Es ist nicht erforderlich, das Ammoniak  in Gasform zuzuführen, es kann vielmehr  auch in der Form wasserfreien, verflüssigten  Ammoniaks zugeführt werden, das in das  umlaufende heisse Gas eingespritzt wird, wo  bei es sofort verdampft. Das Ammoniak kann  gegebenenfalls auch in der Form einer Wasser  lösung zugeführt werden, in     ,welchem    Falle  das Ammoniak mit Hilfe der umlaufenden  Gase nach bekannten Verfahren ausgetrieben  werden kann, zum Beispiel dadurch, dass die  Gase durch die Wasserlösung oder in Gegen  strom zu der     Ammoniaklösung    durch einen  Turmapparat geleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Oxydation von Ammoniak unter Benutzung von Sauerstoff oder sauer stoffreichen Gasen als Oxydationsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des bei der Ammoniakoxydation erhaltenen, im wesentlichen aus Stickstoffoxyd, Was serdampf und Sauerstoff bestehenden Gas gemisches zur Verdünnung des für die Durchführung der Reaktion zugeführten Ammoniaks und Sauerstoffs benutzt wird.
    II. Anlage zur Ausführung des Verfahrens nach Patentansprach I, gekennzeichnet durch ein Gasumlaufsystem, enthaltend einen oder mehrere Ammoniakoxydations- öfen, durch einen oder mehrere Kühler, durch eine Vorrichtung, um das in dem System eingeschlossene Gas in Umlauf zu versetzen und ferner durch Einrich tungen zur Zuführung von Ammoniak und Sauerstoff in das System, während eine Abzweigung von dem Umlaufsystem nach einer Kondensationsanlage führt, nach welcher der Gasüberschuss abgeleitet werden kann, um darin kondensiert zu werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich ein Teil des von einem Ammoniakoxydationsofen be ziehungsweise einer Mehrzahl parallel an geordneter Öfen abziehenden Gasgemisches abgeleitet und in Salpetersäure kondensiert wird, während der Rest nach geeigneter Kühlung und Mischung mit Ammoniak und Sauerstoff nach dem Oxydationsofen oder den Oxydationsöfen zurückgeführtwird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anlagen mit in Reihe angeordneten Ammoniakoxydations- öfen das von einem Ofen abgeleitete Gas gemisch nach entsprechender Abkühlung zur Verdünnung des zur Ausführung der Reaktion in einem folgenden Ofen zuge führten Ammoniaks und Sauerstoffs be nutzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff und das Ammoniak nacheinander in das für die Verdünnung benutzte Gasgemisch ein gemengt werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge des Ver dünnungsgases und dessen Temperatur derart gegenüber den darin eingemengten Ammoniak- und Sauerstoffmengen bemes sen wird, dass die Reaktionstemperatur höchstens etwa<B>1000'</B> C beträgt.
CH120512D 1925-01-30 1926-01-23 Verfahren und Einrichtung zur Oxydation von Ammoniak mittelst Sauerstoffs oder sauerstoffreicher Gasgemische. CH120512A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1200793B (de) * 1959-01-23 1965-09-16 Mckee & Co Arthur G Verfahren zur Herstellung von Stickstoffdioxyd durch Oxydation von Ammoniak

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1200793B (de) * 1959-01-23 1965-09-16 Mckee & Co Arthur G Verfahren zur Herstellung von Stickstoffdioxyd durch Oxydation von Ammoniak

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