CH120565A - Spritzgussmaschine, bei der die Bewegung eines Formschlittens sowie das Öffnen und Schliessen zweier Formhälften mittelst Druckgaszylinder erfolgt. - Google Patents

Spritzgussmaschine, bei der die Bewegung eines Formschlittens sowie das Öffnen und Schliessen zweier Formhälften mittelst Druckgaszylinder erfolgt.

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CH120565A
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Metallwerk-Akti Fertigguss-Und
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Fertigguss Und Metallwerk Akti
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Description


      Spritzgussmaschine,    bei der die     Bewegung    eines     Forinsclilittens    sowie das Öffnen und       Schliessen        zweier    Formhälften mittelst     Druckgaszylinder    erfolgt.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Spritzgussmaschine,    bei der die Bewegung  eines Formschlitten, sowie das Öffnen und       Schliessens    zweier Formhälften mittelst je  eines     Druckga.szylinders    erfolgt.

   Das Wesen  der Erfindung liegt darin, dass der Druck  gaszylinder für das Schliessen und Öffnen  der Formhälften verschiebbar innerhalb des  feststehenden     Druckgaszylinders    für die Be  wegung des Formschlittens angeordnet ist.  -und den Kolben des letzteren bildet.  



  Durch eine derartige Anordnung der bei  den     Druckgaszylinder    kann in einfacher  Weise ein vollkommen paralleles Arbeiten  der Form und des Formschlittens erzielt und  ausserdem ein richtiges Arbeiten der Ma  schine gewährleistet werden, so dass stets  erst die Formhälften geschlossen werden  müssen, und dann erst der Formschlitten mit  der geschlossenen Form gegen das Mundstück  der Giessvorrichtung geführt werden kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine       Spritzgussmaschine    nach der Erfindung, so-    weit dies für das Verständnis der Erfindung  notwendig ist, in beispielsweiser     Äusfüh-          rungsform    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die     Spritzgussmasehine    im       Ruhezustande    bei geöffneter Form im  Grundruss und teilweisem Schnitt;       Fig.    ja zeigt eine Seitenansicht auf den  Steuermechanismus bei dem in     Fig.    1 darge  stellten Ruhe- und     Anfangszustande    der Ma  schine;       Fig.        1b    zeigt schematisch die     Sicherung     für die Betätigung der Giessvorrichtung bei  einer Stellung der Teile der Maschine ent  sprechend     Fig.    1;

         Fig.    2 zeigt einen der     Fig.    1 entsprechen  den" Grundruss der     Spritzgussmaschine    im  Augenblick des Schliessens der Form auf dem  noch in seiner Anfangslage stehenden Form  schlitten;       Fig.    2a zeigt die dazugehörige Stellung  des Steuergetriebes;       Fig.    3 zeigt- die     Spritzgussmaschine    in  der Giessstellung,           Fig.    3a die zugehörige Stellung des  Steuermechanismus, und       Fig.    3b die     Sicherung    für diese Stellung  des     Formschlittens    in ausgerücktem Zu  stande;

         Fig.    4 zeigt eine Seitenansicht auf den       Steuermechanismus    kurz nach seiner Betäti  gung zwecks Rückführung des Formschlit  tens von dem Giessmundstück;       Fig.    5 ist eine der     Fig.    1 entsprechende  Teilansicht einer Variante mit einer mecha  nischen Sicherungsvorrichtung, während       Fig.    6 eine Seitenansicht auf den     Steuer-          mechanismus    einer Maschine nach     Fig.    5  im Ruhe-     bezw.        Anfangszustande    zeigt;

         Fig.    7 zeigt den     Steuermechanismus    kurz  vor dem Schliessen der Form bei einer Aus  führungsform der Maschine nach     Fig.    5,  während       Fig.    8 den     Steuermechanismus    bei einer  Stellung der Teile nach     Fig.    21 zeigt;  Die     Fig.    9 und 111 entsprechen den     Fig.          1b    und 3b, jedoch bei Anordnung einer me  chanischen Sicherung.  



  Auf den Zeichnungen ist mit 1 die durch  Druckgas- oder Druckluft zu     betätigende,     in beliebiger Weise ausgebildete Giessvorrich  tung der     Spritzgussmaschine    bezeichnet, deren  Mundstück mit ? bezeichnet ist und in deren  Druckluft- oder     Druckgaszuführungsrohr    3  ein Absperrorgan 4 angeordnet ist, das nur  geöffnet werden kann, wenn ein     Sperrbolzen     5 aus der in     Fig.    1 gezeichneten Sperrlage  herausgezogen ist. Zur Bewegung des Sperr  bolzens 5 dient ein Elektromagnet 6, der in  einem Stromkreis liegt, welcher durch einen  Kontakt 8 in der weiter unten erläuterten  Weise zu schliessen ist.  



  Gegenüber dem Mundstück 2 ist der auf  dem nicht     mitgezeichneten    Gestell der Ma  schine verschiebbare Formschlitten 9 ange  ordnet, von dem die aus der fest auf ihm an  geordneten Formhälfte 10     und    der verschieb  baren Formhälfte 11 bestehende Form getra  gen wird. An der beweglichen Formhälfte  11 greifen zwei     Kniehebelgestänge    12, 12'  an, deren eine Hebel bei 13 an dem Form  schlitten 9 gelenkig befestigt sind und die    durch kurze Hebel     14.    in die     Streeklagf@    zu       bringen    sind.  



  Die Hebel     1.1    Sind gelenkig an dem Kopf  15 einer Kolbenstange 16 befestigt, an deren  anderem Ende ein Kolben 17 sitzt, der in  einem     Druckgaszylinder    18     verschiebbar    an  <B>g</B>     e        ordnet        ist.     



  Der     Druckgaszylinder    18 ist seinerseits       verschiebbar    innerhalb     eines    auf dem Gestell  der Maschine feststehend angeordneten       Druckga.szylinders    19     gelagert    und bildet den  Kolben dieses     I)ruclig;izy1inders        1.9.     



  Von     dem    den Kolben     des        Pruel;Yaszylin-          ders    19 bildenden     Druckga",zyliii(Ier    18 geht  eine Kolbenstange 18'     aus,    die     rohrförmig     die     Kolbenstange    16     iungibt    und an ihrem  andern Ende mit dem Formschlitten 9 starr       verbunden    ist.  



       Zii    der     lnnte        rn    Kammer K '     des        Druck-          \aszylinders    19 führt     cin#Drucl#gasleitung     20, und zu der vordern Kammer     K4    des       Druckgaszylinders    19 führt eine Druckgaslei  tung 21.

   Die beiden     1)rnekgaleitungen    20  und 21 gehen von den     beiden        Insc1iIuss-          stutzen    20' und 21' eines     Vierwegehahnes    22  aus, der insbesondere in     Fig.    l     a    dargestellt ist.  



  Dieser V     ierwegehahn    222 besitzt noch einen       Anschlussstutzen    23' zum Anschluss an die       Hauptdruel@gasleitung    23 und einen     Auslass-          stutzen    24, der mit der freien Atmosphäre  in Verbindung steht.  



  In     dein    Hahn 22 ist ein     Hahnkücken    25       drehbar    gelagert, das zwei Durchbohrungen  26, 27 enthält und auf dessen Achse ein He  bel 28 sitzt, der an seinem Ende mit einer  offenen Nut 29 versehen ist.  



  Die hintere Kammer     K1    des innern       Druckgaszylinders    18 ist durch eine Längs  bohrung 30 einer     hintern,    durch die hintere  Stirnwand 32 des Zylinders 19 hindurchrei  chenden Kolbenstange 31     finit    einer Druck  gaszuführungsleitung 33 verbunden, während  die vordere Kammer     K2    des innern Druck  gaszylinders 18 durch eine Durchbohrung 34  der Kolbenstange 31. mit einer     Druckgaszu-          führungsleitung    35 verbunden ist.  



  Die beiden     Druckgaszuführungleitungen     33, 35 sind durch bewegliche     Schlauchstücke         mit den hintern Enden     derLängsbohrungen    30  und 34 der Kolbenstange 31 verbunden, da  ,ich     die    Kolbenstange 31 bei der Arbeit der       Maschine    in ihrer Längsrichtung verschiebt.       Dip        Rohrleitungen    33 und 35 sind an Stutzen  33' und 35' eines     Vierwegehahnes    36 ange  schlossen, der ausserdem noch mit einem  Stutzen 23" zum Anschluss' der Hauptdruck  gasleitung 23 und einem     Auslassstutzen    37  versehen ist, der in .die freie Atmosphäre  führt.  



  Im Innern des     Vierwegehahnes    36 ist wie  derum ein     Hahnkücken    38 mit zwei Durch  bohrungen 39, 40 drehbar angeordnet, auf  dessen Achse ein Hebel 41 sitzt, der genau  so ausgebildet ist, wie der Hebel 28 des       Vierwegehahnes    22 und ebenfalls mit einer  kulissenartigen Führungsnut 42 versehen ist.  



  Zwischen den beiden Hähnen 22 und 36  ist ein auf der Steuerwelle 43 sitzender  Steuerhebel 44 angeordnet, bei dessen Ver  stellung von Hand, zum Beispiel in Rich  tung des eingezeichneten Pfeils 45 oder in  entgegengesetzter Richtung, die Welle 43  verdreht wird. Auf dieser Welle sitzt ein  Winkelhebel 46,. 47, von dessen beiden Ar  men Rollen 48 und 49 getragen werden,  die mit den Führungsschlitzen 42 und 29  der Hebel 41     bezw.    28 zusammenarbeiten,  wie dies näher weiter unten erläutert ist.  



  Auf der Steuerwelle 43 sitzt noch eine  Scheibe 50 mit einer Aussparung 51, in die  normalerweise ein Sperrbolzen 52 eingreift,  der den Anker eines Magnetes 53 bildet,  welcher in einem Stromkreis 54 liegt, der  durch einen     Kontakt    55 geschlossen wird, so  bald der Kniehebel 12' aus seiner in     Fig.    1       ,gezeichneten    eingeknickten Lage in seine  Strecklage übergeht.  



  An dem Formschlitten 9 greifen noch  zwei     Kniehebelgestänge    56, 57 an, deren  Arme 5 7 an dem festen Gestell der Maschine       an-elenkt    sind. Diese     Kniehebelgestänge     werden derart eingestellt, dass sie ihre     Streck-          tellung    einnehmen, wenn der Formschlitten  9 gegen das     Giessmundstück    2     angepresst    ist.  Sie sichern so die     Anpresslage    des Schlittens  9 an der Form 10, 11 gegen das     Mundstück    2.

      Das eine     Kniehebelpaar    57,. 56 schliesst,  wenn es aus seiner eingeknickten Lage in die  Strecklage übergeht, den oben erwähnten  Kontakt 8 des     Stromkreises    7. Auf der  Steuerwelle 43 sitzen dann schliesslich noch  unterhalb der     Kniehebelpaare    56, 57 zwei  Exzenter 58, oberhalb derer die Kniegelenke  des     Kniehebelpaares    56, 57 in der Strecklage  der     Kniehebelpaare    zu liegen kommen (siehe       Fig.    3b).  



  Die Wirkungsweise der dargestellten       Spritzgussmaschine    ist folgende:  In der Anfangslage, also vor Beginn der  Giessarbeit, nehmen die Teile der Maschine  die in     Fig.    1 gezeichnete Lage ein, bei wel  cher die Form 10,<B>11</B> geöffnet ist und der  Formschlitten 9 ein Stück von dem Giess  mundstück 2 absteht. Der .Steuermechanis  mus für die Druckluft- oder     Druckgaszufüh-          rung    nimmt hierbei die in     Fig.        1a    gezeichnete  Stellung ein, bei welcher der Hebel 46 durch  seine Rolle 48 gerade in Eingriff mit dem       Verstellhebel    41 des     Vierwegehahnes    36 ge  langt.

   Bei dieser Stellung der Teile ist die  Kammer     K'    des innern Zylinders 18 über  34, 35 und den Kanal 39 des     Hahnkückens     38 mit der Druckluft- oder     Druckgaszuleitung     verbunden, so dass der Kolben 17 innerhalb  des Zylinders 18 seine rückwärtige Lage ein  nimmt. Gleichzeitig ist die Kammer     K4    des  äussern Zylinders 19 über Leitung 21, Kanal  26 und     Anschlussstutzen    23' mit der Druck  luftleitung 23 verbunden, so dass' auch der  Zylinder 18 die in     Fig.    1 gezeichnete. rück  wärtige Lage in dein Zylinder 19 einnimmt.

    Der Sperrstift 52 des Elektromagnetes 53  greift bei dieser in     Fig.    ja gezeichneten  Stellung des Steuermechanismus in die Aus  sparung 51 der Scheibe 50 ein und der Kon  takt 8 ist; entsprechend     Fig.        1b,    geöffnet, so  dass der Bolzen 5 verhindert, dass die Giess  vorrichtung 1 an die Druckgasleitung ange  schlossen wird (siehe     Fig.    1).  



  Zur Betätigung der Maschine wird nun  mehr der Handhebel 44 aus der Stellung nach       Fig.    ja in die Stellung nach     Fig.        2a        ver-          schwenkt.    Dies hat zur Folge,     da.ss    der     Ver-          stellhebel    41 des     Hahnkückens    38 des Hahnes      36 soweit verdreht wird, dass die     Stutzen    23"  und 33'     miteinander    verbunden werden, wor  auf die Rolle 48 den Hebel 41 wieder ver  lässt.

   Durch die Verbindung der beiden       Stutzen    23" und 33' erhält nunmehr durch  die Leitung 33 und Bohrung 30 der Kolben  stange 31 die hintere Kammer     K'    des innern  Zylinders 18 Druckluft, während die vordere  Kammer     P'    des     innern    Zylinders 18 über die  Stutzen 35 ', 37 mit der     freien'    Atmosphäre  verbunden wird.

       Infolgedessen    wird der Kol  ben 17 in dem Zylinder 18 nach vorn in die  in     Fig.    2     gezeichnete    Stellung verschoben,  was zur Folge hat, dass die     Kniehebelpaare     12, 12' gestreckt werden und die bewegliche  Formhälfte 11 gegen die auf .dem Formschlit  ten fest angeordnete Formhälfte 10 geführt  wird. Ist dies geschehen, so wird durch das       Knieliebelpaar    12 der Kontakt 55 geschlos  sen, und dies hat zur Folge, dass der Elektro  magnet 53 Strom erhält, wodurch der Bolzen  52. wie in     Fig.    2a     strichpunktiert    eingezeich  net. aus der     Aussparung    51 der Scheibe 50  herausgezogen wird.

   Alsdann kann der  Steuerhebel 44 in Richtung des Pfeils     4.5    wei  ter aus der Stellung nach     Fig.    2a in die Stel  lung nach     Fig.    3a gedreht werden, was die  Bewegung des Formschlittens 9 mit der ge  schlossenen Form gegen das Mundstück 2  zur Folge hat. Diese Weiterdrehung des  Handhebels 44 ist also nicht möglich, so  lange nicht die Form 10, 11 vollkommen ge  schlossen ist, also zum Beispiel dann nicht,  wenn -irgend welches zwischen die Formhälf  ten eingedrungenes Metall das vollständige       Schliessen    der Form verhindert.  



  Bei der Weiterdrehung des Hebels 44 aus  der Stellung nach     Fig.        2a    in die Stellung nach       Fig.    3a bleibt die Stellung des Hahnes 36  unverändert, ' so dass nach wie vor die Kam  mer     K'    des innern Zylinders 1.8 Druckluft  erhält.

   Dagegen wird bei der weiteren Ver  drehung des Handhebels 44 der Verstell  hebel 28 des     Hahnes    22 durch den Arm 47  aus der Stellung     naeli    den     Fig.        1a    und 2a  in die Stellung nach     Fig.    33 verdreht, was  zur Folge hat, dass nunmehr die Stutzen 20'  und 23' des Hahnes 2 2 miteinander verbunden    werden und nunmehr die Kammer     K'    an die       Druckgasleitung    angeschlossen wird, wäh  iend die Kammer K' des     Druckgaszylinders     19 über die     Stutzen    21',

   24     finit    der     freien     Atmosphäre     verbunden    wird. Der den Kol  ben des Zylinders 19 bildende innere     Zylin-          der    18 wird infolgedessen aus der Stellung  nach     Fig.    1 und 2 in die Stellung nach     Fig.     3     bewegt,    wobei der Kolben 17 seine Lage  im Zylinder 18 beibehält.

   Bei der Bewegung  des Zylinders 18 in die Stellung nach     Fig.    3  verschiebt dann die hohle Kolbenstange 18'  den Formschlitten gegen das Mundstück 2  der     Giessvorrichtung.    Sobald der Formschlit  ten 9 die in     Fig.    3 gezeichnete Endlage er  reicht hat, sind die     Kniehebelpaare    57, 56  gestreckt und schliessen den Kontakt 8 des  Stromkreises 7,     -,vas    zur Folge hat,     dass'    nun  mehr der Sperrbolzen 5 durch den Elektro  magneten 6 aus seiner Sperröffnung heraus  gezogen wird und die Absperrvorrichtung  für die Zuführung der Druckluft zum Giess  behälter 1 geöffnet werden kann (siehe     Fig.          3b),

      was die Betätigung der Giessvorrichtung  und die Füllung der Form     1(1.    11 mit dem  Giessmaterial zur Folge hat.  



  Zur     Zurückbewegung    des Formschlittens  wird der Hebel 44 aus der Stellung nach       Fig.        3a    wieder über die Stellung nach     Fig.          2a    in die Stellung nach     Fig.    ja zurückge  dreht, nachdem zuerst die Druckluftzufuhr  zum Giessbehälter 1 abgestellt worden ist.  



       Bei    Beginn der Rückdrehung des Hebels  44 (siehe     Fig.    4) knicken zuerst die Exzenter  58 die     Kniehebelpaare    56, 5 7 ein, was  nötig ist, damit: der Formschlitten 9 über  haupt zurückgeführt werden kann.

   Auf  dem Wege des Hebels 44 aus der Stellung  nach     Fig.        3a    in die Stellung nach     Fig.        2a          bleiben    die Formhälften 10, 11 geschlossen,  da die Stellung des Hahnes 36 erst auf dem  letzten Teil der Drehbewegung des Hebels  44 in die Anfangslage nach     Fig.        la        zuriieli-          geführt    wird.

       'Nachdem    alle Teile der     Spritz-          gussmaschine,    die in den     Fig.    1, ja,     lb    gezeich  nete Stellung erreicht haben, kann die Spritz  gussmasehine von neuem betätigt werden.      Bei der in     Fig.    5 bis 8 dargestell  ten Ausbildung der     Spritzgussmaschine    ist  an Stelle der elektromagnetischen Siche  rung 51 bis 55, die ein Bewegen des  Formschlittens 9 gegen das Giessmund  stück 2     erst,    gestattet, nachdem die beiden  Hälften 10 und 11 der Form geschlossen  sind, eine mechanische Sicherung vorgesehen.

    Diese besteht aus einem auf der Steuerwelle  43 derart angeordneten Sperrzahn 60, dass er  in der Mittelebene der hohlen Kolbenstange  18' liegt. In der senkrechten Mittelebene ist  die Kolbenstange 18' mit einer Längsausspa  rung 61 versehen, die so lang ist, dass sie,  gleichgültig, welche Stellung die hohle Kol  benstange einnimmt, bei einer Verdrehung  der Welle 43 die Bewegung des Sperrzahnes  60 nicht hindert. Die Kolbenstange 16 ist  mit einer Längsaussparung 62 versehen, die  im     Ruhezustande    der Maschine etwa die aus       Fig.    6 ersichtliche Lage einnimmt.

   Wird  nunmehr der Steuerhebel 44 aus der Stellung  nach     Fig.    6 in die Stellung nach     Fig.    7     ver-          schwenkt,    so erhält die Kammer     K'    Druck  gas und die Kolbenstange 16 bewegt sich  nach rechts. Bei dieser Bewegung der Kol  benstange 16 nach rechts gelangt die Ausspa  rung 62 in der Kolbenstange 16 erst dann in  die in     Fig.    8 gezeichnete Lage, wenn die       Kniehebelgestänge    12, 12' vollständig     ge-          streckt    sind und somit die Form 10, 11 ge  schlossen ist.

   Bei dieser Lage der Kolben  stange 16 kann dann der Sperrzahn 60 in die  Aussparung 62 der Kolbenstange 16 eintre  ten, und es kann nunmehr eine Weiterver  drehung der Steuerstange 44 in Richtung des  Pfeils 45 erfolgen. Hierdurch ist also ge  währleistet, dass stets erst ein vollkommener  Schluss der Giessform stattgefunden haben  muss, bevor der Hahn 22 umgestellt und der  Zylinderraum     K3    Druckgas erhalten kann,  um den Formschlitten 9 gegen das Giessmund  stück 2 zu führen.  



  Die in den     Fig.    9 und 10 .dargestellte  mechanische     .Sicherung    wirkt in genau glei  cher Weise wie die in den     Fig.        1b    und 3b  dargestellte elektromagnetische Sicherung.  Bei der in den     Fig.    9 und 10 dargestellten    Sicherung sitzt der Sperrbolzen 68 an einem  Hebel 63, der mit einem Querstift 64 in ein  Langloch 65 einer Steuerstange 66 greift, die  gelenkig mit der Verlängerung 67 des einen  Hebels 57 des     Kniehebelgestänges    56, 57 ver  bunden ist.

   Die Abmessungen der Vorrich  tung sind derart gewählt, dass erst, wenn das       Kniehebelgestänge    56, 57 die in     Fig.    10  gezeichnete Strecklage     einnimmt,    der Hebel  63     verschwenkt    wird und hierbei den Sperr  bolzen 68 aus seiner Rast herauszieht, so dass  dann erst eine Verdrehung des     Hahnkückens    4  zwecks Zuführung von Druckgas zu dem  Giessbehälter 1 möglich ist. Die in den     Fig.     9 und 10 dargestellte mechanische Sicherung  gewährleistet also ebenfalls, dass eine Zufüh  rung von Druckgas in den Giessbehälter erst       erfolgen    kann, wenn der Formschlitten 9 mit  der Giessform dicht gegen das Giessmundstück  2 geführt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spritzgussmaschine, bei der die Bewegung eines Förmschlittens, sowie das Schliessen und Öffnen zweier Formhälften mittelst je eines Druckgaszylinders erfolgt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckzylinder für das Schliessen und Öffnen der Formhälften ver schiebbar innerhalb des feststehenden Druck gaszylinders für die Bewegung des Form schlittens angeordnet ist und den Kolben des letzteren bildet.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Druckgaszuführung und den beiden Druckgaszylindern ein von Hand zwangs läufig derart zu betätigendes Steuerge triebe angeordnet ist, dass bei der Bewe gung eines Steuerhel@els aus einer Ruhe bezw.
    Anfangslage zunächst Druckgas in den innern, verschiebbaren Zylinder hin ter dessen mit der verschiebbaren Form hälfte verbundenen Kolben zwecks Schlie ssens der Form geleitet wird, während die andere Zylinderseite mit der freien Atmosphäre verbunden ist, worauf bei der weiteren Bewegung des Steuerhebels unter Beibehaltung der Druckgaszufuhr zu der hintern Seite des innern Zylinders die Druckgasleitung auch mit der hin- tern Seite des äussern Zylinders in Ver bindung gelangt, was die Vorwärtsbewe gung des durch eine hohle Kolbenstange mit dem innern Zylinder verbundenen Formschlitten in die Schliesslage zur Folge hat.
    2. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuervorrichtung für die beiden ineinander angeordneten Druckgaszylinder je einen Vierwegehalin für jeden Druckgaszylinder aufweist, deren beide Halmkücken von einem Hebel gestänge mit zwei Antriebsarmen an- treibbar sind, die derart angeordnet sind, dass bei der Verdrehung des Steuerhebels die Arme zeitweise mit an den -Ha@in- kücken angeordneten Stellhebeln in Ein griff gelangen.
    3. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung des Druckgases zu den beiden 'Seiten des in- nern Druckgaszylinders durch Längsboh rungen einer rückwärtigen Kolbenstange des Kolbens des innern Druckgaszylin- ders erfolgt, die die hintere Stirnwand des festen Druckgaszylinders durchsetzt.
    4. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass von der Kolbenstange des innern Druckgaszylinders mindestens ein Kniehebelgestänge angetrieben wird, das seinerseits an der auf dem Form schlitten beweglichen Formhälfte an greift, und in seiner Strecklage, bei der die auf dem Formschlitten verschiebbare Formhälfte fest gegen die auf dem Form schlitten unverrückbar angeordnete Form hälfte angepresst wird, eine Sperrvorrich tung entsichert, die alsdann die Weiter drehung des Handhebels freigibt. 5.
    Spritzbussmasehine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, ge- kennzeichnet durch eine elektromagne tische Sperrvorrichtung für den Steuer hebel, die einen Bolzen aufweist, der nor malerweise in eine. Aussparung einer mit dem Steuerhebel starr verbundenen Scheibe derart eingreift, dass :
    der Steuer hebel über die Stellung, bei der die Druckgaszufuhr zu der vordern Seite des äussern Zylinders erfolgt, nicht hinausbe wegt werden kann, und welcher Sperr bolzen aus der Aussparung erst heraus gezogen wird, wenn ein Elektromagnet, dessen Anker der Bolzen bildet, dadurch Strom erhält, dass bei der Strecklage des Kniehebelge stänges für den Antrieb der beweglichen Formhälfte ein mit dem Kniehebelgestänge zusammenwirkender elektromagnetischer Kontakt geschlossen wird.
    <B>1</B> <B>,</B> Spritzgussmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Endlage des Form schlittens, bei der die Form gegen ein Giessmundstück angepresst wird, durch mindestens ein Kniehebelgestänge gesi chert wird, von dem der eine Arm mit dem festen Gestell der Maschine und die andern Arme mit dem Formschlitten ge- gelenkig verbunden sind, und der in seiner Strecklage eine Sperrvorrichtung ent sichert, die in ihrer Sperrlage die Zufuhr von Druckgas in den Giessbehälter ver hindert, so dass eine Zufuhr von Druckgas in den Giessbehälter nur dann bewirkt werden kann,
    wenn das mit dem Form schlitten zusammenarbeitende Kniehebel bestänge sich in seiner gestreckten Lage befindet. 7. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch, und den Unteransprüchen 1 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Sicherung gegen eine verfrühte Zufuhr von Druck gas in den Giessbehälter einen elektro magnetischen Kontakt enthält, der bei Erreichung der Strecklage durch das Knieliebelgestänge geschlossen wird, wo durch dann ein Elektromagnet Strom er- hält, der einen Sperrbolzen aus dem Druckgassteuerorgan herauszieht.
    B. Spritzgussmaschine nach' Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass zum Wieder einknicken des Kniehebelgestänges des Formschlittens ein gegen die Gelenkachse des Kniehebelgestänges wirkendes Ex zenter dient, das auf der Steuerwelle derart angeordnet ist, da.ss es in Wirksam keit tritt, wenn der Steuerhebel aus sei ner Stellung beim Anpressen des Form schlittens in die Lage zur Zurückziehung des Formschlittens verdreht wird.
    9. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 4, ge kennzeichnet durch eine mechanische Sperrvorrichtung für den Steuerhebel, die einen auf der Achse des Steuerhebels sitzenden Sperrzahn besitzt, dem Ausspa rungen in der hohlen und vollen Kolben- Stange und derart gegenüber liegen, dass der Zahn aus der Aussparung erst heraus treten kann, wenn die Kolbenstange so weit vorgeschoben ist, .dass die Form mit Bestimmtheit geschlossen ist.
    10. Spritzgussmasehine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrvor richtung gegen eine verfrühte Zufuhr von Druckgas in den Giessbehälter einen in das Druckgassteuerorgan eingreifen den Sperrbolzen aufweist, der durch ein Hebelgestänge mit dem KniehebeIge- stänge derart in Verbindung steht, dass er aus seiner Sperrlage erst herausgezo gen wird, wenn das gniehebelgestänge in seine 'Strecklage übergeht.
CH120565D 1925-08-03 1926-07-26 Spritzgussmaschine, bei der die Bewegung eines Formschlittens sowie das Öffnen und Schliessen zweier Formhälften mittelst Druckgaszylinder erfolgt. CH120565A (de)

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