CH120631A - Einrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern und ähnlichen Apparaten. - Google Patents

Einrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern und ähnlichen Apparaten.

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CH120631A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung an     Queeksilberdampfgleielirielitern    und ähnlichen Apparaten.    Bekanntlich müssen Quecksilberdampf  gleichrichter mit Glaskörpern für grössere  Leistungen künstlich gekühlt werden, ent  weder durch Luftkühlung oder durch Flüs  sigkeitskühlung. Es hat sich nun herausge  stellt, dass es nicht zweckmässig ist, den Glas  körper an allen Stellen gleichmässig zu  kühlen, da sich bei einer starken Kühlung  der Anodenarme .die Quecksilberdämpfe in  der Nähe der Anoden     kondensieren    und in  Form von Perlen niedersetzen.

   Um diesem       Übelstand    zu begegnen, hat man durch be  sondere Ausbildung des den Gleichrichter  umgebenden Kühlmantels den Kühlstrom so  geleitet, dass er in der Hauptsache zuerst  denjenigen Stellen des Glaskörpers zuge  führt wird, die stark gekühlt werden sollen  und dann erst den Anodenarmen. Die bisher  bekannten Einrichtungen setzen also eine be  sondere Ausbildung der ganzen Kühlein  richtung voraus, und sind infolge recht kost  spielig. Ausserdem können sie bei bereits  vorhandenen älteren Gleichrichtern nachträg  lich nur sehr schwer angebracht werden.  



  Gemäss der Erfindung wird nun eine un-    gleichmässige Kühlung der Anoden und des  übrigen     Gleichrichterteils    in sehr einfacher  Weise dadurch erreicht, dass die Anodenarme  in der Nähe der Anode mit einer Umhüllung  derart umgeben sind, dass in dem Raum zwi  schen Anodenarm und Umhüllung die     Bewe-          gung    des Kühlmittels verlangsamt oder die  Kühlung auf andere Weise herabgesetzt  wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch darge  stellt. Es sei a ein Glaskörper in der üblichen  Form für     Quecksilberdampfgleichrichter    mit  den Anodenarmen b,     b',    deren Zahl sich nach  der Zahl der Phasen richtet, mit welchen ge  arbeitet werden soll. Unterhalb des Glas  körpers ist in bekannter Weise der Kühlven  tilator c angeordnet. Dieser ist mit einem  Gehäuse d umgeben, das zweckmässig oben in  den konischen Teil e ausläuft, wodurch der  Luftstrom so zusammengehalten wird, dass er  hauptsächlich .den mittleren Teil des Gleich  richterkörpers, -also den grossen     Kondens-          raum    a kühlt.

   In einigen Fällen wird allein  diese Anordnung schon genügen, um zu errei-      e     ehen,        dass    d     grosse    Kondensraum     a    stärker  gekühlt wird als die Anodenarme b und dass  an den Anodenarmen in der Nähe der Ano  den eine bedeutend höhere Temperatur  herrscht. Liegen jedoch die Anodenarme so.  dass sie dicht an den mittleren Teil des Glas  körpers herangezogen sind und so in dem  Weg des Kühlstromes liegen, müssen beson  dere Anordnungen getroffen werden, um eine  zu starke Abkühlung der Anodenarme in dem  Teil, w o die Anoden angeordnet sind. zu  verhindern.  



  Dies wird dadurch erreicht, dass über dem  Teil der Anodenarme, in dem die Anode sitzt,  Umhüllungen angeordnet werden, welche eine  Kühlung von aussen abhalten,     bezw.    die Ab  gabe der in den Anodenarmen herrschenden  Wärme nach aussen verhindern. Diese Um  hüllungen können, wie aus der Zeichnung er  sichtlich ist, aus     Manschetten   <B>f</B> bestehen, die  über die Anodenarme gestülpt und dann  durch Klemmschrauben     g    befestigt werden.  Diese Manschetten können aus Metall oder  Isoliermaterial     bestehen;    auf jeden Fall     innss     jedoch dieses -Material hitzebeständig :ein.

    Die in den Anodenarmen     herrschende    Tempe  ratur wird durch diese Anordnung einer U m  büllung     bezw.    einer Manschette gewisser  inassen gestaut, so dass in diesem Teil der  Anodenarme eine     bedeutend    höhere     Tempera-          tur    herrscht als in dein untern Teile der An  odenarme     bezw.    in dem grossen     Kondensraum     des     Gleichrichterkörpers.    Zweckmässig kön  nen in der Manschette seitlich oder oben Öff  nungen     li,        angeordnct    sein, welche     durch     einen drehbaren Ring     i,

      welcher ebenfalls mit  Öffnungen versehen ist, mehr oder weniger  geöffnet oder geschlossen werden, so dass die  Temperatur in gewissen Grenzen reguliert  werden kann.  



  Durch die     vorbeschrieberie    Einrichtung  wird erreicht, dass die Leistung des Queck-         silberdampfgleichrichters    um ungefähr 6C1%       erhöht    werden kann oder dass für eine be  stimmte Leistung ein bedeutend kleinerer       (*leichricliterkörper        verwendet    werden kann.  Die Erfindung     lässt    sich sowohl     am    luftige  kühlten     al.auch        ani        flüssigkeitsgekühlten     Gleichrichter verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Quecksilberd:impfgleich- riclitern und ähnlichen Apparaten, bei denen die Anodenarme in der Nähe der Anode tveniger gekühlt werden als der übrige Teil des Gleichrichters, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenarme in der Nähe der Anode mit einer Umhüllung derart umgeben sind, dass in dem Raum zwischen Anodenarm und Umhüllung die Kühlung herabgesetzt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umhüllung darin bestellt, dass auf den Anodenarmen Manschetten aus hitzebeständigem Mate rial aufgeschoben sind. ?. Einrichtung nach Patentanspruch ;und Unteranspruch 1, dadurch gek#,niizciehnet, dass zur Regulierung der Temperatur an den Manschetten verschliessbare Öffnun gen angeordnet sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und<B>2,</B> dadurch gekenn zeichnet. dass ein ein gasförmiges Kühl mittel bewegender Ventilator von einem konisch zulaufenden Mantel umgeben ist, so dass der Kühlstrom zusammengehalten wird und hauptsächlich der grosse Kon densraum des Gleieliricliterkörpers ge kühlt wird.
CH120631D 1925-07-21 1926-07-17 Einrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern und ähnlichen Apparaten. CH120631A (de)

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