CH123470A - Verfahren zur Darstellung des Dinatriumsalzes der 4-Iminomethylensulfoxylsäure-2-auromerkaptobenzol-1-sulfosäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung des Dinatriumsalzes der 4-Iminomethylensulfoxylsäure-2-auromerkaptobenzol-1-sulfosäure.

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CH123470A
CH123470A CH123470DA CH123470A CH 123470 A CH123470 A CH 123470A CH 123470D A CH123470D A CH 123470DA CH 123470 A CH123470 A CH 123470A
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Chemische Fabrik Auf Schering
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Chem Fab Vorm E Schering
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  Verfahren zur Darstellung des     Dinatriumsalzes    der     4-Iminomethylensulfogylsäure-2-          aur        omerkaptobenzol-l-sulfosäur    e.    Es ist bekannt, dass Metallsalze auf     Thio-          phenole,        Thiophenolcarbonsäuren    usw. unter  Bildung der entsprechenden     Metallmerkapto-          verbindungen    reagieren. Dagegen ist die  Einwirkung von Metallsalzen auf     Merkapto-          sulfosäuren    noch nicht untersucht worden.

         Es"wurde    nun gefunden, dass man durch Ein  wirkung von Metallsalzen auf     Merkaptosul-          fosäuren    der     aliphatischen,    aromatischen  und     heterozyklischen    Reihe in saurem, neu  tralen oder sehwach alkalischen Medium zu  den entsprechenden     Metallmerkaptoverbin-          dungen    gelangen kann, die sieh durch her  vorragende therapeutische Eigenschaften aus  zeichnen. Überraschenderweise wird durch  die     Sulfogruppen    die therapeutische Wirk  samkeit nicht beeinträchtigt.  



  Zweckmässig verwendet man die Metall  merliaptosulfosäuren in Form ihrer Alkali  salze oder anderer geeigneter Salze.  



  Das vorliegende Patent hat ein Verfah  ren zum Gegenstand zur Darstellung des       Dinatriumsalzes    der     4-Iminomethylensulfo-          xylsäure-2-auromerkaptobenzol-l-sulfosäure,       welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man       4-Amino-2-merkapto-benzol-1.-sulfosäure,    ein  Goldsalz und     formaldehydsulfoxylsaures    Na  trium aufeinander einwirken lässt.

   Man kann  hierbei die     4-Amino-2-merkaptobenzol-l-sul-          fosäure    erst mit dem     formaldehydsulfoxyl-          sauren    Natrium behandeln und auf die hier  bei entstandene Verbindung, die     4-Imino-          methylensulfoxylsaures        Natrium-2-merkapto-          benzol-l-sulfosäure,    dann das Goldsalz, zum  Beispiel     galiumgoldbromid    einwirken las  sen,

   oder man kann die     4-Amino-2-merkapto-          benzol-l.-sulfosäure    erst mit dem Goldsalz in  die     Auromerkaptoverbindung    überführen und  diese dann mit dem     formaldehydsulfoxylsau-          ren    Natrium behandeln. Die neue Verbindung  ist ein in Wasser sehr leicht lösliches, kaum  gefärbtes Pulver mit einem Goldgehalt von  <B>W</B>     /o    und zeichnet sich durch hervorragende  therapeutische Eigenschaften aus.

      <I>Beispiel 1:</I>  3 Teile     4-Iminomethylensulfoxylsaures     Natrium -2-     merkaptobenzol-l-sulfosäure,    er-      halten durch Behandeln von     4-Amino-2-          merkaptobenzol    -1-     sulfosäure    mit formal  dehydsulfoxylsaurem Natrium, werden in  Natronlauge gelöst und mit 30 Teilen einer  10%igen Lösung von     Kaliumgoldbromid    ver  setzt. Die ausgeschiedene Goldverbindung  wird abgesaugt und mit Wasser gewaschen.  Zur Umwandlung in das     Natriumsalz-wird     sie in Natronlauge gelöst und dieses mit Al  kohol gefällt. .  



  Das so erhaltene     Di-Natriumsalz    der 4  Iminomethylensulfoxylsäure - 2     =auromerkap-          tobenzol-l-sulfosäure    ist ein in Wasser sehr  leicht lösliches, kaum gefärbtes Pulver mit  einem Goldgehalt von 35%.  



       Beispiel   <I>2:</I>  20     'feile        4-Amino-2-merkaptobenzol-l-s@il-          fosäure    (erhältlich aus     4-Nitro-2-diazobenzol-          1-sulfosäure    und     Rhodankalilrm    und Reduk  tion der     4-Nitro-2-rho,danbenzol-l-sulfosäure     als in Wasser schwer lösliche farblose     I%ri-          stallblättchen)    werden mit 4 Teilen Wasser  angerührt und durch Natronlauge als     Natri-          umsalz    in Lösung gebracht.

   Nun wird die 1       Mol.    entsprechende Menge     Natriumsulfit    und  unter Rühren 400 Teile einer 10%igen     Iia-          liumgoldbromi,dlösung    hinzugegeben, wobei  die Säure als schwach gelbgefärbte Verbin  dung ausfällt, die in kaltem Wasser     .kariin     löslich ist. Sie wird abgesaugt, in Natron  lauge gelöst. und das     Natriumsalz,        4-Amino-          ?-auromerkaptobenzol    -1-     sulfosaure    Natrium,  mit Alkohol gefällt.

   Es ist ein farbloses, in  Wasser leicht lösliches Pulver mit einem  Goldgehalt von 44 %, welches, mit     formalde-          hydsulfoxy1saurem    Natrium behandelt, in  das     Dinatriumsalz    der 4 - Iminomethylen-         sulfoxylsäure-2-aairomerkaptobenzol-1-sulfo-          säure    übergeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des Dina- triumsalzes der 4 - Iniinometliy lensiilfoxt#1- säure-2-aui-oinerlziiptolbenzol-l-sulfosäure, da durch gekennzeichnet, dass man 4-Ainino-?- inerl@a.ptobenzol-l-sulfosäure,
    ein Goldsalz und formal-deliydsiilfoxylsaures Natrium auf- einander einwirken lässt. Das Dinatriumsalz der 4 - Iminomethylensulfoxy lsäure -2- auro- ine#rhaptobenzol-l-sulfosä.ure ist ein in Was ser sehr leicht lösliches, kaum gefärbtes Pul ver mit einem Goldgehalt von 35 ö; es zeich net sich durch hervorragende thera-peutisehe Eigenschaften aus und soll zu therapeu- tischen Zwecken verwendet werden.
    UN TERAN SPRt?CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadun Ii gekennzeichnet, dass man auf die 4- Amino-2-merlzaptobenzol-l-sulfosäure erst das formald < ,liydsulfoxylsaure Natrium und auf die hierbei entstandene 4-Iiniiio- methylensulfoxylsaures Natrium-2-mer- ka.ptobenzol-l-snlfosäure dann das Gold salz einwirken lässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Amino-2-merkaptobenzol-1-sulfosäure erst das Goldsalz und auf die hierbei ent standene4-Amino-2-auromerkaptobenzol-l- sulfosäuredann das forma.ldehy dsulfoxyl- saure Natrium einwirken lässt.
CH123470D 1924-12-15 1925-12-14 Verfahren zur Darstellung des Dinatriumsalzes der 4-Iminomethylensulfoxylsäure-2-auromerkaptobenzol-1-sulfosäure. CH123470A (de)

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