CH120540A - Schriftliniergerät. - Google Patents

Schriftliniergerät.

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CH120540A
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CH
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Castan Heinrich
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Castan Heinrich
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/24—Devices for generating stepwise movements of drawing equipment, e.g. for hatching

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description


      Schr        iftlinier        ger        ät.       Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät,  das zum     Vorlinieren    für Schriften,     insbeson-,     fiere für die beim technischen Zeichnen an  gewandte, sogenannte Blockschrift dient.  



  Es sind Geräte bekannt geworden, die  zum Schreiben der     sogenannten    Block-Schrift  dienen und deren Hauptbestandteil aus einer  oder mehreren Schablonen besteht, die das  Auftragen besonderer Schriftlinien für die  grossen und kleinen Buchstaben nicht erfor  dern. Diese Geräte sind nicht allein sehr  teuer, sondern auch umständlich im Gebrauch.  Sie werden daher nur von Anfängern und Un  geübten angewandt, während der geübte tech  nische Zeichner die Blockschrift vielfach mit  einer der Breite der Schrifthöhe entsprechenden  Feder freihändig schreibt. Hierzu muss er bisher  zuerst folgende Grössen nachschlagen: Schrift  höhe de: grossen und kleinen Buchstaben,  Zeilenabstand und Federnummer.

   Alsdann  erfolgt in zeitraubender Weise das Abtragen  der Höhen und Zeilenabstände mit dem Mass  stab, worauf mit der Reissschiene     vorliniert     wird.  



  Der Erfindungsgegenstand bezweckt nun    eine sehr wesentliche Vereinfachung dieses  Arbeitsverfahrens.  



  Ein Ausführungsbeispiel desselben     ist-in     der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:         Fig.    1 die Ansicht des Geräts;       Fig.    2 den Lochquerschnitt und       Fig.    3 ein Anwendungsbeispiel.

      Die ungefähr 1,2 mm dicke, aus Zellu  loid,     Zellon    oder einem andern, gut durch  sichtigen     Stoff    hergestellte Tafel     cc    besitzt  die Gestalt eines Parallelogramms, dessen  linke und rechte -Seitenkante b und c jeweils  mit der Unter-     bezw.    Oberkante d und e einen  Winkel von 75 Grad einschliesst, unter dem  die unter der Bezeichnung     ,Normschrift"    be  kannte Blockschrift gegen die     Wagrechte    ge  neigt ist. Beide Kanten b und c dienen zum  gelegentlichen Vorzeichnen von Hilfslinien,  mit deren Hilfe die richtige Schräglage der  Buchstaben beim Schreiben eingehalten wird.

    Sie tragen eine Teilung derart, dass die senk-,  rechte Entfernung der Teilstriche     Milli-        bezw.     Zentimeter beträgt, so dass sich ohne Zuhilfe  nahme eines rechten Winkels und eines ge-           wöhnlichen    Massstabes Millimeterabstände auf  tragen,     bezw.        wagrechte    Gerade in Milli  meterabständen ziehen lassen. Die Oberkante  e zeigt eine normale Millimeterteilung. Die  Massstäbe besitzen in der Zeichnung nur für  den ersten Zentimeter, in Wirklichkeit jedoch  ganz durchgeführte     Millimeterteilungen.     



  Auf der Tafel     ca    sind mehrere Lochsysteme  angeordnet und jeweils in der Nähe der Fuss  linie f, an der sie alle beginnen, mit 2,5;  3,5; 5; 7; 10; 14; 20; 28 bezeichnet. Diese  Zahlen entsprechen dem Mass der Höhe der  grossen Buchstaben. Die ein und demselben  System angehörigen Teillöcher sind unter 75  Grad übereinander angeordnet. Der Abstand  des ersten und zweiten Loches vom jeweili  gen Fussloch ist gleich der Höhe der kleinen  und derjenigen der grossen Buchstaben.

   An  den in jedem Lochsystem die Schrifthöhe der  grossen Buchstaben darstellenden und durch  zwei unter 75 Grad gegen die     Wagrechte     laufende parallele Gerade     g    gekennzeichneten  Abstand schliesst sich der durch eine einzelne  Gerade     h    angedeutete mittlere Zeilenabstand  an. Damit jedoch der Zeilenabstand auch  kleiner oder grösser als der unmittelbar im  System liegende mittlere gewählt werden kann,  befindet sich zu beiden Seiten jedes Loch  systems je ein weiteres Loch, wovon das eine  in bezug auf das System tiefer und das an  dere höher liegt.

   Das erstere gibt einen  Zeilenabstand, der dem     genormten    Mindest  mass entspricht, während das letztere so ge  wählt ist, dass die mit diesem Abstand ge  schriebenen Zeilen dem Auge gerade noch  als     zusammengehöriger    Schriftsatz erscheinen.  Auf der Tafel     a    sind als Erläuterungsbeispiel  die dem am Fussloch mit     "1441    bezeichneten  System angehörenden drei Löcher für die drei  verschieden grossen Zeilenabstände mit .,klein  ster, mittlerer, grösster Zeilenabstand" be  zeichnet.  



  Für die Schriften mit     Sclrrifthülre    ..7" und  kleiner (rechte Hälfte der Tafel     a-)    ist nun,  weil diese kleineren Schriften irr Tabellen  und Stücklisten besonders häufig zeilenweise  Anwendung finden, die     Gesamtschrifthöhe,       die eine Zeile     einschliesslich    dem zugehörigen  Zeilenabstand besitzt, mehrfach unter 75 Grad  übereinander durch Löcher gekennzeichnet, so  dass die     Fusslinien    für mehrere Zeilen gezogen  werden können ohne die Reissschiene, an der  die Tafel a anliegt, verschieben zu müssen.  



  In     sämtlichen    Systemen befindet sich mit  Ausnahme des für die kleinste Schrifthöhe  bestimmten die weitere Zahlenangabe     1/s,        3/4,     1, 1,5, 2, 3, 4. Dieselbe gibt die Stärke der  Schriftkonturen in     Millimetern    an. Der Ab  stand der Parallelen g innerhalb eines Sy  stems entspricht dieser Grösse. Auch sind die       Normschriftfedern        irn    Handel danach benannt.  



  Ungefähr in der Mitte der Tafel a befin  den sich zwei Lochsysteme, deren Löcher zur  Herstellung einer grösseren Zahl von Linien  in 4 oder 5 Millimeter     Abstand    oder dem  Vielfachen davon dienen. Die Masszahlen 4 und  5 mit Masspfeilen deuten das Mass der Loch  entfernung in der Senkrechten an.  



  Die Massstäbe auf den Seitenkanten b und  c beginnen in der Höhe der Fusslinie f der  Lochsysteme, und zwar sind nach oben 6 und  nach unten 1 Zentimeter abgetragen. Hier  durch ist es möglich, den Zeilenabstand oder  den Abstand von einer vorhandenen Rand  linie auch nach Millimetern abzumessen, wenn  die in den Lochsystemen     vorhandenen    Teil  löcher für die Zeilenabstände nicht passen.  Hierfür zeigt die     Fig.    3 ein Anwendungsbei  spiel. Es soll die     Schrift    mit Schrifthöhe       "10"        zwischen    zwei     gegebenen    Randlinien  von 20     Millimeter    Abstand eingesetzt werden.

    Hierzu ist es, um die Fusslinie für die Schrift  zu erhalten, erforderlich, mit Hilfe eines der  Massstäbe auf den Seitenkanten b oder     c    von  der oberen Randlinie 15 Millimeter herunter  oder von der untern 5 Millimeter herauf zu  messen.  



  Der in F     ig.    2 dargestellte Lochquerschnitt  zeigt zwei verschiedene Konusse. Der krater  förmig erweiterte Teil i dient zur Erleichte  rung des Einfahrens und der engere Teil k  zur Führung der Bleistiftspitze während des       Linierens.    Ist die Entfernung zweier Löcher  so gering, dass ihre Krater ineinander über-      gehen würden, so wird diesem Übelstand da  durch vorgebeugt, dass unter Beibehalten der       Entfernung    in der Senkrechten eines der Löcher  in der     Wagrechten    verlegt wird, wie dies  bei den Systemen für die Schrifthöhen 5,  <B>3,5,</B>     \?;5    mit den die Höhe der kleinen Buch  staben angebenden Löchern auf der Tafel a  beispielsweise geschehen ist.  



  Zwecks Gebrauchs des Gerätes wird die  Unterkante d desselben an die Reissschiene  angelegt, ein Bleistift in das erforderliche Loch  eingeführt, und alsdann das Gerät unter leich  tem Druck gegen die Reissschiene entlang der  letzteren verschoben. Hierdurch ergeben sich  auf der Zeichenfläche unmittelbar die ge  wünschten Linien.  



  Die Lochsysteme sind derart auf der Tafel  a angeordnet, dass die höchsten derselben  nach der Mitte zu liegen kommen, wodurch  während der Benutzung das Umkippen des  Gerätes um die linke oder rechte untere Ecke  in Richtung des Pfeiles<I>A</I> oder<I>B</I> verhindert  wird.  



  Die Anordnung der Lochsysteme unter 75  Grad soll dem Benutzer stets das Winkel  mass der Buchstabenneigung einprägen.  



  Die zwischen Fuss     und    Kopf der grossen  Buchstaben angeordneten, die Schriftstärke  kennzeichnenden Parallelen     g    lassen die Grösse  und Stärke der Buchstaben der einzelnen  Lochsysteme so erkennen und vergleichen,  dass die Auswahl der für jeden Fall passen  den Beschriftung eines Zeichenblattes wesent  lich erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schriftliniengerät, insbesondere für die beim technischen Zeichnen angewandte sogenannte Blockschrift dienend, bestehend aus einer mit Teillöchern versehenen, aus durchsichtigem Stoff hergestellten Tafel, dadurch gekenn zeichnet, dass das einer bestimmten Schrifthöhe zugeordnete Lochsystem im wesentlichen über einander angeordnete Teillöcher für die klei nen und grossen Buchstaben und ferner für den Zeilenabstand besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Ausführungsform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sämtliche Loch systeme auf ein und derselben, parallel zu den als Anschlags- bezw. Führungskanten dienenden Ober- bezw. Unterkanten des Ge räts verlaufenden Fusslinie beginnen. 2.
    Ausführungsform nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrifthöhe der grossen Buchstaben in jedem Lochsystem vermittelst zweier, in der Neigung der Schrift und parallel zueinander verlaufenden Geraden besonders hervorgehoben ist, deren gegenseitiger Ab stand zugleich die Stärke der Schriftkon turen darstellt. 3. Ausführungsform nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zeilenabstand in jedem Lochsystem vermittelst einer von Mitte zu Mitte der entsprechenden Teillöcher gerich teten Geraden hervorgehoben ist.
    4. Ausführungsform nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass ausser dem unmittelbar in jedem Lochsystem liegenden Teilloch für den Zeilenabstand jeweils zwei weitere Teil löcher für je einen kleineren und einen gröferen Zeilenabstand zu beiden Seiten des Systems angeordnet sind. 5. Ausführungsform nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere, die Schrifthöhe der grossen Buchstaben und den Zeilenabstand umfassende Lochsysteme - insbesondere diejenigen der häufig zeilenweise verwen deten Schriften - unmittelbar übereinan der angeordnet sind.
    6. Ausführungsform nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung der Lochsysteme auf der Tafel derart, dass die grösseren der selben nach der Mitte der Tafel zu liegen kommen. 7. Ausführungsform nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Nullpunkt von auf den Seitenkanten der Tafel angeordneten Mass stäben in der Höhe der Fusslinie der Loch- Systeme liegt. B.
    Ausführungsform nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes einer bestimmten Schrifthöhe zugeordnete System unmittel bar übereinander-liegender Teillöcher die der Schriftart, für welche das (gerät bestimmt ist, entsprechende Neigung besitzt. 9. Ausführungsform nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Seitenkanten mit den An schlags- bezw. Führungskanten der Tafel einen Winkel einschliessen, der der Schräg lage der Schrift zur Wagrechten entspricht.
CH120540D 1926-09-10 1926-09-10 Schriftliniergerät. CH120540A (de)

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CH120540D CH120540A (de) 1926-09-10 1926-09-10 Schriftliniergerät.

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