CH120936A - Verfahren zur Herstellung von aromatischen Stibinsäuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aromatischen Stibinsäuren.

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CH120936A
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Aktiengesellschaft Chem Heyden
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Heyden Chem Fab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/90Antimony compounds
    • C07F9/92Aromatic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von aromatischen Stibinsäuren.    Es ist bekannt, dass man durch Einwir  kung von Antimonoxyd auf     Diazoverbindun-          gen    aromatische Stibinsäuren herstellen kann.  Man hat bisher das Antimonoxyd in frisch  gefällter Form bei Gegenwart von Alkali  auf die Diazoverbindung einwirken lassen.  Die weitere Bearbeitung zeigt, dass die Menge  der Nebenprodukte recht erheblich ist, wenn  man lediglich mit Antimonoxyd bezw.     Na-          triumantimonit    arbeitet.  



  Es wurde nun die überraschende Beobach  tung gemacht, dass dieser Nachteil durch Ar  beiten bei Gegenwart von mehrwertigen Al  koholen, wie Glyzerin, Mannit und ähn  lichen, vermieden wird. Lässt man die     Diazo-          umsetzung    bei Gegenwart von Glyzerin vor  sich gehen, so verläuft die Umsetzung sehr  schnell und gut, unlösliche Nebenprodukte  werden nur in geringer Menge oder gar nicht  gebildet; anderseits ist aber die Löslichkeit  der Stibinsäure in der glyzerinhaltigen Lö  sung so gering, dass sie in guter Ausbeute  ausgefällt werden kann. Das erhaltene Pro  dukt soll als Heilmittel gegen tropische In  fektionskrankheiten dienen.    Beispiel:  18,6 gr Anilin werden in 120 cm3 fünf  fach normaler Salzsäure und 150 cm' Wasser  unter Zugabe von Eis gelöst und diazotiert.

    Anderseits stellt man- sich eine Lösung von  85 gr Antimonoxyd in 125 cm' Salzsäure  vom spezifischen Gewicht 1,17 her; zu die  ser Lösung fügt man 100 cm' Glyzerin.  Die     Diazolösung    wird in einen Glasstutzen  von 10 Liter Inhalt gegeben, unter Umrüh  ren und Innenkühlung mit Eis die obige       Antimonlösung    und darnach 400 cm?  fünffach normaler Natronlauge zugesetzt.  Sofort setzt die Stickstoffentwicklung un  ter mächtiger Schaumbildung ein. Nach  Beendigung der Umsetzung wird filtriert,  das Filtrat mit verdünnter Salzsäure aus  gefällt, die rohe     Phenylstibinsäure    abgesaugt  und gewaschen. .Die feuchte Paste wird in  Salzsäure vom spezifischen Gewicht 1,19 ge  löst und diese Lösung mit Tierkohle und  "Chlorammonium versetzt.

   Das ausgefällte       Chlorammondoppelsalz    wird durch Waschen  mit     salmiakhaltiger    Salzsäure vom an  organischen Antimon befreit, dann in Wasser      eingetragen lund durch Zugeben von Natron  lauge gelöst; diese Lösung wird filtriert  und aus dem Filtrat die nunmehr reine     Ple-          nylstibinsäure    in farblosem Zustande durch  verdünnte Mineralsäure ausgefällt, abge  saugt, gewaschen und getrocknet. Ausbeute  etiva 30 gr.  



  Die Menge des zugesetzten Glyzerins  kann variieren. Zum Beispiel erhält man auch  mit 70 em3 oder 140 cm3 Glyzerin eine gute  Ausbeute.  



  Lässt man das Glyzerin ganz weg, so er  hält man nur ungefähr 15 gr reine     Phenyl-          stibinsäure.     



  Arbeitet man bei Gegenwart von Wein  säure, das heisst verwendet man     Brechwein-          stein    zur Umsetzung mit der     Diazoverbin-          dung,    so verläuft die Umsetzung unter  Sehaumentwicklung zwar wie oben, aber  aus der filtrierten Lösung fällt auf Zusatz    von verdünnter Mineralsäure keine oder so  gut wie keine Phenylstibinsäure aus.  



  Ähnliche Steigerungen der Ausbeute, wie  oben bei der Darstellung der     Phenylstibin-          säure    beschrieben, wurden zum Beispiel er  halten, wenn, man bei der     Darstellung    der  p-Chlorphenylstibinsäure oder der m-Chlor  p-acetylaminophenylstibinsäure Glyzerin     zü-          setzte.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von aroma tischen Stibinsäuren durch Umsetzung von Diazoverbindungen mit Antimonoxyd, da- durel gehennzeiclinet, dass man die Um setzung in Gegenwart mehrwertiger Alkohole t u sführt.
CH120936D 1926-01-29 1926-01-29 Verfahren zur Herstellung von aromatischen Stibinsäuren. CH120936A (de)

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