CH120651A - Verfahren zur Darstellung des Dinatriumsalzes der 4-Iminomethylenschwefligen Säure-2-auromerkaptobenzol-1-sulfosäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung des Dinatriumsalzes der 4-Iminomethylenschwefligen Säure-2-auromerkaptobenzol-1-sulfosäure.

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CH120651A
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Chemische Fabrik Auf Schering
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Chem Fab Vorm E Schering
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  Verfahren zur Darstellung des     Dinatriumsalzes    der     4-Iminometvylenschwefiigen          Säure-2-auromerkaptobenzol-l-sulfosäure.       Es ist bekannt, dass Metallsalze auf     Thio-          phenole,        Thiophenolkarbonsäuren    usw. unter  Bildung der entsprechenden     Metallmerkapto-          verbindungen        reagieren.    Dagegen ist die  Einwirkung von Metallsalzen auf     Merkapto-          sulfosäuren    noch nicht untersucht worden.

   Es  wurde nun gefunden, dass man durch Ein  wirkung von Metallsalzen auf     Merkapto-          sulfosäuren    der     aliphatischen,    aromatischen  und     heterozyklischen    Reihe in saurem, neu  tralem oder schwach alkalischen     Medium    zu  den entsprechenden     Metallmerkaptoverbin-          dungen    gelangen kann, die sich durch her  vorragende therapeutische Eigenschaften aus  zeichnen. Überraschenderweise wird durch  die     Sulfogruppen    die therapeutische Wirk  samkeit nicht     beeinträchtigt.     



  Zweckmässig verwendet man die     Metall-          merkaptosulfosäuren    in Form ihrer Alkali  salze oder anderer geeigneter Salze.  



  Das vorliegende Patent hat ein Verfahren  zum Gegenstand zur Darstellung des     Di-          natriumsalzes        dpr        4-iminomethylenschwefli-          gen        Säure-2-auromerktaptobenzol-1    - sulfo-    säure, welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man     4-Amino-2-merkaptobenzol-l-sulfo-          säure,

      ein Goldsalz und     Formaldehyd-          natriumbisulfit        aufeinander    einwirken     lä.sst.     Man kann hierbei die     4-Amino-2-merkapto-          1-sulfosäure    erst - mit dem     Formaldehyd-          natriumbisulfit    behandeln und auf die hier  bei entstandene Verbindung; die     4-imino-          methylenschwefligsaure        Natrium-2-merkapto-          benzol-l-sulfosäure    dann das Goldsalz, z. B.

         Kaliumgoldbromid,    einwirken lassen, oder  man kann die     4-Amino=2-merkaptobenzol-l-          sulfosäure    , erst mit dem Goldsalz     in    die       Auromerkaptoverbindung    überführen und  diese dann mit dem     Formaldehydnatrium-          bisulfit    behandeln. Die neue Verbindung ist  ein in Wasser sehr leicht lösliches, kaum  gefärbtes Pulver mit einem Goldgehalt von  35 % und zeichnet sich durch hervorragende  therapeutische Eigenschaften aus.

           Beispiel   <I>1:</I>  3 Teile     4-iminomethylenschwefligsaures          Natrium-2-merkaptobenzol-l-sulfosä,ure,    er-      halten durch Behandeln von 4     @@mino-2-mer-          kaptobenzol-l-sulfosäure    mit     I        orinaldeliy    d  natriumbisulfit, werden in Natronlauge ge  löst und mit 30 Teilen einer 10      'oigen    Lö  sung von     lialiunigoldbromid    versetzt. Die       ausgeschiedene    Goldverbindung wird abge  saugt und mit Wasser gewaschen.

   Zur     Um-          wandlting    in das     Natriumsalz    wird sie in       Natronlauge    gelöst und dieses mit Alkohol       gefä        11t.     



  Das so erhaltene     Di-Natriumsalz    der     4-          iminomethylenschwefligen        Säure-2-auromer-          lcaptobenzol-l-sulfosäure    ist ein in     Wasser     sehr leicht lösliches,     kaum    gefärbtes Pulver  mit einem Goldgehalt von 35 %.

           Beispiel   <I>2:</I>    20 Teile     4-Amino-2-merl@ < tptobenzol-l-          sulfosäure    (erhältlich aus     4-Nitro-2-diazobeti-          zol-l-sulfosä.ure    und     Rhodankalium    und Re  duktion der     4-Nitro-2-rliodaubenzol-l-sulfo-          sä.ure    als in     Wasser    schwer lösliche farblose       Kristallblättchen)    werden mit 4 Teilen Was  ser angerührt und durch Natronlauge als       Natriumsalz    in Lösung gebracht.

   Nun wird  die 1     Mol.    entsprechende Menge     N.itriumsul-          fit    und unter Rühren 400 Teile einer  10      i,,igen        haliumgoldbromidlösung    hinzuge  geben, wobei die Säure als schwach gelb ge  färbte Verbindung ausfällt, die in kaltem  Wasser kaum löslich ist. Sie wird     abgesaugt,     in Natronlauge gelöst und das     Natriumsa.lz,          4-ainino-2-auromerkaptobenzol-1        -sulfosaure     Natrium, mit Alkohol gefällt.

   Es ist ein  farbloses, in     Wasser    leicht lösliches Pulver       iiiit    einem Goldgehalt von     44         %,    welches, mit       Formaldehy        dnatriumbisulfit    behandelt, in  das     Dinatriuinsalz    der 4-iminomethylen-         scltwefligeiiiiure-2-auromerliaptobenzol-1-          still.'ositure    übergeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des Dinatrium- salzes der 4-iini.nometliylenschwefligen Säure- 2-auronierkaptobenzol-l-sulfosäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-Amino-2-mer- haptobenzol-l-sulfosäure, ein Goldsalz und Formaldehydnatriumbisulfit aufeinander ein wirken lä-sst. Das 1)
    inatriumsalz der 4-imino- methylenschwefligen Säure-2-a.uroiiterkapto- benzol-l-sulfosäure ist ein in Wasser sehr leicht lösliches, kaum gefärbtes Pulver mit einem Cloldgehalt von 35 %; es zeichnet sich durch hervorragende therapeutische Eigen schaften aus und soll zu therapeutischen Zwecken verwendet werden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man auf die 4-Amino- 2-merkaptobenzol-l-5ulfosäure erst das Formaldehydnatriumbisulfit und auf die hierbei entstandene 4 - iminomethylen- schwefligsaure Natrium-2-merl-zaptoben- zol-l-sulfosä.ttre dann das Goldsalz ein wirken 1ä .sst. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die 4- Amino- 2-merk < iptobenzol-l-siilfosEure erst das Goldsalz und auf die hierbei entstan dene 4-Amino-2-auromerkaptobenzol-l- sulfosä.ure dann das Formaldehvdnatrium- bisulfit einwirken lässt.
CH120651D 1951-06-12 1925-12-14 Verfahren zur Darstellung des Dinatriumsalzes der 4-Iminomethylenschwefligen Säure-2-auromerkaptobenzol-1-sulfosäure. CH120651A (de)

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