CH121603A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Gussstücken aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Gussstücken aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle.

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CH121603A
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Metallwerke Gewerksc Abteilung
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Gewerkschaft Wallram Abteilung
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  Verfahren Und Einrichtung zur Herstellung von Gussstücken aus Karbiden schwer  schmelzbarer Metalle.    Es sind bereits Verfahren zur Herstellung  von Formkörpern aus Karbiden schwer  sclunelzbarer Metalle, wie zum Beispiel Uran,  Molybdän, Titan, Bor, Zirkon, Silizium,     insbe-          s    sondere aber Wolfram bekannt, bei denen zu  nächst zum Beispiel ein Oxyd (los betreffen  den Metalles in einem Schmelzprozess in Kar  bid übergeführt und dann das Karbid fein  gepulvert, in Kohleformen gepresst und in  einem zweiten Erhitzungsprozess bis     unnit-          telbar    unter den Schmelzpunkt des Karbids  zum Kristallisieren bezw. Zusammensintern  gebracht wird, so dass sich ein Formkörper  von einiger mechanisehen Festigkeit ergibt.  



  Es ist ferner eine Abänderung dieses     Ver-          fahrrens,    beckannt geworden, hei welcher die  Erhitzung des Formstückes nicht bis zur  Neubildung von Kristallen getrieben wird, zu  demn Zwecke, ein amorphes Gefüge zu erhal  ten.  



  Den gleichen Zweck verfolgt eine weitere  Abänderung dieses Verfahrens, wonach den  Formstücken einige Prozent Molybdänoxyd,    Molybdänmetall oder Molybdänkarbid zuge  setzt wird.  



  Bei allen diesen     Verfahren        kommt    es  also überhaupt nicht zu einem Schmelzen  der erhitzten Formstücke, und die gewünschte  Form wird nicht durch Giessens, sondern  durch Pressen des Ausgangsmaterials erzielt.  



  Ein anderes Verfahren benutzt als     Aus-          gan    gsmaterial ebenfalls beispielsweise Wolf  ram- oder Molybdänsäureanhydrid oder  -oxyd, dem die zur Karbidbildung erforder  liche Menge Kohle in Pulverform zugesetzt  wird, worauf das Ganze in einem Kohlerohr  widerstandsofen bis zur vollständigen     Er-          reielung    des Schmelzflusses erhitzt wird.  Ein Giessen findet also auch hier nicht statt.  Durch dieses Verfahren wird lediglich ein  sehr sprödes, stark kristalllinisches, mit star  ken     Graphitausscheidungen        behaftetes    End  produkt von nicht vorausbestimmbarer Form  gewonnen.  



  Es     liegt    in der Natur aller dieser Ver  fahren     begründet,    dass stets nur Doppelkar-      bide, zum Beispiel WC mit zirka 6,2% C  mit eineri mehr oder weniger grossen Menge  von freiem Kohlenstoff (Graphit) als End  produkte erhalten werden. Dass die in Be  tracht kommenden Metalle auch einfache  Karbide, zum Beispiel W2C bilden, ist eben  falls bekannt; es war aber noch nicht be  kannt, aus solchen einfachen Karbiden Gruss  stücke, zum Beispiel Gebrauchsgegenstände  herzustellen.  



  Die genannten Doppelkarbide sind auch  noch nicht die härteste Karbidform der     ge-          nannien    Metalle, und die Graphitausscheidun  gen machen sie noch weicher und brüchiger.  Die einfachen Karbide, zum Beispiel W2C  mit zirka 3,1 % C sind beträchtlich härter  und mechanisch fester. W2C zum Beispiel  kommt in seiner Härte (9,8) der Diamant  härte ungemein nahe. Die bisher erzeugten  Doppelkarbide lassen sich mit Carborundum  noch schleifen. Die nach gegenwärtigem Ver  fahren erzeugbaren Grussstücke vermögen in  dessen Carborundum zu schleifen.  



  Die vorliegende Erfindung ermögliclit es  nun, Gussstücke aus Karbiden der genannten  schwer sehmelzbaren Metalle herzustellen, die  einer geringeren Kohlenstoffgehalt als die  Doppelkarbide haben, also zum Beispiel aus  W2C. Dieser Zweck wird der Erfindung ge  mäss dadurch erreicht, dass das mindestens  aus einem schwer schmelzbaren Metall be  stehende Schmelzgut in einen elektrischen       @ohli@al'@n    eingebracht und in Gegenwart von  Kohlenstoff niedergeschmolzen wird.  



  Als Ausgangsmaterial des Verfahrens  verwendet mau vorzugsweise reines, hoch  reduziertes, schwer schmelzbares Metall  in feingepulverter oder feinkristallinischer  Form. Dasselbe kann entweder mit einer  voraus bestimmten Menge fein gepulverten  Kohlenstoffes gemengt, oder auch ahne  Kohlenzusatz verwendet werden. Aus dem  Gemenge bezw. aus dem Metallpulver allein  wird zweckmässig ein Presskörper gebildet,  der     dann    niedergeschmolzen wird.  



  Das Niederschmelzen des Presslings kann  im Wasserstoffstrom oder in einem andern    reduzierenden oder indifferenten Gase erfol  gen. Die Verwendung von hochreduziertem  Metallpulver ist ans dem Grunde besonders  vorteilhaft, weil sonst im Schmelzprozess Re  duktionsgase entstehen würden, die das Pro  dukt porös oder zum wenigsten weniger  dicht machen könnten.  



  Die Menge des dem Metallpulver zuzu  setzenden Kohlenstoffes kann nach Belieben  gestuft werden. lin allgemeinen soll sie  chemisch äquivalent zur Menge des verwen  deten Metallpulver s sein, so dass sie gerade  ausreicht, um alles Metall in das einfache  Karbid überzuführen. In der Praxis wird  diese Menge je nach Art, Form und Grösse  der verwendeten Einrichtungen eine empi  rische Korrektur erfahren, da der Pressling  vor, wahrend und nach dem Schmelzen so  wohl aus der Sehmelzform, wie auch aus der  Giessform, die Trier zweckmässig aus Kohle  oder Graphit bestellen, Kohlenstoff aufzu  nehmen pflegt. Die Menge dieses letzteren  Kohlenstoffes kann von der Menge des ur  sprünglich dem     Metallpulver        beizumengenden     in Abzug gebracht werden.

   Es kann aber  auch sogar, wie schon oben erwähnt, ledig  lich reines Metallpulver zur Bildung der  Presslinge Verwendung linden, je nach der  Grösse der beim Schmelzen zu erwartenden  Kohlenstoffaufnahme und je nach dem Pro  dukt, das man zu erzielen wünscht. Urn die  Kohlenstoffaufnahme beim Schmelz- und  Giessprozess auf ein tunlichst geringes Mass  zu beschränken, kann dafür gesorgt werden,  dass der Pressling möglichst nut Kantenbe  rührung mit der Sclimelzform hat.  



  Das Niederschmelzen der Presslinge kann  beispielsweise wie folgt vor siele gehen: Die  Presslinge werden in ein als Schmelzform die  nendes Kohle- oder Graphitrohr eingebracht  und mit diesem in einen elektrischen Kohle  rohrofen bezw. Graphitrohrofen mit     Kohle-          bezw.    Graphitklemmen eingeführt.

   Unterhalb  des Presskörpers befindet siele in der Schmelz  form ein Giesskanal, der nach einer Gussform,  zum Beispiel aus Kohle oder C raphit führt,  welche die     genaue        ITohlfoi#m        des    zu giessen  den     Werkstiiehes        besitzt.        Wird        nur,    der I'rc:ss-      körper in der Schmelzform im Wasserstoff  strom bis zum Niederschmelzen erhitzt, so  fliesst das Schmelzgut sofort durch den     Giess-          kcanal    in die Form.

   Durch geeignete Mittel  wird dieses Abfliessen in die Form ausserhalb  des elektrischen Ofens angezeigt bezw. sicht  bar gemacht, worauf entweder sofort oder  nach Verlauf eines vorausbestimmten Zeit  raumes die Stromzuführung unterbrochen  wird, so dass eine weitere oder eine über  mässige Kohlenstoffaufnahme des flüssigen       Formstückes    bei Verwendung einer Kohle  bezw. Graplitgussform mit Sicherheit ver  hindert wird.  



  Der Giesskanal hat zweckmässig oben zu  rrst Trichterform in der Weise, dass der  Pressling nur mit einer schmalen Fläche auf  dem Rande des Trichters anfliegt. Dies hat  den Zweck, eine zu starke Kohlenstoffauf  nahme durch den Pressling, die zur Bildung  des weicheren Doppelkarbids WC führen  würde, zu vermeiden.  



  Diesen Zweck kann man auch dadurch  erreichen, dass man den Schmelzprozess so  leitet, dass der Pressling nicht dünnflüssig,  sondern nm zähflüssig oder teigig wird, und  durch mechanischen, Gras-, Flüssigkeits- oder  Zentrifugaldruck in diesem Zustande durch  den Giesskanal in die innerhalb oder ausser  halb des Ofens befindliche Giessform gepresst  wird, wodurch sich gleichzeitig ein homoge  ner, dichter Guss erzielen lässt.  



  Ferner kann man eine rasche bezw. zeit  gerechte Ablküllung des Gussstückes vor  nehmen: a) durch Stromunterbrechung sofort  oder in genau bestimmter Zeitspanne nach  dem vollständigen Einlauf in die Giessform  (Momentausschaltung mit oder ohne Zeit  relais), b)     durch    intensive Kühlung der Giess  form mit einem wirksamen Kühlmittel, wo  bei die Giessform auch ausserhalb des Ofens  angeordnet sein kann.  



  Versuche haben ergeben, dass beispiels  weise ausser des Ofens gegossene Ingots  a us Wolframkarbid ein ausserordentlich fei  nes, gleichmässiges, nicht grobkristallinisches  Gefüge besassen, weil die Kohlenstoffauf  nahme nicht gross genug war, um feststell-    bare oder grössere Mengen des     weicheren    und  in der     Struktur    gröberen Doppelkarbids zu  erzeugen.  



  Dass sich die Giessform     durchaus    nicht  notwendigerweise innerhalb des Ofens zu be  finden braucht, sondern auch ausserhalb an  geordnet sein kann, namentlich dann, wenn  Presslinge aus reinem Wolfram verwendet  werden, ergibt sich aus folgender Überle  gung:  Presslinge aus reinem Wolfram schmel  zen erst bei 3200  C. Da sie nun während  des Niederschmelzens aus der Schmelzform  immer mehr Kohlenstoff aufnehmen und  hierbei in flüssige Karbidstufen übergehen.  deren Schmelzpunkt sich mit zunehmendem  Kohlenstoffgehalt mehr und mehr ermässigt  (das Doppelkarbid WC mit zirka 6% Koh  lenstoffgehalt hat zum Beispiel nur mehr  einen Schmelzpunkt von zirka 2600  C), so  wird der Schmelzfluss schon bei Aufrechter  haltung der Temperatur von 3200   mehr und  mehr überhitzt.

   Hierzu kommt noch die  Temperatursteigerung durch Freiwerden der  Bildungswärme des Wolframkarbids.  



  Der Schmelzfluss kann sich also, wenn  beispielsweise die Karbonisierrug bis zur  vollständigen Bildung des     Wolfrarndoppel-          karbi.ds    fortgesetzt wird,     auf        seinem    Wege  bis in die ausserhalb des     Schmelzofens    lie  gende Giessform um 600   abkühlen, ohne da  bei in die feste Form     überzugehen.     



  Aber auch schon dann, wenn der Prozess  so geleitet wird, dass nur das ein fache     Wol-          framkarbid        entsteht,    ist die sich einstellende  Überhitzung des Schmelzflusses eine derar  tige, dass derselbe ohne zu erstarren, in die  ausserhalb des Schmelzofens liegende Giess  form     übergeleitet        werden        bann.     



  Eine Herabsetzung des     Sclrrrielzpiinlctes     kann sogar noch in der     ausserhalb    des     Ofens     liegenden Giessform erfolgen, wenn dieselbe  aus Kohle oder Graphit besteht und der ein  laufende     Schmelzfluss    für Kohlenstoff nach       aufnalrmefuthig    ist. Dadurch wird ein sich  stetig     verziigerndes    Erstarren und eine vor  zügliche Ausfüllung der Form, ausserdem      wregen der Volumenzunahme durch Kohlen  ein ausserordentlich dichter,  blasenfreier Gruss erzielt, wenn durch geeig  nete Mittel, zum Beispiel durch Einbettung  der Kohleform in eine Stahlforrn oller der  gleichen dafür gesorgt wird, dass die Kohle  form nicht naehgehen kann.  



  Die oben beschriebene Ausführungsform  des Verfahrens, bei welcher der Schmelzfluss  durch allmählich zunehmende Kohlenstoff  aufnahme überhitzt wird, ermöglicht auch  die Anwendung aller möglichen Giessverfah  ren, insbesondere solcher, die sonst ziemlich  schwer durchzuführen sind (Giessen mittelst  Handtiegeln, Abstechverfahren etc.). Als be  sonders vorteilhaft erweist sich dabei das an  sich bekannte Zentrifugierverfahren, welches  darinli besteht, dass der Schmelzfluss unter die  Einwirkung von Zentrifugalkräften gestellt  wird, was zur Folge hat, dar sich die ver  schiedenen Bestandteile des Schmelzflusses  entsprechend ihren spezifischen Gewichten  konzentrisch gruppieren und in dieser An  ordnung zum Erstarren gebracht werden.

    Man kann Trierbei als besonders vorteilhaften  Umstand die Tatsache benutzen, dass die  jenigen Teile des Schmelzflusses, die den  höchsten Schmelzpunkt haben, gleichzeitig  auch das höchste spezifische. Gewicht  besitzen, oder dass allgemein gesprochen,  Schmelzpunkt und spezifisches Gewicht  Mit wachsendern Kohlenstoffgehalt gleich  mässig miteinander abhehmen.

   Die Um  gruppierung der einzelnen Bestandteile wird  hierdurch wesentlich erleichtert, weil die  Dünnflüssigkeit des Schmelzflusses nach der  Mitte hin, wo die Zentrifugalkräfte noch  kleiner sind, zunimmt, und weil sich die  spezifisch schweren, mit einem höheren  Schmelzpunkt behafteten Teile des Schmelz  flusses durch die etwas entfernter voll der  Mitte befindlichen, zähflüssigen Nachbarbe  tandteile vermöge der ihnen an der     hetref-          fenden    Stelle eigenen höheren Zentrifugal  kraft leichter hindurcharbeiten, so dass eine  reinliche konzentrische Scheidung der Be  standteile nach dem Kohlenstoffgehalt er-    fohlen kann.

   Dadurch ist es möglich, die ein  fachen Metallkarbide von den     Doppelkarbi-          den    und sämtlichen eventuell entstehenden  Zwischenverbindungen zu trennen.  



  Man kann bei dem Verfahren den Kohlen  stoff aueh ganz oder teilweise in bereits ge  bundener Form, zuführen, enden) man voll  einem Metalldoppelkarbid ausgeht, dem eine  äquivalente oder annähernd äquivalente  Menge feingepulverten Metalles oder     l'ein-          gepulverten    Monokarbids (W2(@) zugesetzt  wird, je nach der gewünschten Beschaffen  heit der herzustellenden Gusslörper.  



  Grollt man zum Beispiel voll     Wolframbi-          karhid    aus, so wird dasselbe in bekannter  Weise aufs Feinste gepulvert, und diesem  Pulver dann eine solche Menge voll hochredu  ziertem metallischem Wolfram in Pulverform  beigemengt, als zier Unisetzung des     Wolfram-          bikarbids    in das metallreichere Wolfram  monokarbid unter Berücksichtigung lies für  Ausgangsmaterial etwa enthaltenen freien  Kohlenstoffes und der bei der Erhitzung  bezw. beim Niederschmelzen unvermeidlich  aufzunehmenden Kohlenstoffmenge     erforder-          z    auf7  lich ist.  



  Die beiden Pulver werden gehörig ge  mengt und entweder in Kohleformen gepresst,  oder unter starkem Druck zu Presslingen ge  formt. Hierauf werden dieselben in der schon       beschriebenen        Weise    in     einem        elektrischen     Kohlerohrofen bezw. Graphitrohrofen mit  Kohle- bezw. Graphikklemmen eingebracht  und bis zur Bildung von Wolframmonokar  bid erhitzt lind niedergeschmolzen, worauf  anschliessend an, den Schmelzprozess ein Gie  ssen in vorbereiteite Formen vorgenommen  wird.  



  Man kann aber auch so verfahren, dass  man statt oder neben metallischem Wolfram  dem gepulverten Wolframbikarbid eine     ent-          sprecliende    Menge feingepulverten Wolfram  monokarbids zusetzt und in gleicher Weise  weiter verfährt, wodurch mal.     Gussliörper    er  hielt, die aus     einer        Legierung    von     1Volfram-          monokarhid    und     Wolframbikarhid    bestellen  und ein feineres, dichteres     Gefüe    als das Bi  t'      karbid bei gleichzeitigem Fehlen der sonst  unvermeidlichen Graphitausscheidungen be  sitzen.  



  Man kann aber auch so verfahren, dass  das Wolframmetallpulver oder das Wolfram  monokarbidpulver oder beides gesondert, zum  Beispiel zu unierst in die Kohleform gepresst,  und ebenso das Wolframbikarbidpulver, oder  das zu dessen Herstellung erforderliche  Wolframsäureanhydrid bezw. -oxyd, mit  Kohlepulver gemengt, gesondert eingepresst  wird. Wird nun die Pressform im Ofen er  hitzt, so schmilzt zuerst das     Wolframbikar-          bid,    das bei etwa 2600' C seinen Schmelz  punkt hat, nieder. Bei weiterer Erwärmung  schmilzt dann auch das     Wolframkarbid-          bezw.    Wolframmonokarbidpulver und bildet  mit dem darüber oder darunter befindlichen  Schmelzfluss Wolframmonokarbid bezw. eine  Legierung der beiden Karbide.

   Werden, wie  oben angedeutet, Presslinge verwendet, so  werden beispielsweise die untern Presslinge  aus Wolfram- oder Wolframmonokarbidpul  ver, die obern aus Wolframbikarbidpulver  geformt oder umgekehrt, worauf das Nieder  schmelzen ebenfalls in zwei Temperaturinter  vallen erfolgt. Da mit dem Niederschmelzen  auch ein Giessen in eine Form verbunden ist,  so werden hierbei die beiden Schmelzflüsse  noch innig gemengt, und die Umsetzung er  folgt umso leichter.  



  Bei der Herstellung von Gussstücken       gemäss    dem vorliegenden Verfahren     können     adelt Kontaktmetalle zur Anwendung gelan  gen, welche lediglich die Kohlenstoffauf  nahme bezw. den Kohlenstoffaustausch ver  mitteln.  



  Man Rann auch, je nach den     gewünschten     Eigenschaften der leerzustellenden     Guss-          stüeke,    gewisse Zusätze dem Pressling bei  mengen, die entweder als blosse Zusätze, oder  bloss, oder gleichzeitig als Kontaktsubstanz  wirken, wie turn Beispiel Eisen, Wolfram,  Molybdän, Vanadium, Chrom etc.

   Eisen  wirkt beispielsweise hauptsächlich als Kon  taktsubstanz und ist bei Beginn des Nieder  schmelzens in der Regel bereits wieder ver-         dampft,    sofern der Zusatz von Eisen oder  eines gleichwertigen Metalles so gering be  messen wurde, dass der Schmelzpunkt nicht  weit unter den des schwer schmelzbaren Me  talles sinkt; er wirkt hingegen als Legie  rungskomponente und verdampft nicht, wenn  der Eisenzusatz so gross bemessen wurde, dass  der     Schmelzpunkt        bedeutend    herabgesetzt  wird. Legierungen haben bekanntlich meist  einen niedrigeren Schmelzpunkt als die  höchstschmelzende Konponente.

   Molybdän  wird karbonisiert und findet sielt (unter Um  ständen mit metallischem Molybdän) im  Endprodukt. Überschüssiges Wolfram ver  leiht den Gussstücken eine grössere Festigkeit,  Vanadium eine grössere Zähigkeit. Solche  Zusätze von Vanadium sind besonders wich  tig für die Herstellung von Schneidwerk  zeugen aller Art aus Wolfram- etc.     Karbi-          den,    da dieselben neben grosser Härte auch  grosse Zähigkeit und Geschmeidigkeit besitzen  müssen. Man kann das Vanadium entweder  in Form von Ferrovanadium oder in Form  von reinem Vanadium zusetzen und damit  zahlreiche Abstufungen in der Härte und  Zähigkeit der erzielten Gussstücke erzeugen.

    Bei reichlichem Zusatz. von Vanadium zum  Beispiel zu Wolframpresslingen werden die  harten Wolframkarbidkristalle     gewisser-          massen    in das geschmeidige     Vanadium    einge  bettet, welches sozusagen den     zi@liert    Kitt für  die einzelnen harten Kristalle bildet und mit  denselben eine Legierung ergibt.

   Die     Wir,.          kung    der     Kontaktsubstanzen    kann     auch    in  einer     Reinigung    der     verwendetest        Ausgangs-          materialien    von etwa anhaftenden Verunrei  nigungen, zum Beispiel Sauerstoff oder Oxy  den bestehen,

   das heisst die     Kontaktsubstan-          zen        können    als     Flussmittel    oder als     Reduk-          tionsmittel        wirken.    Als solche     Flussmittel     kommen hauptsächlich in Betracht gewisse  Leichtmetalle, zum Beispiel Aluminium,  Magnesium, Natrium. Insbesondere     Ahimi-          niurn    und Magnesium eignen sich     lirrvorra-          gend    für den genannten Zweck.

   Sie entziehen,  in geringen Prozentsätzen beigemischt, den  als Ausgangsmaterial dienenden Metallpul  vern, sowie den andern pulverförmigen Me-    
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    iallrusätzen, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> Vanadium, <SEP> die
<tb>  1(#i;zien <SEP> Peste <SEP> von <SEP> Sauerstoff, <SEP> und <SEP> bilden <SEP> mit
<tb>  <B>f@etl(#11J(n</B> <SEP> Oxyde, <SEP> <B>welche <SEP> bereits <SEP> unterhalb</B>
<tb>  df@l' <SEP> Iiildlingsi:emperatur <SEP> der <SEP> Mi.rhide <SEP> wieder
<tb>  rf@rtlarnpfen, <SEP> oder <SEP> auch <SEP> hei <SEP> nicht <SEP> genügend
<tb>  li(Nlii-i' <SEP> Temperatur <SEP> ollen <SEP> auf <SEP> dein <SEP> Schmelzfluss
<tb>  :(1s <SEP> ;@cblacke <SEP> s(.hwi.rnnl(:n. <SEP> Die <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise
<tb>  1#r(@inigl.en <SEP> Schmelzflüsse <SEP> zeigen <SEP> beim <SEP> Er  l:alt@ll <SEP> eilte <SEP> @-'rössere <SEP> Koh:i.sionsl:

  raft <SEP> der <SEP> <B>Mole-</B>
<tb>  erhalten <SEP> also <SEP> grössere
<tb>  I#'e@i <SEP> igh(=ü, <SEP> und <SEP> 7:ihigkeit. <SEP> Zwechmässiger  wei,#l# <SEP> soll <SEP> :t.ber <SEP> die <SEP> Gesamtheit <SEP> der
<tb>  (alten <SEP> fl'w:ihnten <SEP> @us:i.l:ze <SEP> 40% <SEP> nicht <SEP> über  da, <SEP> wie <SEP> Versuche <SEP> gezeigt
<tb>  Ilalun, <SEP> beispit#lsweise <SEP> Wollr:tmlairbidlegie  r(111@#(n <SEP> mlt,-r <SEP> (i0% <SEP> M'olfrraitlbeli:ilt <SEP> keine
<tb>  üof,rr:lgelldeti <SEP> H;i.i'teeigenscliafteri <SEP> mehr <SEP> be  <B>I'_l(I:

   <SEP> bezw. <SEP> erst <SEP> durch <SEP> itIl(I</B>#u<B>I#e <SEP> 71IS:1.t'/.e <SEP> wie</B>
<tb>  1i.11'. <SEP> Tit:m, <SEP> Chrom, <SEP> Cohalt, <SEP> Mangan, <SEP> in <SEP> ihren
<tb>  (-l:ir.@fig(n(#hafl(n <SEP> wieder <SEP> verbessert <SEP> werden
<tb>  1"i);_(.1,, <SEP> @vi.l(#lie <SEP> ihrerseits <SEP> wieder <SEP> Nachteile
<tb>  f <SEP> @11r%311ig'u#ü,) <SEP> (#1.e. <SEP> mit <SEP> siele <SEP> bringen. <SEP> Zusätze
<tb>  n.ii@@r <SEP> genügen <SEP> für <SEP> die <SEP> ins <SEP> Auge <SEP> gefaB  Zw(.e<B>],</B>f- <SEP> vollkommen, <SEP> da. <SEP> infolge <SEP> des
<tb>  <B>?1(,1i,#11 <SEP> spezifi.selien <SEP> Gewichtes <SEP> des <SEP> Karbids</B>
<tb>  l@ ld!#it(len <SEP> llet.:tlles <SEP> und <SEP> des <SEP> meist <SEP> bedeutend
<tb>  _@@@riltgl#r(#n <SEP> spezifischen <SEP> Gewichtes <SEP> der <SEP> Zu  ,Azim-t:

  tlle <SEP> (las <SEP> volumetrische <SEP> Verhältnis <SEP> der
<tb>  f.iltzf,Irii-n <SEP> .Komponenten <SEP> ein <SEP> sehr <SEP> günstiges
<tb>  wird. <SEP> Iille <SEP> Legierung <SEP> von <SEP> zirka <SEP> GO <SEP> Gewichts  <B>1f1'cflt'Ilt(#1l <SEP> Wollranlkarhld</B> <SEP> und <SEP> <B>zirka <SEP> 40 <SEP> Ge-</B>
<tb>   .-i.clt'1n'(IZen@en <SEP> Vanadium <SEP> bestellt <SEP> bei  p@(#?-.@,TI#ise <SEP> mis <SEP> GG <SEP> Volurnenprozeriten <SEP> Va  <B>11::11(:111( <SEP> lind <SEP> i1-1 <SEP> Volin11eI11nY)zenten <SEP> Wol-</B>
<tb>  fra@nl;al'1(id, <SEP> so <SEP> dass <SEP> mehr <SEP> :11s <SEP> genügend
<tb>  z:111(- <SEP> Grundmasse <SEP> (Vanadium) <SEP> für <SEP> die
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  inl,r,ftung <SEP> der <SEP> sehr <SEP> harten, <SEP> aber <SEP> sehr
<tb>  =prii(lerl <SEP> Woll'rainharhidhristalle <SEP> vorluinden
<tb>  i-t. <SEP> Seelist <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Vanadiumzusatz <SEP> von
<tb>  (@ <SEP> 1,i20() <SEP> ei-eben <SEP> sich <SEP> schon <SEP> durchaus <SEP> duk  i <SEP> z:ilie <SEP> und <SEP>  < äusserst <SEP> lia.rte <SEP> Legierungen. <SEP> Die
<tb>  @@\:rl;un@@en <SEP> :Iller <SEP> (fieser <SEP> Beimeng1111,'en <SEP> Sollen
<tb>  lli(-l' <SEP> nur <SEP> :Ingedeutet <SEP> werden.
<tb>  Ttas <SEP> Verfahren <SEP> eignet <SEP> sieh <SEP> besonders <SEP> auch
<tb>  zier <SEP> Her@te:llung <SEP> von <SEP> Widerstandskörpern <SEP> aus
<tb>  Silizitlnlk:irhiden, <SEP> deren <SEP> elektrische <SEP> Eigen  @@@lta <SEP> 1t.(#11 <SEP> n:t(#li <SEP> F,eliehen <SEP> abgestuft <SEP> werden       können.

   Diese     Widerstandskörper    wurden  bis jetzt nicht aus dem Schmelzfluss und  durch Giessen erhalten, sondern durch einen  blossere Sinterungsprozess gewonnen.  



  Man kann bei dem Verfahren auch  gleichzeitig Presslinge voll verschiedener Zu  sammensetzung und verschiedenen Schmelz  punkten verwenden, dergestalt etwa, dass der  unterste Pressling einer Charge den niedrig  <B>stell</B> hat hat und     Beimengungen     besitzt, die ihm eine grössere Duktilität und  Zähigkeit bei geringerer Härte verleihen, der  oberste Pressling dagegen den höchsten  Schmelzpunkt besitzt, und nach dem Nieder  schmelzen und Erkalten ein Produkt voll  grösster Härte, aller minderer Zähigkeit     er-          Wild;    so bann man durch einen einzigen Guss  beispielsweise ein Werkzeug mit duktilem  Schaft und härtester, aber spröder Schneide  erzielen, wenn die Schneide in der Form  oben liegt.

   Man muss mir dafür Sorge tra  gen, dass die einzelnen Sclmelzpunkte nicht  zu weit auseinanderliegen und die Zusam  mensetzung der Presslinge ganz allmählich  abgestuft wird.  



  Um ein solches Werkzeug mit duktilem  Schaft und harter Schneide zu erzielen, kann  man auch derart verfahren, dass man in die  Giessform eine Fassung, turn Bleispiel ein  Rohr aus Stahl oder schwer schmelzbarem  Metall und von gewünschtem Querschnitt  mit einformt, in der Weise, dass die Sehneide  unten etwas aus dem Rohr herausragt.

   Das  herabfliessende Schmelzgut füllt dann sowohl  die Schneidenform wie einen Teil des Rohres  aus, legiert sich mit dessen Innenwand und  haftet im erkalteten Zustand sehr fest in der  Schutzhülle, welche einen grösseren Ausdeh  nungskoeffizienten besitzt als (las     Schmelz-          gut    und heim Erkalten sozusagen als       Schwundring        wirl(t.    Die unter(-     K:

  i.nte   <B>des</B>       Rohres    kann dann nach dem Erkalten     nach-          gearbeitet    werden, so dass (fas     'Werkzeug        aus     einem     Stück    zu     bestehen        scheini;.        D < 1s    Rohr  kann in seinem     obern    Teil     überdies    noch. mit  Kohle oder besser     Graphit        gefüttert    sein, so  dass ,in seiner Mitte nur ein     diinner,        schmaler         Giesskanal freibleibt.

   Die Kohleausfütterung  kann nach diesem Giessen wieder entfernt  und durchn einen Metallausguss ersetzt wer  den. Die Presslinge können auch ans meh  reren, zum Beispiel konzentrischen Schichten  von verschiedener Zusammensetzung be  stehen, etwa in der Weise, dass die äussern,  der Kohlenstoffaufnahme mehr ausgesetzten  Schichten relativ mehr freies Metall (Wol  fram etc.) enthalten als die innern, welche  weniger Gelegenheit zur Kohlenstoffauf  nahme haben. Umgekehrt können auch die  innern Schichten eine solche Zusammen  setzung erbalten, dass die Bildung eines duk  tilen Kernes heim Gussstück begünstigt wird.  Hierbei können auch mehrere, zum Beispiel  konzentrish allgeordnete Giesskanäle     verwen-          der    werden.  



  Die Einrichtung zur Durchführung des  Verfahrens sei     nachstehend    anhand einiger  auf beiliegender Zeichnung dargestellter  Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Die  H ig. l his 3 zeigen drei verschiedene Aus  führungsformen je im senkrechten Schnitt;  Fig. 4 ist ein teilweiser Schnitt durch den  in Betracht kommenden Teil eines wagrecht  liegenden Ofens;  Fig. 5 ist ein gleicher Schnitt durch  einen Ofen mit aussen liegender Giessform;  Fig. G ist ein senkrechter Schnitt durch  eine weitere Ausführungsform;  Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch einen  wagrecht liegenden Ofen;  Fig. 8 ist eine Detailvariante zu Fig. 7;  Fig. 9 und 10 zeigen je eine weitere Aus  führungsform im senkrechten Schnitt.  



  Fig. a zeigt einen vertikalen Kohle- oder  Graphitrohrofen 1 mit Stromzuführungs  klemmen 2 aus Kohle oder Graphit. Die Aus  führung aus Graphit ist vorteilhafter, da sie  bessere Resultate ergibt. Der Ofen enthält  ein Einsatzrohr 3 aus Kohle oder Graphit,  welches zur Aufnahme der Presslinge 4 und  als Schmelzform dient. Der Boden dieser  Schmelzform wird gebildet durch einen     brei-          len    Trichter 5, der in einen Giesskanal G  endigt. Letzterer setzt sich in die unmittel-    bar anschliessende Giessform 7 aus Kohle oder  Graphit     fort,    die sieh innerhalb des Ofens  befindet.

   In den Ringraum 9 zwischen Rohr  1 und Schmelzform 3, sowie Giessform 7  wird durch einen banal 8 ein Wasserstoff  strom eingeleitet, der in der Pfeilrichtung den  Ringmantel 9 durchströmt, um dann durch  Öfinungen 10 in die Schmelzform 3 einzutre  ten, und in dem schmalen Ringspalt 11 hoch  steigend, die Presslinge zu umspülen und den  Ofen oben wieder zu verlassen.  



  Auf den obersten Pressling druckt ein  Kohle- bezw. Graphitstempel 12, der durch  ein Gewicht 13 beschwert ist. Trichter 5 ist  so bemessen, dass der unterste Pressling nur  sehr wenig Berührung reit dem Boden der  Schmelzform hat, um die Kohlenstoffauf  nahme der Presslinge auf ein Minimum zu  beschränken. Der Ringspalt 11 verhindert  eine Berührung der obern Presslinge mit der  Schmelzform.  



  Der Ofen wird nun, je nach der Schmelz  temperatur der Presslinge, bis zu 3500' C  durch Stromzuführung erhitzt. Die Presslinge  schmelzen dann innerhalb weniger Minuten  nieder, das Schmelzgut läuft durch den  Trichter 5 und den Giesskanal 6 in die Form  7, wobei der Stempel 12 mit dem Gewicht 13  nachsinkt. Sobald der Stempel 12 seine tief  ste Stellung erreicht trat, die vorher beispiels  weise durch Zeiger am Gewicht 13 markiert  wurde, ist der gesamte Schmelzfluss in die  Form 7 hinuntergelaufen, worauf der Strom  abgestellt wird, um ein rasches Erkalten der  Form und des Gusskörpers zu bewirken und  dadurch eine weitere Kohlenstoffaufnahme  des Gussstückes zu verhindern. Der Zeit  punkt der Stromabstellung kann jeweils  durch Vorversuche empirisch bestimmt wer  den.  



  Statt oder neben einer Anzeigevorrich  tung kann auch noch eine automatische  Stromausschaltvorrichtung, beispielsweise in       Abhängigkeit    von der Stellung     des    Stempels  12 angeordnet sein     und    diese Stromaus  sehaltevorrichtung     lmnn    ferner mit Hilfe  eines     Zeitrelais    mit.     vorausbestimmbarer   <I>Vor-</I>    
EMI0008.0001     
  
    zübl_rung' <SEP> arbeiten. <SEP> Sie <SEP> kann <SEP> ferner <SEP> von <SEP> der
<tb>  l@illsc'haitung <SEP> einer <SEP> Kühlung, <SEP> die <SEP> ebenfalls
<tb>  c-ntwi-der <SEP> in <SEP> blosser <SEP> A.bliän;iglcei.t, <SEP> von <SEP> der
<tb>  St1-llnn#gdes <SEP> Stempels <SEP> 1.2 <SEP> oder <SEP> mit <SEP> Verzöge  run,.;

  ' <SEP> e#rfolgt., <SEP> begleitet <SEP> sein. <SEP> In <SEP> letzterem
<tb>  halle <SEP> wird <SEP> rn:i.n <SEP> zweckmässigerweise <SEP> den <SEP> Aus  :=cIm11mech;inismus <SEP> des <SEP> Stromes <SEP> und <SEP> den
<tb>  1@ili@:clialtmechanismus <SEP> der <SEP> Kühlunb <SEP> durch
<tb>  11as <SEP> gleiche <SEP> Zeitrelais <SEP> steuern <SEP> lasen. <SEP> Die
<tb>  ,@lli#z=chidt@vorriehtung <SEP> wird <SEP> zwecl@miissiger  wc-is1@ <SEP> iii <SEP> allen <SEP> FiLllen <SEP> als <SEP> Alonieni.;russelial  11i11@-;' <SEP> ;lllsge#1'i111I't@, <SEP> da <SEP> der <SEP> selllne1'7- <SEP> und <SEP> Gll'ss  ,-lrrgang, <SEP> der <SEP> sich <SEP> in <SEP> einigen <SEP> Minuten <SEP> ab  @pi111, <SEP> zeitlieb <SEP> genau <SEP> bebrenzt <SEP> werden <SEP> muss,
<tb>  si <  < tllli.1#1s <SEP> dies <SEP> gleiche <SEP> Produkt <SEP> erzielt:

   <SEP> wer  111\I1 <SEP> <B>toll. <SEP> Statt <SEP> des <SEP> Stempels <SEP> 12 <SEP> könnte <SEP> auell</B>
<tb>  Car-, <SEP> Flüssigheits- <SEP> oder <SEP> Ferndruck <SEP> auf <SEP> die
<tb>  I'1'1-I<B>.,#</B>linge <SEP> wirken.
<tb>  Bei <SEP> gei' <SEP> :@.lISfl.Llirllngnach <SEP> F1:;'. <SEP> 2
<tb>  sind <SEP> die <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> entsprechenden <SEP> Teile <SEP> des
<tb>  Ofelis <SEP> niii, <SEP> eben <SEP> gleichen <SEP> Bezugsziffern <SEP> mit
<tb>  Lei <SEP> 1'ügung <SEP> des <SEP> Index <SEP> cl;

   <SEP> versehen. <SEP> Der <SEP> Unter  wchiell <SEP> gvgenüber <SEP> der <SEP> Ausführungsform <SEP> nach
<tb>  Fi@- <SEP> . <SEP> 1. <SEP> liegt. <SEP> nur <SEP> in <SEP> der <SEP> besonderen <SEP> @usbil  ehin,l <SEP> <B>(h-,s</B> <SEP> Einsatzrohres, <SEP> das <SEP> liier <SEP> geteilt <SEP> ist
<tb>  lilie1 <SEP> aus <SEP> der <SEP> eigentlichen <SEP> Schmelzform <SEP> 3a
<tb>  11111I <SEP> denn <SEP> hohle- <SEP> bezw. <SEP> Graphitrohr <SEP> 3a' <SEP> be  @i1=ilt.
<tb>  I;

   <SEP> i=;'. <SEP> :@ <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> ähnliche <SEP> Finrielit,ung,
<tb>  mir <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Unterschied, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Giessform
<tb>  7 <SEP> i@ <SEP> anl@erhalh <SEP> des <SEP> Ofens <SEP> liegt <SEP> lind <SEP> mittelst
<tb>  ss;l.jl@n1#tt.@'ersrhlu <SEP> ss <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> 3b' <SEP> verbun  cl(-ii <SEP> ist. <SEP> Weiter <SEP> besitzt <SEP> die <SEP> Ausführungsform
<tb>  na1ll <SEP> Fi-. <SEP> :

  1 <SEP> eine <SEP> Küblvorrichtung <SEP> 17 <SEP> für <SEP> die
<tb>  ti111form <SEP> ih. <SEP> Das <SEP> Kühlmittel <SEP> fliesst <SEP> bei <SEP> <I>Il'</I>
<tb>  zli <SEP> und <SEP> hei <SEP> <I>il=</I> <SEP> ah. <SEP> Die <SEP> übrigen <SEP> Teile <SEP> dieser
<tb>  Figur <SEP> sind, <SEP> soweit <SEP> sie <SEP> den <SEP> Teilen <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1
<tb>  e@ni@lirecllen, <SEP> mit <SEP> denselben <SEP> Bezugsziffern
<tb>  verseben, <SEP> nur <SEP> mit <SEP> Zusatz <SEP> des <SEP> Buchstabens <SEP> 1).
<tb>  1?i <SEP> . <SEP> 4 <SEP> stellt <SEP> zeitweise <SEP> einen <SEP> wagrecht
<tb>  lie"c#riden <SEP> Graphitrohrofen <SEP> 1c <SEP> dar;

   <SEP> dement  spr-chend <SEP> ist <SEP> auch <SEP> die <SEP> Anordnung <SEP> der <SEP> Press  lin@"e <SEP> 4e, <SEP> der <SEP> Schmelzform <SEP> 3e, <SEP> der <SEP> Giessform
<tb>  71', <SEP> sowie <SEP> de#s <SEP> Graphitrohres <SEP> 3c' <SEP> eine <SEP> horizon  tiile. <SEP> Di1-. <SEP> Giessform <SEP> 7e <SEP> liegt <SEP> hier <SEP> im <SEP> Innern
<tb>  eleOfen.
<tb>  Fil-. <SEP> 5 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> weitere <SEP> Ausführungs  form, <SEP> die <SEP> siele <SEP> von <SEP> der <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> nur <SEP> da-       durch unterscheidet, dass die Giessform     7d     ausserhalb des Ofens allgeordnet ist.

   Die Teile  der Fig. 4 und 5 tragen, soweit sie den     Toi-          lon    der Fig. 1 entsprechen, dieselben Bezugs  ziffern wie diese Teile, nur mit Zusatz des  Buchstabens c bei Fig. 4 und des Buch  stabens d bei Fig. 5.  



  In Fig. G bedeutet 14 ein in die Gussform  7e eingeformtes Rohr aus duktilem Metall,  15 die Kohleausfütterung desselben, 16 die  Form für     das    in die     Form    7e     einzugiessende     Werkzeug bezw. für die barte Schneitle eines  solchen. Die Griessform 7e' kann auch so aus  gebildet sein, dass die Form 16 oben, das  Rohr 14 unten zu liegen kommt. Die übrigen  Teile dieser Figur entsprechend der Fig. 3  und tragen dieselben Bezugszeichen wie die  entsprechenden Teile dieser Figur mit     7u-          satz    des Buchstabens c.  



  Ein weiterer, den praktischen     Bedürfnis-          s    s en noch besser Rechnung tragender Ofen,  der für die Ausführung des Verfahrens im  Grossen vorzüglich geeignet ist, ist in Fig. 7  dargestellt.  



  Hier wird das im Kohle- bezw.     Graphit-          robrofen    niedergeschmolzene Schmelzgut in  eine an beliebiger Stelle aungeordnete, mit dem  eigentlichen Ofen in keinerlei funktionellem  oder konstruktivem Zusammenhang stehende  Griessform eingebracht.  



  Der Ofenraum wird gebildet     durch    das  an beiden Enden offene Widerstandsrohr 18  aus hohle bezw. vorzugsweise Graphit. An  den beiden Enden desselben sitzen kräftige  Stromzuführungsklemmen 19 aus hohle oder  besser aus Graphit. 20 sind die Stromzufüh  rungskabel, 21 die Stromableitungskabel. Das  Ganze ruht in einem Eisenbleehkasten 22  mit     abnehmbarem        Deckel    23 und. einer     Ent-          leerungsklappe    24 am Boden, die sieh in  einen untergestellten     ssellälter        \25    öffnet.

   Der  Innenraum des Kastens 22 ist mit einer ge  eigneten, schwer brennbaren oder unver  brennbaren, schlecht leitenden und lockeren  Masse, zum Beispiel     Kohlehörner    so weit ge  füllt, dass das Widerstandsrohr 18 gut davon  bedeckt ist. An das eine offene Ende     des         Widerstandsrohres 18 ist ein Gasrohr 26 an  geschlossen, durch welches während des  Schmelzvorganges Wasserstoff oder ein an  deres indifferentes oder als Atmosphäre für  den Schmelzvorgang geeignetes Gas (,zum  Beispiel wasserfreies Ammoniak) eingeleitet  wird.  



  Der Schmelztiegel besteht lediglich aus  einer Graphitstange 27 von kleinerem Durch  messer als die lichte Weite des Widerstands  rohres 18 beträgt.  



  Die obere Seite dieser Graphitstange ist  etwas     abgeflacht    und gegen das aus dem  Ofen herausragende Ende zu keilförmig ver  jüngt, um das im Ofen befindliche Ende, das  die Schmelzform 28 enthält, besser beobach  ten zu können.  



  Nil, dieser Einrichtung wird das Giessver- wird das (1     icssver-          fahren    folgendermassen ausgeführt:  Eine oder eine beliebige Anzahl von  Graphitsta.ngen 27 erhalten in die     Schmelz-          Iorm    28 eine Charge des Schmelzgutes     ein-          gestamnpft    oder cingepresst. Zuletzt wird noch  eine lose Pastille 29 aus der gleichen Masse  wie das Schmelzgut geformt, zum Beispiel  unter einer Presse, und oben auf die ausge  füllte Schmelzform gelegt.  



  Inzwischen wird das Widerstandsrohr  durch Einschalten des Stromes in wenigen  Minuten auf helle Weissglut erhitzt und der  Wasserstoffstrom durch Rohr<B>26</B> angestellt.  



  Sodann wird die erste Graphitstange 27  in das Rohr 18 bis in die gezeichnete Lage  eingeführt, und mit Hilfe des optischen     Pyro-          meters    30 die erforderliche Schmelztempera  tur, je nach Zusammensetzung des Schmelz  gutes in der Regel 2700 bis 3500   C einregu  liert.  



  Als optische Pyrometer eignen sich am  besten das Interferenzphotometer bezw.  Pyrometer voll Lummer oder das optische  Pyrometer von Holbrun-Kurlbaum.  



  Sodann wird durch Beobachtung der  Kontrollpastille 29 mittelst des optischen  Pyrometers 30 festgestellt, wann das Nieder  schmelzen des Schmelzflusses beginnt, was  etwa nach 2 bis 3 Minuten der Fall ist. Man    belässt dann den Schmelzfluss noch während  eines empirisch vorausbestimmten Zeitrau  mes, zum Beispiel während 30 Sekunden, im  Ofen, worauf die Graphitstange, welche an  ihrem freien Ende mit Asbesthandschuhen       noch    bequem angefasst werden kann, rasch  herausgezogen und in eine ausserhalb des  Ofens vorbereitete Giessform entleert wird.  



  Hierauf wird die nächste Graphitstange  mit Charge in den Ofen verbracht und so fort.  Je nach Grösse und Form des Wider  standsrohres 18 lassen sich auch gleichzeitig  mehrere Graplitstangen 27 in dell Ofen ein  führen. Vorzuziehen ist aber wegen der bes  seren Überwachung des Schmelzflusses das  Arbeiten mit jeweils nur einer Schmelzform.  



  Die Warteteit bezw. Schmelzdauer vom  Beginn des Niederschmelzens der     Kontrollpa-          stille    29 bis zum Herausziehen der Schmelz  form aus dem Ofen richtet sich sowohl nach  der     ursprünglichen    Zusammensetzung des  Schmelzgutes, wie nach der Menge und der  beabsichtigten Kohlenstoffaufnahme dessel  ben. Es lassen sich hierbei je nach Wahl der  Verhältnisse Gusskörper mit den verschieden  sten gewünschten Kohlenstoffgehalten und  mit der verschiedensten Kristallstruktnr, vorn  absolut feinkörnigen     (Perlenstruktur)    bis  zum grobkristallinischen, faserigen oder  muschelförmig brechenden Produkt erzielen.  



  Bei den Versuchen wurde ferner die sehr  wichtige Wahrnehmung gemacht, dass der  Schmelzfluss, wenn er zu lange im Ofen ver  bleibt, durch übermässige Kohlenstoffauf  nahme in ein sehr schwer schmelzbares Kar  bid bezw. in eine mehr kohlenstoffreiche Le  gierung übergeht, welche sich nicht     mehr     vergiessen     lässt        bezw.    die Giessformen nicht  mehr     nusfiillt.    Die     lc:

  inhaltung    der oben  erwähnten, empirisch vorausbestimmten  Schmelzzeit, welche einen absolut dünnflüs  sigen     Schmelzfluss    liefert, welcher selbst nach       Herausnahme    aus dem Ofen noch     dünnflüs-          sig    bleibt     bezw.    infolge     Schmelzpunktherab-          setzung    und damit zusammenhängender  Überhitzung noch dünnflüssiger wird, ist  also sehr wichtig.

      
EMI0010.0001     
  
    .Lns <SEP> der <SEP> bereits <SEP> oben <SEP> erwähnten <SEP> \r.xtsa.che,
<tb>  wois:relr <SEP> das <SEP> Selimelzgut <SEP> durch <SEP> zunehmende
<tb>  Iiohlen@t:offa.ufnahme <SEP> allmählich <SEP> in <SEP> einen
<tb>  7i;=t-cind <SEP> liocligradi-er <SEP> L'herhitzung <SEP> überge  fiilil-t <SEP> und <SEP> immer <SEP> dünnflüssiger <SEP> wird, <SEP> und
<tb>  der <SEP> wi#iteren <SEP> Tatstiche, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> über  niii!:@i@er <SEP> h.r,hlenstoffaufnaaune <SEP> das <SEP> gebildete
<tb>  I'r.-"luht. <SEP> Mieder <SEP> sehr <SEP> schwer <SEP> schmelzb;)i# <SEP> und
<tb>  -r.;ilil'tüesig <SEP> tt#ird, <SEP> folgt, <SEP> d:l.ss <SEP> die <SEP> zuletzt;

   <SEP> he  llri.ehenc <SEP> :liisfiilirungsform <SEP> der <SEP> Einrieb  hin- <SEP> sic#li <SEP> b(-sonders, <SEP> zum <SEP> Niederschmelzen
<tb>  grül."#rc.r <SEP> Mengen <SEP> von <SEP> fichmelzgui; <SEP> eignet:. <SEP> und
<tb>  ^us <SEP> rlir"@#ni <SEP> (runde <SEP> für <SEP> eine <SEP> industrielle <SEP> Ver  r#ei;.:anganz <SEP> besonders <SEP> -prädestiniert <SEP> er  selleillt, <SEP> denn <SEP> die <SEP> Kohlenstoffaufnahnie <SEP> des
<tb>  ficlinielzgui.,#s <SEP> erfolgt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Oberfliielie
<tb>  cle <SEP> selben, <SEP> jvelehe <SEP> mit <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> Potenz <SEP> der
<tb>  linearen <SEP> Allmessungen <SEP> wächst, <SEP> während <SEP> die
<tb>  Ii,@lllcnstoffaufnahme <SEP> selbst <SEP> mit <SEP> der <SEP> dritten
<tb>  Pol-cnz <SEP> der <SEP> linearen <SEP> Abmessungen <SEP> des
<tb>  el)melz@.;ut:

  ,#@ <SEP> wachsen <SEP> sollte. <SEP> Die <SEP> Warte  oder <SEP> @climelzzcit:, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> die <SEP> für <SEP> die <SEP> rich  tig,. <SEP> I%ohlena,offaufna.hme <SEP> erforderliche <SEP> zeit,
<tb>  -"errellnr#1; <SEP> von <SEP> der <SEP> Beohaclitung <SEP> des <SEP> Nieder  sciirric@lzens <SEP> der <SEP> Kontrollpastille <SEP> 29 <SEP> his <SEP> zur
<tb>  Tllei;

   ,usnalimc <SEP> der <SEP> Schmelzform <SEP> 27 <SEP> aus <SEP> dem
<tb>  Oferl, <SEP> wird <SEP> also <SEP> bei <SEP> grösseren <SEP> Schmelzflüssen
<tb>  immer <SEP> grösser, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> im <SEP> Verhältnis <SEP> der
<tb>  dritten <SEP> zur <SEP> zweiten <SEP> Potenz <SEP> der <SEP> linearen <SEP> <B>Ab-</B>
<tb>  der <SEP> Schmelzform <SEP> 28. <SEP> Bei <SEP> drei  der <SEP> Schmelzform <SEP> 28 <SEP> wird
<tb>  also <SEP> hcispi,#1sR@eise <SEP> die <SEP> Wartezeit <SEP> für <SEP> die
<tb>  Ii@,'@lesistoll':i.ixfnahme <SEP> und <SEP> das <SEP> dadurch <SEP> be  <B>rlli_ <SEP> t-c</B> <SEP> Dünnflüssin <SEP> werden <SEP> im <SEP> Verhältnisse
<tb>  !r <SEP> i <SEP> , <SEP> . <SEP> also <SEP> dreimal <SEP> grösser. <SEP> Dadurch <SEP> ergibt <SEP> sich
<tb>  die- <SEP> \.Lö;

  #lichheit, <SEP> bei <SEP> Herstellung <SEP> im <SEP> Grossen
<tb>  di,- <SEP> Kohlenstoffaufnahme <SEP> auf <SEP> das <SEP> genaueste
<tb>  :i.l)zt,stui'en <SEP> und, <SEP> dadurch <SEP> stets <SEP> gleichmässige
<tb>  Gif:=tüehi# <SEP> von <SEP> genau <SEP> vorausbestimmter <SEP> Zu  Oder <SEP> von <SEP> gewollter <SEP> Kristall  struldur <SEP> zii <SEP> erhalten.
<tb>  Die <SEP> Ausführunbsform <SEP> nach <SEP> Fig.

   <SEP> 7 <SEP> ge  si.rü.iet <SEP> nicht <SEP> nur, <SEP> das <SEP> Schmelzgut <SEP> ausserhalb
<tb>  de <SEP> s <SEP> Ofens <SEP> zu <SEP> vergiessen, <SEP> sondern <SEP> ermöglicht
<tb>  alic'li <SEP> eine <SEP> 1i,-liebige <SEP> Artzahl <SEP> von <SEP> Schmelzun  geii <SEP> in <SEP> einer <SEP> einzigen <SEP> Ofenhitze, <SEP> was <SEP> sich <SEP> bis  Ian-- <SEP> noch <SEP> finit <SEP> keinem <SEP> einzigen <SEP> Verfahren       und mnit keiner einzigen Einrichtung durch  führen liess. Ausserdem gestattet diese Aus  führungsform eine genaue optische Kontrolle  des Schmelzprozesses und die richtige Wahl  des Giesszeitpunktes bezw. der Unterbre  chung der Schmelzung.  



  Ein grosser Vorzug dieser Einrichtung  liegt auch in ihrer unübertrefflichen Ein  fachheit, bequemen Zugänglichkeit und     Über-          waehharkeit.       Die Ersetzung eines verbrauchten Wider  standsrohres lässt sich bei einem Ofen nach  Fig. 7 sehr rasch und leicht bewcrkstelligen.  Man hat nur nötig, die Bodenklappe 24 zu  öffnen, worauf die das Widerstandsrohr ein  hüllenden Kohlekörner in den untergestell  ten Kasten 25 fallen. Nun wird Rohr 18 ein  fach herausgezogen und durch ein neues er  setzt, worauf man den Deckel 23 öffnet und  die firn Kasten 2 5 aufbewahrten Kohlekörner  wieder über das neue Rohr 18 schüttet, bis  es ganz von der Massc zugedeckt ist. Hierauf  stellt man Behälter 2 5 wieder unter den Ofen  und der Prozess kann von neuem beginnen.  



  Zur Herstellung grosser G ussstück kann  mann aueh die Schmelzform 31 nach Fig. 8  verwenden.  



  Dieselbe enthält einen nach ausserhalb des  Ofens führenden Giesskanal 34 bis 35, der  mit etwas Gefälle versehen ist, und den nie  dergeschmolzenen Schmelzfluss 32 nach dem  Trichter 36 einer ausserhalb des Ofens be  findlichen Giessform 37 überleitet, die zweck  mässigerweise aus Graphit oder Kohlenstoff  besteht und die Form 38 für das gewiinschte  Gussstück enthält. Bei Verwendung einer  Schmelzform nach Fig. 8 kann auch ein     Ab-          stechverfahren    zur Anwendung gelangen.

    Giesskanal 35 wird hierzu während einer       empirisch        vorausbestimmten    Zeit nach dem       Niederschmelzen        der        'Kontrollpastille    33 ver  schlossen gehalten und dann durch irgend  ein     Ahstechverfaliren        geöffnet.    Die     ausser-          lla.lb    des Ofens liegende Form kann ausserdem       angewärmt    und sodann, nach Bedarf     eni,w#.3der     teilweise oder dauernd noch     gekühlt    werden,

    zum     Beispiel        xim    die     Bildung    einer bestimm-      ten Kristallform oder Gefügeform zu er  reichen.  



  Zwei andere Ausführungsformen eines  mit Abstechvorrichtung versehenen Ofens zur  Ausübung des Verfahrens zeigen die Fig. 9  und 10. In Fig. 9 bedeutet 39 das elektrische  Widerstandsrohr des Ofens aus Kohle oder  vorzugsweise aus Graphit 40 sind die     Strom-          zu-    bezw. Ableitungsklemmen, die ebenfalls  aus Kohle bezv. Graphit bestehen. Der Herd  des Vertikalofens wird gebildet durch ein  Formstuck 41 aus Kohle oder Graphit. Der  selbe ist in das Widerstandsrohr 39 einge  lassen und bildet den Boden desselben. Die  ser Herd 41 enthält eine Abstechöffnung 43,  die durch einen ventilartigen Pfropfen 45, der  zweckmässigerweise aus Graphit besteht,  während des Schmelzvorganges geseblossen  gehalten wird.  



  Die sseschiekung des beschriebenen Ofens       erfolgt    nun in der Weise, dass über dem Herd  41 eine grössere Anzahl von Presslingen 42  aufgeschichtet werden. Das Einbringen die  ser Presslinge kann in der Weise erfolgen,  dass dieselben zunächst in ein Rohr einge  füllt werden, dessen innerer Durchmesser un  gefähr gleich dem innern Durchmesser des  Widerstandsrohres 39 ist, worauf das so mit  Presslingen gefüllte Rohr in das Wider  standsrohr 39 eingeführt und nachher hoch  gezogen wird.

   Zum Zwecke eines bequemen  Einführens wird der Ofen entweder in die  Horizontallage gekippt, oder das Einfüh  rungsrohr erhält unten irgend einen leicht au       betätigenden    Verschluss, zum Beispiel einen  Bajonettverschluss, der die Presslinge wäh  rend des Einfühlens festhält und nachher  von aussen entfernt oder aufgehoben werden       bann.     



  Durch diese Art der Einführung der  Presslinge entstellt rund um dieselben ein  konzentrischer Raum 46, der nach oben     ollen     ist.  



  In diesen konzentrischen Ringraum mün  den von unten eine Anzahl von Gaskanälen  47, die aus einem ringförmigen Verteilungs  raum 48 gespeist werden, der an eine Gaszu-    leitung 49 angeschlossen ist. Eine Verschluss  platte 52 sorgt für gasdichten Abschluss. Der  oberste Pressling wird dann noch, wie bereits  bei andern Ausführungsformen beschrieben,  mit einem Stempel 50 und einem Gewicht 51  belastet, welche gleichzeitig die Anzeigevor  richtung für das Niederschmelzen der     Press-          linge    bilden. Auch die andern oben beschrie  benen Anzeigevorrichtungen, ferner die Aus  schaltvorrichtungen für den Heizstrom und  Einschaltvorrichtungen für die     Kühlung    kön  nen zur Anwendung gelangen.  



  Es kann aber auch eine optische Anzeige  vorrichtung Verwendung     finden,    bestehend  aus einem unter geeignetem Winkel über dem  Widerstandsrohr angeordneten Spiegel und  einem auf diesen     Spiegel    eingestellten op  tischen Pyrometer oder mit Dunkelscheibe  versehenen Fernrohr.  



  In Fig. 10 besteht der Herd des Ofens aus  einem Einsatzzylinder 53 aus Kohle oder       Graphit    mit einem zentralen     Einsatzstück    54,  das ebenfalls aus     Kohle    oder Graphit besteht  und mit einer Abstechöffnung 55, 56 ausge  stattet ist, welche     durcb        clen    ventilartigen       Abstechpfropfen    57 aus     Hoble    oder     Graphit     verschlossen gehalten     wird.    Die Teile 54 und  53 können auch ein Stück bilden.  



  Der Umfang des zylindrischen Herd  stückes 53 ist mit     Kanälen    58 versehen. Den  untern Verschluss des Ofens und Träger des  Herdes bildet eine     Bodenplatte    59 mit ring  förmiger Kammer 60, in welche die Gaszu  leitung 67.     mündet,        und        welebe        Verbindungen     hat mit den     Kanälen    58. Diese Anordnung  hat den Vorteil, dass als Widerstandsrohr für  die Erhitzung ein einfaches zylindrisches  Kohle- oder     Cra,pliitrolir    02     verwenden    wer  den kann.

   Durch das Gaszuleitungsrohr 61  wird während des     Erhitzungs-    und Schmelz  vorganges unter entsprechendem     Druch    ein  neutrales oder     reduzierendes    Gas, vorzugs  weise Wasserstoffgas, eingeführt.

   Die übri  gen den Teilen der     Fig.    9 entsprechenden  Teile von     Fig.    10 tragen     dieselben    Bezugs  ziffern wie in     Fig.    9, nur mit dem Zusatz     a.       
EMI0012.0001     
  
    Da. <SEP> nun <SEP> ])ei <SEP> der <SEP> Erhii;zung <SEP> des <SEP> K:

  linielz  mitEilfe <SEP> deselektrischenWiderstands  .rol)ri#s <SEP> 9 <SEP> bczw. <SEP> 6\? <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> an <SEP> der
<tb>  1-nn<B>(1</B>llwrl.ltd <SEP> @Viderstandsrohres. <SEP> am <SEP> hüch  Aei) <SEP> ist, <SEP> inid <SEP> nach <SEP> der <SEP> Achse <SEP> zu <SEP> abnirrlini.,
<tb>  wi.rdon <SEP> die <SEP> Presslinge <SEP> zuerst <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> äussern
<tb>  Umj7lilg <SEP> abschmelzen, <SEP> und <SEP> d('1.

   <SEP> konzentrische
<tb>  lt@-i@chenraUrn <SEP> zwischen <SEP> Presslingeii <SEP> und
<tb>  130-)Iii'wand <SEP> is-ird <SEP> zuerst <SEP> mit <SEP> Schmelze <SEP> wefüllt.
<tb>  Diese <SEP> ist, <SEP> sowohl <SEP> wegen <SEP> der <SEP> höheren <SEP> Tempe  nii.in' <SEP> ai) <SEP> (1,#r <SEP> innern <SEP> Rohrwand, <SEP> wie <SEP> auch
<tb>  di#r <SEP> erhöhten <SEP> Kohlenstoffa,ufnahmean
<tb>  ilr#r <SEP> fiohrwanrl, <SEP> welche, <SEP> wie <SEP> oben <SEP> näher <SEP> aus  @f. <SEP> f <SEP> ü <SEP> il <SEP> r1:, <SEP> e <SEP> i <SEP> ile <SEP> lIera.bsetzung <SEP> des <SEP> Schmelz  .@li)il.:lcs <SEP> ziii' <SEP> Folge <SEP> hat:, <SEP> am <SEP> dünnflüssigsten
<tb>  :

  u <SEP> unmittelbarer <SEP> Nachbarschaft <SEP> der <SEP> Il.olir  @@anrl.
<tb>  1)7i. <SEP> nein <SEP> der <SEP> Gasstrom <SEP> stets <SEP> den <SEP> Weg <SEP> de"
<tb>  <B>Widerstandes <SEP> withleIl <SEP> wird, <SEP> also</B>
<tb>  dvii <SEP> durch <SEP> den <SEP> dünnflüssigen <SEP> Teil <SEP> der
<tb>  cliloi.lzi., <SEP> so <SEP> beisst <SEP> das, <SEP> der <SEP> Wasserstoffstrom
<tb>  tvir,l <SEP> immitIelbar <SEP> an <SEP> der <SEP> innern <SEP> Wand <SEP> des
<tb>  @>-lühen(h#n <SEP> @Vidcti.-staaidsrohi'es <SEP> enthanströ  til('il <SEP> 711l(1 <SEP> 711i <SEP> 1' <SEP> fliese <SEP> Weise <SEP> einen <SEP> Sehr <SEP> wirk  @a.nlen <SEP> Sclnli,zmantcl <SEP> cler <SEP> Schmelze <SEP> gegen
<tb>  iil)e1'nl.issige <SEP> Kohlenstoffaufnallme <SEP> aus <SEP> dem
<tb>   'iilel:

  aandsrohr <SEP> bilden.
<tb>  Man <SEP>  < rann <SEP> also <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Vertikalofen <SEP> nae <SEP> h
<tb>  i-. <SEP> :) <SEP> 1)i.zw. <SEP> <B>10</B> <SEP> wesentlich <SEP> hohlenstoffärmere
<tb>  (@lillsi.ückc <SEP> llurstellen, <SEP> als <SEP> (lies <SEP> mit <SEP> den <SEP> vorher
<tb>  li,#.:,#lii'I(@1i(#n(#ii <SEP> h@inriehi,ungen <SEP> unter <SEP> sollst <SEP> glei  ,'lic,i <SEP> Verlifli.nissen <SEP> möglich <SEP> ist.
<tb>  infolge <SEP> der <SEP> gründlichen <SEP> Durcharbeitung
<tb>  iler <SEP> ;@chmclze <SEP> <B>mit</B> <SEP> dem <SEP> @a.sscrstoffga.ssi:

  ronl
<tb>  werden <SEP> die <SEP> Gllssstliehe <SEP> auch <SEP> sehr <SEP> homo,).T,en
<tb>  mi(1 <SEP> rein.
<tb>  Die <SEP> Erhitzung <SEP> des <SEP> Ofens, <SEP> dessen <SEP> Giess  kanal <SEP> im <SEP> Gegensatz <SEP> zu <SEP> den <SEP> eingangs <SEP> besciirie  hen,m <SEP> Anordnungen <SEP> während <SEP> des <SEP> Schmelzens
<tb>  rlur@@b <SEP> den <SEP> Pfropfen <SEP> 45 <SEP> bezw. <SEP> 57 <SEP> verschlosseli
<tb>  ist, <SEP> hann <SEP> beliebig <SEP> weil:

   <SEP> fortgesetzt <SEP> werden,
<tb>  bis <SEP> die <SEP> Schmelze, <SEP> die <SEP> dauernd <SEP> vom <SEP> desoxy  @(icrendi#n <SEP> W7i.ssei'stoffstrom <SEP> durchaprudeit
<tb>  wirrt, <SEP> genügende <SEP> Homogenität, <SEP> Reinheit <SEP> und
<tb>  Dünnflüssigkeit <SEP> erreicht <SEP> hat. <SEP> Wird <SEP> dann <SEP> der
<tb>  Vei'scliliisspl'ropl''en <SEP> 45 <SEP> bezw. <SEP> 57 <SEP> durch <SEP> Druck
<tb>  oder <SEP> Schlag <SEP> von <SEP> unten <SEP> leicht <SEP> angehoben, <SEP> so
<tb>  seht <SEP> er <SEP> infolge <SEP> seines <SEP> kleineren <SEP> spezifischen       Gewichtes augenblicklich in der dünnflüssi  gen Schmelze hoch und schwimmt während  des Giessvorganges auf deren Oberfläche.  



  Die beiden zuletzt beschriebenen Ausfüh  rungsformen des Ofens besitzen den Vorzog  der grosseren Einfachheit, besseren     Aus-          nützung    des Ofenraumes, sowie Verbilligung  der der Abnützung oder dem Ersatz unter  worfenen Teile und gewähren die Möglichkeit,       grössere    Mengen     des        Schmelzgutes    in einem  einzigen Ofengang zu verarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH T Verfahren zur Herstellung von Guss stücken aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle, die einen geringeren Kohlenstoffge halt haben als die Doppelkarbide dieser Me talle, dadurch gekennzeichnet, dass das min destens aus einem schwer schmelzbaren Me tall bestehende Schmelzgut in einen elektri schen Kohleofen eingebracht und in Gegen wart von Kohlenstoff niedergeschmolzen und vergossen wird. UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Vergie ssen ausserhalb des Ofens erfolgt.
    Verfahren nach dem Patentanspruch f, da- durcll gekennzeichnet, dass das Schmelz- grut in Form voll Presslingen in den Ofen eingebracht wird, die aus Metallpulver und einer zur Karbidbildung unter Be rücksichtigung der Kohlenstoffaufnahme im Ofen erforderlichen Menge Kohlenstoff bestellen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Presslinge aus Metallpulver gemischen voll mindestens zwei Metallen und einer zur Bildung der Karbide er forderlichen Menge Kohlenstoffpulver be- stehen. 4. Verfahren nach Juni Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Sehmelz- iluss durch eine erst nach h:rreichung des Schmelzpunktes erfolgende Kohlenstoff aufnahme in einen Zustand hochgradiger Überhitzung übergeleitet wird. 5.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Schmelz fluss Gelegenheit gegeben wird, noch aus einer zum Vergiessen des flüssigen Schmelzgutes dienenden Gussform Kohlen stoff aufzunehmen, zum Zwecke, dem Gussstück ein dichtes und blasenfreies Ge füge zu erteilen. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Presslinge eines der an der Karbidbildung teilnehmenden Metalle im Überschuss enthalten. 7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Presslinge eine die Karbid- uildung begünstigende, dann aber minde stens teilweise verdampfende Kontakt substanz enthalten. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Presslinge so in den Ofen ein gelegt werden, dass sie die im Ofeninnern befindliche Schmelzform möglichst wenig berühren. 9). Verfahren nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Nieder schmelzen in einem reduzierenden Gas strom erfolgt. 10. Verfahren nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Nieder schmelzen in einem indifferenten Gas strom erfolgt. 11. Verfahren nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Schmelz- und eine Gussform verwendet werden, die beide aus Kohlenstoff bestehen. 12.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schmelzgut vermittelst Druck durch einen Giesskanal in eine Form gepresst wird zwecks Vermeidung unerwünscht grosser Kohlenstoffaufnahme aus der Schmelzform. 13. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass nach dem Niederschmelzen des Schmelzgutes der Heizstrom des Schmelz ofens unterbrochen wird, um eine uner- wünschteAufnahme von Kohlenstoff aus der Griessform zu verhindern. 14. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die beim Niederschmel zen des Schmelzgutes in Wirksamkeit tretende Druckvorrichtung dazu benutzt wird, den Augenblick des Schmelzens un mittelbar anzuzeigen. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckvorrich tung den Augenblick des Schmelzens durch Vermittlung einer von der Druck vorrichtung in Tätigkeit gesetzten An- zeigevorrichtung anzeigt. 16. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die beim Niederschmel zen in Tätigkeit tretende Druckvorrich tung dazu benutzt wird, den Heizstrom auszuschalten. 17. Verfahren nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Schmelz gut in eine gekühlte Giessform geleitet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass die den Heizstrom ausschaltende Druckvorrichtung eine Kühlvorrichtung der Giessform selustt-M;ig in Betrieb setzt. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die aufeinander liegenden Pre ss- linge einer Charge so zusammengesetzt sind, dass sie von unten nach oben wach sende Schmelztemperaturen auftvaisen. 20.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in eine zum Vergiessen des flüssigen Seumelzgutes dienende Giessform ein Rohr aus duktilem Metall eingelegt wird, das einen Teil des Gusskörpers. einzuschliessen vermag.
    EMI0014.0001 :.'1. <SEP> @'urfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> und <tb> L\nteransprueli <SEP> \?, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeich u@t, <SEP> (lail3 <SEP> 1'resslinge <SEP> verwendet <SEP> werden, <SEP> die <tb> il( <SEP> ihren <SEP> fussern <SEP> Schichten <SEP> weniger <SEP> Koh <B>Ieii.l:iif1" <SEP> :ilil'weiseil <SEP> alw <SEP> 11l <SEP> ihren <SEP> llllieril.</B> <tb> nach <SEP> dem <SEP> Patentanspruch <SEP> 1., <SEP> da e'iiir('li <SEP> gc-hennzeiehnet, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Giessen <tb> ti@-@ <SEP> @"hl@@lr;ell <SEP> @C#llllll#1Zgllt.e@ <SEP> durell <SEP> \'el' iiliitlnn;@ <SEP> mehrerer <SEP> Giesskanäle <SEP> erfolt. <tb> @':
    3. <SEP> @'@-rfahren <SEP> Bach <SEP> deal <SEP> Patentanspruch <SEP> I, <SEP> da tlurch <SEP> @,(@lcenizciehnet, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> K.ontroll p < ist <SEP> i <SEP> I1(# <SEP> voll <SEP> cler <SEP> gleichen <SEP> Zusammell ::(iztin@@ <SEP> wie <SEP> das <SEP> Schmelzgut <SEP> in <SEP> den <SEP> Ofen <tb> flill_(Il'iil)ri <SEP> und <SEP> von <SEP> aussen <SEP> beobaelltet <tb> ?rird. <tb> 2'-1. <SEP> Veriihreii <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> und <tb> Unteranspruell <SEP> 23, <SEP> dadurch <SEP> gelzenilzeicli da-ss <SEP> eine <SEP> das <SEP> Schmelzgut <SEP> enthaltende <tb> @ehm(#lzl"orm <SEP> erst <SEP> eine <SEP> empirisch <SEP> be #ztiinnit:e <SEP> Zeit <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Niederschmelzen <tb> @I@r <SEP> .hunirollltast.ille <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Ofen <SEP> lier :
    (c(@@,@(uomrnen <SEP> und <SEP> das <SEP> flüssige <SEP> Schmelz #_lit <SEP> iii <SEP> die <SEP> Giessform <SEP> entleert <SEP> wird, <SEP> ztl <SEP> dem <tb> Ztveehe, <SEP> (lies <SEP> gesamte <SEP> @chmclzgui; <SEP> in <SEP> dünn I'iiisi#,.(#ni <SEP> Zust.md <SEP> in <SEP> die <SEP> (iessforrn <SEP> zu PATENTANSPRUCH 1I Einrichtung zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein elektrischer Kohlerohr ofen mit einer zur Aufnahme des Schmelz gutes lleslimmlen Schmelzform und einer Giessform ausgerüstet ist. UNTERANSPRÜCHE Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Giessform ausserhalb des Ofens angeordnet ist. 26.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Ofen mit einer das flüssige Schmelzgut in die Giess form pressenden Druchvorrichtung ausge rüstet ist. 27. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 25, dadurch gekennzeich net, dass die Giessform aus Kohlenstoff bestellt und in eine unnachgiebige Hülle eingebettet ist. 2ö. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprneli 26, dadurch gekennzeich net, dass die das Schmelzgut unter Druck setzende Vorrichtung mit einer Schaltvor richtung ausgerüstet ist, die nach dem Niederschmelzen des Schmelzgutes die Ausschaltung des Heizstromes und die Einschaltung eines die Giessform kühlen den Stromes bewirkt. 29.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Ofen he gend ausgebildet ist und die Schmelz form sieh an (km einen Ende einer nach dein Einführen in den Ofen mit dem an dern Ende aus dem Ofen herausragenden Kohlestange befindet. 30. Einrichtung mich Patentanspruch II und Unteranspruch 29, dadurch gekennzeich net, dass die Kohlestange zugleich auch eine Giessrinne aufweist. 31. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Ofen auf recht steht und mit Gaszuleitungen aus gerüstet ist, die das Gas längs der Innen- walldnrlg des Ofens leiten. 32.
    Einrichtung nach Unteranspruch 31, da durch gekenizeichnet, dass der Ofen mit einer in einer ssodenherdplatte vorgesehe nen Abstichüffninig ausgerüstet ist:.
CH121603D 1924-09-08 1925-06-29 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Gussstücken aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle. CH121603A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742042C (de) * 1930-05-08 1943-11-20 Boehler & Co Akt Ges Geb Gesinterte Hartmetallegierungen
DE935178C (de) * 1940-06-30 1955-11-10 Franz Dr Phil Dr Mont H Skaupy Hartkoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE742042C (de) * 1930-05-08 1943-11-20 Boehler & Co Akt Ges Geb Gesinterte Hartmetallegierungen
DE935178C (de) * 1940-06-30 1955-11-10 Franz Dr Phil Dr Mont H Skaupy Hartkoerper

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