CH120650A - Verfahren zur Darstellung einer durch Vereinigung molekularer Mengen einer substituierten Barbitursäure und 4-Dimethylamino-1-phenyl-2.3-dimethyl-5-pyrazolon entstehenden Verbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer durch Vereinigung molekularer Mengen einer substituierten Barbitursäure und 4-Dimethylamino-1-phenyl-2.3-dimethyl-5-pyrazolon entstehenden Verbindung.

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CH120650A
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Chemische Fabrik Auf Schering
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Chem Fab Vorm E Schering
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  Verfahren zur Darstellung einer durch Vereinigung     molekularer        lllengen    einer substi  tuierten     Barbitursäure    und     4-Dimethylamino-l-phenyl-2.3-dimethyl-5-pyra.zolon     entstehenden     Verbindung.       Es ist bekannt, aus 1     Mol.    einer substi  tuierten     Barbitursäure    und 1     Mol.        4-Di-          methylamino-l-phenyl-2    .     3-dimethyl-5-pyr-          azolon    bestehende Verbindungen durch Zu  sammenschmelzen der Komponenten Herzu  stellen;

   so wird zum Beispiel nach dem  Schweizer Patent Nr.     1164G3    aus 1     12o1.        Di-          äthylbarbitursä.ure    und 1     Mol.    des erwähn  ten     Pyrazolonderivates    eine solche aus mole  kularen Mengen der genannten Komponenten  bestehende Verbindung erhalten.

   In analo  ger Weise wurde die entsprechende     Pyrazo-          lonverbindung    der     Phenyläthylbarbitursäure     durch Vereinigung je 1     Mol.    der Ausgangs  stoffe gewonnen, ebenso auch die     Isopropyl-          propenylbarbitursäure-Verbindung    des er  wähnten     Pyrazolonderivates.     



  Es wurde nun gefunden, dass solche durch  Vereinigung aus 1     Mol.    einer substituierten       Barbitursäure    und 1     Mol.        4-Dimethylamino-          1-phenyl-2    .     3-dimethyl-5-pyrazolon    entste  hende Verbindungen auch in der Weise ge-         wonnen    werden können, dass man die Kom  ponenten in molekularem Verhältnis in einem  organischen Lösungsmittel bei Temperaturen  unter<B>100'</B> löst und das Lösungsmittel dann  entfernt,     zweckmässig    durch     Abdunsten    im  Vakuum bei gewöhnlicher Temperatur.

       Mail     kann das Verfahren auch unter     Luftabschluss     im     Kohlensäurestrom    ausführen.  



  Die erwähnten Verbindungen zeichnen  sich sowohl durch schmerzlindernde, als auch  durch schlafmachende Eigenschaften aus.  



  <I>Beispiel 1:</I>  2,3 Teile     4-Dimethylamino-l-phenyl-2.        3-          dimethyl-5-pyrazolon    werden mit 1,8 Teilen       Diäthylbarbitursäure    und 2 Teilen Alkohol  im Wasserbad allmählich auf 70   und     darauf     eine halbe Stunde auf 70 bis<B>80'</B> erwärmt,  bis eine klare Flüssigkeit entstanden ist.  Nach Verdunsten- des     Alkohls    im Vakuum  erhält man die molekulare Verbindung, die  bei etwa 112 bis 115   schmilzt (ein kleiner      Rest schmilzt zwischen 135 bis 140  ) und in  Wasser klar löslich ist.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Man verfährt wie in Beispiel 1, ersetzt.  aber den Alkohol durch 3 bis 4 Teile Aceton  und erwärmt eine halbe Stunde auf 60 bis 65".  <I>Beispiel 3:</I>  Man verfährt wie in Beispiel 1, nimmt  aber     anstatt    1,8 Teile     Diäthylbarbitursäure     2 Teile     Dipropylbarbitursäure.    Die entspre  chende molekulare     Verbindung    schmilzt     .bei     93 bis 95  , ein kleiner Rest bis 9 7 ".  



  <I>Beispiel</I>  <B>2,3</B> Teile     4-Dimetliy        lamino-l-plienyl-?    . 3  dimethyl-5-pyrazolon werden mit 2,4 Teilen       I'henyläthylbarbitursäure    und 3 Teilen Al  kohol eine halbe Stunde auf 70 bis 80   er  wärmt. Nach Verdunsten des Alkohols hin  terbleibt eine Verbindung vom Schmelzpunkt  <B>127</B> bis 130  .  



  <I>Beispiel</I>  Man erwärmt 2,3 Teile     4-Diinetliyl@imino-          1-phenyl-2.3-dimethyl-5-pyrazolon    mit 2  Teilen     Isopropylpropeny        lbarbitursä.ure    und 2  Teilen Alkohol 1 St. lang auf 7 0 bis 80  .  Nach     Abdestillieren    des Alkohols hinter  bleibt eine Verbindung vom Schmelzpunkt  94 bis 97  .

           Beispiel   <I>6:</I>  46,23     'feile        4-Dimethylamino-l-phenyl-          2.        3-dimethyl-5-pyrazolon    werden mit 36,82  Teilen     Diätliylbarbitursäure    und 28,5 Teilen  Alkohol unter     Luftabschluss    im Kohlensäure  strom erwärmt, bis eine klare Flüssigkeit  entsteht. Man     lässt    im     Kohlensäurestrom    er  kalten und destilliert den Alkohol im Va  kuum ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer durch Vereinigung molekularer Mengen einer sub stituierten Barbitursäure und 4-Dimethyl- amino-l-plienyl=2 . 3-dimethyl- 5 -py razolon entstehenden Verbindung, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Komponenten in mole kularem Verhältnis in einem organischen Lö sungsmittel bei Temperaturen unter<B>100</B> löst und das Lösungsmittel entfernt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel durch Abdunsten im Vakuum bei gewöhn licher Temperatur entfernt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Luft- absehluss im Kohlensäurestrom arbeitet.
CH120650D 1924-12-24 1925-12-03 Verfahren zur Darstellung einer durch Vereinigung molekularer Mengen einer substituierten Barbitursäure und 4-Dimethylamino-1-phenyl-2.3-dimethyl-5-pyrazolon entstehenden Verbindung. CH120650A (de)

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CH120650D CH120650A (de) 1924-12-24 1925-12-03 Verfahren zur Darstellung einer durch Vereinigung molekularer Mengen einer substituierten Barbitursäure und 4-Dimethylamino-1-phenyl-2.3-dimethyl-5-pyrazolon entstehenden Verbindung.

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