CH121142A - Wiedergabevorrichtung an Sprechmaschinen. - Google Patents

Wiedergabevorrichtung an Sprechmaschinen.

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CH121142A
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Inventor
Hudson Davis Claude
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Hudson Davis Claude
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Description


      WiedergabevorAehtung    an     Sprechmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Wiedergabevorrichtung an     Sprechmaschinen,     beispielsweise für     Sprechmaschinen,    bei denen  Schallplatten und die übliche Drehvorrich  tung für diese verwendet werden. Durch die  Erfindung sucht man eine wesentliche Ver  besserung der Wiedergabe zu' erzielen.  



  Erfindungsgemäss besitzt die Wieder  gabevorrichtung einen Ring von     U-förmigem          Querschnitt    und einen die Form eines Rota  tionskörpers mit kreisförmigem Rand be  sitzenden Resonanzkörper als Lautverstärker,  der     wenigstens    auf dem     einen    Schenkel der       U-Form        mittelst    Zwischenstücken befestigt  ist, so dass er mit seinem kreisförmigen Rand       in.    den Hohlraum des Ringes hineinragt, wo-,  bei die Tragsäule des Verstärkers 'auf der  Deckplatte des     Sprechmaschinengehäuses     drehbar aufgestellt ist und ihre Lage so ge  wählt ist,

   dass die Nadel     in    einem Bogen  schwingen kann, der den Drehpunkt der  Schallplatte schneidet.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:         Fig.    1 eine Seitenansicht der Wiedergabe  vorrichtung in teilweisem     Schnitt,          Fig.    2 einen     Querschnitt    durch den Ver  stärker,       Fig.    3 eine Einzelheit des Verstärkers im       Querschnitt,          Fig.    4 die Lagerung des Verstärkers in  grösserem     Massstabe,          Fig.    5 eine Einzelheit aus     Fig.    4,       Fig.    6     einen    Grundriss zu     Fig.    1.  



  Der wie ein     Kegelstumpfmantel    gestaltete  Verstärker 1     (Fig.    1, 2 und 3) aus dünnem  Werkstoff reicht mit dem Rand seines wei  teren Endes in den Hohlraum 2 eines Ringes  3 von U-förmigem     Querschnitt    hinein und ist  auf dem einen Schenkel dieses Ringes durch  eine Anzahl aufgeleimter Zwischenstücke 4  aus Holz oder Kork befestigt. Diese Zwi  schenstücke sind in den Zwischenräumen auf  dem Umfange des Ringes angeordnet.  



  Die     Sprechmaschinennadel    5 ist in der       Büchse    6 des Nadelhalters 7 durch eine Stell  schraube 8 festgehalten. Das .der Nadel ent  gegengesetzte Ende des Nadelhalters 7 ist  mit Gewinde versehen und     verjüngt,    so dass      es in ein Holzstück 9, das auf den Umfang  des Ringes 3 aufgeleimt ist,     eingeschraubt     werden kann.  



  Die ganze Wiedergabevorrichtung wird  von einer Tragsäule 10 getragen, die mit  einer     achsialen        Bohrung    19 zur Aufnahme  der Spindel 20 versehen ist, deren Schulter  21 sich auf die Säule 20 legt. Eine Gabel 22  am Ende der Spindel 20 trägt     eine    Stütze 23,  welche mit     einer    Klaue 24 den Ring 3 um  fasst. Die     Klaue    24 ist mit dem Ring fest  durch in Löcher 26 eingesetzte Schrauben 25  verbunden.

   Die Stütze 23 ist in der Gabel 22  auf einem Stift 27     schwingbar    gelagert, so  dass sie ein     Hochschwenken    der     Wiedergabe-          -#orrichtung    zwecks     Auswechslung    der Nadel  ermöglicht.  



  An dem über den     Stift    27     hinaus    aufge  bogenen Ende 32 der     .Stütze    23 sind An  schläge 28 angebracht, die sich seitlich gegen  die Gabel 22 legen, wenn die Wiedergabevor  richtung so weit     geschwenkt    worden ist, dass  ihr     Übergewicht    auf die andere Seite des  Drehstiftes 27 zu liegen kommt. Die Stellung  der Stütze 23,     wenn    die Wiedergabevorrich  tung sich in ihrer Ruhelage     befindet,    ist  durch punktierte Linien     in        Fig.    4 dargestellt.  



  In das untere Ende der Tragsäule 10 ist  ein Steckschlüssel 11     achsial    eingeschraubt,  welcher durch     eine        entsprechend    geformte  Öffnung 12 der Platte 13 hindurchgesteckt  ist und in eine Aussparung der Fussplatte 14  hineinragt. Die Platte 13 ist auf der Fuss  platte 14 des Gehäuses 15 durch Schrauben  16 festgeschraubt und besitzt auf     ihrer    Unter  seite Anschläge 18, welche eine Drehbewe  gung des Steckschlüssels 11 und damit auch  die Bewegung der Säule 10 begrenzen       (,Fig.    5).  



  Diese     Anschläge        bezwecken    lediglich, das  Abheben der Säule 20 von der Platte 13 zu  Erleichtern, indem der eine Anschlag eine  Stellung     bestimmt,    in der die Säule festge  halten     wird    und der andere die Stellung,     in     der die .Säule herausgezogen werden kann.  



  Es hat sich ergeben, dass die geeignetste  Stellung für die Säule 10     diejenige    ist, bei  welcher die Nadel 5 den durch Striche in         Fig.    6 angedeuteten Bogen beschreiben kann,  welcher etwas über den     Mittelpunkt    29 der  von der angetriebenen Scheibe 31 mitgenom  menen Schallplatte 30 hinausgeht.  



  Die bis jetzt angewendeten     Mittel    zur       Mjiedergabe    von Tönen oder dergleichen in  Sprechmaschinen     beruhen;    alle auf dem       (rrundsatze,    eine Verbindung zwischen Nadel  und dem     Mittelpunkt    oder einem Punkte  nahe des Mittelpunktes einer Membran zu  schaffen. In manchen Fällen ist auch ein  Tonarm vorgesehen worden, zum Zwecke, die  durch die Schwingungen der Nadel und der  Membran erzeugten Schallwellen auf einen  Verstärkungstrichter oder eine Verstärkungs  kammer zu übertragen.  



  Bei der Wiedergabevorrichtung nach vor  liegender Erfindung werden aber die Schwin  gungen zunächst von der Sprechmaschinen  nadel auf einen Ring und von dort auf einen  Verstärker übertragen.  



  Obgleich der Verstärker in dem darge  stellten Ausführungsbeispiel die Form     eines          Kegelstumpfmantels    besitzt, was am zweck  mässigsten ist, haben Versuche ergeben, dass  auch andere Formen des Verstärkers oder  Resonanzkörpers,     beispielsweise    diejenige  einer Hohlscheibe oder eines     Paraboloids,     auch eines     Hohlkugelsegmentes    oder eines  andern durch einen     Rotationskörpergebilde-          ten    Hohlkörpers mit kreisförmigem Rand be  friedigende Ergebnisse liefern können.  



  Es sei auch darauf hingewiesen, dass die  beschriebene Befestigung des Randes des  Verstärkers auf der Ringkante sich bewährt  hat, dass jedoch die konvexe Seite des Reso  nanzkörpers auch ohne Zwischenstücke auf  den einen     .Schenkel    des Ringes längs des gan  zen Umfanges aufgeleimt werden kann und  die     au,9        Meerrohrstücken        bestehenden    Zwi  schenstücke zwischen die konkave Seite des  kreisförmigen Randes und den gegenüberlie  genden Schenkel des Ringes eingefügt und  eingeleimt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wiedergabevorrichtung an Sprechmaschi nen, gekennzeichnet durch einen Ring von U-förmigem Querschnitt und einen die Form eines Rotationskörpers mit kreisförmigem Rand besitzenden Resonanzkörper als Laut verstärker, der wenigstens auf dem einen Schenkel der U-Form mittelst Zwischen stücken befestigt ist, so dass er mit seinem kreisförmigen Rand in den Hohlraum des Ringes hineinragt, wobei die Tragsäule des Verstärkers auf der Deckplatte des Sprech- maschinengehäuses drehbar aufgestellt und ihre Lage so gewählt ist, dass die Nadel in einem Bogen schwingen kann, der den Dreh leunkt der Schallplatte schneidet.
    UNTERANSPRüCHE 1. Wiedergabevorrichtung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass' der Verstärker die Form eines Kegelstumpf mantels besitzt. Wiedergabevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker die Form eines Paraboloids be sitzt. 3. Wiedergabevorrichtung nach Patentan spruch,,dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker sphärische Form besitzt. 4. Wiedergabevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke aufgeleimte Meerrohr stücke sind.
    ;i. Wiedergabevorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragsäule mittelst eines Steckschlüssels auf einer Fussplatte festgehalten ist, wo- .bei durch Anschläge die Stellungen be stimmt sind, in welche die Säule gedreht werden muss, um festzusitzen oder heraus ziehbar zu sein.
CH121142D 1925-05-04 1926-04-27 Wiedergabevorrichtung an Sprechmaschinen. CH121142A (de)

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