CH121343A - Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxy-8-aminochinolin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxy-8-aminochinolin.

Info

Publication number
CH121343A
CH121343A CH121343DA CH121343A CH 121343 A CH121343 A CH 121343A CH 121343D A CH121343D A CH 121343DA CH 121343 A CH121343 A CH 121343A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
aminoquinoline
methoxy
preparation
reduced
hydrochloric acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH121343A publication Critical patent/CH121343A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     6-31etlioxy-8-aminoeliinolin.            Amino-Derivate    von     Alkoxy-Chinolinen     sind bekannt, zum Beispiel das     5-Amino-8-          äthoxychinolin    (Deutsches Reichspatent  Nr. 60308, 65102, 65111), dessen     N-Acetyl-          verbindung    bemerkenswerte     antipyretische     Eigenschaften aufweist.  



  Es wurde nun gefunden, dass das bisher  noch unbekannte     6-Methoxy-8-aminochinolin     ausser den schon erwähnten     antipyretischen     Eigenschaften des     5-Amino-8-äthoxychino-          lins    auch noch eine starke spezifisch ab  tötende Wirkung auf Blutparasiten ausübt.  



  Diese Verbindung wird gemäss dem Ver  fahren der vorliegenden Erfindung erhalten  durch Reduktion eines     6-Methoxychinolins,     welches in     8-Stellung    einen zur     Amidogruppe     reduzierbaren     Substituenten    enthält, wie zum  Beispiel     6-Methoxy-8-azo-arylchinolin    oder       6-Methoxy-8-nitrochinolin.     



  Das     6-Methoxy-8-aminochinolin    soll so  wohl selbst als     Heilmittel,    sowie auch als  Zwischenprodukt     zurHerstellung        pharmazeu-          tisch    wertvoller Derivate Verwendung finden.    <I>Beispiel:</I>  
EMI0001.0024     
    5"0 kg     6-Methoxy-8-nitrochinolin    werden  in 20 Litern reiner konzentrierter Salzsäure  gelöst und warm eingegossen in 60 Liter  einer     Zinnchlorürlösung,    die 600     gr        Zinn-          cblorür    in 1 Liter Lösung enthält.

   Nach  einstündigem Erhitzen auf     -I--100      werden  100 Liter konzentrierter Salzsäure zugegeben,  das nach dem Erkalten abgeschiedene Chlor  zinndoppelsalz abgesaugt, mit Salzsäure ge  waschen und zerlegt.  



  Das so erhaltene     6-Methoxy-8-amino-          chinolin    siedet bei zirka 1 mm Druck bei  137 bis 138  . Es bildet ein zähes, hellgelbes  01, das zu einer fast weissen Kristallmasse  vom     Schmelzpunkt        -I-    41   erstarrt. Mit Salz  säure bildet es ein orangefarbenes, in kaltem       Wasser    schwer lösliches, schön kristallisier  tes Chlorhydrat. An Stelle von     Zinnchlorür     können auch andere Reduktionsmittel, wie      zum Beispiel Zink oder Eisen, elektrolyti  sche Reduktion usw., verwendet werden.  



  Das als     Ausgangsmaterial    für das vor  liegende Verfahren verwendete     6-Methoxy-          8-nitrocliinolin    kann in folgender Weise ge  wonnen werden:  610     gr        1-Amino-2-nitro-4-inetlioxybenzol,     <B>515</B>     br    pulverisierte Arsensäure,  80(J cm' Glyzerin     D=1,

  255    und  550 cm' Schwefelsäure 66       B6     werden im     Olbad    auf 180 bis 190       Bad-          temperatur        angeheizt.    Sobald die Reaktion       deutlich    unter     Bläschenbildung    beginnt,  wird das     Olbad    entfernt. Nach     Beendigung     der ersten lebhaften Reaktion wird im 01  bad noch fünf Stunden bei 160 bis<B>170'</B>  Aussentemperatur weiter erhitzt.

   Nach dem  Erkalten wird das Gemisch auf 2 kg Eis       und    4 Liter Wasser     ausgegossen    und     abbe-          -aubt.    Das Filtrat wird mit     NaOH    alkalisch       :;

  einackt,    etwas abgekühlt und das     rolle          6-lletlioxy-8-nitrochinolin        abgesaugt.    Es  wird durch Lösen in Salzsäure, Behandeln  mit Tierkohle und Fällen mit     NaOH,    durch  Extraktion mit Aceton oder durch Umkri  stallisation aus Alkohol     bereinigt    und stellt    ein fast farbloses     Xristallpulver    vom     Fä.ll-          punln    154   dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 6-Dlet@i- oxy-8-aminochinolin, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 6-rletlioxycliinolin, welches in 8-Stellung einen zur Amidobruppe reduzier baren Substituenten enthält, reduziert. Das 6-bletlioxy-8-aniinocliinolin siedet bei zirka 1 mm Druck bei 137 bis 138 .
    Es bildet ein zähes" Hellgelbes 01, das zu einer fast weissen Krista.llniasse vom Schmelzpunkt 41 erstarrt. Alit Salzsäure bildet es ein orangefarbenes, in kaltem Wasser schwer lösliches, schön luistallisiertes Chlorhydrat. l;s soll als Heilmittel. sowie als Zwischen produkt zur Herstellung pharmazeutiseli wertvoller Derivate Verwendung finden.
    Neben antipyretischen Eigenschaften hat es noch eine stark spezifisch abtötende Wir- kung auf Blutparasiten.
CH121343D 1925-04-29 1926-04-13 Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxy-8-aminochinolin. CH121343A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE121343X 1925-04-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH121343A true CH121343A (de) 1927-07-01

Family

ID=5656881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH121343D CH121343A (de) 1925-04-29 1926-04-13 Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxy-8-aminochinolin.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH121343A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH121343A (de) Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxy-8-aminochinolin.
DE946804C (de) Verfahren zur Herstellung von schwefelhaltigen Abkoemmlingen der Barbitursaeure
DE2528698C3 (de) 7-Sulfonylacetylamino-substituierte Cumarinverbindungen und ein Verfahren zu deren Herstellung sowie die Verwendung dieser Verbindungen zur Herstellung von optischer Cumarin-Aufhellern
DE451730C (de) Verfahren zur Darstellung von 6-Alkoxy-8-aminochinolinen
DE571295C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkaminestern
AT208861B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen Isonicotinylhydrazons des 4&#39;-Formylbenzal-4-thiosemicarbazonoformyl-anilins
DE608434C (de) Verfahren zur Darstellung von Kondensationsprodukten aus 2,3-Oxynaphthoesaeure und Anthranilsaeureamid bzw. seinen Substitutionsprodukten
DE450022C (de) Verfahren zur Darstellung von Allylarsinsaeure
DE436524C (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Oxynaphthalin-6-carbonsaeure
DE481436C (de) Verfahren zur Darstellung von Phenylpropanolmethylamin
AT146967B (de) Verfahren zur Herstellung von Schwermetallverbindungen der Porphinreihe.
DE1543295C3 (de) N-substituierte Anthranilsäuren, deren Salze, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DE536997C (de) Verfahren zur Darstellung der 1-Methyl-4-chlor-3-oxybenzol-2-carbonsaeure
AT216671B (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen verschiedener Penicilline mit Sulfonamiden
DE535074C (de) Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Derivaten organischer Quecksilberverbindungen
AT233010B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzo-dihydro-1, 2, 4-thiadiazin-1, 1-dioxyden
AT146819B (de) Verfahren zur Darstellung von Diaminochinolinen.
AT153199B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminoalkoholen.
DE546827C (de) Verfahren zur Herstellung von Monooxaminsaeuren des 4íñ4&#39;-Diaminodiphenyl-1íñ1&#39;-cyklohexans und seiner Substitutionsprodukte
CH125625A (de) Verfahren zur Darstellung von 6-Äthoxy-8-aminochinolin.
DE667543C (de) Verfahren zur Herstellung von Chlor- bzw. Brom-m-phenanthrolinen
DE559333C (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyanthracen-2-carbonsaeure
DE421386C (de) Verfahren zur Darstellung von 5-Oxy-N-methyloxindol
AT132701B (de) Verfahren zur Erhöhung der Wasserlöslichkeit von 5-Mono- oder 3.5-Dihalogenderivaten des 2-Oxypyridins.
DE284260C (de) Verfahren zur Darstellung von Doppelverbindungen aus den Salzen der Hexamethylentetraminalkylhydroxyde und Salzen von Schwermetallen