CH121108A - Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Disazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Disazofarbstoffes.

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CH121108A
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  Verfahren     zur    Herstellung eines     beizenzielienden        Disazofarbstoffes.       In den     Patentschriften',Tr.    51504, 59081,  58415 und ihren Zusätzen sind     Disazofarb-          stoffe    aus     Aminobenzoesäure,        Aminophtal-          säure,        Aminosalizylsäure,        bezw.    deren     Sulfo-          säuren    als Anfangskomponente,     1-Naphtyl-          amin    in Mittelstellung und verschiedenen  Endkomponenten beschrieben.

   Unter diesen  sind auch     o-Oxy-karbonsäuren    angeführt, mit  denen Farbstoffe erhalten werden, welche im  Druck mit Chromacetat braune Töne erzeu  gen. Technische Verwendung hat jedoch kei  ner dieser Farbstoffe gefunden, da die Kupp  lung mit     o-Oxykarbonsäuren    nur sehr man  gelhaft verläuft und die meisten Farbstoffe  auch nicht die für den     Baumwolldruck    er  forderliche Löslichkeit haben.  



  Die Einführung von     Sulfogruppen    in die  Anfangskomponente, wie in den Patent  schriften Nr. 60440 und 62932 angegeben  wird, vermindert die Brauchbarkeit der Farb  stoffe für Baumwolldruck. Es wurde nun  gefunden, dass man einen für den Baumwoll  druck vorzüglich geeigneten Farbstoff er  hält, wenn man die     Aminoazoverbindung    aus         3-Amino-5-sulfo-2-oxybenzoesäure    und     1-          N        aphtylamin-6-sulf        osäure        diazotiert    und mit       Salizylsäure    kuppelt.  



  Der Effekt der Einführung einer     Sulfo-          gruppe    in die mittelständige Komponente ist  nach dem oben Erwähnten durchaus über  raschend, ausserdem wird dadurch der Wert  der Löslichkeit und die Ausbeute des Farb  stoffes erhöht, wodurch die technische Ver  wertung erst ermöglicht wird.    <I>Beispiel:</I>    Man     diazotiert    in üblicher Weise 231  Teile     3-Amino-5-sulfo-2-oxybenzoesäure    und  kuppelt essigsauer mit 225 Teilen     1-Naph-          tyla-min-6-sulfosäure.    Der entstandene Mono  azofarbstoff wird     sodaalkalisch        ausgesalzen,     filtriert und in 3000 Teilen Wasser wieder  gelöst.

   Nach Zusatz von 69 Teilen Natrium  nitrit fügt man bei 0   500 Teile Salzsäure  von 19,5       B6    auf einmal zu und saugt nach  beendeter     Weiterdiazotierung    das kristallin  ausfallende Produkt ab. Man schlämmt es      mit 1000 Teilen     Eiswasser        weder    an, gibt.  eine neutrale Lösung von 150 Teilen     Salizyl-          säure    in     ?00    Teilen     Wasser    zu und kühlt     auf     -5  .

   Nun werden     rasch   <B>300</B> Teile Soda     mid     150 Teile     Natronlaub    e von 40'     B6    zugesetzt.  Die     Kupplung    ist nach kurzer Geit beendet.  Der fertige Farbstoff scheidet sich kristal  linisch ab und kann unmittelbar in reiner  Form     abgesaugt    werden. Er bildet trocken  ein rotbraunes Pulver, löslich in     Wasser    mit  orangeroter, in konzentrierter     Schwefelsäure     mit blauer Farbe.

   Im Chromdruck auf Baum  wolle erhält man ein Rotbraun, das sich in       bezug    auf Licht-,     @@Tascli-    und     Cliloreelitli@-it     mit jedem     Indanthrenfarbstoff    messen kann  Wolle wird direkt in     orangebraunen    Tönen  angefärbt, die beim     Nachehromieren    in ein       liervorrabend        walk-    und     lichteelites    Rotbraun       übergehen.  

Claims (1)

  1. EMI0002.0026 P <SEP> ATE\ <SEP> T<B>A</B>N <SEP> SPRL <SEP> CH <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Darstellung <SEP> eines <SEP> beizen zielienden <SEP> Disazofarlisto±fes, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> Aininoazoverbinduii" <tb> aus <SEP> 3- <SEP> @mino-5-sulfo-\?-o#@,#-benzoesäure <SEP> und <tb> 1-Naphtylzimin-G-sulfosäure <SEP> diazotiert <SEP> und <tb> die <SEP> so <SEP> erhaltene <SEP> Diazoverbindunb <SEP> mit <SEP> Saliz@-I säure <SEP> kuppelt. <SEP> Der <SEP> so <SEP> erhaltene <SEP> Farbstoff <tb> bildet <SEP> troeken <SEP> ein <SEP> rotbraunes <SEP> Pulver <SEP> und <SEP> ist <tb> löslich <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> mit <SEP> orangeroter, <SEP> in <SEP> konzen trierter <SEP> Schwefelsäure <SEP> finit <SEP> blauer <SEP> Farbe.
    <SEP> Iin <tb> Chromdruck <SEP> auf <SEP> Baumwolle <SEP> erhält <SEP> man <SEP> ein <tb> Rotbraun, <SEP> das <SEP> sieh <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> Licht-, <tb> Wasch- <SEP> und <SEP> Chlorechtheit <SEP> mit <SEP> jedem <SEP> Ind anthrenfarbstoff <SEP> messen <SEP> kann. <SEP> Wolle <SEP> wird <tb> direkt <SEP> in <SEP> orangebraunen <SEP> Tönen <SEP> angefärbt, <SEP> die <tb> beim <SEP> Nachchromicren <SEP> in <SEP> ein <SEP> hervorragend <tb> walk- <SEP> -und <SEP> lichtechtes <SEP> Rotbraun <SEP> übergehen.
CH121108D 1925-04-28 1926-04-15 Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Disazofarbstoffes. CH121108A (de)

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