CH123454A - Verfahren zur Darstellung eines beizenziehenden Disazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines beizenziehenden Disazofarbstoffes.

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CH123454A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     beizenziehenden        Disazofarbstoffes.            In.    den Patentschriften Nr. 51504, 59081,  58415 und ihren Zusätzen     sind        Disazofarb-          stoffe    aus     Aminobenzoesäure,        Aminophtal-          säure,        Aminosalicylsäure,        bezw.    deren     Sulfo-          säuren    als Anfangskomponente,

       1-Naphtyl-          amin    in     Mittelstellung    und verschiedenen       Endkomponenten    beschrieben. Unter diesen  sind auch die     o-Ogycarbonsäuren        angeführt,     mit denen Farbstoffe erhalten werden, wel  che im Druck mit Chromacetat braune Töne  erzeugen. Technische     Verwendung    hat je  doch keiner dieser Farbstoffe gefunden, da  die Kupplung mit     o-Ogycarbonsäuren    nur  sehr mangelhaft verläuft und die meisten  Farbstoffe auch nicht die     für    den Baum  wolldruck erforderliche Löslichkeit haben.  



  Die     Einführung    von     Sulfogruppen    in     die     Anfangskomponente, wie in den Patent  schriften Nr. 6-0440 und 62932 angegeben  wird, vermindert die Brauchbarkeit der Farb  stoffe für     Baumwolldruck.     



  Es wurde nun gefunden, dass man einen  für den     Baumwolldruck        vorzüglich    geeigne-         ten    Farbstoff erhält, wenn man     die        Amino-          azoverbindung    aus     3-Aminobenzoesäure    und       1-Naphtylamin-7-sulfosäure        diazotiert    und  mit     S'alicylsäure    kuppelt.  



  Der Effekt der Einführung einer     Sulfo-          gruppe    in die mittelständige Komponente  ist nach dem oben     Erwähnten    durchaus über  raschend; ausserdem wird dadurch der Wert  der Löslichkeit und die Ausbeute des Farb  stoffes erhöht, wodurch die technische Ver  wertung erst ermöglicht wird.    <I>Beispiel</I>    137 Gewichtsteile     3-Aminobenzoesäure     werden in üblicher Weise     diazotiert    und  essigsauer mit 223 Gewichtsteilen     1-Naphtyl-          amin-7-sulfosäure    gekuppelt.

   Der abge  trennte     Aminoazofarbstoff    wird in 250 Tei  len warmem Wasser und wenig Natronlauge  gelöst, mit 750 Gewichtsteilen 10     %iger    Na  triumnitritlösung versetzt, auf etwa 5 o ab  gekühlt und     in,        einem    Guss mit 500 Ge  wichtsteilen Salzsäure (191/2       B6)    angesäuert.      Man rührt einige Stunden und trennt die  ausgeschiedene     Diazo-azo-Verbindung    ab. Sie  wird in eine auf 0   oder darunter abgekühlte  Lösung von 138 Gewichtsteilen     Salizylsäure     in<B>1500</B> Teilen Wasser und 300 Gewichts  teilen Soda eingetragen.

   Nach beendeter  Kupplung     wird    auf<B>70'</B> angewärmt und  der Farbstoff mit Kochsalz     ausgesalzen.    Zur  Reinigung kann er aus Wasser umkristalli  siert werden. Der Farbstoff stellt ein brau  nes Pulver dar, welches in Wasser mit gelb  brauner, in konzentrierter Schwefelsäure mit  blauer Farbe löslich ist. Die     nachchromierte     Färbung auf Wolle ist braun. Mit Chrom  acetat auf Baumwolle gedruckt, wird ein  Braun von ausgezeichneter Wasch-,     Chlor-          und    Lichtechtheit erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines beizen ziehenden Disazofarbatoffes, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Aminoazoverbin- dung aus 3-Aminobenzoesäure und 1-Naph- tylamin-7-sulfosäure diazotiert und die so erhaltene Diazoverbindung mit Salicylsäure kuppelt. Der so erhaltene Farbstoff stellt ein braunes Pulver dar, welches in Wasser mit gelbbrauner, in konzentrierter Schwefel säure mit blauer Farbe löslich ist. Die nach- chromierte Färbung auf Wolle ist braun.
    Mit Chromacetat auf Baumwolle gedruckt, wird ein Braun von ausgezeichneter Wasch-, Chlor- und Lichtechtheit erhalten.
CH123454D 1925-04-28 1926-04-15 Verfahren zur Darstellung eines beizenziehenden Disazofarbstoffes. CH123454A (de)

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