CH121812A - Verfahren zur Herstellung von N-monoalkyl-p-aminophenolen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-monoalkyl-p-aminophenolen.

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CH121812A
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sulfuric acid
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monoalkyl
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Chemische F Aktiengesellschaft
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Gruenau Landshoff Chem Fab
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C215/00Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C215/74Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton
    • C07C215/76Compounds containing amino and hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having hydroxy groups and amino groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton of the same non-condensed six-membered aromatic ring

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     N-monoalhyl-p-aminophenolen.       Es ist     bekannt,    dass man durch     Ver-          seifung    von     0-alkyl-N-aIkylacidyl-p-amino-          phenol    die     N-monoalkyl-p-aminophenole    her  stellen kann. Man hat zum Beispiel (ver  gleiche     Hinsberg,    Annalen 305, 1899, Seite       285/86)    zu diesem Zwecke die Verwendung  von konzentrierter Salzsäure zweckmässig  unter Druck vorgeschlagen.

   Empfohlen wird  neuerdings (amerikanisches Patent 1497252)  die     Verwendung    von     Bromwasserstoffsäure,     wobei die Aufarbeitung in der Weise vor  sich gehen soll,     dass'    entweder die freie Base  aus den     bromwasserstoffsauren    Salzen in  Freiheit gesetzt, filtriert und     mittelst     Schwefelsäure in Sulfat übergeführt wird,  oder dass durch Umsetzung des     bromwasser-          stoffsauren    Salzes mit Schwefelsäure die  Base in Sulfat übergeführt wird, wobei der  gesamte Bromwasserstoff aus dem Reaktions  gemisch entfernt und wiedergewonnen wer  den muss.

   Die vorliegende Erfindung be  zieht sich auf ein Verfahren, bei dem die       Verseifung        mittelst    Schwefelsäure durch  geführt wird. Dies war bisher infolge von  Nebenreaktionen in befriedigender Weise    nicht möglich. Es bilden sich nämlich bei       bekannten    Verfahren neben dem gewünsch  ten     N-monoalkyl-p-aminophenolsulfat    recht  erhebliche Mengen     Sulfosäure,    die wegen  ihrer Schwerlöslichkeit in die     Sulfatkristal-          lisationen    bei der Aufarbeitung hineingeht  und nur mit     grössten    Schwierigkeiten ent  fernt werden kann.  



  Es wurde nun     fesgestellt,    dass man die  Bildung von     Sulfosäuren    vermeiden kann,  wenn man die     Verseifung    von 1 Gewichts  teil     Alkylphena,c(,tin    mit 2 his 0,9     GewinIts-          teilen    50 bis 70     %iger    Schwefelsäure durch  Erhitzen während drei bis viereinhalb Stun  den auf eine Temperatur von 139 bis     146'C     bewirkt.  



  Aus dem     Verseifungssystem        kann    man  nach einfacher     Entfernung    der überschüssig  angewandten freien Schwefelsäure     mittelst     Kalk durch Eindampfen der Lösungen das       N-monoalkyl-p-aminophenolsulfat    in rein  ster     Form    erhalten. Diese Beobachtung be  deutet gegenüber dem oben geschilderten  Verfahren     einen    erheblichen Fortschritt.

        Das Verfahren gemäss' der vorliegenden  Erfindung lässt sich beispielsweise wie folgt  ausführen:       Man    erhitzt 1 Gewichtsteil     'i#letliylphen-          acetin    mit 0,9 Gewichtsteilen 70     %iger     Schwefelsäure allmählich auf 146' C und  hält das Reaktionsgemisch auf dieser Tem  peratur viereinhalb Stunden lang. Man kann  auch 1 Gewichtsteil     Methylphenacetin    mit  Gewichtsteilen 50     %iger    Schwefelsäure  allmählich auf<B>139'</B> erhitzen und das Sy  stem auf dieser Temperatur drei Stunden  Hindurch halten.

   Es ist notwendig, sich  innerhalb dieser beiden Grenzlagen zu Bal  ten, um die Bildung der     Sulfoprodukte    zu       verhindern,    wodurch das Verfahren erst       praldisch    brauchbar wird. Man kann auf  diese Weise während des Reaktionsverlaufes  die     Acidy        lgruppe    quantitativ und die       All@ylgruppe    zu etwa.

   90 %     abspalten.     Die Lösung ergibt nach Wegnahme der  freien Schwefelsäure eine Kristallisation  von reinem     N-monoa.lkyl-p-aminophenol.    Hat  man ungefähr 80 % auskristallisiert, so un  terwirft man zweckmässig die Endlaugen  unter Zusatz entsprechender Mengen Schwe  felsäure unter den oben beschriebenen Be  dingungen einer     Nachverseifung,    aus denen    man weitere Kristallisationen von     N-mono-          a.lkyl-p-aminoplienol    erhält. Das Präparat  wird für     photographische    und Färbezwecke  verwendet.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Verfahren zur Herstellung von N-mono- allzyl-aniinophenolen aus, 0-allzyl-N-alkyl- a.eidyl-p-a,ininoplienolen der Formel EMI0002.0024 durch Schwefülsäureabspaltung, dadurch ge- hennzeiehnet, dass man die Verseifung von 1 Gewichtsteil Alli:
    ylphenacetin mit 8 bis 0,9 Gewichtsteilen 50 bis 70 %iger Schwefel säure durch Erhitzen während drei bis vier einhalb Stunden auf eine Temperatur von 189 bis 146' C bewirkt.
CH121812D 1926-04-07 1926-04-07 Verfahren zur Herstellung von N-monoalkyl-p-aminophenolen. CH121812A (de)

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