<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 113523. TOI-fahren zur Herstellung Bürstenwaren. Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bürstenwaren mit in länglichen. Vertiefungen eines biegsamen Körpers, eingesetzten Borstenreihen, nach welchem der Bürstenkörper aus einem ein zigen Stück hergestellt wird, in welchem die Vertiefungen als nebeneinander verlaufende Rillen ausgebildet werden, welche nach dem Einsetzen der Borstenreihen jede einzeln so verengert werden, dass die Borsten durch Klemmwirkung gehalten werden.
Vorliegende Erfindung betrifft eine wei tere Ausbildung dieses Verfahrens, indem in die Rillen nachgiebige Einlagen einge bracht werden, welche nach dem Verengern der Rillen eine dauernd elastische Pressung auf die Borsten ausüben, um dieselben fester einzuspannen.
Die nachgiebigen Einlagen können aus elastischem Material, wie Kautschuk, oder aus Metallstreifen bestehen, welche eine derartige Form erhalten, dass sie federnd sind. Die auf diese Weise elastisch ange- press'ten Borsten sind auch bei eventuell ein tretenden, schwachen Deformierungen des Bürstenkörpers bezw. der Rillenwandungen festgehalten und vor dem Herausfallen ge schützt.
Nach beispielsweisen Ausführungsarten des Verfahrens hergestellte Bürsten sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Bürste nach einer ersten Aus führungsform, nebst einer Variante im Längsschnitt; Fig. 2 und 3 sind Querschnitte einer Borstenreihe nach der Linie II-II bezw. III-III in Fig. 1; Fig. 4 und 5 sind Querschnitte einer Borstenreihe von weiteren Ausführungs formen;
Fig. 6 und 7 zeigen eine Einzelheit einer weiteren Ausführungsform in Längs- und Stirnansicht.
Bei Herstellung der in Fig. 1 bis 3 dar gestellten Bürste wird folgendermassen ver fahren: Auf einen als fester Kern dienenden Metalldraht 12 wird eine Hülle aus Kaut schuk, zum Beispiel ein Schlauch 13, auf gezogen. Zusammen mit dem so gebildeten Kernstück werden die Borsten 11 in die Rille des Bürstenkörpers 10 eingesetzt und durch Verengern der Rillen auf bekannte Weise befestigt. Durch das Verengern der Rillen wird die Kautschukhülle zusammen gedrückt und übt dadurch eine elastische Pressung auf die Borsten aus. Fig. 2 zeigt diese Ausführungsform im Querschnitt.
Anstatt, wie in Fig. 1, links lose an einandergereiht können die Borsten 11. auch, wie in der rechten Hälfte der Figur ver anschaulicht, in Bündeln zusammengefasst eingesetzt werden. In diesem Falle werden Einlageringe 1d als Distanzhalter zwischen die einzelnen Borstenbündel gebracht, was Fig. 3 im Querschnitt zeigt.
Bei Herstellung der in Fig. 4 angegebe nen Ausführungsform werden die Borsten 11 auf einem vollen, elastischen Kern 15 aus Kautschuk aufgereiht.
Bei der Herstellung der Bürste nach Fig. 5 werden die Borsten 11 auf einen Me talldraht 12 aufgereiht und mit einer elasti schen Hülle 16 aus Kautschuk umgeben, welche sich beim Verengern der Rillen ,_gen die Rillenwandung legt.
@Fig. 6 und 7 deuten eine Herstellungs weise an, bei welcher als Kern ein längs geschlitztes Metallrohr 17 verwendet wird, welches dank dem Längsschlitz federt und den nötigen elastischen Anpressungsdruck liefert.
<B> Additional patent </B> to the main patent No. 113523. TOI-drive for the production of brush goods. The main patent relates to a process for the production of brush goods with in elongated. Wells of a flexible body, inserted rows of bristles, according to which the brush body is made from a single piece, in which the wells are formed as side-by-side grooves which, after the rows of bristles have been inserted, are each narrowed individually so that the bristles are held by clamping action .
The present invention relates to a further embodiment of this method in that resilient inserts are introduced into the grooves, which after the narrowing of the grooves exert a permanent elastic pressure on the bristles in order to clamp them more tightly.
The resilient inserts can consist of elastic material, such as rubber, or of metal strips, which are given a shape such that they are resilient. The bristles, which are pressed elastically in this way, are also in the event of slight deformations of the brush body or the groove walls held and protected from falling out ge.
Brushes produced according to exemplary embodiments of the method are shown in the drawing, namely: FIG. 1 shows a brush according to a first embodiment, together with a variant in longitudinal section; 2 and 3 are cross sections of a row of bristles along the line II-II respectively. III-III in Figure 1; Figures 4 and 5 are cross-sections of a row of bristles of further embodiment forms;
6 and 7 show a detail of a further embodiment in longitudinal and end views.
When producing the brush provided in Fig. 1 to 3 is as follows: On a metal wire 12 serving as a solid core, a sheath made of rubber, for example a hose 13, is pulled on. Together with the core piece thus formed, the bristles 11 are inserted into the groove of the brush body 10 and secured in a known manner by narrowing the grooves. By narrowing the grooves, the rubber casing is pressed together and thereby exerts elastic pressure on the bristles. Fig. 2 shows this embodiment in cross section.
Instead of, as in Fig. 1, loosely strung together on the left, the bristles 11 can also be used, as illustrated in the right half of the figure, combined in bundles. In this case, insert rings 1d are placed as spacers between the individual bristle bundles, which is shown in cross section in FIG. 3.
When producing the embodiment indicated in Fig. 4, the bristles 11 are strung on a full, elastic core 15 made of rubber.
In the manufacture of the brush according to FIG. 5, the bristles 11 are lined up on a Me talldraht 12 and surrounded by an elastic sheath 16 made of rubber, which lays the groove wall when narrowing the grooves.
@Fig. 6 and 7 indicate a manufacturing manner in which a longitudinally slotted metal tube 17 is used as the core, which thanks to the longitudinal slot is resilient and provides the necessary elastic contact pressure.